Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien 389 R22
Länge ca. 16,3 km
Dauer ca. 4,5 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
(32)
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Landschaft
(23)
(23)
Gastronomie
(25)
(25)
An­spruch / Kondition
(25)
(25)
Weg­be­schrei­bung
(29)
(29)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Zum Zuckerhut

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GPS
Informationen zur Wanderung

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GPX / Garmin Tourdaten.gpx
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Vorwort

Vorwort

Für einen herrlichen Ausblick vom Zuckerhut ist keine Flugreise nach Rio de Janeiro erforderlich. Ein VGN-Ticket reicht, denn die Wan­de­rung zum 515 m hohen, frän­kischen Zuckerhut liegt praktisch vor der Haus­tür. Und unserer hat dem Original noch eines voraus – er ist 120 m höher...

Lassen Sie sich über­ra­schen, von einer tollen Wan­de­rung mit herrlichen Aussichtspunkten, Weitblicken und Fels­for­ma­ti­onen. Schattenspendende Wälder und – vor allem im Frühjahr – bunte Blumenwiesen wechseln sich harmonisch ab. Nicht zu vergessen ist die Verpflegung im Rucksack, denn nach Trainmeusel gibt es erst in Pretzfeld bzw. Ebermannstadt Ein­kehr­mög­lich­keiten. Schöne Rastplätze un­ter­wegs gibt es jedoch jede Menge.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Zum Zuckerhut" – Wöhr/Burggailenreuth – Burgruine Neideck/Druidenhain – (frän­kischer) Zuckerhut – Wallerwarte – Schüsselstein – Pretzfelder Keller – Pretzfeld

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Für den Weg vom Wiesenttal hinauf auf die Bergrücken der südlichen Frän­kischen Schweiz bieten sich bis zum Weiler Birkenreuth zwei etwa gleich lange Va­ri­an­ten an (Va­ri­an­te 1 liegt als GPS-Track vor):

weiße eins auf rotem Punkt Über die Burgruine Neideck

Gleich nach dem Ausstieg an der Bus­hal­te­stel­le Wöhr 389 nach rechts, führt uns das kleine Sträßchen ent­lang schöner Fach­werk­häuser durch den Ort.

Wöhr (b. Wiesenttal)

Weiter, unterhalb der B 470, dann links nacheinander über die Wiesent und die Trasse der Museumsbahn, danach hinein ins "Königreich Haag". Im Rechts­schwenk nach oben, leiten uns die ersten Hin­weis­schilder linker Hand in einen Pfad nach oben. Beim Querweg vorbei an der Schranke, stetig aufwärts bis zu den ersten, hellblauen Infotafeln „der Neideck“. Danach ist sich jeder selbst überlassen, das Areal der ehemaligen, hochmittelalterlichen Adelsburg zu erkunden und die Ausblicke zu genießen.
Infos dazu: im Info-Pavillon und an zahl­reichen Tafeln.

Burgruine Neideck im Wiesenttal (25.05.2014, VGN © VGN GmbH)
Aufstieg zur Burgruine Neideck (25.05.2014, VGN © VGN GmbH)

Auf gleichem Weg zurück, folgen wir beim ersten Abzweig dem blauer Senkrechtstrich rechts, nach 100 m dem Hinweis: 1,3 km links Rich­tung Trainmeusel. Der schöne Waldweg führt uns später über freies Feld, vorbei am Trainmeuseler Brunnen an den Ortsrand, dort rechts bis zum nächsten Quersträßchen. Wer sich noch mal stärken möchte, schwenkt zweimal nach links bis zum Gasthof Seybert.

Ansonsten halten wir uns rechts, das Grünkreuz die 1,7 km bis Birkenreuth als We­ge­zei­chen. Nur ein Stück auf dem Sträßchen, nach dem Wald­stück dann links aufwärts und am Wald­rand ent­lang. Im Wald schlängelt sich der Pfad zwischen den Felsen bis zu einem breiten Feldweg, dem wir bis Birkenreuth folgen. Ab Haus Nr. 37 folgen wir abwärts dem Grünkreuz noch bis zum Brunnenhaus. 

weiße zwei rotem Punkt Durch den Druidenhain

Bereits beim Ausstieg aus dem Bus an der Hal­te­stel­le Abzweigung Burggaillenreuth, der ersten nach Muggendorf, erkennen wir den Einstieg in unsere Wan­de­rung, die hölzerne Brücke über die Wiesent.

Burggaillenreuth Abzw. Burggaillenreuth
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Am anderen Ufer ohne Wanderzeichen rechts, nur ein Stück an den Gleisen der DFS (Dampfbahn Frän­kische Schweiz), dann auf der anderen Seite rechts weiter an der Bahn­tras­se ent­lang. Nach einem kleinen eingezäunten Grundstück mit Holzhäuschen geht es nach dem Links­bo­gen, noch bevor der Hauptweg ansteigt, links ab und kerzengerade aufwärts. Der immer noch unmarkierte Weg fädelt in einer Kehre in einen eben­falls von unten kommenden Weg ein. Im Anstieg eine Gabelung, ge­ra­de­aus bleibt die Laufrich­tung den Hang ent­lang und weiter aufwärts bis zu einer Querstraße, die ersten We­ge­zei­chen an einem Holzpfosten in Sichtweite. Der blauer Senkrechtstrich weist den Weg zum Druidenhain, unserem ersten Etappenziel, aus. Also nur kurz zurück, gleich aber links in den abwärts führenden Pfad einschwenken. Die We­ge­zei­chen am Baumstamm aufgemalt.

Gut ausgeschildert führt der Pfad durch den Wald, mündet in einem breiten Weg und führt im Links­bo­gen aufwärts. Vorbei an kleinen Naturhöhlen und unterhalb der Felsen, folgt bald eine größere Waldkreu­zung. Der blauer Senkrechtstrich zum Druidenhain weist uns ge­ra­de­aus in den breiten Waldweg. Bei der an­schlie­ßenden Verzweigung ge­ra­de­aus im leichten Rechtsbogen weiter bis zu einer Straße (Bau­stel­le, Stand: 5/2014). Hier nach rechts ent­lang der Straße und ansteigend bis vor dem Scheitelpunkt – weit oberhalb von Wohlmannsgesees –, dann links mit dem blauer Senkrechtstrich in den Wald hinein. Bald tauchen die ersten flachen, bemoosten und noch nicht so ein­drucks­vollen Felsen des Druidenhains vor uns auf. Linker Hand vorbei, nach unten, dort rechts halten und schon haben wir einen besseren Eindruck von diesem Felsenareal.

Druidenhain (15.05.2014, VGN © VGN GmbH)
Der Druidenhain

Die geometrische Anordnung der Dolomitfelsblöcke und die zu beobachtenden Strudellöcher ließen bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erste Spekulationen aufkommen, dass „in heidnischen Zeiten hier Opfer gebracht wurden“.

Die geographische Position lässt die Vermutung einer vorgeschichtlichen kultischen Nutzung durch keltische Druiden bei genauer Betrachtung des Areals auf den ersten Blick durchaus als gerechtfertigt erscheinen.

Nach dem Rund­gang durch die Felsen halten wir uns danach rechts und stoßen auf einen Querweg. Beide We­ge­zei­chen blauer Senkrechtstrich und Gelbring leiten uns rechts abwärts bis zum Waldeck (Hin­weis­schild: geschützter Landschaftsbestandteil) – mit freier Sicht auf die umliegenden Hügelketten. Obwohl am Holzpfosten der blauer Senkrechtstrich fehlt, heißt es links ab. Bald be­stä­ti­gen uns die verblassten We­ge­zei­chen den richtigen Weg.

Im Rechtsbogen am Wald­rand ent­lang, führt nach einer Waldwiese ein Pfad linker Hand ins Unterholz und hoch zu einem Querweg, rechts: eine Rastbank mit weit­rei­chender Fernsicht, Zeit zum Verschnaufen.

Bis Birkenreuth begleitet uns nun der blauer Schrägstrich nach links in das Waldabteil hinein, beim ersten Abzweig dann auch links und moderat nach oben. Angenehm abwärts an einer Scheune vorbei, schlängelt sich unser blauer Schrägstrich-Weg durch die Wiesen und Obstbäume, an zwei alten Felsenkellern vorbei und vor zu der links nach Birkenreuth hineinführenden Straße. Im Ort rechts an der großen Scheune vorbei bis zum Brunnenhaus, dort links.

Birkenreuther Brunnenhaus (16.05.2014, VGN © VGN GmbH)
Birkenreuther Brunnenhaus
  • 1836 errichtet
  • Brunnen 70m tief aus dem Jahre 1796, heute 43 m bis zum Grund
  • Bis 1993 diente er als Was­ser­ver­sor­gung
  • Beleuchteter Brunnenschacht

weiße eins auf rotem Punkt weiße zwei rotem Punkt Hier treffen die beiden Va­ri­an­ten zusammen!

Nach der mächtigen Linde (mit Rastbänken um den Stamm) geht’s rechts aus dem Juradorf, das bislang seinen ländlichen Charakter behalten hat, hinaus auf freies Feld. Der blauer Senkrechtstrich ist nun wieder bis zum Zuckerhut unser We­ge­zei­chen. Draußen bei der ersten Gabelung links, bei der nächsten an einer Rastbank vorbei rechts. Es geht auf dem breiten Forst­weg unterhalb des Lohberges ent­lang, mal kurz nach oben an einer Lichtung vorbei, vor zum lang ersehnten nach rechts weisenden Hin­weis­schild: Zuckerhut, 150 m.

Voller Spannung über das Felsplateau dann vor zum erstmals 1947, im Jahre 2009 dann wieder errichteten Gipfelkreuz in 515 m Höhe. Bei schönem Wetter wird man sicherlich nicht enttäuscht, auch ohne Blick auf die Copacabana. Eine herrliche Aussicht tut sich auf. Rechts hinein ins Wiesenttal mit den kantigen Fels­for­ma­ti­onen des Hummersteines, dann die der Ruine Streitberg. Bis hinüber zum Turm der Burg Feuerstein und über Ebermannstadt hinaus zur Vexierkapelle auf dem Reifenberg reicht der Blick. Auch hier Zeit zum Ausruhen, Entspannen, aber auch für die mit­ge­brachte Brotzeit.

Aussicht ins Wiesenttal (25.05.2014, VGN © VGN GmbH)

Die 150 m auf gleichem Weg zurück, bleibt es beim blauer Senkrechtstrich. Rich­tung Wallerwarte, unser nächstes Etappenziel, geht es auf einem schmalen Waldpfad anfangs steiler, dann quer zum Hang abwärts. Der Weg wird aufwärts breiter, fädelt in einen von links kommenden Weg ein und zweigt dann rechts ab (Hinweis gleich danach: Pretzfeld, 8 km).

Ein Stück am Wald-/Feldrand ent­lang, halten wir uns an die neue Wan­der­wegverlegung, bleiben also ge­ra­de­aus auf dem von einigen Felsbrocken flankierten Weg und treffen bald auf eine Straße. Ein allein im Feld stehendes Exemplar fällt sofort ins Auge. Nun vorsichtig wenige Meter nach links, schon leiten uns die gelben Schilder vor der Bus­hal­te­stel­le rechts. Nach ca. 100 m auf dem Sträßchen kann man sich entscheiden:

A) Für die 2,0 km lange, sehr sportliche Va­ri­an­te (siehe Höhenprofil und GPS-Track) – dann rechts ab.

B) Für die 2,5 km lange Va­ri­an­te: Zunächst durch den Ort und dann auf einem wenig befahrenen Sträßchen abwärts.

Beide Routen treffen hinter Wohlmuthshüll wieder zusammen.

A) Sportliche Va­ri­an­te (2 km)

Rechts ab auf den schon beschriebenen Felsen zu, danach vor der alten Abwasseranlage links und im Rechtsbogen um diese herum, geht es im Wiesenpfad links an der Baumreihe ent­lang bis zu einem breiten Forst­weg. Links hinauf (Wallerwarte: 2 km), nach dem Bogen dann aber gleich erneut links. Auf dem steilen Pfad kann man nur auf einer Querpassage in der Hälfte des Anstieges kurz durchschnaufen, danach heißt es, im linken Abzweig noch einmal die Kräfte zu mobilisieren. Kurz links, dann rechts, wir erreichen unterhalb der ver­schie­densten Fels­for­ma­ti­onen allmählich den Wald­rand. Kurz davor ist der eigentliche Pfad (schräg nach rechts) ziemlich verwachsen, deshalb geradewegs aus dem Wald und dann rechts ohne erkennbaren blauer Senkrechtstrich abwärts.

Zwischen der Blumenwiese und den Feldern, ent­lang der einzelnen, frei stehenden Bäumen abwärts, heißt es unten auf einem Teersträßchen, nun wieder mit blauer Senkrechtstrich ausgewiesen, links ab. Nach dem Waldspielplatz treffen beide Va­ri­an­ten wieder zusammen.

B) Gemütliche Va­ri­an­te (2,5 km)

Sie führt uns fast ge­ra­de­aus in der Wohlmuthshüller Straße durch das Örtchen und an dessen Ende rechts in die Straße „Zur Wallerwarte“ hinaus auf die freie Flur. Schnurgerade leicht abwärts, stößt dann die Va­ri­an­te A von rechts kommend wieder zu uns.

Ab hier sportliche Va­ri­an­te A) und gemütliche Va­ri­an­te B) zusammen...

Wieder vereint, schlendern wir auf dem Teersträßchen nach unten, passieren im großen S-Bogen zwei Scheunen und schwenken am Waldeck nach rechts. Auf dem nun wieder geschotterten Untergrund laufend, ist der große Fernmeldemast unser Anhaltspunkt. Gemütlich am Wald­rand ent­lang, steuern wir auf das mit roten Dachziegeln gedeckte, kleine Häuschen zu. Die davorstehende, leider etwas verwitterte Rastmöglichkeit dient als „Anlaufstelle“ für hier ggf. wartende Wanderer, die nicht zum Aussichtsturm hinauf wollen.

Alle Wege schräg nach rechts in den Wald, vorbei an den Fernmeldehäuschen, führen zum steinernen, stets frei zugänglichen, 1931 errichteten Aussichtsturm auf dem 512 m hohen Kreuzberg. Er ist für alle, die mit 52 Holztreppen kein Problem haben, ein Muss. Noch weiter reicht hier die Fernsicht: hinein ins Leinleitertal mit der Burg Greifenstein am Horizont, das Walberla und bei klarster Sicht sogar das Fich­tel­ge­bir­ge – bis hin zum Ochsenkopf.

Ebenso sollte man sich den relativ eben verlaufenden, 350 m weiten Abstecher zum ehemaligen Burgstall Schlüsselstein auf dem Felssporn des auf der Westseite 499 m hohen Kreuzberges nicht entgehen lassen. Also: Auf geht’s, geradewegs zu dem Ort, wo vermutlich einst eine hochmittelalterliche Adelsburg stand! Nach 250 m folgt eine große, um­fang­reich beschilderte Kreu­zung, von dort sind es nur noch 100 m. Schwungvoll durch eine Mulde, vorbei an einer Infotafel und vor zum schön gelegenen, kreuzgekrönten Aussichtspunkt: mit Rastbank auf der Felsenkanzel. Neue Perspektiven ins untere Wiesenttal – weit über Forch­heim hinaus – eröffnen sich.

Wieder zurück zur großen Waldkreu­zung, kann man sich nun end­gül­tig entscheiden:

Abkürzung nach Ebermannstadt (2,1 km)

Dann zurück zur „Anlaufstelle“, dahinter links und bei der kleinen Kapelle, Endpunkt des Kreuzweges, mit dem Hellblaupunkt zusammen mit der blaue Sieben in blauem Pfeil auf weiß in Falllinie an den Kreuzwegsta­ti­onen vorbei und abwärts bis zur Erlachkapelle. Weiter im Rechtsbogen auf einem breiten Schotterweg durch den Stadt­park, danach links und über einen Steg über die Bahn­glei­se. Nach den Nebengebäuden der Sägemühle führt eine Brücke über die Wiesent, dahinter links abbiegen. Auf dem Chantonnay-Panoramaweg schlendern wir bis zur nächsten Wiesentbrücke am Flussufer ent­lang. Links: der Weg zum Bahn­hof, rechts: der in die In­nen­stadt, wo man rund um den Markt­platz die Tour ausklingen lassen kann.

Ebermannstadt Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten
Blick auf die Alt­stadt von Ebermannstadt (25.05.2014, VGN © VGN GmbH)

Weiter nach Pretzfeld (3,8 km, überwiegend abwärts)

Dann gibt nach wie vor der vertraute blauer Senkrechtstrich, ab hier jetzt zusammen mit dem Zeichen Kulturerlebnisweg Frän­kische Schweiz, die Rich­tung vor. Auf dem Pfad im dichten Buchenwald kann man nicht fehlgehen, Judenfriedhof/Pretzfeld sind die nächsten Etappenziele.

Ohne größere Hö­hen­un­ter­schiede geht es am manchmal felsigen Hang ent­lang. Noch einmal, dort wo der Pfad breiter wird, geht es das letzte Mal aufwärts, danach fädeln wir in einen breiteren Weg ein. Ent­lang an zahl­reichen, eingezäunten Aufforstungen und Lichtungen geht es Schritt für Schritt – immer die Weg­zei­chen im Blickfeld – in einem niedrigen Hohlweg abwärts. Nach einem kleinen, schön überwucherten Steinbruch folgt ein Querweg.

60 m nach links befindet sich das Eingangstor des mit einer Bruchsteinmauer eingerahmten Pretzfelder Judenfriedhofes. Nach dem Pogrom 1298 in Nürn­berg hatten sich viele jüdische Familien im Trubachtal angesiedelt und hier eine neue Heimat gefunden (die Infotafel gibt weitere Auskünfte).

Hin und wieder zeugen die aufs Eisentor oder auf die Grabsteine gelegten Steinchen von Be­su­chern dieser im 16.–17. Jahrhundert angelegten jüdischen Ruhestätte.

Wieder kurz retour, befinden wir uns auf einem mit Steinen durchsetzten Untergrund, einem Teil des Pretzfelder Kirschenweges. Nach der Stromleitung folgen wir dem alten Teersträßchen nach rechts und erreichen den Pretzfelder Kellerwald. Ent­lang der alten Keller deuten erste Bierbänke auf die erste Einkehr im Pretzfelder Keller hin!

Pretzfelder Keller (25.05.2014, VGN © VGN GmbH)
Pretzfelder Keller

Das Bier von der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf kann man im Freien (die besten Plätze mit herrlichem Blick zum Walberla), aber auch unter dem für 80 Per­so­nen überdachten Bereich genießen – na dann Prost!

Für den letzten Abschnitt nutzen wir als Abkürzung den direkten Weg links neben den Toilettenanlagen im Hohlweg abwärts, dann im Pfad auf die 2007 restaurierte Angerkapelle, Sta­ti­on 2 (Kirschenanbau) des Kirschenweges, zu. Immer weiter nach unten, am ersten Haus rechts, vor der Straße führt links ein Schotterpfad in den Ort hinein, dann weiter bis zur 1742 erbauten und 1761 geweihten Rokokokirche – mit se­hens­werten Altären und Kanzeln.

Der Weg zum Bahn­hof führt von der Kirche aus rechter Hand ein kurzes Stück in der Walter-von-Schottky-Straße nach unten, dann links über einen Seitenarm der Trubach in den Mühlweg. Vorbei an hübsch anzusehenden Vorgärten, dann vor zur Bahn­hof­stra­ße und letztlich links zum Bahn­hof R22.

Pretzfeld Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Bei der Nikl Bräu in Pretzfeld (19.07.2012, VGN © VGN GmbH)
Brotzeit bei der Nikl Bräu in Pretzfeld (19.07.2012, VGN © VGN GmbH)

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Pretzfeld

Brauerei Nikl

Egloffsteiner Straße 19
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 725025
Fr., Sa. und So. ab 09.30 Uhr, durchgehend warme Küche, Mo-Do nach Ver­ein­ba­rung

Gast­haus Herbst

Bahn­hofsstraße 5
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 365
Ruhetag: Mon­tag (außer an Fei­er­tagen)

Pretzfelder Keller

Pretzfeld
Tel: 09194 734718 oder 0172 8184281
Bei schönem Wetter Mitte April bis Mitte Sep­tem­ber Mo.-Sa. ab 16 Uhr, So. und an Fei­er­tagen ab 11 Uhr

Wiesenttal (Trainmeusel)

Gasthof Seybert

Trainmeusel 16
91346 Wiesenttal (Trainmeusel)
Tel: 09196 275
Ruhetag: Mitt­woch

Impressionen

Kommentare

Kommentare

1. Juni 2018 08:10 Uhr, ein wanderer, Nürnberg

Wichtiger Hinweis: Gasthof Seybert in Trainmeusel hat vorübergehend geschlossen ( Stand 31.05.2018).
Der Verlauf des Weges über den Buchenberg ( sportliche Variante C ) ist geändert wurden und dort wird auch ein neuer Weg angelegt oder der bestehende Pfad wird umgelegt ( Stand 31.05.2018 ). Dort fiel es mir schwer den GPS - Track zu folgen.

5. August 2014 07:55 Uhr, VGN-Freizeit (Tobias Zuber), Nürnberg
Zitat: 4. August 2014 12:03 Uhr, Arno

Sehr schön!!! Jedoch sollte man bestenfalls mit GPS-Track wandern, denn genau diesen Weg zu finden ist so fast nicht möglich!!! Man wandert irgendwann einfach nur noch nach den beschilderten "Sehenswürdigkeiten", welche wiederum gut beschildert sind! Aber diesen beschriebenen Weg zu gehen ist nicht wirklich möglich! Trotzdem hat Sie letztendendes total Spaß gemacht!

Hallo Arno,

freut uns, dass die Tour Spaß gemacht hat. An welchen Stellen war es denn problematisch? Wir fanden den Weg eigentlich sehr gut markiert. Ausnahme ist vielleicht die sportliche Variante über den Buchberg. Also bitte immer her mit den Infos, wir bessern gern nach.

4. August 2014 12:03 Uhr, Arno

Sehr schön!!! Jedoch sollte man bestenfalls mit GPS-Track wandern, denn genau diesen Weg zu finden ist so fast nicht möglich!!! Man wandert irgendwann einfach nur noch nach den beschilderten "Sehenswürdigkeiten", welche wiederum gut beschildert sind! Aber diesen beschriebenen Weg zu gehen ist nicht wirklich möglich! Trotzdem hat Sie letztendendes total Spaß gemacht!

29. Juni 2014 19:32 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Großartige Wanderung. Beide 'Einstiegsvarianten' sind mehr als wandernswert.

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