Weites Land - Auf der alten Bahnlinie nach Rothen­burg o. d. T. (Neuauflage)

Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Radtour

Region Romantisches Franken
Linien R7 R82 S4
Länge ca. 26 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
(1)
(1)
Landschaft
(1)
(1)
Gastronomie
(1)
(1)
An­spruch / Kondition
(1)
(1)
Weg­be­schrei­bung
(1)
(1)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Weites Land - Auf der alten Bahnlinie nach Rothen­burg o. d. T. (Neuauflage)

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Radtour

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Gute Nachrichten für Radler! Durch die Ver­län­ge­rung der S4 fährt sie nun in regelmäßigem Intervall über Ans­bach weiter bis Dombühl und auch die RE-Züge der R7 sind seit einiger Zeit mit geräumigen Doppelstockwagen ausgestattet. Das Platzan­ge­bot für Fahr­räder hat sich damit erhöht und der westliche Land­kreis Ans­bach ist somit wesentlich besser als vorher in das Schienennetz des VGN eingebunden. Es wird Zeit, diese land­schaft­lich reizvolle Gegend mit dem Rad und dem VGN genauer zu erkunden.

Vom Start­punkt Dombühl bietet sich folgender Tourenvorschlag an:

Die Radtour von Dombühl in nördlicher Rich­tung „Auf der alten Bahnlinie nach Rothen­burg o. d. T.“ ist ein „Klassiker“ unserer Frei­zeittipps, der schon etliche Jahre verfügbar ist. Wir haben den Vorschlag überarbeitet und die aktualisierte Fassung hier neu veröf­fent­licht.

Der Verlauf des Radwegs „Alte Bahnlinie“ folgt der Trassenführung der ehemaligen Bahnstrecke Dombühl – Rothen­burg o. d. T. Dabei ist die ursprüngliche Bahn­tras­se in einigen Teilbereichen als komfortabler Radweg nutzbar oder wird an manchen Stellen durch Ver­bin­dungs­wege ergänzt. Sehr gut befahrbar ist der Teilabschnitt zwischen Unteroestheim und Gebsattel, der direkt auf der ehemaligen Bahn­tras­se verläuft.

Für Rennräder ist die Tour nicht ge­eig­net!

Karte

Karte

Radkarten: Dombühl - Alte Bahn­tras­se - Rothen­burg o. d. T. (20.02.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Dombühl Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Tour

Dombühl – Unteroestheim

Auf diesem ersten Stre­cken­ab­schnitt finden wir nur noch wenige Anhaltspunkte, die auf die ehemalige Bahnstrecke hinweisen könnten. Wir starten am Bahn­hof im Dombühl und fahren nach links die Bahn­hofsstraße ent­lang. Am Markt folgen wir der Beschilderung nach links und dann weiter bis zur Feuchtwanger Straße. Ohne Radweg fahren wir nun ein kurzes Stück auf der Straße, bis die Beschilderung uns an einer Waldspitze nach rechts auf einen Flurweg in Rich­tung Wörnitz weist. Wir unterqueren die Staatsstraße 2419 und gelangen über Mittelstetten nach Wörnitz (Feuchtwanger Straße). Am Georg-Ehnes-Platz geht es nach rechts (Schillingsfürster Straße).

Unser Weg unterquert am Industriegebiet „Seefeld“ die Staatsstraße (Kreisverkehr) und führt uns nach Oberwörnitz. Rechts ab folgen wir der Beschilderung nach Riedenberg. Vor dem Ortsschild geht es halblinks auf Flurwegen in Rich­tung Schillingsfürst. Vor uns spitzt über den Baumwipfeln bereits das Schloss Schillingsfürst hervor. Schließ­lich gelangen wir am Ortsrand von Schillingsfürst (Industriegebiet Simonhölzl) erneut an die Staatsstraße, die wir über­que­ren.

Die Beschilderung „Alte Bahnlinie“ leitet uns am nördlichen Ende des Industriegebiets (Zusatzmarkierung: Blaustrich) in ein Wald­stück. Auf Forst­wegen folgen wir der Beschilderung weiter nach Westen, unterqueren die Autobahn A7 und gelangen am Ende des Waldgebiets an die Kreisstraße oberhalb von Oberoestheim. Nach rechts geht es rasant abwärts in den Ort mit se­hens­werten und gut renovierten  Fach­werk­häusern. Halblinks (Obere Bachgasse) folgen wir dem Bachlauf durch den Ort in Rich­tung Unteroestheim.

Ein Ver­bin­dungs­weg (links halten!) führt uns direkt zum Landgasthof „Schwarzer Adler“. Hier fahren wir zuerst nach links auf der Würzburger Straße aus dem Ort hinaus (hier nur Beschilderung Kneippweg!) und biegen dann nach rechts ab wieder auf den beschilderten Radweg „Alte Bahnlinie“. Diesem folgen wir dann in grober Rich­tung Norden mit einem kurzen Zwischenschwenk nach links. Danach sind wir erkennbar wieder auf der „echten“ Bahn­tras­se, was auch bei der ersten Brückenüberquerung der Tauber auf einer ehemaligen Bahnbrücke deutlich wird.

Der Radweg verläuft nun (bis auf kurze Unterbrechungen) auf dem Gleiskörper der alten Bahnstrecke. Dank der guten Beschilderung ist daher keine weitere Detailbeschreibung nötig.

Diebach – Rothen­burg

Die Strecke führt uns weiter an Diebach vorbei (Rechts des Weges gelegen. Se­hens­wert: der ehemalige Bahn­hof von Diebach – Insingen) in Rich­tung Bockenfeld bis nach Gebsattel. Es kommen nun weitere Radwegebeschilderungen hinzu (Kneippweg, Romantische Straße, Tauber-Jagst-Weg), die eben­falls dieses gut ausgebaute Teil­stück nutzen. So macht Bahn­tras­senradeln richtig Spaß und es sind auch einige Reste bahntechnischer Bauten zu finden. An der Bestleinsmühle vorbei, gelangen wir zum liebevoll renovierten Bahn­hof Bockenfeld, bei dem zur richtigen Zeit auch eine Einkehr möglich ist.

Weithin sichtbar liegt unser nächstes Ziel, Gebsattel, vor uns. Am Ortseingang endet der auf dem Gleiskörper geführte Stre­cken­ab­schnitt. Die Beschilderung führt uns am Friedhof nach rechts durch den Ort. Hier bietet sich in zwei Gaststätten die Möglichkeit zu einer Rast an:  Gast­haus Lamm und Gast­haus Schwarzer Adler.

Dann an der Andreaskirche links abbiegen und auf die Beschilderung achten! Nach rechts geht es aufwärts und wir fahren auf dem Kamm einer Böschung das letzte Stück Radweg der alten Bahn­tras­se bis zur Ein­mün­dung in die Ver­bin­dungs­stra­ße nach Rothen­burg (Sparkasse/VR-Bank). Die Straßenbezeichnung „Am Bahn­hofsweg“ und ein ehemaliger Lagerschuppen bieten noch Hinweise auf die ursprüngliche  Stre­cken­füh­rung. Diese verlief nach Überquerung der Staatsstraße dann in weitem Bogen direkt weiter bis zum Bahn­hof von Rothen­burg o. d. T.

Die Strecke ist aber leider in diesem letzten Abschnitt nicht als Teil des Radwegs befahrbar. Wir biegen stattdessen nach links ab und folgen nun dem Radweg neben der Straße bis zur Stadt­gren­ze von Rothen­burg o. d. T. Hier folgen wir der  Beschilderung nach rechts (aufwärts) in die Sankt-Leonhard-Straße. Beim Schulzentrum über­que­ren wir auf einer Brücke die Staatsstraße (Nördlinger Straße) und radeln vorbei am Freibad in Rich­tung Spitaltor.

Damit haben wir den Zugang zur his­to­rischen Alt­stadt von Rothen­burg o. d. T. erreicht. Der Radweg ist weiter ausgeschildert bis zum Endpunkt am Bahn­hof von Rothen­burg (Verlauf au­ßer­halb der Stadtmauern zwischen Friedhof und Bahnstrecke – hier sind noch Gleise verlegt!).

Emp­feh­lens­wert ist statt der Wei­ter­fahrt aber auf alle Fälle eine aus­gie­bige Besichtigung der his­to­rischen Alt­stadt von Rothen­burg mit ihren vielen Se­hens­wür­dig­keiten auf engstem Raum. Rast- und Ein­kehr­mög­lich­keiten sind hier reichlich zu finden.

Rothen­burg o. d. T.
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan der Stadt über dem Taubergrund

In der Alt­stadt von Rothen­burg muss man sich bei der Vielzahl der (Radwege-) Beschilderungen konzentrieren. Am besten folgt man für den Ab­schluss dieser lohnenswerten Tour – gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken – stadt­aus­wärts (Rödertor) der Beschilderung zum Bahn­hof. Ab hier ist eine Wei­ter­fahrt mit der Re­gi­o­nal­bahn R82nach Steinach möglich. Wer noch weiter radeln möchte, der findet Beschreibungen für die zu­sätz­lichen Etappen nach Steinach bzw. nach Uffenheim.

Rothen­burg o. d. Tauber Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Ver­län­ge­rungsmöglichkeit (auch als mehrtägige Tour mit VGN-Ticket ge­eig­net)

Vorschlag 1: Auf dem Gaubahnradweg vom Taubertal ins Maintal (ca. 70 km)

Dieser Tourenvorschlag ist eben­falls als VGN-Frei­zeittipp veröf­fent­licht. Die Route führt mit Beschilderung „Taubertalradweg“ von Rothen­burg o. d. Tauber aus bis nach Bieberehren. Hier beginnt der Bahn­tras­senradweg auf der Strecke der ehemaligen „Gaubahn“. Dieser führt komfortabel und abseits von Verkehrsstraßen bis ins Maintal nach Ochsenfurt. Auf dem Mainradweg erreichen wir nach einigen Kilometern das Ziel Marktbreit. Ab hier ist mit dem VGN-Ticket die Rück­fahrt möglich (R8).

Die Rübenbahn – Komplette Tour
Auf dem Gaubahn-Radweg vom Tauber- ins Maintal

Vorschlag 2: Von der Altmühlquelle bei Rothen­burg o. d. T. bis nach Leutershausen-Wiedersbach (ca. 45 km)

Von Rothen­burg bis zum Fuß der Frankenhöhe eine durchaus an­spruchsvolle Tour, die ausreichend Kondition erfordert. Danach ohne Schwierigkeiten und kaum Hö­hen­un­ter­schiede. Der bekannte und durchgängig beschilderte Fernradweg folgt dem Flusslauf vom Start­punkt Rothen­burg bis zur Mündung der Altmühl in die Donau bei Kelheim (241 km).

Der Fluss entspringt etliche Kilometer nordöstlich entfernt von Rothen­burg. Als „amtliche“ Quelle wurde ein Zufluss des Hornauer Weihers festgelegt. Da der Radweg in diesem ersten Abschnitt über die Frankenhöhe führt, sind im Gegensatz zu den späteren Wegstücken etliche Hö­hen­me­ter zu bewältigen! Ab Colmberg geht es dann jedoch gemütlich und stei­gungsfrei dem Ziel Leutershausen entgegen.

Die Bahn­sta­ti­on Leutershausen-Wiedersbach liegt südlich von Leutershausen. Emp­feh­lung: Dem beschilderten Radweg bis Görchsheim folgen. Über die Altmühlbrücke weiter bis zur St 2249 fahren. Ein kurzes Stück nach links und nach der Unterquerung der Bahnstrecke nach rechts abbiegen in Rich­tung Holzmühle. Diese wenig befahrene Straße führt direkt zur S-Bahn-Sta­ti­on.

Einkehren

Einkehren

Bockenfeld

Alter Bahn­hof, Bockenfeld

Bockenfeld
Tel: 09861 4142
Mai bis Ende Sep­tem­ber; Mitt­woch ab 16 Uhr, Sonn- und Fei­er­tage ab 13 Uhr

Gebsattel

Gast­haus Lamm

Schlossstr. 2/4
Gebsattel
Tel: 09861 8968
Fax: 09861 86924
Ruhetag: Mitt­woch bis 16 Uhr; Fremdenzimmer;

Gast­haus Schwarzer Adler

Kirchdorfstr. 4
Gebsattel
Tel: 09861 2626
Ruhetag: Diens­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

(noch keine Kommentare vorhanden)

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)