Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Täler und Schluchten, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien 229 R21 R22
Länge ca. 14 km
Dauer ca. 4 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten, Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
(2)
(2)
Landschaft
(2)
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Gastronomie
(2)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(4)
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Höhenprofil

Höhenprofil
Wildpark und Trubachtal - Natur und Kultur

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Vorwort

Vorwort

Allein die laut Fahrplan 41-minütige, gemütliche Fahrt mit der Gräfenbergbahn R22 vom Nürn­berger Nordostbahn­hof U2 bis zur Endsta­ti­on in Gräfenberg lässt bei schönem Wetter und herrlichen Weitblicken schon eine gewisse Vorfreude aufkommen.

Direkt neben dem Bahn­steig warten wir vom 1.5.–1.11. an Sams­tagen, Sonn- und Fei­er­tagen auf die Frei­zeit­li­ni­e 229, den Trubachtal-Express, der uns ent­lang des Fünf-Seidla-Steiges weiter bis nach Egloffstein bringt. Ab Ebermannstadt über­nimmt das die Bus­linie 235. Mon­tag bis Frei­tag be­ste­hen mit der Bus­linie 222 weitere Fahrt­mög­lich­keiten ab Forch­heim ZOB, ab Ebermannstadt dann weiter mit der Bus­linie 235.

Weitblick (12.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Egloffstein - Felsentor - Frauenhöhle - Wildpark Hundshaupten - Unterzaunsbach - Pretzfeld (29.09.2015)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Egloffstein Talstraße
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von der Bus­hal­te­stel­le Haltestelle Egloffstein, Talstraße aus geht es gute 200 m leicht ansteigend zurück und dann schnurgerade in das nach oben führende Sträßchen Schützenberg hinein. Unterhalb der zwei Tafeln des Aktiv- und Gesundheitsparks ist unser erstes We­ge­zei­chen, die Kulturweg blau 1 der Egloffsteiner Kultur-Rundwege, angebracht. Ihm folgen wir kurz nach oben, dann im Blickfeld der auf einem Felsvorsprung thronenden Burg nach rechts in die Rabensteinstraße, wo bald der Anstieg nach links hinauf zum Felsentor beginnt.

Über zahl­reiche Treppen und Kehren erreichen wir, immer dem Holzgeländer nach, neben der Felswand einen Querweg. Links ab dann der Abstecher zum Felsentor, einige Meter darüber zu einer schönen Aus­sichts­platt­form mit Rastbank.

Felsentor (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)
Aussichtspunkt (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Auf gleichem Weg zurück, erneut über Treppen weiter aufwärts, geht es bald rechts an einem Ziegengehege ent­lang, dann aus dem Wald­stück hinaus. Nach einem kurzen Stück über eine Wiese schlüpft der Pfad wieder in den Wald ein, verläuft nach einem Links-Rechts­schwenk abwärts und wieder aufwärts. Beim nächsten Waldaustritt wechselt die Markierung, blauer Ring ist auf dem folgenden, kurzen Abschnitt angesagt.

Hier bietet sich rechts mit der Kulturweg blau 1 rund 50 m abwärts ein Besuch des Na­tur­denk­mals Frauenhöhle an, einer ma­le­risch versteckt im Wald liegenden, natürlich entstandenen Karsthöhle mit drei un­ter­schied­lich hoch gelegenen Zugängen. In der Höhle wurden u. a. Knochen eines Höhlenbären gefunden. Die durchaus se­hens­werte Höhle ist bedingt zugänglich, ist aber vom 1.10.–15.4. aus Gründen des Artenschutzes geschlossen.

Vor der Frauenhöhle (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Der Wiesenpfad verläuft mal im, mal au­ßer­halb des Baum­be­standes, dann über eine Wiese hin zu einem Hochsitz, dort rechts. Nach einem Links­bo­gen treffen wir auf einen breiten Feldweg und auf unser neues We­ge­zei­chen, die Kulturweg blau 3 der Egloffsteiner Kulturwege (km 1,5). Es begleitet uns nach rechts und hin bis zum Wildgehege in Hundshaupten.

Gemütlich schlendern wir durch die Feldflur, passieren einen eingezäunten Kirschgarten, an­schlie­ßend rechts des Wege die Sta­ti­on „Dolinen“ des Kulturweges. An den Kirschbäumen und Feldern ent­lang, geht es auf ein Waldeck mit einer Rastbank zu. Weiter bleibt es bei der Kulturweg blau 3, nun nach rechts in den Wald hinein.

Ein breiter, an manchen Stellen dann auch grob geschotterter Waldweg nimmt uns auf. Bestens ausgeschildert, an der ersten Verzweigung links, geht es im schattigen Misch­wald weiter abwärts bei zu einem Querweg. Auch hier links und nach einem Links­bo­gen Schritt für Schritt nach unten. Dort schließ­lich am Zaun des Wildparks ent­lang und rechts nach oben zur Straße. Ihr folgen wir wenige Meter nach links. (km 4,5)

Wer will, kann hier dem Wildpark einen Besuch abstatten. Über die Treppen abwärts gelangt man zum Eingang. Bei Vorlage eines am Besuchstag gültigen VGN-Fahr­scheins er­hal­ten Er­wach­se­ne ermäßigte Ein­tritts­preise.

Wildpark Hundshaupten
Hier begegnen sich Mensch und Tier hautnah. Im Unterschied zu herkömmlichen Zoos wird hier das Wild nicht nur in­ner­halb kleinerer Umzäunungen gezeigt, sondern großflächig, gewissermaßen wie in freier Natur. Die Haupttierart des Wildparks ist das Rot- und Damwild, aber auch Wolf und Luchs sind hier zu Hause.

Daneben gibt es Wildtierarten, denen die besonderen Geländeeigenheiten des Wildparks, die felsigen Steilhänge, gut zusagen: Mufflons, Steinböcke und Gemsen. Die größte und imposanteste Tierart des Wildparks aber ist der Wisent. Drei Rundwege in un­ter­schied­licher Länge und Steilheit (35–60 Mi­nu­ten) führen Sie zu ver­schie­denen Aussichtspunkten und Tierarten.

Ergänzt wird das Gelände durch einen Streichelzoo und einen Spielplatz für die Kinder. Mit einer Gaststätte und angrenzendem Bier­gar­ten wird für das leibliche Wohl gesorgt.

Wildpark Hundshaupten

Hundshaupten 62
91349 Egloffstein
Tel: 09191 861280
Gegenverkehr (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)
Luchsgehege (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Die Wan­de­rung kann hier je nach Fahrplanlage auch beendet oder begonnen werden. Die Hal­te­stel­le der Linie 235 (Wildpark-Express vom 1.5.–1.11. am Sams­tag und an Sonn- und Fei­er­tagen) liegt fast direkt vor dem Eingang! Von Mon­tag bis Frei­tag besteht auch die Fahrt­mög­lich­keit mit dem An­ruf­sam­mel­taxi (AST).

Weiter nach Pretzfeld
Fast genau gegenüber des Abgangs zum Wildpark setzen wir unsere Tour hinein in den Park­platz fort – We­ge­zei­chen sucht man hier leider vergebens. Lediglich links an einem Laternenmast ist eine verblasste, hellblaue Aus­schil­de­rung der Frän­kischen Kulturweges Kulturerlebnis-Wanderweg I auszumachen. (Stand: 7/2015)

Am Ende der Parkflächen nimmt uns ein grob geschotterter Waldweg (Privatweg) auf. Ohne abzuzweigen und immer noch ohne erkennbare We­ge­zei­chen, bleiben wir ein ganzes Stück auf diesem Forst­weg, der anfangs leicht ansteigt und dann eben weiterverläuft.

Ein ganz ein­fach zusammengebastelter Jägerstand linker Hand dient uns vorerst als Orientierungshilfe, bis endlich an einem Baum, eben­falls links des Weges angebracht, GrünringGrünpunkt und ca. 15 m weiter der Gelbpunkt auftauchen. Wir sind auf dem richtigen Weg! Bei der folgenden Gabelung nehmen wir den nach rechts ab­wärts­füh­renden Abzweig. Nach einigen Metern: wieder die Grünpunkt-Markierungen rechts unterhalb an einem Baum. Nach kleinen Links-Rechtsbögen und vorbei an einer Schranke mündet der Weg in die Straße, die uns links nach Unterzaunsbach führt. Links an der Ein­mün­dung tauchen an einem abgesägten Baumstamm auch wieder der Grünring und andere We­ge­zei­chen auf. Hier bleibt oberhalb der im Tal fließenden Trubach nur der Weg am Rand der Straße: Im Ort am Dorfbrunnen vorbei, hinein nach Unterzaunsbach. Dort können wir uns an zahl­reichen Aus­schil­de­rungen neu orientieren. (km 6,7)

Im Trubachtal (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Lohnenswert ist auf jeden Fall eine kurze Einkehr im nahen Brauerei-Gasthof Meister, der dort sein – natürlich frän­kisches – Bier im Fass und in der Flasche und auch Zwickelbier ausschenkt.

Der Weg führt dorthin nach rechts auf ein schönes Fach­werk­haus zu, nach der Trubachbrücke dann rechts. Zurück über die Trubach zum oder vom Orts­mit­telpunkt aus, setzen wir immer in der Nähe des kleinen Flusses mit dem Blaustrich des Trubachtal-Wan­der­weges stets ge­ra­de­aus unsere Tour in Rich­tung Pretzfeld fort.

Auf dem erst geschotterten, dann geteerten Sträßchen geht es an eingezäunten Obstgärten vorbei, den Blick hinüber zur weißen Vexierkapelle oberhalb von Reifenberg vor uns.

Zu den Pretzfelder Kelleranlagen
Bereits am Ortseingang von Hagenbach, gegenüber Haus Nr. 58, geht unser Weg nach rechts. Zwischen den Gärten dann über eine Brücke und auf einer Wiese mit Spielplatz weiter zur nächsten Brücke. Von dort aus führt uns der Weg in mehreren Bögen nach Lützeldorf. Hier links hoch zur Staatsstraße, die wir vorsichtig über­que­ren. Am Pfosten eines Verkehrsschildes ist unser neues Zeichen, der Rotring, angebracht.

Ein mit Betonplatten belegter Weg führt uns nach oben zum Wald. Dort noch etwas aufwärts bis zu einem Querweg, dem wir nach links mit dem neuen Zeichen, dem Grünring, und später noch dem Zeichen des Pretzfelder Kirschenweges folgen.

An der Sta­ti­on 6 des Kirschenweges (Lauschecke) vorbei, weiter bis zum Gedenkstein für den ehemaligen Waldbauerndoktor Valentin Fröhlich.

Alte Keller (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Pretzfelder Keller
Infos über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten er­hal­ten Sie Mo.–Fr.,
vormittags unter 09194 7347-18.

Bier­gar­ten Panorama (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Ge­ra­de­aus nun auf einem Teersträßchen Schritt für Schritt abwärts, an manch alten Kelleranlagen vorbei. Dann beim Durchlass links – und vor zur Hangkante. Hier eröffnet sich ein schöner Ausblick hinüber zum Walberla! (km 12) Wieder zurück, nutzen wir für den letzten Abschnitt den direkten Weg links neben den Toilettenanlagen. Zunächst im Hohlweg abwärts, dann auf einem Wiesenpfad auf die Angerkapelle, Sta­ti­on 2 (Kirschenanbau) des Kirschenweges, zu – und genießen wir noch einmal den schönen Ausblick hin zum Walberla.

Immer weiter nach unten, am ersten Haus rechts. Vor der Straße führt links ein Schotterpfad in den Ort hinein, dann weiter bis zur 1742 erbauten und 1761 geweihten Rokokokirche St. Kilian mit se­hens­werten Altären und Kanzeln.

Der Weg zum Bahn­hof führt von der Kirche kurz abwärts, danach rechter Hand ein kurzes Stück in der Walter-Schottky-Straße nach unten, dann links über einen Seitenarm der Trubach in den Mühlweg.

Vorbei an hübsch anzusehenden Vorgärten, dann vor zur Bahn­hof­stra­ße und letztlich links zum Bahn­hof. Genau gegenüber: eine letzte Ein­kehr­mög­lich­keit im Gast­haus Herbst – die R22 verkehrt im Stun­den­takt.

Pretzfeld Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Im Trubachtal nach Pretzfeld
Bald auf der Fahrstraße rechts bietet sich in Hagenbach wieder eine nette Ein­kehr­mög­lich­keit. 

Unmittelbar nach dem Ortsausgang trennen sich vor und nach der Trubachbrücke die Wan­der­wege: (km 10,4)

a) Ohne We­ge­zei­chen ge­ra­de­aus und auf dem Fuß- und Radweg direkt in den Ort hinein. Vorbei am Niklbräu und vor der Kirche links, dann gleich wieder rechts und hinunter zum Re­gi­o­nal­bahn­hof R22.

b) Vor der Trubachbrücke dann, u. a. weiter mit dem Blaustrich, links ab in ein Teersträßchen. Ein Stück geht es direkt an einem Nebenarm der Trubach und vielen Obstgärten ent­lang bis zu einer Kreu­zung (Kin­der­spiel­platz). Hier folgen wir den bekannten We­ge­zei­chen rechts in einen Pfad, hinter einer kleinen Trubachbrücke dann gleich links. Im Ort (Brunnenstraße) jetzt rechts (Schulstraße), gleich wieder über eine Trubachbrücke. Danach links und an­schlie­ßend rechts auf den Kirchturm zu. Links zuvor in der Walter-Schottky-Straße geht es nun abwärts und dann links vor zum Bahn­hof.

Der Weg zur Brauereiwirtschaft der Brauerei Nikl führt nach der Trubachbrücke rechts und in der Judengasse im Links­bo­gen nach oben.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Egloffstein

Wildpark Hundshaupten

Hundshaupten 62
91349 Egloffstein
Tel: 09191 861280

Hagenbach

Gast­haus Richter

Hagenbach 23
91362 Hagenbach
Tel: 09194 795845
geöffnet: Mi-Do von 11-14 Uhr, Fr-So von 11-21 Uhr,
Ruhe­tage: Mo und Di, Warmes Essen gibt es am Sonn­tag von 11-14 Uhr und von 17-20 Uhr

Pretzfeld

Brauerei Nikl

Egloffsteiner Straße 19
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 725025
Fr., Sa. und So. ab 09.30 Uhr, durchgehend warme Küche, Mo-Do nach Ver­ein­ba­rung

Gast­haus Herbst

Bahn­hofsstraße 5
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 365
Ruhetag: Mon­tag (außer an Fei­er­tagen)

Pretzfelder Keller

Pretzfeld
Tel: 09194 734718 oder 0172 8184281
Bei schönem Wetter Mitte April bis Mitte Sep­tem­ber Mo.-Sa. ab 16 Uhr, So. und an Fei­er­tagen ab 11 Uhr

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