Trotz Corona sicher un­ter­wegs mit Bus & Bahn

Liebe Fahr­gäste,

seit Mitt­woch, 24. No­vem­ber gilt in allen öf­fent­lichen Ver­kehrs­mit­teln die 3G-Regel, vorerst befristet bis zum 19. März 2022. Hintergrund ist die Änderung des Infektionsschutzgesetzes (§ 28b Abs. 5). Aufgrund der neuen ge­setz­lichen Re­ge­lungen gelten die nachfolgenden Vorschriften.

Fahr­gäste, die Busse und Bahnen im VGN-Gebiet nutzen, sind verpflichtet einen der folgenden Nach­weise mit sich zu führen:

  • Voll­stän­dig geimpft (die letzte not­wen­dige Impfdosis muss min­des­tens 14 Tage zurückliegen)
  • Genesen (nicht älter als 180 Tage)
  • Getestet (dokumentierter negativer Antigen-Schnelltest unter Aufsicht, nicht älter als 24 Stunden (kein Selbsttest) oder aktueller PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden).

Ausgenommen sind auf Basis der Beschlüsse von Bund und Ländern Kinder, die das 6. Le­bens­jahr nicht vollendet haben (also bis zum 6. Ge­burts­tag) sowie Schülerinnen und Schüler (Schülerausweis oder sonstiger Nach­weis der Schule erforderlich).

Die Ver­kehrs­un­ter­neh­men sind ge­setz­lich verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Regel stichprobenhaft zu kontrollieren.

Unverändert gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Wie wird kontrolliert?

Die Fahr­gäste sind verpflichtet, einen der drei genannten Nach­weise (geimpft, genesen, getestet) mit sich zu führen und auf Verlangen vor­zu­zei­gen. Die Ver­kehrs­un­ter­neh­men kontrollieren mit eigenem Prüfper­sonal oder mit Hilfe von Sicherheitsdiensten.

Fahr­gäste, die keinen gültigen 3G-Nach­weis vorlegen können, werden gebeten, an der nächsten Hal­te­stel­le auszusteigen und den 3G-Nach­weis nachzuholen.
Ein Verstoß gegen die 3G-Regel ist eine Ordnungswidrigkeit, die seitens der Behörden mit einem Bußgeld belegt ist.

Wo gilt die 3G-Regel?

Die 3G-Regel gilt in allen Ver­kehrs­mit­teln und in den U-Bahn­hö­fen der VAG ab dem Ent­wer­ter. An Hal­te­stel­len im Freien ist kein 3G-Nach­weis erforderlich.

Was gilt für Kinder und Jugendliche?

Re­ge­lungen für Kinder, Jugendliche, Schülerinnen und Schüler

Nach den ge­setz­lichen Be­stim­mungen (§ 28a Abs. 5 IFSG sowie § 2 Abs. 6 Schutzmaßnahmen-Aus­nah­menverordnung) sind Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind, von der 3G-Regel ausgenommen. Das heißt  sie be­nö­ti­gen keinen Nach­weis, dass die geimpft, getestet oder genesen sind.
Auch Schülerinnen und Schüler fallen nicht unter die 3G-Regel, müssen bei der Fahrt aber einen Schülerausweis oder eine sonstige Bestätigung vorlegen können, aus der erkennbar ist, dass es sich bei dem Fahr­gast um eine Schülerin bzw. einen Schüler handelt. Im VGN kann das bei­spiels­wei­se der Fahr­aus­weis in Ver­bin­dung mit dem Ver­bund­pass sein.

Hinweis: Bislang hat der Ge­setz­ge­ber (Bund) nicht definiert, wer unter die Bezeichnung »Schüler« in diesem Zusammenhang fällt. Der Verband Deutscher Ver­kehrs­un­ter­neh­men (VDV) ist der Ansicht, dass darunter insbesondere Schülerinnen und Schüler von Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien und Berufsschulen fallen. Eben­falls dazu ge­hö­ren Sonder- und Förderschulen. Die Re­ge­lung gilt auch für volljährige Schüler. Nicht umfasst sind Stu­die­rende von Fachhoch­schu­len, Hoch­schu­len und Uni­ver­si­täten. Der VGN schließt sich dieser Interpretation an. Sobald der Ge­setz­ge­ber die Re­ge­lung präzisiert hat, werden wir diese Hinweise aktualisieren.

Das müssen Sie zur Maskenpflicht wissen

Ge­setz­liche Re­ge­lung in Bayern

Die Maskenpflicht im ÖPNV ist durch die  Bay­e­rische Infektionsschutz­maßnahmen­verordnung ge­setz­lich geregelt (§2 BayIfSMV).  Derzeit sind FFP2-Masken der vorgeschriebene Stan­dard. Die Ver­kehrs­un­ter­neh­men können Fahr­gäste ohne ent­spre­chende Maske von der Be­för­de­rung aus­schlie­ßen.

Kinder bis zum 6. Ge­burts­tag be­nö­ti­gen keine Maske. Von 6 bis ein­schließ­lich 15 Jahren reicht eine medizinische Maske. Ab dem 16. Ge­burts­tag ist eine FFP2-Maske Pflicht. 

Die Maskenpflicht gilt in allen Ver­kehrs­mit­teln, in Bahn­hö­fen sowie in geschlossenen Räumen (z. B. Aufzüge, Kundencenter). Unter freiem Himmel, das heißt an Bahn­steigen und Hal­te­stel­len, muss keine Maske getragen werden.

Die Möglichkeit einer Befreiung von der Maskenpflicht ist in §2 Abs. 3  der Bay­e­rischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV)
geregelt.

Hygieneregeln und Tipps

Schützen Sie sich und andere

Bitte beachten Sie die grundlegenden Hygieneregeln:

  • Maske tragen,
  • Abstand halten,
  • Husten und Niesen in die Armbeuge,
  • Hände waschen.

Ver­hal­ten an Hal­te­stel­len und in den Fahr­zeugen:

  • Halten Sie größtmöglichen Abstand und
  • vermeiden Sie Drängeln beim Ein- und Aus­stei­gen.
  • Bei Zügen, U-Bahnen und Stra­ßen­bahnen: Bitte verteilen Sie sich möglichst gut am Bahn­steig und nutzen Sie beim Zusteigen alle Türen.
  • Achten Sie auch im Fahr­zeug auf eine gute Verteilung.
  • Vermeiden Sie die Stoß­zeiten.
  • Wenn das Fahr­zeug voll ist, nehmen Sie eventuell das nächste (etwa in den Stadt­ver­kehren).
  • Verzichten Sie während der Fahrt auf Essen oder Trinken.
  • Vermeiden Sie Gespräche und Telefonate – und: sollte ein Telefonat unumgänglich sein, die Maskenpflicht bleibt be­ste­hen.

 

Fahr­kar­tenkauf:

Nutzen Sie unsere Möglichkeiten

Was wir für Ihren Schutz tun

So sorgen die Ver­kehrs­un­ter­neh­men für Ihre Sicherheit

Verstärkte Reinigung
Zum Schutz der Fahr­gäste intensivieren die Ver­kehrs­un­ter­neh­men die Reinigung der Fahr­zeuge: in den Werkstätten und Depots, nach Möglichkeit im laufenden Betrieb oder an End­hal­te­stel­len. Zum Teil kommen auch Desinfektionsmittel sowie Flächenbehandlungen mit Langzeitwirkung zur Anwendung.

Luftaustausch
Klimaanlagen mit maximalem Frischluftanteil und das Öffnen aller Türen an den Hal­te­stel­len sowie längeres Lüften an den End­hal­te­stel­len sorgen für möglichst großen Luftaustausch in den Fahr­zeugen.

Türsteuerung
Gleichzeitiges au­to­ma­tisches Öffnen aller Fahr­zeugtüren an den Bahn­hö­fen, wo immer technisch möglich.

Mehr Abstand
Auch während des Lockdowns halten die Ver­kehrs­un­ter­neh­men ein um­fang­reiches Fahr­ten­an­gebot mit weit mehr als den not­wen­digen Kapazitäten bereit. So soll den Fahr­gästen möglichst viel Platz und Abstand in den Fahr­zeugen geboten werden.

Studien: ÖPNV ist kein Hotspot

Das sagen die Experten

Viele Fahr­gäste bleiben derzeit den öf­fent­lichen Ver­kehrs­mit­teln fern, weil sie befürchten, sich bei deren Nutzung anzustecken. Die Fahrt mit Bussen und Bahnen ist al­ler­dings sicherer, als viele annehmen. Mehrere Studien zeigen, dass kein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Dies liegt an der Wirksamkeit der bereits genannten Maßnahmen.

Wichtige Grundlagenstudien:

Studie der Charité Research Organisation (PDF)

Studie der Charité Research Organisation im Auftrag der Bundesländer und des VDV (zur Studie)

Studie der TU Berlin und des RKI (Kurzbericht als PDF sowie Pressebericht)

Studie der TU Berlin und Charité im Auftrag der BVG (Pres­se­mit­tei­lung)

Weitere In­for­ma­ti­onen im Wissenschaftsticker

Weiterführende Links

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