Naturpark-Runden im Bam­berger Norden (1): Ebern-Runde im Itz-Baunach-Hügelland

Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Haßberge
Linien R26
Länge ca. 43 km
Dauer ca. 1 Tag

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Naturpark-Runden im Bam­berger Norden (1): Ebern-Runde im Itz-Baunach-Hügelland

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Vorwort

Vorwort

Bremsen nachgezogen, Kette geölt, in den Zug und los gehts zur Ebern-Runde. Wir dürfen uns auf knackige Aufstiege und rasante Abfahrten freuen, aber auch auf Belohnung und Entspannung.

Es winken immer wieder so atem­be­rau­bende Panoramen, dass einem schwindlig wird, und ruhige, beschauliche Talstücke zum Trödeln. Un­ter­wegs jede Menge Kultur und Historie, Burgruinen, Schlösser und Orte mit sichtbarer Vergangenheit. Eine Radtour, die das Gestern und Heute dieser ganz eigenen Kulturlandschaft sehr eindrücklich verbindet.

Start­punkt ist Ebern im Baunachtal. Gleich nehmen wir den ersten Gipfelsturm in Angriff. Nach Fierst in Wellen durch den Wald, auf einer Panoramastraße ab Kurzewind, dann im Lichtensteiner Wald mit langer Abfahrt nach Hafenpreppach. Auf und Ab nach Seßlach. Im Rodachtal über Memmelsdorf nach Untermerzbach und in den Itzgrund. Und zu guter Letzt auf die aussichtsreichste Höhe – den Oberen Berg – mit den beiden Windrädern. Schließ­lich Endlosabfahrt über Fierst zurück nach Ebern.

Markierung: Offiziell das markante Haßberge-Logo, doch das lässt sich un­ter­wegs nie blicken. Stattdessen leitet uns das allgemeine Radweg­zei­chen auf unseren Wald- und Radwegen oft sogar mit km-Angaben zum nächsten Ort. Orientierung also kein Problem.
Anfahrt und Rück­fahrt mit S1 oder R2/S1 zwischen Nürn­berg und Bam­berg und R26 zwischen Bam­berg und Ebern. Beachten Sie bitte bei der An- und Abreise mit der S-Bahn die Aus­schluss­zeiten für die Radmitnahme!

Karte

Karte

Fahrradkarte "Naturpark-Runden im Bam­berger Norden (1): Ebern-Runde im Itz-Baunach-Hügelland" – Ebern – Fierst – Ruine Rotenhan – Buch – Ruine Lichtenstein – Hafenpreppach – Seßlach – Untermerzbach – Oberer Berg – Fierst – Ebern
Fahrradkarte "Naturpark-Runden im Bam­berger Norden (1): Ebern-Runde im Itz-Baunach-Hügelland" – Ebern – Fierst – Ruine Rotenhan – Buch – Ruine Lichtenstein – Hafenpreppach – Seßlach – Untermerzbach – Oberer Berg – Fierst – Ebern

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Die Ansage im Zug vor dem Endpunkt Ebern lautet: „Ausstieg in Fahrt­rich­tung links“. Also raus und gleich links vor zum Bahnübergang und zur Georg-Nadler-Straße. mDie führt rechts zur his­to­rischen In­nen­stadt, wir aber starten links herum zu unserer Tour. Also zunächst über die Gleise und verkehrt herum in die Einbahnstraße – das ist an dieser Stelle ausdrücklich erlaubt. Unten rechts auf den Radweg ent­lang der Coburger Straße. An der nächsten Kreu­zung wechselt er auf die linke Stra­ßen­sei­te.

Ebern Bahn­hof
Aus­gangs­punkt

Auf ihm, bis er endet und wir links nach Fierst abzweigen. Hier heißt es innerlich Anlauf nehmen, denn es geht steil bergan, sogar ziemlich lange. Durch Fierst hinauf und höher. Nach dem Ortsende, noch vor der Straße nach Untermerzbach, zahl­reiche Radwegschilder. Wir halten uns links via Kurzewind. Unter uns Ebern.

Auf Schotter in den Wald mit seinen prachtvollen Eichen und Buchen. Begleitet von unserer Markierung gewinnen wir in langen Wellen Höhe.

Schließ­lich eine Autostraße und rechts der Weg nach Kurzewind. Aber vorher drehen wir links ab und brausen etwa 500 m steil hinab zu unserer ersten Ruine.

Tipp: Rechts im Wald stehen die Überreste von Burg Rotenhan, einer echten Felsenburg: Sie wurde nicht nur auf einem Felsen gebaut, sondern mühselig aus ihm herausgehauen.

Zurück auf der Asphaltstraße schieben wir das Steil­stück hoch und radeln oben weiter gen Kurzewind.

Ein erster großer Rundblick mit endloser Weite und ganz entfernt von hinten hervorstechend: die beiden spitzen Türme von Kloster Banz.

Hinunter nach Kurzewind. Wenn der Ort zu Ende ist, links aufwärts. Auf dem mit kräftigen Eichen gesäumten Sträßchen hinauf zu dem ersten Panoramaweg. Da ist eine Rundblickpause angesagt.

Sanft abwärts und links. Buch. Hinter einem der schönen Fach­werk­häuser links weg mit Ziel Lichtenstein. Kurz vor Ortsende der kleine liebenswerte Dorffriedhof. Auf breitem Asphalt etwas mühsam bergan.

Oben unbedingt noch mal zurückschauen – diese Landschaft! Rechter Hand sind zwei Windräder auszumachen. Die werden wir später noch näher ken­nen­ler­nen. Jetzt aber erst einmal auf der Autostraße dahin und hinein nach Lichtenstein.

Tipp: Die imposante Ruine Lichtenstein mit blendender Aussicht bestand ehemals aus vier Teilburgen. Witzig ist die Sage um des Schneiders Loch: Von diesem Unterschlupf aus soll ein böser Schneider Überfälle unternommen haben. Unter der Ruine findet sich ein Felsenlabyrinth.

Danach weiter durch den Ort und nach den letzten Häusern links in den Wald. Zuerst ein Hinweis auf Altenstein, dann aber auf Hafenpreppach, dem nächsten Ziel. Der Weg führt nun längere Zeit durch den wunderschönen Laubwald – mit viel Auf und Ab, doch stets gut beschildert.

Nächster markanter Punkt im Wald ist eine Gabelung. Hier rechts nach Hafenpreppach. An den Hochsitzen links. Einige Zeit so dahin, dann lange Abfahrt. An der folgenden Gabelung rechts.

Tipp: Zu den Wallanlagen haben wir von unserem Radweg aus etwa 1 km. Hernach wieder zum Aus­gangs­punkt zurück.

Schließ­lich gelangen wir auf eine große Kreu­zung und müssen links steil abwärts. Am überdachten Rastplatz vorbei. Und noch mal hochprozentig bergab. An einer ausladenden Eiche vorbei. Dann naht das Waldende – und ein erster Ausblick tut sich auf.

Letzte Waldabfahrt und hinein nach Hafenpreppach (km 20).

Tipp: Vom Schloss im Park ist wenig zu erkennen, aber die Kirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit ist umso se­hens­werter.

Am Weiher treffen wir auf die Vorfahrtsstraße: links in den Ort hinein und rechts auf die Straße mit Ziel Seßlach. Rasant sind wir un­ter­wegs. Unten ein Brücklein und nach kurzem Anstieg rechts Unterelldorf.

Auf der Straße bleiben mit Kurs auf Rothenberg. Auch hier links in Rich­tung Seßlach orientieren.

Durch den Ort und vor der Trafosta­ti­on links aufwärts zum Wald­rand. Rechts folgen wir dem Hinweis auf Seßlach, am Ortsende dem Schild nach Hattersdorf. Langgezogenes Asphaltsträßchen mit viel Panorama. Sobald die Höhe erreicht ist, auf Pflaster abwärts, unten über die Kreu­zung und rechts.

Durch Hattersdorf. Am grünen Haus vorüber und später über die Rodach. Was da so fließt, ist aber nicht jene, die wir alle aus dem Frankenwald kennen, sondern ein namensgleicher Nebenfluss der Itz.

Rechts den Radweg auf der alten Bahn­tras­se nehmen und an der Rodach ent­lang. Seßlach (km 27). Am Radwegende links etwas aufwärts und rechts in den Ort.

Unsere Markierung lotst uns zunächst durch einen der Tortürme hinein. Nach der Kirche signalisiert sie: rechts und bei der Rotbuche mit Radweg Heilgersdorf noch mal rechts.

Unsere Tour führt später durch den unteren Torturm aus der Stadt.

Tipp: Vorher bummeln wir durch den Orts­kern, der mit seinen his­to­rischen Häusern, Straßen und Plätzen gern mal als Filmkulisse dient. Biergenuss ist hier genauso ein Muss.

Nach dem unteren Torturm über die steinerne Rodachbrücke weiter bis zu dem Kreisel. Da rüber und links hinan.

Sieht von unten schwer nach endlosem Anstieg aus, aber keine Angst, wir biegen schon 100 m später in der Kurve links auf den gepflasterten Weg ein – Ziel Heilgersdorf. Dem Pflaster folgt Asphalt. Wieder ein­drucks­voller Baum­be­stand. Hinter dem kleinen Brücklein links aufwärts. Und schließ­lich die Abfahrt. Entspannung. Links nach Heilgersdorf. Bei den ersten Häusern gibt es nun zwei Möglichkeiten: links rum oder durch. Wer zum Orts­kern mit Kirche, Schloss und Gastwirtschaft will, fährt ge­ra­de­aus.

Tipp: Das barocke Schloss ist einen Blick wert. Über den Wassergraben ist längst gepflegtes Gras gewachsen.

Zur radwegmäßigen Umfahrung steuern wir noch vor den ersten Häusern links und folgen am Ortsrand der Beschilderung. Sobald man auf die Vorfahrtsstraße stößt, kurz links, vor der Brücke gleich rechts und am Schlossareal ent­lang.

Nach einer Weile trifft dieser Radweg wieder auf die Straße. Mit ihr links nach Setzelsdorf. Da durch und Memmelsdorf anpeilen. Bequeme Strecke neben dem Bächlein Alster. In Memmelsdorf mit unserem Radsymbol vor der Brücke rechts.

Tipp: Zu Kirche und Synagoge links über die Brücke und rechts aufwärts. Vor der Kirche in die Judengasse zur Synagoge.

Auf der Vorstadt-Straße zwischen Ge­wer­be­ge­biet und Sportgelände ortsauswärts. Dann am Ortsende rechts auf den Radweg neben der Straße. Wir blicken auf den Itzgrund und Skulpturen aus Holz.

Tipp: Der 9 km lange Frän­kische Bibelweg zwischen Untermerzbach und Seßlach präsentiert zwölf Bildhauer-Sta­ti­onen, von denen wir einige auf unserer Tour treffen.

Die imposante Keller- und Baumallee nach Untermerzbach hinein (km 35). Mit dem Fierst-Hinweis rechts. Am Geländer, das den gepflegten Rasen des Markt­platzes säumt, ent­lang. Doch nicht mit dem Weg­zei­chen links. Zeit nehmen.

Tipp: Zuerst wenden wir uns rechts dem se­hens­werten Kirchenbereich und dann ge­ra­de­aus dem Fachwerkensemble zu.

Wir lassen das Fachwerk hinter uns. Links an der Schlossmauer ent­lang, am Ende rechts aufwärts und wir sind wieder auf unserem markierten Weg.

Tipp: Oben das frühklassizistische Schloss der Grafen von Rottenhan.

Weiter aufwärts. Am Ortsausgang steht die Hunneneiche, von der niemand weiß, ob sie schon 400 oder erst 200 Jahre alt ist. Von hier aus ist unsere letzte große He­raus­for­de­rung zu erkennen: die beiden schon bekannten Windräder.

An Bauminsel und Rastdreieck vorbei. Mit den fast zum Greifen nahen Windrädern vor Augen müssen wir leider noch einmal hinabtauchen.

Am kleinen Weiher unten rechts. Nun in Serpentinen hochschrauben auf 450 m über Normalnull. Der Obere Berg macht seinem Namen alle Ehre. Panoramaschieben. Mit einem grandiosen Ausblick, der uns für die ganze Plackerei entschädigt. Itzgrund ade!

An der Gabelung oben rechts. Und dann: Windrad, Stop und Ausblick pur! Geschafft in jeder Hinsicht. Rast, die niemals enden sollte.

Am ersten Windrad schließ­lich rechts nach Fierst und zum zweiten. Vor dem links, am Wald­rand rechts. Noch mal ein allerletzter Panoramaweg, ein letztes Stückchen Wald und wir sind wieder an der Straße, die Ebern und Untermerzbach verbindet. Die über­que­ren wir, um wieder bei den Radweg­zei­chen oberhalb von Fierst zu stehen. Diesen Punkt haben wir Stunden vorher frohgemut gen Lichtensteiner Wald ver­las­sen. Vertrautes Terrain also.

Umso lieber lassen wir uns hinunterrollen nach Fierst und weiter nach Ebern (km 43) und dem Bahn­hof, wo uns der Zug zurück in die Heimat aufnimmt.

Vor der Heimfahrt sollte man zumindest noch den Markt­platz zwischen Kirche und Grauturm ent­langschlendern, gleich daneben sind die his­to­rischen Kellerhäuser. Das Abhängen stellt sich von alleine ein.

Ebern Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Ebern

Gast­haus Zum Stadl

Im Frauengrund 3
96106 Ebern
Tel: 09531 9436834
Ruhetag: Mon­tag; ab 17 Uhr geöffnet

Gast­haus „Zum Stern“

Markt­platz 5
96106 Ebern
Tel: 09531 8342
Ruhetag: Mitt­woch

Gasthof Frankenstuben

Klein-Nürn­berg 20
96106 Ebern
Tel: 09531 8430
Ruhetag: Diens­tag

Gasthof Post

Bahn­hofstr. 2
96106 Ebern
Tel: 09531 8077
Ruhetag: Mon­tag

Gasthof Veracruz

Markt­platz 18
96106 Ebern
Tel: 09531 944914
Ruhetag: Mon­tag; ab 17 Uhr geöffnet

Restaurant Weitblick

Losbergstraße 25
96106 Ebern
Tel: 09531 943875
ab 17 Uhr geöffnet

Ristorante Pizzeria Bei Luis

Kapellenäckerstraße 1
96106 Ebern
Tel: 09531 1310

Trattoria Toscana

Specke 1
96106 Ebern
Tel: 09531 9410220

Restaurant-Garni "Bei Peppo"

Sandhof 1
Hal­te­stel­le Ebern Bf
96106 Ebern
Tel: 09531 5476

Heiligersdorf

Weißes Roß

Hauptstraße
96145 Heiligersdorf
Tel: 09569 1232

Seßlach

Alt­stadthof

Flendstraße 39
96145 Seßlach
Tel: 09569 1432

Café Pflasterzollhaus

Kirchplatz 9
96145 Seßlach
Tel: 09569 1886655

Gast­haus Förtsch

Flenderstraße 43
96145 Seßlach
Tel: 09569 188884

Gasthof Reinwand

Maximiliansplatz 99
96145 Seßlach
Tel: 09569 304

Marktcafé

Flenderstraße 42
96145 Seßlach
Tel: 09569 209001

Restaurant Pörtnerhof

Luitpoldstraße 15
96145 Seßlach
Tel: 09569 1886900

Roter Ochse

Flenderstraße 95
96145 Seßlach
Tel: 09569 1220

Untermerzbach

Gasthof Schwarzer Adler

Markt­platz 6
96190 Untermerzbach
Tel: 09533 982691

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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