Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte, Winterwanderung
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien S3
Länge ca. 12 km
Dauer ca. 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(5)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Winter am Dillberg

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Vorwort

Vorwort

Mit den modernen S-Bahn Garnituren der S3 erreichen wir den Hal­te­punkt Pölling. Hinter dem Neumarkter Stadtteil erfolgt der Anstieg hinauf zur ehemaligen Heinzburg auf dem Schlossberg. Vor den Panoramablicken am Dillberg heißt es aber noch einmal aufwärts, bevor es über Buch und Ezelsdorf zur S-Bahn­sta­ti­on in Oberferrieden nur noch abwärts geht. Egal bei welcher Schneelage, Schuhe mit guten Profil oder Schneeketten für Schuhe sind Pflicht!

Verschneites Poelling (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te zum Dillberg – Winterwan­de­rung: Pölling – Schlossberg (Heinzburg) – Dillberg – Ezelsdorf – Oberferrieden
Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Pölling Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von Nürn­berg aus ankommend empfängt uns in der Bahn­un­ter­füh­rung u. a. auch der   Rotpunkt, unser Begleiter durch Pölling und bis hinauf auf den 549 m hohen Schlossberg mit der ehemaligen Heinzburg. Zunächst geht es gerade aus in die Bergstraße, dann nach zwei Rich­tungswechseln an der St. Martinskirche vorbei. An der nächsten Querstraße vor der Bäckerei/Metzgerei Feihl kurz rechts, dann über die Straße und hinein in die Burgstraße dem Hin­weis­schild zum Sportgelände des SV Pölling folgen. Nach dem Rechtsknick im Heinrichsbürgweg am Sportplatz ent­lang führt der Weg bald über die B 8, danach kurz im Zick-Zack abwärts und nach oben in das Land­schafts­schutz­ge­biet.

Blick zum Schlossberg (Heinzburg) (VGN © VGN GmbH)

Vor den Schrebergärten dann links mit Blick zurück auf das verschneite Pölling. Gleich danach rechts, windet sich der schöne Waldweg hinauf auf den Bergrücken des Schlossberges. Oben über­nimmt der Gelbstrich nach links die Führung (Velburger Weg) bis hinauf zum Dillberg. Bei der folgenden, größeren Waldkreu­zung mit zahl­reichen Wan­der­ta­feln ver­las­sen wir das Stadt­ge­biet der Kreisstadt Neumarkt und halten uns links an einer Rastbank vorbei (Dillberg 5,4 km).

Noch einmal steigen oder stapfen wir im Hohlweg aufwärts, bald rechts gut ausgeschildert direkt hoch zur ehemaligen Burg­an­lage deren Ursprünge immer noch im Dunkeln liegen. Wis­sens­wertes dazu an der Infotafel des Wanderzirkus Neumarkt. Ein Pfad führt nach dem Abstecher schräg am Hang verlaufend dann wieder nach unten zum Hauptweg.

Bei eisigen Bodenverhältnissen kann man auch unten auf dem Hauptweg bleiben und so den An- bzw. Abstieg locker umgehen!

Lang gezogen verläuft der Weg nach einer Lichtung mit zahl­reichen Baumstümpfen und alten, gefällten Baumriesen mal auf- mal abwärts harmonisch den Hang ent­lang und erreicht nach geraumer Zeit wieder eine Kreu­zung im Wald. Schräg nach rechts, laut Wan­der­ta­fel noch 2,3 km bis zum Dillberg, folgt im oder neben einem Hohlweg ein knackiger Anstieg. Oben eben durch ein niedriges Wäldchen und schließ­lich hinaus ins Freie. Auf einen breiten Feldweg geht es nun hinauf zum Dillberg – die hohen Sendemasten vor uns in Sichtweite.

Auf dem Weg nach oben (VGN © VGN GmbH)
Von oben... (VGN © VGN GmbH)
Der Dillberg (595 m) – rundum ein Schauinsland

Auf dem Sträßchen angekommen eröffnet sich bei ent­spre­chender Witterung ge­ra­de­aus oder auf dem Sträßchen ein Stück nach links gehend schon der erste Panoramablick nach Westen in Rich­tung Mit­tel­fran­ken. Bei­spiels­wei­se zum 27 Kilometer entfernten Nürn­berger Fernmeldeturm, der Nürn­berger Burg oder weiter südlich bis hin zum bei Schwabach liegenden Sender Kammerstein. Bei optimaler Sicht und gutem Fernglas kann man sogar nach links bis zur Schwäbischen Alb und dem Hesselberg die Fernsicht genießen. Rechts vor uns befinden sich der vom Bay­e­rischen Rundfunk schon seit 1955 be­trie­bene Sender Dillberg, dessen Hauptmast (errichtet 1990) 231 Meter hoch ist. Quelle: wikipedia

Auf dem Ver­bin­dungssträßchen angekommen bieten sich auf dem Plateau des Berges mehrere Wege an, die aber allesamt unten in Buch wieder zusammentreffen.

A) Großer Rund­gang

Bei guter Sicht empfiehlt es sich wegen der schönen Ausblicke einen größeren Dillbergrund­gang zu un­ter­neh­men. Dazu werden wir nur anfangs noch kurz mit dem Gelbstrich begleitet, er verlässt und bald nach links. Weiter ge­ra­de­aus auf der Dorfstraße des zum Markt Postbauer-Heng ge­hö­renden Ortsteils Dillberg eröffnen sich rechter Hand erste Ausblicke. Sie reichen hinüber zur Ruine Wolfstein, dem Maria-Hilf-Berg und später über das an die 150 bis 200 Meter tiefer gelegene, vordere Schwarzachtal. Am Ende durch ein Panoramafenster des örtlichen Poesieweges.

Im Links­bo­gen bleiben wir nach wie vor auf dem Teersträßchen und wandern bald wieder mit dem uns nun von vorne entgegen kommenden Gelbstrich an einem Futtersilo vorbei. Weiter direkt auf die Sendemasten zu, davor dann aber links und nach rund 100 m am Trafohaus mit dem Gelbstrich wieder rechts. Bei Neuschnee dient ein Betonanker eines Sendemastens zu­sätz­lich als Orientierung. Hier geht es rechter Hand an den Masten vorbei bis zu einer Abzweigung. Ab der dem Schriftsteller, Kabarettist und Maler Joachim Ringelnatz (1883-1934) gewidmeten Sta­ti­on am „Weg der Poesie“ leitet uns das Rotkreuz fast in Falllinie den Hang hinunter.

Weg­zei­chen am Dillberg (VGN © VGN GmbH)
Infotafeln am verschneiten Poesieweg (VGN © VGN GmbH)

An einer Freifläche an einer Rastbank vorbei, danach am linken Wald­rand ent­lang, taucht der steiler werdende Hohlweg in den Wald ein und mündet - wie alle Va­ri­an­ten - im Ortsteil Buch direkt vor dem Gasthof "Goldene Krone".

B) Kleiner Rund­gang

Dann bleibt der Gelbstrich unser Begleiter, leitet uns auf dem Sträßchen in Rich­tung Orts­mit­te und nach rund 150 m links. Ein Stück über freies Feld, dann an den Hecken ent­lang und im rechten Winkel rechts ab. Nahe der Hangkante geht es nach einem vorgelagerten Aussichtspunkt weiter bis zur oben beschriebenen Sta­ti­on des Poesieweges Poesieweg. Dort links nach unten und dem Rotkreuz bis Buch folgen.

Abstecher zu den Bucher Höhlen

Dazu folgen wir weiter mit dem Rotkreuz  ge­ra­de­aus der Heckenreihe (Eppeleinsweg) bis zu einer weiteren, kleinen Wegetafel. Dort links sind es auf dem örtlichen Rundweg weiße eins gepunktet auf rot nur noch 100 m bis zum Eingang der stets offenen Bucher Höhlen (Infotafel). Weiter abwärts geht es bald zusammen mit dem Goldkegelweg links hinab nach Buch.

Bucher Höhlen Eingang (23.01.2016, VGN © VGN GmbH)
Verschnaufpause (23.01.2016, VGN © VGN GmbH)

C) Direkt hinunter nach Buch

Hier weist uns am ersten Grundstück die örtliche weiße zwei auf rot  und zu­sätz­lich ein Hin­weis­schild den 1,5 km langen Weg nach unten. Nur anfangs geteert, manchmal sogar geräumt, genießen wir noch kurz die Fernsicht in Rich­tung Nürn­berg. Nach einem gelben Wasserhäuschen staunen wir bei winterlichen Verhältnissen über die bizarren Formen, die der Schnee zusammen mit den kahlen Ästen und Sträuchern geformt hat.

Winterlandschaft im Hohlweg (VGN © VGN GmbH)

Nach dem Hohlweg geht es im Rechtsbogen geradewegs vor zum Gast­haus "Goldene Krone".


Weiter nach Ezelsdorf/Oberferrieden S3

Nach dem Gast­haus nun links nach unten verlässt uns an der Kreu­zung das Rotkreuz nach links. Ab sofort ist das blau/gelbe Symbol des Goldhutweges  Goldkegelweg nach rechts unser letztes We­ge­zei­chen bis zur S-Bahn.

Wer will kann hinter dem Ortsende am Waldeck bei trockenem, kalten Winterwetter der Aus­schil­de­rung folgend einen Abstecher zum - al­ler­dings wenig spektakulären - tatsächlichen Fundort des Goldhutes rechts nach oben machen. Im Links­bo­gen bringt uns der schöne Weg dann wieder zur Straße zurück, hier wieder rechts.

Ansonsten bleiben wir ge­ra­de­aus auf dem nach Ezelsdorf führenden Sträßchen. Hier geht es am genau auf der Grenze zwischen dem Land­kreis Nürn­berger Land und dem Land­kreis Neumarkt – gleichgesetzt der Bezirksgrenze zwischen Mit­tel­fran­ken und der Ober­pfalz - errichtete Goldkegeldenk­mal vorbei. Infotafeln geben Auskunft.

Goldkegelplatz (VGN © VGN GmbH)

Weiter durch das Wald­stück zweigt der Goldhutweg nach den Tennisplätzen und dem an­schlie­ßenden Fußballplatz mit Vereinsgaststätte des FC Ezelsdorf rechts ab.

Neben dem Vereinsheim schlendern wir in den mit einer Weiherkette durchsetzen Wiesengrund. Ent­lang des Ezelsdorfer Saugrabens erreichen wir weiter ge­ra­de­aus in der Straße „Zur Schwärz“ die Hauptstraße, dort dann links und nach ca. 400 m bis zur Gaststätte "Zur Linde".

Gute 15 Mi­nu­ten sind es von hier dann noch zunächst weiter ent­lang der Hauptstraße, nach der Ei­sen­bahnbrücke rechts ab und auf dem beleuchteten Fuß-/ und Radweg ent­lang der Gleise bis zum Bahn­hof Oberferrieden S3

Oberferrieden Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Bahn­hof Oberferriden (VGN © VGN GmbH)

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de geschickt werden.

Postbauer-Heng

Gast­haus „Goldene Krone“

Buch 38
92353 Postbauer-Heng
Tel: 09188 871
Do.–Di. von 10–1 Uhr, Ruhetag: Mitt­woch

Burgthann-Ezelsdorf

Gaststätte „Zur Linde“

Hauptstraße 29
90559 Burgthann-Ezelsdorf
Tel: 09188 305261
Di.–Sa. ab 17 Uhr, Küche ab 17.30 Uhr, Ruhe­tage: Sonn­tag und Mon­tag

Sportgaststätte FC Ezelsdorf

Bucher Straße
90559 Burgthann-Ezelsdorf
Tel: 09188 1717
Di.–Fr. von 6–24 Uhr, Sa. von 14–24 Uhr, So. von 9–24 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Kommentare

Kommentare

27. Januar 2017 10:30 Uhr, Thomas, Nürnberg

Wunderbare Wanderung bei Schnee und strahlendem Winterwetter. Es war ganz wie im Prospekt abgebildet. Und trotz des Schnees ist der Weg nicht allzu schwer, zu steil oder zu lang. Gut gegessen haben wir in einer der Wirtschaften am Weg auch. Dazu macht die Beschäftigung mit dem Goldkegel Lust, mal wieder ins Germansche Nationalmuseum zu gehen und sich das Original anzuschauen. Spannende Sache!
Vielen Dank für den Tip und damit den schönen Tag

21. Januar 2016 20:59 Uhr, Wanderklaus, Oberndorf

Hat man erstmal Pölling hinter sich gelassen, eine sehr schöne Winterwanderung. Die Wege sind sehr übersichtlich markiert, bis Buch gut begehbare Waldpfade in einem winterlich verzauberten Wald. Ab Buch muss man dann bis Oberferrieden schon einigen Asphalt unter die Füße nehmen, aber uns hat der erste Teil der sehr empfehlenswerten Wanderung dafür mehr als entschädigt.
Noch anzumerken: Die Öffnungszeiten der Gäststätte "Zur Linde" in Ezelsdorf haben sich geändert.

2. November 2015 20:31 Uhr, Reiner R., Nürnberg

Sehr empfehlenswert - und bei weitem nicht nur im Winter!
Wir waren heute bei strahlendem Sonnenschein und in herbstlicher Farbenpracht auf dieser Strecke unterwegs. Sehr schön! Gepflegte Wege, Rastplätze am Dillberg mit prächtiger Aussicht - leider danach mit außerplanmäßig geschlossener Gaststätte in Buch.
Insgesamt: TOP! Vielen Dank.

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