Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Freizeitlinie

Region Fränkische Schweiz, Nürnberger Land
Linien 343
Dauer ca. 1 Tag
Frei­zeit­li­ni­e 343 - Bier-, Brotzeit und Burgen-Express

Prospekt-Download

Vorwort

Vorwort

Der Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express 343 fährt über Plech, Betzenstein und Pottenstein weiter ins Ailsbachtal zur Burg Rabenstein und zur Sophienhöhle sowie ins romantische Waischenfeld.

Buslinie 343
Neuhaus - Plech - Betzenstein - Pottenstein - Ahorntal - Waischenfeld ( Frei­zeit­bus: Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express )

Ob Wandertouren im Veldensteiner Forst, Wiesent- oder Ailsbachtal, Burgbesichtigungen in Pottenstein oder Rabenstein, Höhlenwan­de­rungen in Betzenstein und Plech oder die Besichtigung der Teufels- oder Sophienhöhle - all das können Sie mit dem Bier-, Brotzeit und Burgen-Express bis zum 1. No­vem­ber erleben. Für die Brotzeit zwischendurch oder den gemütlichen Ausklang eines schönen Ausfluges sorgen die vielen Gastwirtschaften und Brauereien mit ihren gemütlichen Biergärten.

Rohenlochhöhle (VGN © VGN GmbH)

Ihr Kon­takt zum Ver­kehrs­un­ter­neh­men:

Wandervogel Seitz & Stöhr
Inh. Wolfgang Seitz
Om­ni­bus­un­ter­neh­men - Rei­se­bü­ro

Alter Brunnen 3
91282 Betzenstein
Tel: 09244 269
Fax: 09244 1572

In­for­ma­ti­onen zu den Ge­mein­den und Ein­kehr­tipps finden Sie Sie im aktuellen Prospekt.

Karte

Karte

Karte 1: "Bier-, Brotzeit,- und Burgen-Express" (11.04.2017)
Karte 2: "Bier-, Brotzeit,- und Burgen-Express" (11.04.2017)

Wandern

Wandern

 1  Auf nach Neuhaus (ca. 9 km)

Zwischen Felspartien, kleinen Seitentälern und Hochflächen durch die ruhigen Lagen des Veldensteiner Forstes führt Sie diese ab­wechs­lungs­reiche Wan­de­rung von Plech nach
Neuhaus a. d. Pegnitz.

Von der Bus­hal­te­stel­le „Plech Mitte" gehen wir kurz zurück Rich­tung Rathaus, biegen aber vorher nach links in die Schulstraße (Mehrzweckhalle) ein. Unser erstes We­ge­zei­chen, der  Gelbpunkt (Rich­tung: Neuhaus) des Plecher Heimatvereins, taucht an einer Wan­der­ta­fel auf. Ge­ra­de­aus vorbei an der Schule heißt es in der Kreuzsteinstraße dann links, nach ca. 150 m aber gleich wieder im spitzen Winkel rechts halten. Das schmale Sträßchen windet sich abwärts ins Engental. Auf der folgenden Querstraße geht es erneut nach links und dann über eine Kreu­zung ge­ra­de­aus auf den vor uns liegenden Hügel zu, der Gelbpunkt bleibt das We­ge­zei­chen. Steil den Berg hinauf, gabelt sich der Pfad kurz vor dem Gipfel, wir nehmen den linken Weg. Der Pfad mündet in einem Querweg, in dem es lang gezogen aufwärtsgeht.

Dem Gelbpunkt folgen wir bis zur einer großen Kreu­zung im Wald. Hier entscheiden wir uns dann für den Blauring, der uns bergab bis Höfen, u. a. vorbei an einem Gehege für Auerochsen, begleitet. In Höfen queren wir beim Gast­haus „Zur Linde" die Straße Neuhaus - Plech und orientieren uns aufwärts durch Höfen an dem Rotkreuz und der örtlichen Markierung =8.

Am Ortsende bei einer Scheune nun links abbiegen, nach einer Senke gabelt sich der Weg. Linker Hand geht es weiter, genauso wie bei der nächsten Scheune, auf die wir treffen. Im Rechtsbogen zunächst abwärts, steigt das Sträßchen wieder an und Pfaffenhofen liegt vor uns. Im Ort nun rechts einschwenken und bis Neuhaus der =8 folgen.

Abwärts durch den Ort biegen wir nach dem Ortsschild hinter einer Pferdekoppel links ab. Nach etlichen Bögen und Rich­tungswechseln mündet das kleine Sträßchen in einem Wie­sen­weg, der uns ins freie Feld hinausbringt. Bei der an­schlie­ßenden Gabelung ge­ra­de­aus weiter auf eine Baumreihe zu.

Nach einem Feldkreuz wandern wir links weiter, zusammen mit den Markierungen des Frän­kischen Albvereins. Zunächst als Höhenweg, dann stetig abwärts, erreichen wir die ersten Häuser von Neuhaus, wenig später dann die Burg Veldenstein. Weiter abwärts an der Kirche und am Brunnen der alten „Kaiser Bräu" kommen wir nach einem Rechtsbogen nach der Tankstelle weiter abwärts zum Bahn­hof Neuhaus a. d. Pegnitz R3.

 2  Der Plecher Höhlenweg (ca. 12 km)

Diese erweiterte Tour des Plecher Höhlenweges führt Sie durch majestätische Nadelwälder und stille Wiesengründe, vorbei an einsamen und geheimnisvollen Höhlen und phantastisch geformten Dolomitfelsen. Bei dieser Tour sollten Sie unbedingt eine Taschenlampe mit­neh­men, damit Sie die Höhlen besser besichtigen können!

Von der Hal­te­stel­le „Plech Mitte“ gehen Sie noch einige Schritte aufwärts und biegen oben links in die Schulstraße ein, vorbei an Schule und Mehrzweckhalle. Am Spielplatz halten Sie sich links, biegen nach etwa 120 Metern rechts ab und gehen die schmale Straße bis zur nächsten Querstraße. Links gehen Sie auf dieser Straße weiter an der Kläranlage vorbei und auf einem kleinen Waldweg bergauf in den Wald.

Ab hier ist der erste Teil der Wan­de­rung sehr gut durch Weg­wei­ser und die Markierung Gelbpfeil rechts beschildert. Der Weg führt Sie durch das Felsmassiv „Am Lieger Berg“ bis hin zum Na­tur­denk­mal „Fleischhöhle“. Hier soll ein Dieb in der Zeit um den Ersten Weltkrieg immer wieder Fleischstücke versteckt haben, die er nach den Hausschlachtungen von den Bauern erbeutet hatte. Der Weg führt Sie weiter aufwärts direkt an den Kletterfelsen vorüber bis hin zu einer Hüll, die von einer kleinen Quelle gespeist wird. Durch den Wald weiter verläuft der Wan­der­weg zum Wald­rand über die Ver­bin­dungs­stra­ße Plech – Neuhaus wieder in den Wald hinein.

Nach etwa 600 Metern biegen Sie rechts ab, an dem herrlichen Dolomit-Felsmassiv der „Saalburg“ (Vogelschutzgebiet) vorbei bis hin zu einem Wiesengrund. Dem Wald­rand folgend führt Ihre Route nach etwa 400 Metern links in den Wald aufwärts zur „Saalburggrotte“. Die „Saalburggrotte“ ist zwar eine kleine, aber dennoch sehr attraktive Höhle. Wegen einiger Kamine, die ins Freie führen, entsteht keine Nässe und es herrschen konstante Temperaturen. An den oberen Wänden findet man Ansätze von Tropfsteingebilden.

Zurück am Wiesengrund geht es am Wald­rand weiter bis zur schmalen Straße. Die Wan­de­rung geht hier eigentlich nach rechts. Zunächst sollten Sie jedoch noch einen kleinen Abstecher nach links machen. Nach ca. 150 m ist linker Hand die Rohenlochhöhle. Sie besteht aus einer rund 50 Quadratmeter großen Halle mit einem etwa 20 Meter langen Seitengang.

Auf dem Weg weiter, über einen Wie­sen­weg leicht ansteigend kommen Sie nach ca. 400 m zur Raumhöhle. Diese mittelgroße Höhle hat zwar nur etwa 30 Quadratmeter Fläche, dafür aber eine se­hens­werte Deckenstruktur.

Von der Raumhöhle geht es wieder den Berg hinunter, zurück zur Abzweigung. Auf der kleinen Straße laufen Sie hinauf nach Viehofen. Nach den ersten Häusern biegen Sie an der Kreu­zung links ohne Markierung auf die Straße ab. Nach ca. 600 m zweigt vor einem kleinen Wäldchen ein Weg rechts ab. Diesem folgen Sie weitere 500 m. Ab hier finden Sie sporadisch noch die Markierung Gelbpfeil rechts. Links abgebogen, den Berg leicht ansteigend, biegen Sie kurz vor Ende der Teerstraße rechts in einen Wie­sen­weg ab. Am Wald biegt ein Weg links in diesen hinein.

Dieser Weg ist durch Bäume an zwei Stellen etwas versperrt und nicht gut gepflegt. Am Fuße des Berges ent­lang kommen Sie an eine Stelle, wo der Weg scheinbar vorbei ist. Hinter dieser Engstelle stoßen Sie auf einen Wan­der­weg, dem Sie mit der Markierung Rotpunkt nach rechts zur Geißlochhöhle folgen. Die letzten Meter geht es steil bergauf. (Achtung, die Geislochhöhle ist vom 1.10.–1.4. wegen Überwinterung von Tieren geschlossen!) Die Geißlochhöhle ist 145 m lang und relativ gefahrlos zu begehen (nur mit Taschenlampe begehbar). Um 1900 noch als Schauhöhle für Be­su­chergruppen mit Treppenstufen ausgebaut, ist sie heute für jedermann offen.

In Rich­tung Viehofen geht es mit dem Rotring, der jedoch zeitweise nur spärlich markiert ist. In Viehofen laufen Sie links auf der kleinen Teerstraße mit der Markierung blauer Ring in Rich­tung Plech. Die ersten Häuser von Plech im Blick, zweigt nach einer Linkskurve der Weg links nach einem kleinen Rastplatz den Berg hoch ab. An einer aufgeforsteten Fläche vorbei, erreichen Sie am Ende des Tales über ein paar Treppenstufen das Na­tur­denk­mal „Judenfriedhof“. Diese wild durcheinander gestapelten Steine und Felsen schauen fast so aus wie ein Judenfriedhof. Die Treppen wieder hinunter geht es den Weg weiter an der „Großer-Berg-Höhle“ vorbei nach Plech.

 3  Rund um Betzenstein (ca. 7 km)

Einmal um Betzenstein herum führt diese Wan­de­rung von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Immer wieder bieten sich neue spannende Eindrücke und Perspektiven auf die kleinste Stadt Frankens mit ihren zwei Burgen. Auf Ihrem Weg kommen Sie auch an den Höhlen und Felsdurchgängen Klauskirche, Wassersteintor sowie Hexentor vorbei.

Von der Hal­te­stel­le Markt­platz gehen Sie zunächst zum unteren Tor, vorbei am Tiefen Brunnen. Hier beginnt rechts der Rundweg mit der Markierung Rotring.

 4  Auf den Spuren der heiligen Elisabeth in Pottenstein

Der Rundweg um Pottenstein beginnt am Markt­platz, von der Hal­te­stel­le „Pottenstein Mitte“ an der Kirche vorbei. Er zeigt Ihnen die Se­hens­wür­dig­keiten rund um die Stadt und die Stadtpatronin, die heilige Elisabeth. Der Weg ist durchgehend ausgeschildert. Markiert ist der Wan­der­weg mit dem Elisabeth-Symbol „Rote Rosen“. Der Rundweg dauert inkl. Burgbesichtigung ca. 2 Stunden.

 5  Über den Eibgrat ins Schnaittachtal (ca.16 km)

Die Wan­de­rung führt Sie vorbei am Eibgrat zunächst nach Spies, mit rund 600 m einen der höchstgelegenen Orte der Frän­kischen Schweiz. Weiter über Ittling geht es hinab ins Tal der Schnaittach nach Simmelsdorf R31.

Kurz­be­schrei­bung: Von der Hal­te­stel­le „Markt­platz" in Betzenstein geht es an der Kirche vorbei über den Berg mit der Markierung Blaustrich. Durch den Ort hindurch führt Sie der Blaustrich auf der anderen Seite aus Betzenstein hinaus. Durch den Wald hindurch, an kleinen Fels­for­ma­ti­onen vorbei, geht es weiter bis zum Waldgasthof Reuthof, einer von Wäldern und Wiesen umgebenen Wirtschaft, wo der Bier­gar­ten zu einer kurzen Rast einlädt. Viele Tiere wie Hasen, Ziegen und Hühner und ein kleiner Spielplatz bieten eine schöne Abwechslung für Kinder.

Eibgrat (VGN © VGN GmbH)

Mit dem Blaustrich weiter, streifen Sie die Einsiedelei Eibenthal. Vorbei am Eibgrat folgen Sie dem Weg bis Spies. Wer den Eibgrat begehen möchte, kann auch ca. 250 m nach den Häusern von Eibenthal links der Markierung Rotpunkt folgen, auch die Markierung Grünring zweigt hier ab. Über den Eibgrat geht es dann mit dem Rotpunkt, danach stoßen Sie wieder auf die gewohnte Markierung Blaustrich, der Sie weiter über Spies nach Ittling folgen.

In Ittling haben Sie die Möglichkeit, mit dem LBT (Li­ni­en­be­darfs­taxi) Ihre Wan­de­rung zu verkürzen und sich nach Simmelsdorf zurR31 fahren zu lassen. Mehr In­for­ma­ti­onen hierzu er­fah­ren im Frei­zeittipp "Laufen - Brotzeit - Taxifahren"

Kurz vor St. Helena kommen Sie weiter mit der Markierung Blaustrich an der Quelle der Naifer vorbei, neben der Achtel einer der beiden Gründungsbäche der Schnaittach.

Über die Bühler Kirche Mariä Heimsuchung, von wo aus Sie einen wunderbaren Blick auf das obere Schnaittachtal haben, gelangen Sie schließ­lich nach Simmelsdorf.

 6  Weite Blicke - enge Täler (ca. 16 km)

Diese traumhafte, aber durchaus an­spruchsvolle Wan­de­rung bietet Ihnen Wacholderhänge, großartige Aussichten und steil abfallende Täler mit Felsen, Höhlen und der faszinierenden Burg Rabenstein.

Von der Hal­te­stel­le Pottenstein Mitte gehen Sie ent­lang der Hauptstraße in den Ort hinein, passieren die Kirche und über­que­ren den Markt. Ca. 200 m danach kreuzen Sie die Püttlach. Hier sehen Sie auch mehrere Weg­wei­ser der ver­schie­densten Wan­der­wege. Bis nach Hohenmirsberg begleitet Sie die Markierung Blaukreuz.

Parallel zum Haselbrunnbach geht es zunächst ein Sück auf dem Gehsteig aus dem Ort hinaus. Vor Ihnen sehen Sie bereits die ersten Magerrasenhänge mit Felsbrocken und Wacholderbüschen. Ein paar Meter nach dem Ortsschild zweigt rechts ein Wan­der­weg ab, kreuzt den Bach und führt Sie parallel zu diesem talaufwärts. Zweimal kreuzt der Wan­der­weg die Straße, bis Sie nach ca. 3 km den Ort Haselbrunn erreichen. Nach dem Ort führt Sie kurz nach der Abzweigung in Rich­tung Pegnitz hinter dem Zaun die Markierung Blaukreuz rechts auf ein Wäldchen zu.

Durch das Wäldchen hindurch, geht es immer weiter bergauf in Rich­tung Hohenmirsberg. Die Markierung führt Sie gut durch die Landschaft, bis Sie links hinter einem Hügel den Kirchturm von Hohenmirsberg erblicken können. Auch der Aussichtsturm auf dem Bergrücken dahinter ist schon zu erkennen. Erst links, dann rechts weiter mit dem blauen Kreuz auf der Straße in den Ort hinein. Kurz hinter dem Gasthof zur Post laufen Sie links aus dem Ort hinaus. Am Berg oben kommen Sie an eine Kreu­zung mit einer schönen Rastmöglichkeit. Ihr Weg geht hier weiter nach links. Einen Abstecher auf den Aussichtsturm (614 m über NN) nach rechts sollten Sie sich aber nicht entgehen lassen (Geo-Zentrum Hohenmirsberger Platte).

Hohenmirsberg (VGN © VGN GmbH)

Von der Kreu­zung aus folgen Sie der Markierung Fränkischer Gebirgsweg oder gelbe Raute. Auf dem Schotterweg biegen Sie nach einigen hundert Metern rechts ab. Kurz darauf stößt der Ahorntaler Rundwan­der­weg Ahorntaler Rundwanderweg von rechts dazu. Von hier aus können Sie auch dieser Markierung weiter folgen. Abwärts geht es, bis Sie eine Straße ins Ahorntal queren. Ge­ra­de­aus auf dem geteerten Weg ein Stück, über eine kleine Kreu­zung drüber, bis Sie leicht rechts in einen Feldweg abbiegen. An Hecken vorbei, geht es durch ein kleines Wäldchen. Danach verlässt Sie die Markierung Fränkischer Gebirgsweg. Mit der gelbe Raute und dem Ahorntaler Rundwanderweg geht es in Rich­tung Zauppenberg.

Weite Ausblicke wechseln sich mit märchenhaften Wäldern mit Felsen und Moosen ab. Dem „Sparnaglesweg“ folgen Sie, bis Sie an eine Straße kommen. Hier verabschiedet sich die Markierung gelbe Raute und das Ahorntaler Rundwanderweg weist Ihnen den Weg zunächst rechts einige Meter auf der Straße ent­lang zur Ludwigs und Sophienhöhle.

Durch den Wald hindurch, an Zäunen vorbei, können Sie bald die Kapelle Klausstein auf der anderen Seite des Tales erblicken. Es geht in kleinen Serpentinen den Berg hinab. Sie stoßen auf einen Wan­der­weg mit vielen Markierungen in die ver­schie­densten Rich­tungen. Hier kann man zwei Va­ri­an­ten zur Fortsetzung wählen. Das Ahorntaler Rundwanderweg führt abwärts zur Ludwigshöhle und nach über­que­ren des Steges zum Talpark­platz Sophienhöhle. Der Aufstieg zur Tropfsteinhöhle mit Markierungswechsel Grünpunkt ist der Beginn der Etappe am Promenadenweg bis zur Burg Rabenstein.

Diese Markierung gilt für den Höhenweg bis nach Oberailsfeld. Die zweite Va­ri­an­te Markgrafenweg Blaukreuz führt als Kammweg oberhalb der Neumühle mit Blick auf die Burg. Parallel zum Hang windet sich der Wan­der­weg an vielen Höhlen vorbei und durch Höhlendurchgänge hindurch. Immer wieder machen die Bäume kurzzeitig den Blick auf die Burg Rabenstein frei. Imposant steht die mächtige Burg auf einem Felsvorsprung.

Der Weg führt ins Tal zu einem Wanderpark­platz. Wenige Meter danach gehen Sie rechts über die Wiese, über­que­ren den Ailsbach auf einer Brücke und verschwinden auf der anderen Seite wieder im Wald. Leicht bergauf, bergab windet sich der Weg, bis Sie nach dem Wald die Häuser von Oberailsfeld erblicken können. Durch den Ort können Sie die Brauerei Held mit ihrem Bier­gar­ten nicht verfehlen. Die Hal­te­stel­le des Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express befindet sich nur wenige Meter entfernt.

 7  Die 3-Täler-Wan­de­rung (ca.16 km)

Durch Ailsbach-, Wiesent- und Aufseßtal geht es vorbei an der Burg Rabeneck und Kuchenmühle durch viel unberührte Natur. Von den Tälern geht es über die Höhenrücken immer wieder auf und ab.

romantisches Ailsbachtal (VGN © VGN GmbH)

Von der Hal­te­stel­leAilsbachtal“ gehen Sie zunächst wieder ein kurzes Stück zurück. Rechts über die Wiese führt Sie ein Weg mit der Markierung Gelbstrich zu einer Brücke über den Ailsbach. Ein kurzes Stück durch den Wald, dann an Wiesen vorbei, laufen Sie nach Oberailsfeld. An der Brauerei Held links und kurz danach vor der großen Straße rechts, geht es parallel zu dieser an den Häusern vorbei. Der Gelbstrich führt Sie durch einen Privatweg aus dem Ort hinaus. Ca. 500 m nach dem Ortsende kommen Sie an eine Kreu­zung vieler Wan­der­wege.

Auf einem Feldweg folgen Sie rechts dem Gelbkreuz den Berg hinauf nach Eichenbirkig. Links auf die Teerstraße abbiegen, dann ge­ra­de­aus (nicht links dem Weg­wei­ser zur Burg Rabeneck folgen) durch den Ort hindurch, an der Kapelle vorbei, kommen Sie zum Gut Schönhof. Leicht ansteigend gelangen Sie oben an eine Kreu­zung mit einer großen Linde.

Links die Straße, am Feuerwehrhaus vorbei, geht es mit dem Grünring aus dem Ort. Die Markierung erscheint auf diesem Weg sehr selten. Sie halten sich an allen Abzweigungen immer ge­ra­de­aus. Im Wald macht der Wan­der­weg ein paar Schlenker, bis Sie auf einen weiteren Weg stoßen. Scharf rechts kommen Sie zum Ort Rabeneck und nach Waischenfeld. Sie gehen aber links den Weg leicht ansteigend hoch (die Burg ist hier leider noch nicht ausgeschildert). Nach ca. 50 m geht es jetzt aber mit dem Schild zur Burg Rabeneck rechts hinein. Nach wenigen Schritten haben Sie die Burg erreicht. Wenn Sie Glück haben, steht das Tor offen und Sie können einen Blick in den Innenhof wagen.

Auf dem romantischen Abstiegspfad wandern Sie an der Burgkapelle St. Bartolomäus vorbei ins Wiesenttal steil hinab. Immer wieder führt der Weg durch kleine Felsentore hindurch, bietet Ausblicke auf das wunderschöne Wiesenttal und schlängelt sich den Berg hinunter. Im Tal angekommen, geht es links mit dem Gelbstrich immer den Fluss abwärts nach Doos. In Doos führt eine kleine Eisenbrücke über die Wiesent. Sie über­que­ren die Straße und gehen an der Mühle mit der Markierung MD weiß blau an der hier in die Wiesent mündenden Aufseß weiter. Keine Straße und keine Häuser stören.

Idyl­lisch fließt der Bach durch das von ihm gegrabene Tal. Immer wieder bieten sich Fels­for­ma­ti­onen, der Fluss und das Grün der Wiesen für ein Fotomotiv an. Ein wunderschöner Rastplatz lädt zu einer kurzen Pause ein. Von Doos sind es knapp 2 km zur Kuchenmühle. Diese lassen Sie links liegen und wandern noch ca. 500 m weiter. Rechts zweigt das Wachertal ab. Das Hin­weis­schild zum Wachertal ist leider nur entgegen unserer Laufrich­tung sichtbar. Der Weg ist aber klar erkennbar.

Parallel zum trockenen Bach­bett führt der Weg (ohne Wandermarkierung) immer ge­ra­de­aus steil den Berg hinauf. Oben macht der Weg eine 90°-Kurve nach links und bringt Sie zurück in die Zivilisation. An der Straße angekommen, geht es aber nicht ge­ra­de­aus in den Ort Seelig hinein, sondern rechts ca. 200 m, bis der links abzweigende Feldweg Sie nach Schönhaid führt. Ge­ra­de­aus durch den Ort hindurch, ignorieren Sie auch weiterhin alle Kreu­zungen und Abzweigungen und wandern immer ge­ra­de­aus zunächst auf einem Feldweg, dann auf einem Wie­sen­weg in den Wald hinein. Auch hier geht es immer ge­ra­de­aus.

Kurz bevor Sie den Wald wieder ver­las­sen, treffen Sie auf Wandermarkierungen. Der Blaustrich bringt Sie durch Heroldsberg hindurch, an der Kapelle im Ort vorbei nach Waischenfeld. An der Burg angekommen, sollten Sie sich den Ausblick von der Burg auf die Stadt Waischenfeld nicht entgehen lassen. Der Bier­gar­ten im Burghof lädt zu einer abschließenden Rast ein. Den Berg hinab immer der Straße in Serpentinen folgend, kommen Sie direkt ins Zentrum Waischenfelds. Über die Brücke, dann links erreichen Sie die Hal­te­stel­le „Fischergasse“, von wo aus Sie der Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express wieder nach Hause bringt.

 8  Der Waischenfelder Brauereienweg (ca. 14 km)

Der Waischenfelder Brauereienweg führt Sie von Waischenfeld vorbei an sechs Brauereien nach Aufseß, das mit ca. 350 Einwohnern auf 1 Brauerei den Weltrekord in der Brau­e­rei­en­dich­te hält.

Die erste Brauerei, „Brauerei Heckel“, ist bereits hier in Waischenfeld. In der Brauereiwirtschaft werden jedoch nur Getränke serviert. Mit dem Symbol Fränkischer Gebirgsweg geht es von der Hal­te­stel­le „Fischerstraße“ aus dem Ort hinaus nach Nankendorf. An der Mühle vorbei, erreichen Sie an der Hauptstraße die Brauerei Schroll. Gegenüber der Brauerei geht die Straße an der Kirche vorbei, den Berg hinauf mit der Markierung . Dieser Markierung weiß rot folgen Sie bis Breitenlesau.

Vor Breitenlesau führt Sie die Markierung rechts vorbei zur Russenlinde, einem Na­tur­denk­mal. In den Ort hinein, steuern Sie gerade auf die Brauerei Krug-Bräu zu.

Vor dem Brauereigasthof rechts in die Straße und an der Kirche links, nicht der großen, sondern der kleinen Straße mit der Markierung Gelbpunkt folgen. Auf einem gepflasterten Weg geht es aus dem Ort hinaus. Die Häuser von Zochenreuth sind schon zu sehen, da schwenken Sie nach einem kleinen Anstieg hinter einem Wäldchen rechts in den Weg nach Zochenreuth ohne Markierung ein.

An der großen Kreu­zung im Ort halten Sie sich links und nach dem Ort leicht links auf dem Schotterweg nach Hochstahl. Kurz vor Hochstahl zweigt der Weg rechts in den Ort ab. An der Kreu­zung im Ort halten Sie sich links in Rich­tung Heiligenstadt. Kurz darauf kommen Sie zur Brauerei Reichold. Von hier folgen Sie den Schildern des Aufsesser „Brauereienweges“ oder auch des Frän­kischen Gebirgsweges zum Kathi-Bräu nach Heckenhof. Beide führen fast auf gleichem Weg nach Heckenhof.

Weiter auf dem Brauereienweg geht es nach Aufseß, wo sich die letzte Brauerei auf dieser Tour befindet, die „Aufsesser Brauerei“ mit ihrem Brauereigasthof „Rothenbach“. Hier haben Sie An­schlussmöglichkeiten zur Frei­zeit­li­ni­e 221 „Brauereien-Wander-Express“.

Diese Wan­de­rung kann auch geführt bei der Tourist-Info Waischenfeld gebucht werden.

 11  Ka­pel­len­weg (ca. 7 km)

Auf dieser Rundtour zu alten Wahrzeichen bäuerlicher Frömmigkeit wandern Sie vorbei an zahl­reichen kleinen Kapellen, Kreuzwegssta­ti­onen, Marterln und Feldkreuzen. Ein zweiter Rundweg führt auf eben­falls ca. 7 km ins östliche Ge­mein­de­ge­biet.

VGN-Wan­de­rungen:

Zeugen der Vergangenheit
Betzenstein – Ruine Stierberg – Ruine Wildenfels – Hiltpoltstein – Michelsberg – Gräfenberg
Ins Ahorntal und Ailsbachtal
Waischenfeld – Hannberg – Kirchahorn – Neumühle – Oberailsfeld.

Brauereien

Brauereien

Brauereigasthof Held
Inh. Helmut Polster

Oberailsfeld 19
95491 Ahorntal
Tel: 09242 295
Fax: 09242 743030
Ruhetag: Mitt­woch; Übernachtungsmöglichkeiten;
Dunkles Bauernbier ist die Spe­zi­a­li­tät der „Helden" aus Oberailsfeld, aber auch Helles, Weizenbier und Pils werden im Ailsbachtal gebraut.

Stöckel-Bräu

Hintergereuth 4
95491 Ahorntal
Tel: 09246 275
Übernachtungsmöglichkeiten; Ein Stück vom Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express entfernt, liegt das Stöckel-Bräu im Nordosten des Ahorntales. Über den Ahorntaler Brauereienweg ist die Brauerei aber gut zu erwandern.

Brauerei Gasthof Mager

Hauptstraße 13
91278 Pottenstein
Tel: 09243 333
Vier Biersorten werden bei Familie Mager in über 300-jähriger Brautradition gebraut.

Bruckmayer's Urbräu

Am Stadtgraben 1
91278 Pottenstein
Tel: 09243 924440
Übernachtungsmöglichkeit; Eine alte Brauerei, die zu einem urigen, originellen Gasthof umgebaut wurde, bietet frän­kischen Biergenuss zwischen Lagertanks und Sudkesseln – ein Erlebnis.

Brauerei Heckel

Vorstadt 3
91344 Waischenfeld
Tel: 09202 493
Einst mit mehreren Brauern im Kommunbrauhaus, braut heute nur noch die Familie Heckel in Waischenfeld einmal im Monat ihr Bier. In der Brauereiwirtschaft wird das Bier ausgeschenkt, zum Essen gibt's hier jedoch nichts. Speisen können aber mit­ge­bracht werden.

Krug-Bräu

Breitenlesau 1b
91344 Waischenfeld
Tel: 09202 535
Übernachtungsmöglichkeiten; Ob Lagerbier, Kellerbier oder Kirsch-Bier - der Familienbetrieb braut seit 1834 süffigen frän­kischen Gerstensaft.

Schroll-Bier

Nankendorf 41
91344 Waischenfeld
Tel: 09204 248
Mit dem Lamm im Wappen wird das Landbier im eigenen Gasthof „Zum Weißen Lamm" ausgeschenkt.

Weitere Einkehrmöglickeiten finden Sie im aktuellen Prospekt.

Tipps

Tipps

Burgen

Höhlen

Die Frän­kische Schweiz ist ein typisches Karstgebiet, in dem sich Höhlen bilden. Drei Schauhöhlen und etliche öf­fent­lich zugängliche Höhlen befinden sich ent­lang des Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express.

Teufelshöhle (Eintrittser­mä­ßi­gung für VGN-Fahr­gäste)

Über eine gewaltige Eingangsgrotte gelangt man in eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands, die Teufelshöhle mit dem „Barbarossadom“ als Hö­he­punkt.
Tel. 09243 208, geöffnet: tgl. von 9–17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)

Maximiliansgrotte (Eintrittser­mä­ßi­gung für VGN-Fahr­gäste)

Die Maximiliansgrotte mit dem größten Tropfstein Deutschlands ist fußläufig oder mit dem Auerbacher-Erz-Express 339 vom Bahn­hof in Neuhaus a. d. Peg. zu erreichen.
Tel. 09156 434, geöffnet: Di.–So. von 10–17 Uhr

Auf der Wan­de­rung weiße drei auf hellblau „Rund um Betzenstein“ können Sie die Höhlen und Felsdurchgänge Klauskirche, das Wassersteintor sowie das Hexentor erwandern. Der Plecher Höhlenweg (s. Wan­de­rung schwarze zwei auf gelb) führt Sie vorbei an zahl­reichen Fels­for­ma­ti­onen und sechs Höhlen, von denen fünf in Eigenverantwortung begangen werden können.

Sophienhöhle

Die Sophienhöhle ist die älteste urkundlich erwähnte Höhle in der Frän­kischen Schweiz und gilt aufgrund ihres behutsamen Ausbaus und der großen Formenvielfalt als eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands.
Tel. 09202 9700440, geöffnet: Di.–So. von 10.30–17 Uhr

Impressionen