Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Aussichtspunkte
Region Fränkisches Weinland
Linien 108 RE 10
Länge ca. 17,5 km
Dauer ca. 5 Std.

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Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Weinpanorama-Wandern über den Schwanberg zu den Dorfschätzen

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Vorwort

Vorwort

Zwei „terroir f“-Panoramapunkte, Weinberge der sanfthügeligen Landschaft Westfrankens und der ländliche Fürstensitz Castell mit seinen berühmten Weinlagen sind die High­lights der Tour. Dabei geht es genusswandernd durch den schattigen Steigerwald – und wer die Tour in Abtswind startet, entdeckt gleich zwei der 100 Genussorte Bayerns.

Am Wo­chen­en­de geht’s mit dem Dorfschätze-Express 108 ab Iphofen in die Weingegend, unter der Woche fährt der Li­ni­en­bus 8111 ab Kitzingen.

Tipps:
• Der Abschnitt Abtswind – Wiesenbronn ist ein Einblick in die Dorfschätze pur und abends geht es dann entspannt mit dem Dorfschätze-Express 108 über Iphofen zurück.
• Sams­tags mit dem Dorfschätze-Express 108 starten und von den Gästeführerinnen und Gästeführern Geschichten und Infos zu den Orten er­hal­ten!

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Castell mit Hochplateau
  • Rotweininsel Wiesenbronn mit Weinlabyrinth
  • Kappelrangen am Schwanberg
  • terroir f: Rödelsee und Iphofen

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – (Abtswind - Greuth - ) Castell - Wiesenbronn - Schwanberg - Rödelsee - Iphofen (03.03.2022)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Castell Greuther Str.
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Am Wo­chen­en­de (zwischen 1. Mai und 1. No­vem­ber) steigen wir am Bahn­hof Iphofen in den Dorfschätze-Express 108. Die Fahrtroute führt über Rödelsee, Wiesenbronn nach Castell mit Blick auf die Weinberge und den markanten Schwanberg.

Unter der Woche fahren wir zum Bahn­hof Kitzingen. Dort startet werk­tags der Bus 8111, der genauso die Start­orte für unseren Wandertipp ansteuert.

Start in Abtswind: Wer möchte, kann noch weiter bis zur weithin bekannten Wein- und Kräuterdestination und zu einem der 100 bay­e­rischen Genussorte nach Abtswind fahren. Eine 5 km lange Ver­län­ge­rung bringt Sie aussichtsreich über die Weinlage Hohnart und den Schlosspark nach Castell.

Der Dorfschätze-Express 108 (oder werk­tags der Bus 8111 ) fährt von Castell weiter über Greuth nach Haltestelle Abtswind, Markt­platz.

Zum Frankenblick Abtswind (01.08.2021, U. Buescher © VGN GmbH)

Abtswind
Der schöne Weinort hat viel zu bieten und ist durch seinen Weinbau und die alten Sandsteinhäuser im Orts­kern ge­prägt. Ebenso ist der Anbau von Heilkräutern jahr­hun­der­te­lange Tradition. Bis ins 15. Jahrhundert hatte das Kloster Münsterschwarzach die Oberhoheit. In den his­to­rischen Orts­kern hinein und hinaus kommt man durch das Untere und das Obere Torhaus in der Hauptstraße. Die Kirchenburg mit ihren his­to­rischen Gaden und der Pfarrkirche St. Maria mit dem spätgotischen Flügelaltar ist einen kleinen Abstecher wert. Quelle: www.dorfschaetze.de

In Abtswind können Sie viel un­ter­neh­men! Wein­bergs­wan­de­rung mit Wein­pro­be: www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de

Einkehren und genießen in Abtswind

  • Abtswinder Tee- und Kräuterladen
    Ebracher Gasse 11–13, Tel. 09383 99797
    E-Mail: teeladen@t-online.de, www.teefuchs.de
  • Gast­haus zur Ölmühle und Hofladen
    Traubenkern-, Walnuss-, Raps-, und Sonnenblumenöl aus eigener Herstellung. Führung für Gruppen in der Ölmühle mit an­schlie­ßendem Essen möglich.
    Claudia und Thomas Schwanfelder
    Hauptstr. 26, Tel. 09383 9022332, www.oelkernprodukte.de
  • Hotel und Gaststätte „Zur Schwane“, Hauptstr. 10, Tel. 09383 6051, www.gasthof-schwane.de
  • Gasthof zum Steigerwald, Appartementhaus und Vinothek,Eigenbauweine, gut­bür­ger­liche frän­kische Spe­zi­a­li­täten,Tel. 09383 9757-0, Fax 09383 9757-23
    E-Mail: info@weinbau-boecher.de, www.weinbau-boecher.de

Noch mehr Infos finden Sie unter www.abtswind.de/tourismus

Wir starten unsere Zu­brin­gerwan­de­rung an der Hal­te­stel­le Haltestelle Abtswind, Markt­platz mit Hausnr. 44 links von uns. Gleich darauf kommen wir am Hofladen und am Gast­haus zur Ölmühle (links) vorbei. Kurz danach, am Haus des Gastes gegenüber, biegen wir nach rechts in die Apothekergasse ab. Im Vorhof des Rathauses (rechts, mit WCs) ist die alte Grenztafel Unterfranken/Mit­tel­fran­ken zu sehen, die bis 1972 die Grenze markierte.

In der Apothekergasse an alten Bauernhäusern vorbei und ge­ra­de­aus in den Röthleinsweg. Am Ortsende ge­ra­de­aus in den Feldweg. Am Querweg nach links aufwärts, am Friedrichsberg ent­lang. Am folgenden Abzweig den breiten Weg bergauf nehmen. Am nächsten Abzweig (mit steinernem Häuschen) nach rechts in den Pflasterweg. Der Pflasterweg macht am Ende eine Rechtskurve bergab, hier rechts in den Wie­sen­weg. Nach 100 Metern (kleiner Holzweg­wei­ser) nach links. Es geht nun lang und gerade auf dem Wie­sen­weg hinauf, vorbei an einer Pferdekoppel mit Holzverschlag oben am Hang. Ge­ra­de­aus weiter, den Betonplattenweg queren und auf unbefestigtem Weg den Hügel hinab zum nächsten Betonplattenweg. Hier rechts, Greuth liegt vor uns. Im Ort am lindgrünen Haus links und mit Rechtskurve vor zur Hauptstraße. Hier rechts und bergab in die Orts­mit­te des Straßendorfes. An der Haltestelle Greuth Kirchplatz, Castell (Bus 8111 werk­tags ab Bahn­hof Kitzingen) vorbei und kurz danach mit Radweg­wei­ser Castell, 2,4 km nach links.

Am Verzweig laufen wir ohne Markierung rechts bergauf zum Hohnart hinauf. Nach Unterqueren der Hochspannungsleitung am ersten Weg (mit einem Baum) links und gleich wieder rechts, so dass wir nun innen an der Hecke in gleicher Rich­tung ent­langgehen. Nach 180 m sind wir ganz oben, links von uns: das Gipfelkreuz. An der Hecke weiter und mit einer Linkskurve auf einen markierten Weg, auf dem wir gleich wieder rechts abbiegen (Markierungen nicht beachten!). Schöner Blick auf Castell ! Nach einer weiteren Linkskurve noch einmal rechts. Der Weg führt fast zur Straße und geht mit einer Linkskurve an Scheunen vorbei auf ein Sträßchen zu. Das Sträßchen queren und ge­ra­de­aus auf dem kleinen Trampelpfad in den Casteller Schlosspark (links ist eine Bank). Am Weiher rechts ent­lang und nach rechts vor zur Straße. Nun links, so dass wir direkt auf die Haltestelle Castell, Greuther Straße (km 5,1) stoßen.

Die Zu­brin­ger-Wan­de­rung ist hier beendet und es beginnt unser Hauptwan­der­weg.

Die Bus­fahrt geht am Infopoint-Castell vorbei zur Haltestelle Dorfschätze-Express 108 Castell, Greuther Straße. Mit den Hausnummern Greuther Straße 6 und 8 zur Linken laufen wir wieder vor zur Hauptstraße und biegen dort m. M. "Traumrunde" und Weg­wei­ser Schlossberg, 0,8 km links ab.

Hoch oben auf dem Hochplateau des Schlossberges ist der Turm der einen ehemaligen – es gab deren zwei – Casteller Burg zu sehen. An Bauerngärten vorbei geht’s hinauf. „Kniebrecher“ ist auf dem Straßenschild zu lesen und die Häuser ziehen sich ent­lang der Straße steil aufwärts. Wir aber biegen lieber knieschonender gleich o. M. beim Brunnen links in die Breite Straße ab. Nach der Infotafel „Alte und Neue Dorfmühlen“ (Casteller Dorfspa­zier­gang) geht’s auf dem gepflasterten Weg mit einer Rechtskurve nach oben, am Schlosspark und Casteller Schloss vorbei. Ein neugieriger Blick durchs große Tor ist möglich, der öf­fent­liche Zugang zum Schlosspark wäre bergab zurück. Der Schlosspark ist teilweise öf­fent­lich zugänglich, das Schloss selbst ist privat bewohnt.

Casteller Dorfspa­zier­gang
Die Bauwerke erzählen von der 1.200 Jahre alten Geschichte des Residenzsörtchens, das so weit über seine Grenzen hinaus bekannt wurde. Die Grafen und späteren Fürsten zu Castell-Castell, seit Jahrhunderten hier ansässig, prägten Kultur, Religion, Politik und Wirtschaft der Grafschaft vom Main bis zum Steigerwald um das Zentrum Castell.

Castell, erstmals 816 urkundlich erwähnt, war der Mittelpunkt der bis 1806 reichsständischen Grafschaft Castell und ist heute noch der Stammsitz der Fürsten zu Castell-Castell. Vom Schlossberg und Mahrenberg, mit den Resten der ehemaligen Burgen, gleitet der Blick weit bis zum Maintal und zur Rhön. Das Barockschloss mit seinem Garten, das aus der Renaissance stammende Wildbad und die ehemalige Grafschaftskirche machen den Charme des alten Residenzortes aus. Quelle und Infos: Castell – Tou­ris­mus­ver­band Franken (www.frankentourismus.de), www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de

Ehemaliges Wildbad Castell
Das Wildbad mit seiner Bitterwasserquelle war einst ein bekanntes Kur- und Heilbad, das vornehmlich der Adel nutzte, erwähnt schon 1399. 1600 bis 1601 entstand das „Neue Wildbad“, dessen Gebäude heute noch be­ste­hen. Infolge des Dreißigjährigen Krieges gingen die Badegastzahlen merklich zurück, weshalb es im Jahre 1680 geschlossen wurde. An­schlie­ßend zogen die Regierungsbeamten der Grafschaft Castell vom oberen Bergschloss dort hinunter. Das ehemalige Wildbad, das sich am Rathausplatz / Kniebrecher befindet, beherbergt heutzutage sowohl das fürstliche Archiv als auch die Fürstlich Castell’sche Bank, die inzwischen als die älteste Bank Bayerns gilt. Quelle und Infos: Castell (Steigerwald) – Reiseführer auf Wikivoyage

Die Winter-Linde „Gerichtslinde“ auf dem Mahrenberg
Prächtig schaut sie aus: mit ihrem „Multi-Stamm“ aus vielen Einzelstämmen und der Bank drum herum. In 1,30 m Höhe beträgt der Stammumfang 8,27 m und die Höhe ist 18 m (2011). Unter solchen Gerichtslinden, die typisch einzeln an herausgehobener Stelle in der Nähe eines Dorfes stehen, wurde im Mittelalter das Dorfgericht oder die Ratsversamm­lung, das so­ge­nannte Thing, unter freiem Himmel abgehalten. Der Aberglaube schrieb den Linden besondere vielfältige und starke magische Wirkungen zu. Die Linde hält relativ gut Eingriffen von Menschenhand stand, etwa das Abstützen und Umleiten der Äste, um den geschützten Bereich zu vergrößern oder um in ihrer Krone eine Tanzdiele zu errichten. Die enge Ver­bin­dung von Linde und Gericht kommt in einigen Gegenden auch darin zum Ausdruck, dass das Wort Linde synonym für Gericht gebraucht wurde. Quelle und Infos: Gerichtslinde – Biologie (www.biologie-seite.de) und Winter-Linde „Gerichtslinde“ auf dem Burgberg in Castell, Bayern, Deutschland (www.monumentaltrees.com)

Burgruine Castell
Nur dieser Treppenturm ist als letztes sichtbares Zeichen von den zwei Casteller Burgen übriggeblieben. Beide wurden im Bauernkrieg 1525 zerstört. Die hier auf dem Schlossberg wieder aufgebaute Burg wurde von den Grafen zu Castell nach dem Bau des neuen Casteller Schlosses im Jahre 1691 ver­las­sen und Mitte des 18. Jahrhunderts abgerissen.

Von der natürlichen Terrasse unterhalb des Turms bietet sich ein herrlicher Blick in das weite Vorland des Steigerwaldes. An schönen Tagen kann man den Blick bis in die Rhön schweifen lassen. Einmal im Jahr zum Weinwandertag in Castell, jeweils am 1. Wo­chen­en­de im Sep­tem­ber, kann der Turm bestiegen werden. Der Ausblick von hier oben ins weite Land ist ein Erlebnis.
Quelle und Infos: www.de.wikipedia.org/wiki/Burgstall_Oberschloss_(Castell)

Spätbarocke/frühklassizistische Grafschaftskirche St. Johannes
Erbaut 1783 – 1792 durch Baumeister Joseph Albert aus Tirol, seinerzeit als Ersatz für die Schlosskirche. Se­hens­wert im Inneren ist der Kanzelaltar aus Casteller Alabaster. Quelle und Infos: St. Johannes (Castell) – Wiki (deutsch-wiki.ru)

Die Straße „Schlossplatz“ ge­ra­de­aus queren und die schmale Treppe ge­ra­de­aus vorne hinauf. An der geteerten Querstraße rechts und gleich wieder links, weiter bergauf und auf gepflastertem Weg an der Grafschaftskirche vorbei. Ein Blick nach innen lohnt sich, ebenso wie die Ausblicke beim Gang drumherum.

Direkt neben der Kirche ist das Gast­haus „Zum Grünen Baum“. Typisch ist der ebenerdige Eingang des Gast­hauses für die dicken Weinfässer, während sich die fröhlichen Zecher über den beidseitigen Treppenaufgang hinauf und hinunter bequemen müssen. Unmittelbar nach dem Gast­haus „Zum Grünen Baum“ gehen wir m. M. "Traumrunde" nach rechts hinauf in den Schlossbergweg. Nach dem letzten Haus treibt der schmale steile Erdpfad den Puls hoch. Nach gut 200 m, ein paar Stufen sind auch dabei, treten wir aus dem Wald hinaus und genießen die freie Sicht.

Zur Rechten die alte Gerichtslinde über uns. Dahinter erhebt sich der Mahrenberg, wo ursprünglich Castells zweite Burg stand (km 1,0).

Wir führen Sie nun zu den schönsten Punkten auf dem Schlossplateau, deshalb sind Schleifen in der Wegführung. Zunächst steigen wir, zur ersten Panoramaschau des Tages, ganz hinauf auf den 394 m hohen Mahrenberg über der Gerichtslinde. Zum Aufstieg können wir den steilen Pfad geradewegs hinauf nehmen, runter kommt man besser etwas flacher mit dem seitlichen Pfad am Hang.

Wieder unten jetzt (mit der Linde zur Rechten) m. M. Steigerwald Panoramaweg bzw. Weg­wei­ser Tränksee, 1,0 km nach links und etwas ansteigend zum Eingang des efeuberankten Turmes.

Mit dem Eingang des Turmes zur Rechten geht’s m. M. Steigerwald Panoramaweg auf dem schmalen Erdpfad weiter, so richtig trailartig mit Wurzeln und im stetigen Auf und Ab. Nach ca. 500 m verschwindet das wilde Waldszenario wieder, denn wir stoßen auf einen zivilisierten geteerten Weg und laufen nun o. M. spitzwinklig rechts und geradewegs vor zur „Schönsten Weinsicht Frankens 2012“.

Weitblick ins Weinland (05.10.2021, U. Buescher © VGN GmbH)

Weingenusstouren mit ein­hei­mischen Gästeführerinnen und Gästeführern
Sie möchten noch mehr wissen – und den Wein auch probieren? Das bieten Ihnen Extra-Touren mit den Weinerlebnis-Gästeführer*innen vor Ort.

Wenden Sie sich dazu an:
Brigitte Horak, Au­gust-Sperl-Str. 16, 97355 Castell
Tel. 09325 99999 oder 0151 20782530
E-Mail: brigitte.horak@t-online.de
Außerdem blühen hier im April die wilden Weinbergs-Tulpen, siehe: www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de

Danach ge­ra­de­aus weiter und bereits vor der schon bekannten Gerichtslinde nach links bergab. Nach gut 100 m stoßen wir wieder auf die Markierung Steigerwald Panoramaweg und laufen spitzwinklig links. Jetzt geht’s fast 2,4 km m. M. Steigerwald Panoramaweg weiter. Mit einer großen Rechtskurve und schönen Rückblicken zum Schlossberg am Wald­rand hinab, immer ent­lang der weithin bekannten und berühmten Silvaner- und Riesling-Weinbergslagen, die von südlicher und westlicher Sonne großzügig verwöhnt werden. Die Rebstöcke treiben ihre Wurzeln dabei be­son­ders tief in die mineralhaltigen Sedimentgesteine Gipskeuper und Alabaster. Wie es dazu kommt, er­fah­ren Sie auf den Infotafeln. Weinkenner wissen diesen speziellen cha­rak­te­ris­tischen Geschmack be­son­ders zu schätzen und herauszuschmecken.

Am Verzweig m. M. links. Auf dem schönen Grasweg hinab, die B 286 vorsichtig queren und auf kleinen Stufen über den Straßengraben. Nach links hinauf und nach dem Grasweg auf einem Teerweg mit Rechtskurve bergauf. Am nächsten Verzweig fehlt die Markierung, der Schotterweg links ist richtig. Nun auf den Wald zu, jetzt wieder zu­ver­läs­sig m. M. Steigerwald Panoramaweg. Eine Bank markiert den abermaligen krassen Wechsel des Szenarios zu erdigen Trailpfaden im kühlen Wald! Nach einem kurzen Rechtsbogen aufgepasst: Hier unscheinbar nach rechts über den schmalen Bachgraben und m. M. Steigerwald Panoramaweg in den kleinen Trampelpfad einbiegen (nicht auf dem breiten Weg die Linkskurve nehmen!). Schöner Rückblick auf Castell! Nun geht’s auf manchmal nassem und rutschigem Boden, dafür aber mit einer Seilsicherung, zum Södelbrunnen. Dieser versorgte Castell vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum Bau der Fernwasserleitung mit Trinkwasser. Am Ende des Seiles nach rechts und m. M. zu einem breiten Weg. Wieder ein Trailstück gemeistert – und wieder ein Hinaustreten „ins Freie“ mit Panoramablick über die berühmte Weinlage „Casteller Kugelspiel“ (km 3,9).

Kugelspiel, ein ungewöhnlicher Name
Abgerundete Felsbrocken liegen da, moosbewachsen und urtümlich. Aber daher kommt der Name, wie man vermuten könnte, nicht! Vielmehr erzählt man, dass zu Zeiten, als noch mit Büchse und Kugeln in den Wäldern gejagt wurde, der Schall der Kugeln sich als Echo in den Weinbergen verfing und hin- und hergeworfen wurde. Büchsenjagd gibt’s nicht mehr, der Name als Qualitätsmerkmal einer sehr guten Weinlage blieb. Damals wie heute sorgen das Klein­kli­ma und der Schutz des Waldes – und auch seine Eigenschaft als Wasserspeicher – für hochwertige und ganz besondere Weine. Zwar wird auch hier Silvaner angebaut, aber der Untergrund besteht, ganz anders als oben am Schlossberg, aus sandig-lehmigem Ton, durchsetzt mit roten Blasensandsteinen. Außerdem sind die Hänge nach Nordwest und Nordost ausgerichtet. Das macht den Unterschied! Schmecken Sie es heraus! Quelle: www.wirwinzer.de/2019-silvaner-kugelspiel-vdp-erste-lage-trocken-weingut-castell.html

Auf dem geteerten Weg unterhalb der Felsbrocken (Bank, Infotafeln) m. M. Steigerwald Panoramaweg nach links und am Wald­rand ent­lang. Am nächsten Abzweig, nach gut 300 m, mit Markierungswechsel nach rechts: Wir folgen nun dem Weg­wei­ser Wiesenbronn, 6,9 km (unser Weg ist kürzer) und der guten Markierung "Traumrunde" für ca. 2,3 km bis zum Weinlabyrinth Wiesenbronn. Den Pflasterweg hinab, nach 75 m links. Es geht am Ende des Weinberges ge­ra­de­aus kurz in den Wald, bevor sich wieder ein neues Panorama öffnet: Schräg rechts vorne kommt Wiesenbronn immer näher.

Baum des Jahres für Frankens Weinberge
In­te­res­santes erwartet Sie am Weg hinunter in den Wiesenbronner Orts­kern: Jedes Jahr wird hier ein aus­ge­wählter Baum oder Strauch des Jahres für Frankens Weinberge gepflanzt und beschildert, so zum Beispiel 2011: die Ziparte. Diese gab es als alte Wildpflaumenart schon vor 5000 Jahren. Sie gibt Obstbrand oder Gelee ein be­son­ders feines Aroma. Entdecken Sie Apfelbeeren, Kupferfelsenbirnen, Maulbeeren und viele weitere alte Kultursorten. Quelle: www.dorfschaetze.de

Die Markierung "Traumrunde" führt uns rechts bergab. Nach dem Jägerstand links versetzt durch ein Holzgattertor, eine Treppe hinab und nach links auf dem schönen Grasweg weiter. Der Markierung weiter folgen.

Es geht m. M. Weg­wei­ser Wiesenbronn, 6,0 km (für uns kürzer) über eine Steinbrücke und am nächsten Abzweig mit Weg­wei­ser Wiesenbronn, 2,3 km sowie Geisberg/Weinlabyrinth, 0,6 km nach rechts. An der folgenden Kreu­zung beginnt der „Wein-Kunst-Weg Rotweininsel Wiesenbronn“: zum Kunstwerke-Schauen und – nach der nächsten Rechtskurve – zur Weinlesezeit auch zum Trauben-Schmecken! Ein wunderbarer Pausenplatz am Gipfelkreuz des Geisberges, mit Rastbänken und Weinlabyrinth. Von den reifen Trauben darf gerne genascht werden, das ist ausdrücklich erlaubt.

Näheres zum Weinlabyrinth sowie Luftaufnahmen und einen Film finden Sie unter www.wiesenbronn.de

Die Kirchenburg (Abstecher)
Um die hoch gelegene Kirchenburg entstand das Dorf. Der Friedhof war früher direkt auf dem Platz um die Kirche und mit einem wehrhaften Tor versehen. Die nördliche Mauer der Kirchenburg ist noch vorhanden. Die südliche Grenze bildet das ehemalige Zehnthaus, in dem der zehnte Teil der Ernte als Steuer abgegeben werden musste. Deutlich älter als die Kirche sind die Gadenkeller, alte Lager- und Produktionsräume. Quelle: www.dorfschaetze.de

Danach o. M. ge­ra­de­aus auf dem Plattenweg weiter. Im Links­bo­gen geht es zum Holzunterstand „Schiller-Holzhütte“, dort rechts und ge­ra­de­aus 650 m hinab zur Hauptstraße. An der Hauptstraße stoßen wir auf „Steinbergers Häckerstube“.

Steinberger Weinbau & Häckerstube
Feine selbstgemachte frän­kische Schmanklern und Eigenbauweine warten auf die Genießer. Die Häckerstube Wiesenbronn hat typischerweise nur saisonal Frei­tag, Sams­tag und Sonn­tag geöffnet. Hauptstraße 48, Tel. 09325 902423 www.steinbergers-weine.de

Mit Steinbergers Häckerstube zur Rechten geht’s weiter auf der Hauptstraße und nach knapp 100 m (lindgrünes Haus Pfrang 38 A auf der rechten Seite) o. M. nach links in die ruhigere Eichstraße. Nochmal 100 m, dann sind wir am Eichplatz mit dem immer frei zugänglichen Eich-Museum.

Das Eich-Museum
Ursprünglich im 15. Jahrhundert als offener Brunnen erwähnt, erhielt „die Eich“ im 17. Jahrhundert einen Dachaufbau mit Wohnung für Hebammen oder Hirten. Jahr­hun­der­te­lang überprüfte man hier den Rauminhalt von Büttnerprodukten, wie die kleine feine Aus­stel­lung mit Bildern und Zeugnissen zeigt. Büttner, Schröter, Eicher – alles damals eminent wichtige Berufe rund um den Weinbau. Quelle: www.kitzinger-land.de

Wir folgen im Rechtsbogen dem grauen Weg, der schließ­lich geteert wieder auf die Hauptstraße führt. Hier links. Nun sind wir an der Haltestelle Wiesenbronn, Seegarten angelangt. Daneben gibt’s einen großen Infopoint und Sitzbänke. Hier ist auch der Schauplatz der zünftigen „Wisserbrinner Kerm“ am letzten Sep­tem­berwo­chen­en­de.

Von der HaltestelleWiesenbronn, Seegarten zum Infopoint und mit dem Infopoint zur Rechten der Hauptstraße folgen, an Bauerngärten und dem Gast­haus „Schwarzer Adler“ vorbei (km 7,3).

Vor dem Rathaus mit Weg­wei­ser Koboldsee, 0,7 km nach links in die Koboldstraße. Bei Hausnummer 24 wieder links in den schmalen Weg mit Sperrpfosten und Weg­wei­ser  Spielplatz. Nach der Bachbrücke rechts und idyl­lisch am Wiesbach ent­lang zum kleinen Koboldsee. Am Seeende laufen wir bei der Feldscheune rechts versetzt auf dem geteerten Sträßchen weiter. Ab der Feldscheune folgen wir der Markierung W1 (gelb) bzw. Grünpfeil rechts zum Schwanberg, den wir – wieder mit einem Szenariowechsel – auf schmalen Trailpfaden durch den Wald besteigen werden. Im großen Rechtsbogen den Markierungen folgen. Nach 1,2 km kommt ein Jägerstand mit Panoramablicken, nach weiteren 400 m geht’s m. M. W1 (gelb) nach links in den dunklen Wald, via Schloss Schwanberg.

Fernsicht bis in die Rhön: Die silberne Tafel bei der Schranke zeigt all die Orte zwischen Großlangheim, Gramschatzer Wald, Vogelsburg, Hoher Rhön, Zabelstein, Stollburg, Abtswind und Friedrichsberg an! Wunderbare Weitschau! Wir wollen weiter und ganz hinauf.

Die Fritz-Paul-Hütte (Unterstand) wird unmittelbar darauf passiert. Am nächsten Abzweig m. M. W1 / W2 und Grünpfeil rechts nach rechts, zunächst noch auf bequemem Waldweg. Am breiten Querweg m. M. W2 und Grünpfeil rechts ge­ra­de­aus in den schmalen Pfad. Die Seeleinssteige führt hohlwegartig hinauf, zunächst immer ge­ra­de­aus, mit Weg­wei­ser Zum Schwanberg. Am breiten Querweg links und kurz danach spitzwinklig rechts. Nach gut 400 m sind wir oben auf dem Plateauweg und laufen nach rechts weiter. Diverse Weg­wei­ser Schwanberg und viele andere leiten uns am Keltenwall (mit Infohütte „Keltenweg“ und weiteren Infotafeln) vorbei zum Friedwald. Nun hat uns auch der Steigerwald-Panoramaweg Steigerwald Panoramaweg wieder. Hier oben ge­ra­de­aus und bequem zum Erholen, bevor es wieder ruppiger wird.

Wir gehen nach der Friedwald-Gedenkstätte mit Weg­wei­ser Iphofen, 4,5 km halbrechts und folgen kurz danach dem Schildchen „Zum Zypressensee“. Beim Insektenhotel am Baum geht’s nach links zum Umrunden (km 12,0).

An den blauen Einbaum-Kunstwerken um den See herum und nach links weiter. 100 m nach dem See fällt links drüben das kreisrunde Mausoleum auf. Hier ruhen Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen und seine Frau Margit Prinzessin zur Lippe-Weissenfeld sowie der letzte Besitzer des Schwanbergs, Radulf Graf zu Castell-Rüdenhausen. Weiter geht’s durch die rechte oder linke Allee zum Neptunbrunnen und um ihn herum.

Der Zypressensee
Der Zypressensee wurde 1921 als wesentliches Element des ehemaligen 13 ha großen englischen Landschaftsparkes durch den damaligen Besitzer, Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, angelegt. Der einst kreisrunde See ist heute teilweise verlandet. Eine in­te­res­sante botanische Be­son­der­heit ist gleich am Anfang rechts: Die Echte Sumpfzypresse (Taxodium distichum) oder Sumpfeibe kann bis 35 Meter hoch und über 1000 Jahre alt werden. Sie kommt in Sümpfen und an Flussufern vor und stammt ursprünglich aus dem südöstlichen Nordamerika. Im Winter wirft sie nicht nur ihre Nadeln, sondern ganze Zweiglein ab. Bläulich-grüne neue Austriebe und frischgrüne Nadelblättchen bekommt sie dann erst wieder im Juni. Die Nadelblättchen werden im Herbst fuchsrot und zuletzt dunkelbraun wieder abgeworfen. Die etwa 3 cm langen kugeligen Zapfen haben nur wenige Schuppen und einen Dorn in der Mitte. Auffallend und typisch sind die Knie- und Atemwurzeln der Echten Sumpfzypresse. Quelle und Infos: www.de.wikipedia.org/wiki/Schwanberg_(Steigerwald)

Nun m. M. Steigerwald Panoramaweg (rechts am Baum über der Steinmauer) nach rechts, die Steintreppe hinunter und nach links zum ehemaligen Alpinum . Nach dem Besichtigen gehen wir hier auf dem schmalen Pfad am Hang weiter.

Ehemaliges Alpinum
Geheimnisvolle Farne, Steinmäuerchen und moosbewachsene Stufen lassen den Romantikzauber vergangener Tage spüren. Von der Balustrade kann man an klaren Tagen die Aussicht bis in die Rhön genießen. Heinz Zippelius pflegt seit 2006 nicht nur das Alpinum, sondern auch den ganzen Schlosspark. Wie es dazu kam, lesen Sie hier: www.lwg.bayern.de/gaerten/250056/index.php

Dem schmalen Pfad am Hang ge­ra­de­aus folgen. Steinstufen führen im Links­bo­gen ein Stück vorne wieder nach oben. Vor dem Obelisken, der an Graf Alexander erinnert, nach rechts auf das Ziegeldach zu und die Treppe hinunter. Nach der Treppe links und auf der Straße zur Kirche.

Gegenüber der Kirche nach rechts und mit Weg­wei­ser Kappelrangen die Treppe hinunter. Nach 80 m am Verzweig rechts, ein paar Stufen hinauf und an der Schlossmauer ent­lang. Wunderbar spaziert es sich zwischen Baum­kro­nen und Schloss.

Ein paar Treppenstufen hinunter und schon öffnet sich die 5-Sterne-Aussicht Kappelrangen (km 13,1) – ein Blick wie aus dem Flugzeug!

Unter uns Rödelsee (Abstecher, Hal­te­stel­le Dorfschätze-Express) und freie Sicht nach Westen zum nördlichen Steigerwald (20 km), zum Spessart (65 km) und zur Rhön (90 km). Eine Tafel gibt Auskunft.

Weiter geht’s nach Osten (beim zurückversetzten Brotzeittisch) mit Rödelsee, 2,8 km. Kurz danach mit Rödelsee 2,7 km spitzwinklig links und auf diesem Weg im großem Bogen vor zur Straße. (Weg­wei­ser TraumRunden dabei nicht beachten!) Die Straße queren, am Ende der Leitplanke kurz rechts und mit Weg­wei­ser Eselsbrünnla, 300 m über Treppenstufen auf einem schmalen Erdpfad hinab. Das Eselsbrünnla lieferte dem Schloss Schwanberg einst Trinkwasser, das ein Esel immer fleißig hinauftragen musste. Der Erdpfad stößt auf einen breiten Kiesweg, es geht nach links bergab. Nach ca. 200 m warten eine Liege und ein besonderer Panoramablick auf uns: der terroir f Rödelsee (km 13,9).

terroir f Rödelsee – ein magischer Ort des Frankenweins
Wie ein Raumschiff weithin sichtbar schwebt der strahlend weiße Zylinder in der Weinkulturlandschaft über den Reben! Wie ein riesiges Fernglas öffnet sich beim Be­tre­ten die frän­kische Kulturlandschaft weit in den schier unendlichen Horizont hinein. Im Innern des Zylinders wird die Geschichte des Silvaners erzählt, der in Castell vor über 350 Jahren zum ersten Mal in Franken gepflanzt wurde.

terroir f Rödelsee (01.08.2021, U. Buescher © VGN GmbH)

Mit dem terroir f „Raumschiff“ zur Rechten kommen wir nach 250 m zum markanten Flur­be­rei­ni­gungsdenk­mal mit Brotzeitbank und Ausblick auf Rödelsee.

Zuweg Dorfschätze-Express: Haltestelle Rödelsee, Kirche
Vom Flur­be­rei­ni­gungsdenk­mal können Sie zum Genuss eines Silvaner-Schoppens geradewegs nach Rödelsee hinunterlaufen (ca. 1,8 km). Es geht an der am Hang liegenden Küchenmeiser-Hütte vorbei und auf die beiden Kirchen zu. Nach der hinteren Kirche ist die und daneben das „Elfleinshäusla“ (km 14,2), ein kleines Heimatmuseum. Danach geht’s entweder mit dem Dorfschätze-Express 108weiter oder zu Fuß wieder hinauf auf die Hauptroute.

Mit dem Flur­be­rei­ni­gungsdenk­mal der Orte Rödelsee, Schwanberg, Fröhstockheim zur Linken erreichen wir schon nach 300 m den terroir f Iphofen (km 14,5).

terroir f Iphofen
terroir f – das ist der Name der magischen Orte im Weinland Franken. Es sind Orte, die auf ganz besondere Weise die Vielschichtigkeit der Region ausstrahlen und atem­be­rau­bende Ausblicke in die frän­kische Weinwelt geben. Der alte Aussichtsturm in der Iphöfer Weinlage Julius-Echter-Berg wurde zum ersten magischen Ort der Premiumweinlagen umgebaut. Ein dreidimensionaler Stelengarten veranschaulicht die Weinmengen – und auf dem Aussichtsturm lassen sich die Entfernungen Frankens zu den jeweiligen Weinländern ablesen. Nach der Turmbestei­gung entführt die Medienpräsentation in der Tür unten im Turm in den Weinbau von exotischen, neuen und klassischen Ländern. Lassen Sie sich über­ra­schen! Quelle und Infos, auch zu geführten Weinwan­de­rungen, inklusive Wein­pro­ben: www.iphofen.de/wein/weinwan­de­rung/terroir-f.html

Danach geht’s unten auf dem Teerweg weiter. Trockenmauern und typischer Halbtrockenrasen am Hang oberhalb begleiten uns. Die Markierung Steigerwald Panoramaweg führt im Halbkreis um den Julius-Echter-Berg herum und schließ­lich hinab nach Iphofen: Viele verwinkelte Gassen, stolze Bürgerhäuser aus vergangenen Jahrhunderten und eine komplett er­hal­tene Stadtmauer mit zahl­reichen Türmen und Toren erwarten uns, ebenso wie Galerien und Aus­stel­lungen.

Durch das schöne Rödelseer Tor (km 17,2) hinein in die his­to­rische Alt­stadt und am Mittagsturm vorbei, wenden wir uns schon vor der Kirche autofrei nach links. Ein paar Stufen hinauf, um die prunkvolle Stadtpfarrkirche St. Veit (Riemenschneider-Figur: Johannes der Evangelist) im Rechtsbogen herum und noch ein paar Meter nach vorne: Jetzt sind wir am Markt­platz angekommen, mit dem Rathaus und der Tourist-Info auf der rechten Seite. Gegenüber die Iphöfer Geschichtsscheune. Über den Markt­platz geradewegs vor, stoßen wir auf das Knauf-Museum.

Iphöfer Geschichtsscheune
Die Aus­stel­lung „Iphöfer Geschichte(n)“ in der Geschichtsscheune erzählt von den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte Iphofens seit seinen Anfängen. Frau Eiche und Herr Rebstock aus dem sprechenden Stadtmodell berichten auf unterhaltsame Art in kurzen Episoden darüber, wer in Iphofen alles gewaltet und geherrscht und die Bürger Iphofens beschützt und ernährt hat. Im Lapidarium stehen wertvolle Skulpturen aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Die große „Matersäule“ von 1525 ist der älteste er­hal­tene Bildstock Iphofens. „Wer hatte denn in Iphofen das Sagen?“ oder „Wie man hier auch schwere Zeiten meisterte“ – diese Lebensbedingungen in der his­to­rischen Stadt nehmen drei Zooms in den Blick. Speziell für die kleinen Gäste gibt es noch mehr „Iphöfer Geschichte(n)“. Da werden aus Kindern schnell mal kleine Ritter. Hier gilt: Anfassen ist ausdrücklich erlaubt – und das alles bei freiem Eintritt! Infos und Quelle: www.dorfschaetze.de

Knauf-Museum Iphofen
Ohne, dass wir eine Weltreise machen müssen, zeigt uns die Dau­er­aus­stel­lung Meisterwerke der Reliefkunst großer Kulturepochen des alten Ägyptens, Mesopotamiens, Persiens und des Hethiter-Reichs, welt­be­rühmte Spitzenwerke griechischer und römischer Kunst und auch des alten Indiens. Dazu kommen Son­der­aus­stel­lungen. So werden zum Beispiel ab 27. März 2022 zwei­hun­dert aus­ge­wählte Objekte aus Marilyn Monroes Privatleben und Karriere sowie Einzelstücke aus dem Besitz von Zeit­ge­nos­sen präsentiert. Es handelt sich um Kleidungsstücke, Accessoires, Pflege- und Stylingprodukte, Requisiten, private Briefe und Filmdokumente sowie Fotografien, die in dieser Kombination erstmals die Verwandlung des brünetten Mädchens in einen Weltstar dokumentieren. Quelle und Infos: www.knauf-museum.de

Hier nach rechts weiter. Weiter geht’s durch die Maxstraße und im Links­bo­gen in die Bahn­hofsstraße. Nach einem Kilometer ist unser Ziel, der Bahn­hof Iphofen (km 18,6), erreicht. Die R-Bahn-Züge fahren bis spät in den Abend.

Vielfältige Infos zu Weinerlebnissen, Gastronomie, Ver­an­stal­tungen und Führungen finden Sie unter www.iphofen.de

Infos und Tipps
ILE-Region Dorfschätze, Balthasar-Neumann-Straße 14, 97353 Wiesentheid
Tel. 09383 9735-15
E-Mail: info@dorfschaetze.de; www.dorfschaetze.de

Markierungen: Kitzinger Land, Dorfschätze

Iphofen Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Wiesenbronn

Landhotel und Weingasthof „Schwarzer Adler“

Hauptstraße 21
97355 Wiesenbronn
Tel: 09325 232
Gruppen ab 20 Per­so­nen bitte anmelden
Ruhetag: Mon­tag

Steinbergers Häckerstube

Hauptstr. 50
97355 Wiesenbronn
Tel: 09325 902423
Fr 18-23 Uhr, Sa 16-23 Uhr, So 15-22 Uhr,
geöffnet bis 15.08. danach wegen Weinlese geschlossen

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