Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien 515 R5/S3
Länge ca. 68 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Altmühl-Jura (1): Parsberg – Neumarkt

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Vorwort

Vorwort

Das Höchste für den ambitionierten Biker und das Schönste für den passionierten Genussradler bietet dieses Auf und Ab durch eine Berg- und Flusslandschaft, die von der Weißen Laber und ihren Zuflüssen geschaffen wurde. Viele Orte besitzen bemerkenswerte Kirchen und die Städte eine Reihe musealer Se­hens­wür­dig­keiten.

Die beiden größten Stei­gungen erwarten uns gleich am Anfang in Parsberg und am Schluss vor Neumarkt. Wer nicht alle Bergwertungen mitmachen will und eine kürzere Strecke bevorzugt, fährt nur auf der Etappe zwischen Dietfurt und Deining Bahn­hof mit.

In Parsberg streben wir gleich vom Bahn­hof weg mit Muskelkraft auf die Jurahöhe. Oben radeln wir auf und ab, dann hinunter ins Tal der Bachhaupter Laber mit seinen wild-bizarren Fels­for­ma­ti­onen und später ins Tal der Breitenbrunner Laber.

Labertal (VGN © VGN GmbH)

In Dietfurt am Rathaus steigen diejenigen in die Tour ein, die es lieber langsamer angehen lassen wollen und nicht schon ab Parsberg dabei sind. Im Tal der Weißen Laber, wo sich ein Na­tur­schutz­ge­biet ans andere reiht, gehts flussaufwärts fast bis in den Quellbereich. Je höher, je biotoper.

Nach Deining wartet auf jene, die bis Neumarkt durchhalten, das liebliche Lengenbachtal mit seinen Schafen, die unseren langgezogenen Aufstieg gelassen beäugen. Unter den Rädern haben wir auf der ganzen Tour fast nur Rad-, Feld- und Waldwege sowie wenig  befahrene Nebenstraßen.

Markierung: Von Parsberg bis Dietfurt mit dem Naab-Altmühl-Radweg­zei­chen, zwischen Sippelmühle, Deining und Siegenhofer Mühle mit den Wanderzeichen Jurasteig und Wasser-Mühlen-Weg. Doch auch ohne Spezialmarkierung finden wir unseren Weg bis Neumarkt spielend anhand der Straßenschilder, ganz abgesehen von der vorliegenden Beschreibung.

Anreise mit R5 ab Nürn­berg nach Parsberg. Rück­fahrt mit R5 oder S 3 ab Neumarkt oder mit R5 ab Deining Bahn­hof. Wer in Dietfurt startet, nimmt R5 oder S3 bis Neumarkt und dort die Frei­zeit-Bus­linie 515 oder , die an den Sonn­tagen vom 1. Mai bis 1. No­vem­ber mit Fahr­rad­an­hän­ger ver­keh­ren. Nähere In­for­ma­ti­onen gibt der aktuelle Li­ni­en­fahr­plan.

Karte

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Parsberg (opf) Bahn­hof
Aus­gangs­punkt

Start ist am Bahn­hof Parsberg. Aus dem Zug gestiegen, steuern wir über den kleinen Vorplatz und mit Hinweis Naab-Altmühl-Radweg nach rechts. Auf der Straße etwas abwärts, doch beim Kreisverkehr links bergan. Hohenfelser Straße. Ge­ra­de­aus, über
die Ampel und weiter aufwärts Rich­tung Stadtmitte. Wenn es an der nächsten Ampel links zur Stadtmitte geht, lenken wir rechts.

Vorher aber lohnt sich min­des­tens ein Blick zum Kirchturm und die alles überragenden Burg-Zwiebeltürme.

Unser Radweg folgt dann der Lindlbergstraße ohne Abzweig bis zum Ortsende.

Beim Möbelhof am Ortsende wenden wir uns weg von der Lkw-reichen Straße rechts nach Eglwang. Eine regelmäßige Naab-Altmühl-Radweg-Beschilderung setzt ein. Durch den Ort, an der Kapelle links und nach der Trafosta­ti­on rechts auf den Schotter.

Abwärts. Wald. An der Gabelung am Wald­rand rechts halten.

Dann freies Feld mit Stromleitung. Wenn der Weg in T-Form endet, links leicht aufwärts.
Bequemes Teersträßchen. Schließ­lich rechts und ge­ra­de­aus. Wir rollen sanft hinein nach Daßwang. Es geht in Rich­tung der sehr se­hens­werten Kirche.

Am Feuerwehrhaus links, an der Kirche rechts, kurz auf die B8 und gleich an­schlie­ßend links in die Breitenbrunner Straße. Falls das nicht zu erkennen ist, verdecken wahrscheinlich Zweige des großen Nussbaums den Namen und unser Radweg­zei­chen.

Am großen Lagerhaus vorbei über die erste aussichtsreiche Hochebene und schon beginnt das Auf und Ab. Welle folgt auf Welle, Wald auf Feld und umgekehrt. Später eine Vorfahrtsstraße.

Kurz vor ihr – ein Zeichen weist uns – rechts auf ein Sträßchen neben der Staatsstraße. Auch hier wieder ab und auf und immer wieder schöne Ausblicke.

Wir erreichen Kemnathen (km 11). Die Hauptstraße ortseinwärts, an der Kirche vorbei und in die Breitenbrunner Straße, die uns bis zum Ortsende bringt. Hier nicht nach  Allersfelden abbiegen, sondern ge­ra­de­aus.

Natürlich aufwärts. Lang zieht es sich hin, aber nicht hängen lassen! Oben ein Bild von einer Landschaft. Und Himmel ohne Ende.

Hernach end­gül­tig abwärts. Wenn unsere Straße links zur Staatsstraße führt, steuern wir – später vom Zeichen be­stä­tigt – ge­ra­de­aus, bis wir wieder auf ebendiese Staatsstraße stoßen. Vor der Trafosta­ti­on und dem Park­platz über­que­ren wir sie mit Vorsicht. Auf der anderen Stra­ßen­sei­te kurz links und gleich rechts abwärts. Uns leitet nun der Hinweis auf den Wildrosengarten. Also an der Leitplanke ent­lang hinab ins Tal der Bachhaupter Laber.

Wir ereichen Bachhaupt mit seinen ma­le­rischen Felsen und dem traumhaften Tal.

Zur Blütezeit ist der Besuch des Wildrosengartens die kleine Extra- Anstrengung wert. Das Rad stellen Sie am besten am Fuß des Felsens ab, hinter dem der Pfad steil ansteigt. 10 Mi­nu­ten später stehen Sie vor den blühenden Wundern und er­fah­ren dazu noch einiges über die heimische Baumwelt.

Wieder unten nehmen wir den Radweg nach Breitenbrunn, unserem nächsten Ziel. Also hinter dem Bauernhof kurz bergan, doch danach relativ bequem dahin.

Vor dem Wald werfen wir noch einen Blick zurück aufs Fels-und-Tal-Ensemble. Aber sobald wir wieder im Grund der Bachhaupter Laber sind, zieht uns das nächste Fotomotiv in den Bann: mäandernder Bachlauf, Feldweg und diverse Bewässerungsrelikte. Sowas von Idylle – es könnte ewig so weiter gehen.

Dann holt uns die Zivilisation wieder ein. Über ein Brücklein zur Autostraße. Neben, auf und wieder neben der her. Schließ­lich über die große Brücke und links nach Breitenbrunn (km 17).

Und sofort wieder links in den Sankt-Sebastians-Weg. Unser Naab-Altmühl-Radweg lotst uns durch die Mulde zum Bachlauf und direkt zum steilen Wallfahrtsaufstieg.

Die Wall­fahrts­kir­che St. Sebastian liegt romantisch hoch oben auf einem gewaltigen Felssporn.

An­schlie­ßend auf dem Sankt-Sebastians-Weg nach Breitenbrunn hinein. Da über die Staatsstraße, in den schmalen Mühlenweg und vor bis zum Schloss. Hier links in die Von-Tilly-Straße und zum Markplatz.

Von Breitenbrunn sehen wir einiges, denn wir kommen an den zentralen Plätzen vorbei. Foto-Stopps – ein Muss.

Der weitere Radweg dirigiert uns am Markt­platz um die Kirche herum über den Unteren Markt zur Dietfurter Straße. Mit ihr über die Brücke, die ein letztes Mal über die Bachhaupter Laber führt, weil die sich wenig später mit der Wissinger Laber zur Breitenbrunner Laber vereinigt. Im Rechtsbogen geht es auf die Staatsstraße Rich­tung Dietfurt.

Am Ortsende dann rechts abbiegen zum Sportgelände. Vor dem  Jura-Campingplatz linker Hand vom Asphalt weg auf den Schotter. An der Kläranlage kurz auf Asphalt. Links die St 2234, rechts die Bachhaupter Laber.

Im Talgrund gemütlich bachab. Viel Schotter, aber auch Flüsterasphalt. Vorbei am großen Sägewerk Obermühl. Der Radweg bleibt zunächst neben der Strasse und biegt nach der Sipplmühle rechts ab. Wir über­que­ren die Breitenbrunner Laber und halten bei den Häusern der Untermühle links im Talgrund auf den Wald­rand zu.

Dietfurt 3,5 km sind angezeigt. Sobald der Wald kommt, Rechts-Links-Kombination. Es holpert nur so. Etwas Wald. Leichtes Auf und Ab, am lichten Wald­rand dahin. Dann das  erste Scheunendach von Haas. Auf geteertem Weg abwärts. Unten links der Hinweis auf Dietfurt. Am Sägewerk vorbei.

Rechter Hand mündet die Breitenbrunner Laber in die Weiße Laber, zu der wir nachher, nach Ab­schluss unserer Dietfurt-Visite kommen.

Aber zunächst radeln wir nach dem Haaser Sägewerk links und vor der Autostraße rechts auf den Radweg. Aus der Ferne grüßt schon der bleistiftspitze Dietfurter Kirchturm. Unsere Markierung leitet uns auf der Breitenbrunner Straße geradewegs nach Dietfurt  hinein (km 25). An der Hauptstraße rechts und über die Brücke der Werklaber. Wir erreichen das Rathaus, unser Etappenziel. Zeit für Rast und Ruhe.

Das Minimal-Pensum im beschaulichen Dietfurt: Rathaus, Stadtpfarrkirche und Mühlenmuseum. 1,5 km vom Rathaus entfernt, (ent-)steht das  prähis­to­rische Dorf Alcmona. Dorthin mit Radweg Beilngries auf der Hauptstraße in die Bahn­hof­stra­ße, zur großen Kanalbrücke, nach ihr gleich rechts am alten Ludwigskanal auf den Schotterweg, der direkt hin führt. Zurück auf dem selben Weg.

Unsere weitere Tour ent­lang der Weißen Laber ist nicht speziell markiert. Vom Rathaus aus wenden wir uns zunächst in die Pfarrgasse Rich­tung Kirche, biegen vorher aber nach links in die Klostergasse. Wir über­que­ren die Stadtlaber und biegen – bitte Vorsicht auf dem kleinen Platz, denn nicht sofort erkennbar klafft da ein Spalt mit Rinnsal im Asphalt! – beim Premerzhofer Weg rechts ein. Er schickt uns aus Dietfurt hinaus ins Tal der Weißen Laber. Dazwischen ist „schlechte Wegstrecke“ angezeigt, also schlicht: Schotter.

Vor uns im Tal der Weißen Laber: 30 km reinster Augenschmaus.

An der Gabelung bei den Strommasten und Infotafeln schwenken wir rechts über die Weiße Laber, dann links auf die Autostraße, um von ihr nach etwa 100 m links auf den Feldweg abzubiegen. Durch die Wiesen. Später auf blendend heller Schotterpiste. Bei der Fischzucht, die frei­tags frische Forellen kredenzt, rechts. Kurz auf- und gleich wieder abwärts.

Schönster Waldweg. Schönster Auenweg. Dann wieder schöner, aber aufwärtsstrebender und daher nicht mehr ganz so geruhsamer Waldweg.

Der zieht sich hin und führt schließ­lich talwärts. Bei Unterbürg rechter Hand zu der Stelle mit Kreuz und Heiligenfigur und hier auf den Fuß-/Radweg neben der Straße.

Er bringt uns noch nach Staadorf und endet. Also auf die spärlich befahrene Asphaltstraße. Der Vorteil: Man kommt bequem voran und hat viel Muße, das Tal in all seinen Facetten zu genießen.

In Staadorf also auf der Straße bleiben. Und jetzt heißt es Meter um Meter hochkämpfen bis zur Abzweigung oberhalb des Ortes. Da links Rich­tung Holnstein.

Aufatmend treten  wir gemütlich zur Erbmühle mit ihren Wirtshäusern. Danach können wir uns mit Muße dem Schauen widmen.

Rund 13 km hinter Dietfurt erreichen wir Holnstein (km 38). Am Bach ent­lang und über die Brücke bis zur Vorfahrtsstraße. Hier rechts Rich­tung Seubersdorf. Nach etwa 200 m kommt links an der Staatsstraße ein kleiner Park­platz. Hier kann man das Rad abstellen und die Serpentine über steile Stufen hinaufsteigen zum Holnsteiner Orts­kern.

Die Kirche und das his­to­rische Gast­haus mit seiner fantastischen Aussichtsterrasse sollten wir „mit­neh­men“.

Danach auf der Staatstraße weiter Rich­tung Schnufenhofen. An Weihern vorbei laberaufwärts. Wieder mal ‘ne Brücke. Nach der biegen wir nach links via Deining ab. Der Flusslauf wird nun immer naturbelassener. Was stört, sind eigentlich nur die Autos...

Ritzermühle. Wieder mal aufwärts: rechts ein schöner Hutanger, links der ausgedehnte Talgrund.

Auch an der Abzweigung halten wir uns an das Etappenziel Deining. Dann die Biermühle: An diesem magischen Flussdreieck mit dem his­to­rischen Mühlrad ist ein Fotostopp Pflicht.

Nächste Zielangabe: Waltersberg. Beginn eines langen, zähen Anstiegs. Auf und ab und durch Wald. Unten trödelt die Weiße vor sich hin. Kreis- und Bäckermühle ziehen langsam vorüber. Stark aufwärts. Eine einzige Tretmühle.

An der Kreu­zung rechts weg nach Waltersberg, doch nur kurz. Denn unmittelbar darauf steuern wir mit Radweg­zei­chen auf Schotter rechts runter.

Waltersberg hat zwar eine se­hens­werte Kirche, aber auch einen bemerkenswerten Aufstieg.

Die Orgel in der barocken Pfarrkirche St. Leonhard wurde 1884 vom Nürn­berger Orgelbauer Bittner gebaut.

Wer zu diesem Gotteshaus hoch will, bleibt auf der Asphaltstraße, biegt nach etwa
200 m links ab und nimmt die Badergasse hoch hinauf. Von oben fährt man nach der Besichtigung auf der Straße vor der Kirche rechts ab zur Sippelmühle. Da trifft man sich wieder.

Wer sich Waltersberg geschenkt hat und auf das Schottersträßchen nach rechts unten abgebogen ist, hält sich an der Gabelung links. Der Weg schlägelt sich am Hang ent­lang. Weiter, immer weiter. Wenn die Asphaltstraße von links aus Waltersberg kommt, rechts ab.

Unten an der Sippelmühle zweigt unser Weg an den Leitplanken nach links ab (km 47). Ab sofort orientieren wir uns an den Zeichen von Jurasteig und Wasserund Mühlenweg, die mittlerweile auf einem Schild zusammengefasst sind. Diesen Wan­der­wegmarkierungen folgen wir bis zum Deininger Viadukt. Wir werden uns
damit sicher nicht ver­fah­ren.

Vorerst geht es durch Wiesen, dann durch Wald. Schön, wie gut man hier mit dem Rad vorankommt. Der Flusslauf der Weißen Laber wird immer mehr zum Biotop.

Wenn wir die Asphaltstraße erreichen, links. Abwärts über die Brücke zwischen den Sümpfen. Am Quersträßchen links. Wald und Aue hautnah. Später, am Ende des Zauns, doch noch vor dem Weiher, links weg.

Da: Donnerhall in immer kürzeren Abständen. Wir treten dem großen Ei­sen­bahnviadukt vor Deining näher. Den heißt es unterqueren. Zunächst gehts ein Stück ge­ra­de­aus, dann kommt der asphaltierte Radweg neben der Straße.

Und hier scheiden sich die Wege: Zur Fortsetzung unserer Radtour fahren wir ge­ra­de­aus nach Deining. Wer die Tour lieber jetzt schon beenden möchte, nimmt den asphaltierten Radweg in spitzem Winkel nach links und fährt unter dem Viadukt hindurch zum Bahn­hof Deining. Neben der Straße geht es aufwärts und nach etwa 3 km rechts zur Un­ter­füh­rung und zum Bahn­hof Deining.

Wer Neumarkt als Ziel vor Augen hat, lenkt dagegen auf den Radweg ge­ra­de­aus neben der Straße. Unten mäandert die junge Weiße Laber. Nur langsam verlässt sie ihre drei Quellen an der Kapelle im Lengenbachtal, dem wir später noch näher treten.

Deining (km 53). Auf die Untere Hauptstraße und nach links zur Kirche.

St. Willibald, die Walmdachbauten des ehemaligen Schlosses und der ehemaligen Posthalterei Zur Post sind ein Blickfang.

Durch den Ort auf der Oberen Hauptstraße. Am Kreisverkehr weiter ge­ra­de­aus in die Velburger Strasse. Am besten, wir wechseln gleich an der Trafosta­ti­on auf den Rad- und  Fußweg auf der linken Stra­ßen­sei­te.

Beim Sportgelände am Ortsende macht die Straße einen Rechtsbogen. Hier biegen wir links zu den Lichtmasten ab, sicher geleitet vom Jurasteig-Wanderzeichen. Der Pfad verläuft durch die Wiesen. Mit dem Rad zwar etwas holprig, aber dafür auch mal was anderes. Unverfälschtes Natur-Feeling, das wir  andernorts missen.

Es folgt die Siegenhofer Mühle. Da links, hier aber nicht zur Mühle, sondern ge­ra­de­aus.

Über die Brücke und nach dem Weiher rechts auf die Straße nach Arzthofen.

Durch den Ort, vorbei am Gast­haus Laabertal mit seiner Kegelbahn. An der Trafosta­ti­on links. Keine Bange, hier fahren nur die Autos in eine Sackgasse.

Wir ver­las­sen nun das liebgewonnene Tal der Weißen Laber und erreichen mit kleiner Mühe das Lengenbachtal und die barocke Wall­fahrts­kir­che Maria Lengenbach (km 58). Irgendwo im Wald entspringt die Weiße Laber, doch wir suchen gar nicht erst danach, denn wir wappnen uns innerlich für den letzten Anstieg und brauchen die Puste. Das ma­le­rische Tal aufwärts.

Wallfahrten und Hochzeiten führen gern in die Kirche Maria Lengenbach von 1757/62.

Erst noch mal so richtig diese Naturschönheit genießen. Am langgezogenen Hügel wird es am Schluss noch mal recht steil. Wir kämpfen uns hoch, vorbei an den unangestrengt weidenden Schafen und Ziegen.

Oben schließ­lich stehen wir auf der Asphaltstraße, schnaufen kurz durch und nehmen den Radweg zum rechter Hand liegenden Neumarkter Ortsteil Höhenberg. Durch den Ort, dann rechts auf den Radweg, der kurze Zeit später die Stra­ßen­sei­te wechselt.

Wir bleiben aber auch dem nicht lange treu, sondern wenden uns nach etwa 150 m links auf den Schotterweg. Mit ihm durch den Wald. Linker Hand hinter dem Zaun ein  aufgelassener Steinbruch mit Steilabfall. Es geht auf, später ab.

Irgendwann verabschiedet sich das Sammelsurium an Wan­der­wegmarkierungen nach links. Wir aber fahren  geradewegs weiter auf unserem Schotterweg. Nach einiger Zeit erreichen wir Fuchsberg. Auf der neuen Straße ge­ra­de­aus, ein Stück über freies Feld und bei den nächsten paar Häusern abwärts.

Da jetzt links und gleich danach auf den Fuß-/Radweg, der direkt hinab nach Neumarkt führt. Oben sollte noch ein kurzer Abstecher zur Ruine Wolfstein drin sein – dazu bitte die Straßenbeschilderung beachten.

Beim Abwärtsrollen noch einmal ein Blick über die grandiose Landschaftskulisse der Zeugenberge. Abwärts, schier endlos nach Neumarkt hinein. Am Friedhof und der Kirche vorbei.

Wir folgen nun der Pelchenhofener Straße. Der Radweg wechselt auf die andere  Stra­ßen­sei­te.

Dann bitte auf­pas­sen: Wenn der Staedtler-Hinweis kommt, müssen wir nach links. Wir radeln auf rotem Band durch die EFA-Straße. EFA steht für Eberhard Faber, Bleistiftfabrikgründer in New York 1861 und Neumarkt 1922. Rechts verläuft der Scheitelkanal, der einst die Wasserhaltung des Ludwigskanals bei Neumarkt sicherte.

Am Ende der EFA-Straße links in die  Vorfahrtstraße und auf der anderen Stra­ßen­sei­te weiter. Der Radweg-Beschilderung zur Stadtmitte nach. Am kleinen Stadt­park rechts übers Brücklein, links ab und gegenüber aufwärts. Wir kommen direkt zum Tor in die Alt­stadt. Da glücklich rechts rein und durch die Fußgängerzone bis zum Markt­platz.

Vor der Heimfahrt kann man getrost noch einige Runden drehen und den Verlockungen diverser Cafés, Eisdielen und sonstiger Gastrobetriebe erliegen.

Den Markt­platz links aufwärts, oben kurz rechts und links in die Bahn­hof­stra­ße zum Bahn­hof (km 68).

Neumarkt (Oberpf) Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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Kommentare

21. September 2016 20:43 Uhr, Wanderklaus, Reichenschwand

Premium Fahrradtour
Bei der Vielzahl beschriebener Radwanderwege in unserem Großraum, muss schon an dieser Streckentour etwas sehr Besonderes sein, wenn man sie, wie ich, innerhalb von knapp 1 ½ Jahren dreimal abstrampelt. Hat man erstmal den Aufstieg entlang der B 8 in Parsberg bewältigt, wellen sich wenig befahrenen Sträßchen gemütlich durch den Oberpfälzer Jura. Highlights der gut markierten und beschriebenen Strecke sind sicher die Wald- und Talwege entlang von Bachhaupter-, Breitenbrunner- und Weißer Laber sowie das Lengenbachtal. Hier zu jeder Jahreszeit bei wechselnder Flora pures Genussradeln. Viele Wirtshäuser liegen am Weg, wer werktags einkehren will ist jedoch gut beraten, sich nach Öffnungszeiten zu erkundigen (übersichtliches Verzeichnis der Gastronomie am Weg im Tourenringbuch). Für Rennräder ist die Strecke ungeeignet. Wer die 650 Höhenmeter nicht scheut, der wird diesen Ausflug schätzen. Apropos Höhenmeter, die Abfahrt vom Neumarkter Ortsteil Fuchsberg ins Zentrum von Neumarkt entschädigt für die wenigen schweißtreibenden Aufstiege. Durch die beschriebenen Abkürzungen (Rückfahrt von Deining Bahnhof), können sich auch nicht so ambitionierte Radler an die Strecke wagen.

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