Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Radtour

Region Fränkisches Seenland, Romantisches Franken
Linien R6 R7 R8 R62 S4
Länge ca. 60 km
Dauer ca. 1 Tag

Bewertungen

Ge­samteindruck
(13)
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Landschaft
(11)
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Gastronomie
(14)
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An­spruch / Kondition
(12)
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Tour de Franconie (Etappe SR1): Kontrastprogramm

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Vorwort

Vorwort

Die Etappe SR1 aus dem Ringbuch "Tour de Franconie" im Über­blick:
  • Frankens stille Winkel: Von Ans­bach fahren wir über Meinhardswinden und Rauenzell ins Altmühltal. Wir folgen dem Flusslauf bis nach Ornbau und Gern. Ent­lang des Altmühlzuleiters erreichen wir schließ­lich den Alt­mühl­see. 
  • „„Du bist nicht allein: Ab hier bewegen wir uns inmitten der beliebten Frei­zeitzentren im Frän­kischen Seenland. Über das Zwischenziel Gun­zen­hau­sen R62/R8 radeln wir weiter zum Brombachsee. Ent­lang der nördlichen Seeseite erreichen wir über Absberg und Enderndorf an­schlie­ßend unser Etappenziel Mühlstetten.

Karte

Karte

Fahrradkarte "Tour de Franconie (Etappe SR1): Kontrastprogramm" – Ans­bach — Ornbau
Fahrradkarte "Tour de Franconie (Etappe SR1): Kontrastprogramm" – Gun­zen­hau­sen

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Die heutige Etappe weist ins­ge­samt wenige Stei­gungen auf. Durch die Stre­cken­län­ge ist dennoch ein gewisses „Stehvermögen“erforderlich. Die beiden Teiletappen bieten sehr kontrastreiche Eindrücke. „Landschaft pur“ be­stimmt den ersten Teil unserer heutigen Tour in einem land­wirt­schaft­lich ge­prägten Gebiet, während wir uns (insbesondere in der Sommersaison) im Frän­kischen Seenland auf Betriebsamkeit und Hektik einstellen müssen.

Wer die Etappe abkürzen oder teilen möchte, findet mit Gun­zen­hau­sen – nahezu in der Mitte der Strecke – ein Zwischenziel mit gutem VGN-An­schluss (R62/R8).

Auf geht's: Von 0 auf 100

Wer Ans­bach in südlicher Rich­tung verlässt, hat vom Zentrum aus einen kräftigen Anstieg vor sich. Der Ans­bacher Fernmeldeturm auf einer Anhöhe weist uns den Weg zu unserem ersten Zwischenziel. In der Gleisun­ter­füh­rung des Ans­bacher Bahn­hofs halten wir uns nicht in Rich­tung Bahn­hofs­ge­bäu­de / Ausgang, sondern gehen in die Ge­gen­rich­tung (P + R) zum südlichen Ausgang. Hier die Treppen nach oben.

Ans­bach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt

Wir starten nach Überquerung des ersten Park­platzes nach rechts über die Feuerbachstraße, dann im Linksrechts-Schwenk weiter in der Welserstraße. An der folgenden Ein­mün­dung in die Triesdorfer Straße fahren wir nach links. Dieser Straße folgen wir immer ge­ra­de­aus (und stetig aufwärts) in südlicher Rich­tung stadt­aus­wärts. Sie endet an Treppen, die uns hoch zur B 13 führen. Der Fernmeldeturm Ans­bach befindet sich nun direkt rechts von uns. Wir folgen daher nicht dem Verlauf der Bun­des­stra­ße, sondern fahren nach rechts weiter auf dem ge­kenn­zeich­neten Radweg, der uns zur Meinhardswindener Straße bringt. Wir über­que­ren die Fahr­bahn und nutzen ab hier den straßenbegleitenden Radweg in Rich­tung Meinhardswinden.

Nach dieser intensiven Aufwärmphase geht es auf den nächsten Kilometern zwar nicht stei­gungsfrei, doch deutlich moderater zur Sache. Vorbei an der US-Garnison Ans­bach durchfahren wir alsbald die Ge­mein­de Meinhardswinden. Ab dem Ortsende beginnt ein komfortabler Radweg und ab hier sind auch durchgängige Beschilderungen zu finden, die bereits in Rich­tung Gun­zen­hau­sen weisen.

Durch Frankens stille Winkel zum Alt­mühl­see

Nach Bernhardswinden unterqueren wir auf unserem Weg nach Süden die Autobahn A 6. Das folgende Teil­stück bedarf keiner intensiven Erläuterungen, da die Wegeführung eindeutig mit weiß-grünen Weg­wei­sern in Rich­tung Gun­zen­hau­sen ge­kenn­zeich­net ist. Ohne große Hö­hen­un­ter­schiede lässt sich die Landschaft genießen und wir können beschwingt Kilometer sammeln. Die Landschaft rechts und links unseres Wegs ist ge­prägt durch weite land­wirt­schaft­lich genutzte Flächen, zwischen denen einige Weiler und kleinere Ortschaften ein­ge­bet­tet sind. Vorbei an Rös gelangen wir nach Rauenzell und behalten dabei immer unsere Fahrt­rich­tung nach Süden bei. Zwischen Velden und Thann fahren wir bereits durch die Durch Frankens stille Winkel zum Alt­mühl­see weiten Talauen der Altmühl (auch mit Beschilderung Altmühl-Radweg), die wir in Thann erstmalig über­que­ren. An der Ein­mün­dung nach der Brücke halten wir uns nach links. Weiter geht es über Weidendorf und Großenried durch ein Wald­stück nach Mörlach. Hier aufgepasst!

Bei Rauenzell (06.05.2013, VGN © VGN GmbH)

Im Ort nach links abbiegen, dabei wieder in Rich­tung Altmühl und nach der Überquerung weiter nach Haag. Auf schmalen asphaltierten Ver­bin­dungs­stra­ßen erreichen wir schließ­lich Ornbau.

Hier lohnt auf jeden Fall ein Zwischenstopp, um die vielen his­to­rischen Elemente des idyl­lischen Ortsbilds und der ehemaligen Befestigungsanlagen genauer zu studieren (siehe weitere In­for­ma­ti­onen, S. 68). Durch das südliche Stadttor und über die aus dem 17. Jahrhundert stammende Altmühlbrücke (sehr schönes Panorama!) folgen wir unserer Radwegbeschilderung über Wie­sen­wege weiter in Rich­tung Gern.

Schon vor dem Ort stoßen wir auf die erste Frei­zeitanlage mit Bade- und Ein­kehr­mög­lich­keit und haben damit das Ende unserer stillen und beschaulichen Teiletappe erreicht. Ab hier bewegen wir uns in einem der bedeutenden touristischen Gebiete Frankens, dem Frän­kischen Seenland.

Durch das Frän­kische Seenland zum Etappenziel Mühlstetten

Wir fahren weiter auf dem breiten Radweg immer am Altmühlufer ent­lang. Achtung! Wir bleiben bis zum Alt­mühl­see immer auf dieser (nördlichen) Uferseite! Anderweitige Beschilderungen bitte ignorieren …

Aufmerksamen Beobachtern sollten die Spuren der hier ansässigen Biberkolonien nicht entgehen, die immer auf der Suche nach Bauholz sind. Die weiten Wiesenflächen links von uns sind als Vogelschutzflächen und geschützte Brutgebiete ausgewiesen. Eine Aus­sichts­platt­form am Weg steht uns als Ausguck zur Ver­fü­gung. 

Vorbei an Mörsach auf der anderen Flussseite kommen wir schließ­lich zum Alt­mühl­see. Weiter geht es auf dem Uferweg in Rich­tung Muhr am See. Hier besteht die Möglichkeit, in­di­vi­du­ell oder im Rahmen einer Führung die Vogelinsel zu besichtigen (siehe weitere In­for­ma­ti­onen, S. 69). Nur für Fußgänger – Räder bitte vor der Brücke parken! 

Nun folgen die stark frequentierten touristischen Zentren und Badeplätze am Alt­mühl­see. Gerade in der Sommersaison sollten Radfahrer hier be­son­ders aufmerksam un­ter­wegs sein, um Unfälle zu vermeiden.

Am Alt­mühl­see (VGN © VGN GmbH)

Am südöstlichen Ende des Sees bei Schlungenhof folgen wir ent­lang der Zufahrten und Parkplätze der Markierung bis zur B 466.

Zwischenziel Gun­zen­hau­sen: Wem die Ge­samtetappe zu lang für eine Tagestour ist, der hat in Gun­zen­hau­sen eine gute Möglichkeit zur Abkürzung bzw. zur Aufteilung der Strecke. In diesem Fall bitte der Beschilderung in Rich­tung In­nen­stadt folgen. Der Bahn­hof Gun­zen­hau­sen (R62/R8) liegt am nördlichen Rand der Alt­stadt (links in Rich­tung Stadtzentrum halten). Gun­zen­hau­sen als lebhaftes Touristenzentrum am Alt­mühl­see hat darüber hinaus sehr viele his­to­rische Gebäude, die einen Zwischenstopp mit Besichtigung der his­to­rischen Alt­stadt lohnend erscheinen lassen (siehe weitere In­for­ma­ti­onen, S. 69). Auch in diesem Fall bitte ab dem Alt­mühl­see zuerst der Beschilderung in Rich­tung In­nen­stadt folgen! 

Für den direkten Weg in Rich­tung Brombachsee folgen wir schon kurz nach Schlungenhof nach der Überquerung der B 466 dem Verlauf des sog. „Altmühlüberleiters“ als Ver­bin­dung zwischen Altmühl- und Brombachsee. Nach links fahren wir zuerst ein kurzes Stück an der Bun­des­stra­ße, dann nach Überquerung der Bahn­glei­se weiter auf dem Uferweg des hier noch offen verlaufenden Überleitungskanals. Der direkte Weg am Ufer endet, wo der Überleiter auf seinem Mittelstück unterirdisch in einem Stollen geführt wird. Auf den nächsten Kilometern werden wir mit Radwegbeschilderung auf Forst­wegen und mit einigen Schikanen und Winkelzügen durch den hier vorherrschenden „Steckerlaswald“ geleitet. In diesem Abschnitt bitte be­son­ders aufmerksam auf die Beschilderung achten, da die Wegeführung nicht immer logisch erscheint. Schließ­lich gelangen wir aber wieder zum offen verlaufenden letzten Teil­stück des Altmühlüberleiters, dem wir nun auf dem Uferweg bis zum Brombachsee folgen.

Zwischenziel Gun­zen­hau­sen:

Wem die Ge­samtetappe zu lang für eine Tagestour ist, der hat in Gun­zen­hau­sen eine gute Möglichkeit zur Abkürzung bzw. zur Aufteilung der Strecke. In diesem Fall bitte der Beschilderung in Rich­tung In­nen­stadt folgen. Der Bahn­hof Gun­zen­hau­sen (R62/R8) liegt am nördlichen Rand der Alt­stadt (links in Rich­tung Stadtzentrum halten).

Gun­zen­hau­sen als lebhaftes Touristenzentrum am Alt­mühl­see hat darüber hinaus sehr viele his­to­rische Gebäude, die einen Zwischenstopp mit Besichtigung der his­to­rischen Alt­stadt lohnend erscheinen lassen (siehe weitere In­for­ma­ti­onen, S. 69). Auch in diesem Fall bitte ab dem Alt­mühl­see zuerst der Beschilderung in Rich­tung In­nen­stadt folgen!

Für den direkten Weg in Rich­tung Brombachsee folgen wir schon kurz nach Schlungenhof nach der Überquerung der B 466 dem Verlauf des sog. „Altmühlüberleiters“ als Ver­bin­dung zwischen Altmühl- und Brombachsee. Nach links fahren wir zuerst ein kurzes Stück an der Bun­des­stra­ße, dann nach Überquerung der Bahn­glei­se weiter auf dem Uferweg des hier noch offen verlaufenden Überleitungskanals. Der direkte Weg am Ufer endet, wo der Überleiter auf seinem Mittelstück unterirdisch in einem Stollen geführt wird. Auf den nächsten Kilometern werden wir mit Radwegbeschilderung auf Forst­wegen und mit einigen Schikanen und Winkelzügen durch den hier vorherrschenden „Steckerlaswald“ geleitet. In diesem Abschnitt bitte be­son­ders aufmerksam auf die Beschilderung achten, da die Wegeführung nicht immer logisch erscheint. 

Schließ­lich gelangen wir aber wieder zum offen verlaufenden letzten Teil­stück des Altmühlüberleiters, dem wir nun auf dem Uferweg bis zum Brombachsee folgen.

Bei Neuherberg stoßen wir auf den Brombachsee – mit einem ersten Panoramablick über die vor uns liegende Strecke am See ent­lang. 

Die in unseren Karten eingezeichnete Strecke des „Frän­kischen Seenland-Radwegs“ ist auf dem folgenden Teil­stück allenfalls lückenhaft mit Wegemarkierungen versehen. Dieser Radweg führt am nördlichen Ufer des Brombachsees ent­lang! Wir über­que­ren daher zuerst einmal die Brücke und fahren dann an Neuherberg vorbei – immer dem Radweg folgend bis nach Absberg

Vorbei an den Parkplätzen und den Frei­zeiteinrich­tungen im Uferbereich halten wir uns immer in Ufernähe. Am Zeltplatz nach links dem Hauptweg folgend, umrunden wir die Bucht (Abkürzungsweg nur für Fußgänger erlaubt!) und folgen dem Radweg dann weiter in östlicher Rich­tung. Vorbei an der Staumauer zwischen Kleinem und Großem Brombachsee und der links liegenden Igelsbach-Vorsperre kommen wir nach Enderndorf
zur Anlegestelle der „MS Brombachsee“. 

Auch hier ist die Beschilderung lückenhaft. Wir bleiben auf dem Uferweg und halten uns nach rechts, um weiter dem Radweg am See ent­lang zu folgen. Hier gibt es wieder weniger frequentierte Abschnitte, die uns durch Wald­stücke mit schönen Ausblicken zum ge­gen­über­lie­genden Seeufer (Ramsberg) schließ­lich zur Staumauer bei Allmannsdorf führen. 

Wir ver­las­sen den Seeuferweg und radeln nach links in Rich­tung Allmannsdorf. Im Ort geht es dann mit Beschilderung nach rechts und danach wieder nach links in Rich­tung Stirn. Als krönender Ab­schluss geht es noch einmal kräftig bergauf! Vorbei an einem schönen Spielplatz durchqueren wir den Ort auf der Hauptstraße. 

Am Ortsende biegen wir schließ­lich in unsere Zielgerade ein: Die Ver­bin­dungs­stra­ße nach Mühlstetten leitet uns mit ordentlichem Gefälle und in flotter Fahrt direkt zu unserem Etappenziel, dem Bahn­hof Mühlstetten ( R6 – Bahn­steig der Züge in Rich­tung Nürn­berg durch die Un­ter­füh­rung erreichbar).

Mühlstetten Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Ornbau

Gast­haus Zum goldenen Ochsen

Alt­stadt 34
91737 Ornbau
Tel: 09826 6599470

Gasthof-Metzgerei Zur Krone
Fam. Eigelein

Alt­stadt 21
91737 Ornbau
Tel: 09826 363
Geöffnet: tgl. von 10-23 Uhr; Ruhetag: Mitt­woch

Kiosk zum Nepomuk (Bier­gar­ten am Badestand)

Am Atlmühl-Zuleiter
91737 Ornbau
Tel: 09826 655340

Röttenbach

Landgasthof Liegel

Rottenbacher Straße 1
91187 Röttenbach
Tel: 09172 593
Geöffnet: Do.-Di. von 11-23 Uhr
Ruhetag: Mitt­woch

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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