Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Täler und Schluchten
Region Naturpark Altmühltal
Linien 515 520 611 636
Länge ca. 13,5 km
Dauer ca. 3,5 Std.

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Landschaft
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Weg­be­schrei­bung
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Vorwort

Vorwort

Vom Bahn­hof in Hilpoltstein aus bringt die Wanderer die Bus­linie 636 (Frei­zeit­li­ni­e Gredl-Express) an Sonn- und Fei­er­tagen vom 1.5.–1.11., die Bus­linie 611 ganzjährig Mo.–Sa. nach Greding. Nach einer kurzen Ent­de­ckungs­tour durch die über 900 Jahre alte Stadt geht es im Agbachtal hinauf zum Kirchendorf Herrnsberg. Gegen Ende der Tour: stetig angenehm abwärts und nach einem knackigen Anstieg hinunter zum Benediktiner-Kloster in Plankstetten. Dort kann man nach einer Besichtigung der imposanten Klosteranlagen die Tour in der Klosterschänke ausklingen lassen. Danach bieten sich hier mit einer VGN-Frei­zeit­li­ni­e, dem Kanal-Altmühl-Express (Linie 520), oder Mo.–So. mit der Linie 515 jeweils ab Plankstetten Ost ent­spre­chende Rück­fahrt­mög­lich­keiten nach Neumarkt i. d. OPf. R5 / S4 .

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Greding - Herrnsberg - Plankstetten
Wanderzeichen (07.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Greding Hallenbad
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Die Hal­te­stel­le Greding – Am Hallenbad* ist der Aus­gangs­punkt, zunächst für eine kleine Ent­de­ckungs­rei­se durch „Greding –Stadt der 21 Türme“, wie Greding oft genannt wird. Geradewegs über die Parkplätze folgen wir den zahl­reichen Hin­weis­schildern auf dem Fußweg zur Alt­stadt vorsichtig über die Staatsstraße, dahinter leicht aufwärts durch die offene Stadtmauer. Weiter durch ein Gartentor an einem Wohnhaus vorbei, über eine kleine Brücke und dann geradewegs hoch zum spätmittelalterlichen Markt­platz.

* Mo.–Sa. ist auch ein Ausstieg direkt am Markt­platz möglich.

Die Zeit sich kurz umzusehen sollte man auf dem his­to­rischen Markt­platz mit barockem Gebäude-Ensemble, be­ste­hend aus Fürstbischöflichem Jagdschloss (1696), Jägerhaus (1741) und Rathaus (1699), auf jeden Fall nehmen.

Tourismusbüro
Stadt Greding

Markt­platz 11 und 13
91171 Greding
Tel: 08463 904-0
Fax: 08463 904-50

In der Nürn­berger Straße ver­las­sen wir den Markt­platz, vorbei am „Gasthof zum Bay­e­rischen“ und dem Türmchen des ehemaligen Fürstbischöflichen Schlosses (Antiquitäten). Bald geht es durch das Nürn­berger Tor, gleich danach rechts ab. An der ins­ge­samt 1250 m langen Stadtmauer ent­lang aufwärts, dann durch deren Durchlass und dahinter links weiter nach oben auf die Basilika St. Martin zu. Auch hier lohnt sich ein Abstecher in die größte romanische Basilika des ehemaligen Hochstifts Eichstädt.

Im Uhr­zei­ger­sinn um das Gotteshaus herum, gelangen wir über den untersten Ausgang des Friedhofes durch die Stadtmauer zur Straße. Im Maria-Hilf-Weg geht es neben der Stadtmauer nach unten bis zur Ein­mün­dung in die Berchinger Straße (Gast­haus Drei Linden). Hier links ab und im Rechtsbogen allmählich aufwärts. Mit dem blauen We­ge­zei­chen des Fernwan­der­weges Nürn­berg–Altmühltal dann ge­ra­de­aus in der Altenhofer Straße weiter hinauf und auf einem Schotterweg in den Wald hinein.

Am Querweg über­nimmt der mit der schwarze zehn auf gelbem Punkt ausgeschilderte Adolf-Hackner-Weg nach links in den Wald hinein die Führungsarbeit. Auf und ab schlendern wir quer zum Hang, bis unser Forst­weg auf eine Straße trifft. Rechts kurz auf dem Grasstreifen, dann beim Markierungspfosten vorsichtig über die Straße und der Aus­schil­de­rung nach über die Wiese abwärts. Dabei genießen wir, ge­ge­be­nen­falls bei einer kleinen Verschnaufpause, die herrliche Juralandschaft – unten am Querweg rechts einschwenken. Nur noch kurz vertrauen wir der 10, die uns bald nach links verlässt. Ohne We­ge­zei­chen geht es weiter aufwärts bis zu einem kleinen Park- oder Abstellplatz. Auch hier weiter noch ohne Aus­schil­de­rung im spitzen Winkel links ab und hinunter Rich­tung Agbachgrund. Im breiten Schotterweg erreichen wir nach einem langen Rechtsbogen eine Lichtung, links abwärts dann end­gül­tig über den kleinen Bachlauf die Talaue. Schilderwechsel, also neu orientieren ist angesagt – und vor allem volle Konzentration auf den Bischofsstab Wallfahrerweg des Wallfahrerweges. Er ist unser „guter Hirte“ bis nach Plankstetten!

Talblick (07.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Rechts ab windet sich der Weg nach oben, fädelt nach rechts in einen breiten Forst­weg ein, den wir aber beim nächsten Abzweig vor einem Ave-Maria-Marterl schon wieder rechter Hand ver­las­sen. Noch lotsen uns beide We­ge­zei­chen zusammen durch den Misch­wald, dann wieder hinaus in freies Gelände oberhalb des Agbaches. Nach dem Abstecher „Zur Grotte“ verlässt uns die „Gredinger 1schwarze eins auf gelb nach links.

Al­ter­na­ti­ve: Hinauf nach Herrnsberg schwarze eins auf gelb

Dann der 1 nach oben folgen, rechts in die Jurastraße und vor zur Kirche. Auf gleichem Weg kurz zurück, jetzt dann links ab in der Talstraße nach unten. Nach dem Rechtsbogen stoßen wir wieder linker Hand auf den Wallfahrerweg.

Weiter auf dem Wallfahrerweg Wallfahrerweg

Nach einem etwas unebenen Stück ge­ra­de­aus erreichen wir im Rechtsbogen an einer Infotafel die links nach Herrnsberg führende Straße. Geradewegs darüber, am Kruzifix und der blauen Bank vorbei und bei der Gabelung rechts auf dem Wie­sen­weg hinauf auf die Hochfläche. Oben an einem weiteren Marterl vorbei, schnurgerade über den Wie­sen­weg auf das schon sichtbare, gelbe We­ge­zei­chen zu. Ausgewiesene 7,2 km sind es nach rechts noch bis Plankstetten, will heißen: „Gut die Hälfte des Weges ist geschafft“. Anfangs geschottert, dann kurz auf Betonplatten und schließ­lich ge­ra­de­aus auf grasigen Böden unter den Füßen geht es links in den Wald hinein (Jägerstand). Bald stoßen wir direkt auf das 3-Länder-Eck, der Land­kreise Eichstätt, Neumarkt und Roth bzw. der Re­gie­rungs­be­zirke Mit­tel­fran­ken, Oberbayern und der Ober­pfalz. Infotafeln geben weitere Auskünfte! Wallfahrerweg

Katholische Filialkirche St. Pankratius
Um 1355 ist für Herrnsberg eine Kirche genannt. Im Jahr 1598 wurde die Kirche gemäß dem Wappenstein, der unterhalb der Turmuhr von 1986 eingemauert ist, neu gebaut; 4,9 x 7,3 Meter. Die Untergeschosse des Turmes ge­hö­ren der Gotik an. 1839 kam die von einem Herrnsberger Bauern aus der evangelischen Kirche von Schwimbach erworbene, spätgotische Mondsichelmadonna (um 1470) auf den linken Seitenaltar. 1900 erhielt der Turm ein neues Geläute. 1938 stand in der Kirche eine 6-Register-Orgel von Steinmeyer in Öttingen. Herrnsberg wurde 1922/23 mit Röckenhofen als Pfarrei Röckenhofen aus Greding ausgepfarrt und ist seitdem Filiale. Sie besitzt einen eigenen Friedhof. 1727 wurde eine Feldkapelle erbaut, die 1909 durch Josef Glaßner neu erbaut wurde und am Südrand des Ortes steht. Quelle: wikipedia

Am 3 Länder Eck (07.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Nach dem „Grenzgang“ nur kurz wieder zurück, dann links ab und nach zwei kleinen Rich­tungswechseln aus dem Wald hinaus. Nach dem großen Windrand geradewegs über den ersten Querweg und nach dem Wie­sen­weg beim zweiten Querweg dann links ab auf den Wald­rand zu. Durch den Hangwald abwärts, folgen die schönsten Abschnitte auf unserer Tour. Der Weg bedarf keiner Erläuterung, ein­fach nur genießen. Zuerst durch ein liebliches Trockental mit un­ter­schied­lichster Vegetation, wird es nach dem Über­schrei­ten einer Straße – direkt an der Land­kreisgrenze zu Eichstätt – schroffer, aber nicht minder schöner.

Der Weg schlängelt sich ent­lang manch steil abfallender Felspartien der aufgelassenen Steinbrüche im Fribertshofener Tal und passiert einen kleinen Weiher bei einer Schutzhütte.

Wallfahrerweg Bald danach werden wir aus allen Träumen gerissen, denn unser Weg­zei­chen zeigt unvermittelt links den Hang hinauf.

Ein letzter, aber doch relativ steiler Anstieg liegt vor uns. Na dann: Auf – und den Hang hinauf! Oben rechts und gleich wieder links, lotst uns der Bischofsstab trotz einiger Rich­tungswechsel zielsicher durch den Wald. Letztlich links vor bis zur der rechts nach Plankstetten hinunterführenden Straße.

Es bleibt, wie laut § 25 der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben, au­ßer­halb geschlossener Ortschaften nur der Weg am linken Fahr­bahnrand – aber der ist auf den folgenden ca. 500 m problemlos begehbar.

Kurz vor dem Ortseingang bietet sich noch ein kleiner Abstecher zu einem übergroßen Holzkreuz links oberhalb des Weges an. Er könnte uns vielleicht schon ein bisschen auf die nächsten Momente in Plankstetten einstimmen.

Noch wenige Meter abwärts – und wir werden am Eingang der Klosteranlage von den beiden mächtigen Türmen der Klosterkirche begrüßt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Kloster Plankstetten
Die 1129 als bischöfliches Eigenkloster gegründete Benediktinerabtei Plankstetten liegt in ein­drucks­voller Hanglage im Sulztal zwischen Beilngries und Berching. Sie gehört zu den ein­drucks­vollsten und kunsthis­to­risch wertvollsten Klosteranlagen im Naturpark Altmühltal.

Die Anlage ist kein Museum, sondern Wohn- und Wirkungsstätte einer lebendigen benediktinischen Mönchsgemeinschaft. Durch die konsequente ökologische Ausrich­tung seiner Wirtschaftsbetriebe hat sich Plankstetten den Ruf eines „Öko-Klosters“ erworben. Die Klostergebäude und Wirtschaftsbetriebe werden mit Energie aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt, und die Bio-Produkte des Klosters – ob Brot, Fleisch, Gemüse oder Klosterbier – können vor Ort im Klosterladen erworben werden. Das gastfreundliche Kloster bietet nicht nur Un­ter­kunft und Verpflegung, sondern auch Programme zur geistlichen Einkehr, Weiterbildung und Erholung.

Der Hof- und Missionsladen lädt zum Einkaufen, die Klosterschenke zur Einkehr ein...

Klosterkirche
Der Kirchenbau stammt in seiner Grundstruktur noch aus dem 13. Jahrhundert. Die Außenansicht des Kirchenbaues wird noch heute von diesem romanischen Kirchenbau be­stimmt. Be­stimmt wird das Bild des Innenraumes aber von der Barockzeit. Durch den Bauernkrieg (1525) und den Dreißigjährigen Krieg (1618-48) wurden weite Teile des Klosters in Mitleidenschaft gezogen. Sehr spät, erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts werden Kirche und Kloster im Stile des Barock saniert bzw. neu errichtet. Ganz im Stile des Barock zeigt sich die Kreuzkapelle. Mehr Infos im Internet:
www.berching.eu und www.kloster-plankstetten.de

Zwischen Schenke und Kirche ver­las­sen wir geradewegs die Anlage. Rechts im Abt-Marus-Weg abwärts, dann über den Main-Donau-Kanal und an­schlie­ßend rechts in die Alte Hauptstraße. Es ist nicht mehr weit zur Bus­hal­te­stel­le Plankstetten Ost (Linie 515 oder 520 ). Gut 10 Mi­nu­ten sollten Sie für diesen Weg einkalkulieren, bevor uns der Bus ent­lang des Alten Kanals zum Bahn­hof in Neumarkt zur S3 oder R5 bringt.

Berching Plankstetten Ost
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Berching

Klosterschenke mit Bier­gar­ten

Klosterplatz 1
92334 Berching
Tel: 08462 206-170
Fax: 08462 206-183
Geöffnet: Mo-So von 11-19 Uhr

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

17. Juni 2018 20:15 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Schöne, ruhige Tour auf überwiegend Wald und Wiesenwegen. Aufgrund der Jahreszeit war der Weg hoch zur Hochfläche recht verwachsen.

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