Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Fränkisches Weinland, Romantisches Franken
Linien R1 R82
Länge ca. 70 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
(19)
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Landschaft
(15)
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Gastronomie
(20)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Die Rübenbahn – Komplette Tour

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Vorwort

Vorwort

Das könnte die perfekte Tagestour werden: Ab­wechs­lungs­reiche und idyl­lische Flusslandschaften, komfortable Radwege und Orte mit his­to­rischen Flair. Insbesondere das "liebliche Taubertal" wird seinem An­spruch gerecht! Der berühmte "Wermutstropfen" liegt al­ler­dings in der langen Fahrt zum Start­punkt der Radtour in Rothen­burg und vom Ziel Kitzingen wieder zurück. Da wir streckenweise au­ßer­halb des VGN-Gebiets und sogar in einem anderen Bundesland un­ter­wegs sind, muss für die Hin- und Rück­fahrt zumindest ab Nürn­berg ins­ge­samt ca. 3 Stunden an Fahrtzeit in den Tagesplan einkalkuliert werden.

Mainradweg (Rück © Rück)

Wem die "lange" Va­ri­an­te mit min­des­tens 70 km zu anstrengend ist, der findet mit dem Start- oder Zielpunkt in Uffenheim die Möglichkeit für eine Abkürzung. Die Tour ist auch für Rennräder ge­eig­net (bitte Hinweise zur Stre­cken­füh­rung beachten). Durch die Integration des Bahn­hofs Marktbreit in den VGN kann man auch bereits von dort aus mit seinem VGN-Ticket zurückfahren.

Karte

Karte und Höhenprofil

Über­sichts­kar­te

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Von Rothen­burg bis Baldersheim

Die se­hens­werte und vielbeworbene his­to­rische Alt­stadt von Rothen­burg ist im Gegensatz zu den vielen mit­rei­senden ausländischen Touristen heute nicht unser Ziel, denn es liegt eine lange Ta­ges­etap­pe auf dem Rad vor uns.

Rothen­burg o. d. T. Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Tour

Während rund um uns herum bereits die Kameras in Erwartung beeindruckender Urlaubseindrücke gezückt werden, schwingen wir uns aufs Rad und folgen vor dem Bahn­hof nach links der Bahn­hof­stra­ße bis zur nächsten Abzweigung. Auf der anderen Stra­ßen­sei­te finden wir die ersten Radweg­wei­ser nach Creglingen, unserem ersten Zwischenziel. Am Friedhof ent­lang und weiter nach Wegweisung erreichen wir bei der Spitalbastei den ummauerten Bereich der Rothen­burger Alt­stadt. Auf dem Taubertal-Weg geht es in flotter Fahrt abwärts in Rich­tung Tauber. Bitte nicht zu schnell, denn sonst verpasst man vielleicht die Abzweigung nach rechts über die Tauber und damit den Beginn des folgenden langen Stre­cken­ab­schnitts durch das Taubertal. Hoch über uns liegt nun die Rothen­burger Alt­stadt - ein imposanter Anblick!

Rothen­burg Stadtansicht (Rück © Rück)

Sind wir nun auf dem richtigen (weitgehend) autofreien Weg, geht es mit der Beschilderung "Liebliches Taubertal" weiter in Rich­tung Creglingen. Die Hin­weis­schilder sind ausreichend und gut erkennbar, so dass hier keine weiteren Erläuterungen für diesen Stre­cken­ab­schnitt erforderlich sind. Schon bald merken wir, dass ein Flussradweg leider nicht immer am Ufer ent­langführt. Es geht streckenweise ordentlich auf und ab! Genießen Sie trotz der Anstrengungen die ab­wechs­lungs­reiche Landschaft links und rechts des Weges...

Auch einige schöne Rastplätze sind bei Bedarf an der Strecke zu finden. Nach Tauberzell liegt mit der Holdermühle eine Gaststätte mit Bier­gar­ten direkt am Weg. Kurios: Hier verläuft die Lan­des­gren­ze zwischen Bayern und Baden-Württemberg - und zwar mitten durch das Haus.

Schließ­lich liegt Creglingen vor uns. Die Radwegbeschilderung führt nur am Rand der his­to­rischen Alt­stadt vorbei, die man aber dennoch kurz ansehen sollte. Zur Sommerzeit verlocken einige gemütliche Terrassen vor Gaststätten, nun einmal eine Rast einzulegen. Wir sind hier schließ­lich im Land der Spätzle und Maultaschen, wie uns die aufgestellten Hin­weis­schilder auf die Tagesspe­zi­a­li­täten verraten.Wie auch immer: Danach geht es vor der Tauberbrücke nach links an der Tauber ent­lang aus dem Ort hinaus und in Rich­tung Klingen.

In Klingen bitte auf­pas­sen! Hier wechselt unser Radweg auf die andere Flussseite! An der Ein­mün­dung zur Staatsstraße also erst in spitzem Winkel nach rechts dieser über die Tauberbrücke folgen, danach dann wieder nach links in die Wiesen abbiegen.Bald erreichen wir die ehemalige Bahn­tras­se der Stichstrecke von Bieberehren nach Creglingen. Es folgt ein sehr idyl­lisches Stück, wo die ehemalige Bahn­tras­se direkt am Ufer der Tauber ent­langführt. Das letzte Stück nach Bieberehren verläuft dann aber ent­lang der Staatsstraße. Im Ort biegt der Taubertal-Radweg direkt vor dem Fachwerk-Rathaus nach links ab und weiter in Rich­tung Röttingen.Unsere Route führt dagegen weiter ge­ra­de­aus (mit Beschilderung: Gaubahn-Radweg) Nach Überquerung der Gollach halten wir uns rechts und danach gleich wieder nach rechts: Hier beginnt nun unser komfortabler Bahn­tras­senweg, der uns bis nach Ochsenfurt führt. 

Bis nach Burgerroth geht es moderat immer bergauf, danach ein ganzes Stück bis vor Baldersheim fast höhengleich voran. So macht Rad fahren richtig Spaß!

Vor Aub ragt bereits rechts des Wegs inmitten eines Wald­stücks der Turm der Ruine Reichelsburg heraus. Kurz danach liegt ein verglaster Info-Pavillon am Weg.

An dieser Stelle trifft die Route der beschriebenen Va­ri­an­te von Uffenheim nach Aub auf unsere Strecke. Hier sind also Ent­schei­dungen gefragt: Ge­ra­de­aus geht die Trasse des Gaubahnwegs weiter in Rich­tung Ochsenfurt. Für eine Besichtigung der Stadt Aub oder eine Abkürzung in Rich­tung Uffenheim führt der beschilderte Weg nach rechts. Nicht ganz eindeutig am Beginn: Zuerst auf Asphaltweg, dann aber rechts davon abzweigend und auf einem Wie­sen­weg direkt links an der allein liegenden Stelzenmühle vorbei. Nach Überquerung der Gollach auf einem schmalen Steg geht der Weg dann nach links weiter bis hinein in die Alt­stadt von Aub.

Nach der Stadtbesichtigung dann ggf. auf dem gleichen Weg das kurze Stück zurück bis zum Infopavillon (Abzweig in Höhe der Kirche merken!).

Von Baldersheim bis Kitzingen

Da wir uns aber als heutiges Tagesziel Kitzingen aus­ge­wählt haben, fahren wir auf dem Gaubahn-Radweg weiter in Rich­tung Ochsenfurt. Nach Überquerung der Staatsstraße weiter über Gelchsheim ("Rastbahn­hof" - siehe In­for­ma­ti­onen), Sondershofen und Gaukönigshofen (Bahn­hof am Weg).

Gaukönigshofen (Rück © Rück)

In Acholdshausen liegt ein "Abenteuerspielplatz" am Weg, in Tückelhausen eine beeindruckende Klosteranlage. Der Thierbach begleitet auf diesem letzten Teil­stück unseren Weg und bei der Kreu­zung der Straße bei Tückelshausen sehen wir bei einem Rundblick auf die hügelige Umgebung, wie viele Stei­gungen und Hö­hen­me­ter uns die Nutzung der Bahn­tras­se erspart hat.

Der Gaubahn-Radweg endet an der Ein­mün­dung zur Südtangente von Ochsenfurt, der wir nach rechts in Rich­tung des Stadtzentrums folgen. Auf der anderen Stra­ßen­sei­te verläuft die Bahnstrecke nach Würzburg. Mit Rich­tungswegweisung (weiß/grün) biegen wir bald nach links ab auf die Brunnenstraße. Ge­ra­de­aus kämen wir so zum Mainufer und den Mainradweg. Davor ist es aber auf jeden Fall sinnvoll, nach rechts am markanten roten Stadtturm in die his­to­rische Alt­stadt abzubiegen. Das Stadtzentrum mit seinen vielen schön restaurierten Fach­werk­häusern und dem Rathaus ist auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert (siehe Hinweise).

Ab Ochsenfurt gibt es nun zwei Möglichkeiten, um weiter nach Kitzingen zu gelangen. Beide sind mit Rich­tungsweg­wei­sern beschildert.

Die nördliche Va­ri­an­te (über die Mainbrücke und danach nach rechts) auf der ge­gen­über­lie­genden Flussseite führt über Frickenhausen und Sulzfeld nach Kitzingen. Zwischen Segnitz und Sulzfeld gibt es in dem hier engen Flußtal al­ler­dings einige Kilometer keinen separaten Radweg und man muss ent­lang der Staatstraße fahren. Ab Sulzfeld führt dann die Route mit Rad-/Fußweg am Main ent­lang direkt in Rich­tung Bahn­hof Kitzingen.

Die südliche Va­ri­an­te am diesseitigen Mainufer folgt der beschilderten Route des Mainradwegs in Rich­tung Marktbreit/Kitzingen. Nach rechts führt die Straße bzw. folgend der Radweg am Mainufer an den weitläufigen Industrieanlagen der Ochsenfurter Zuckerfabrik (Südzucker AG) vorbei. Statt eines süßen Dufts liegen aber eher dumpf-modrige Duftnoten in der Luft...

Nichts wie weiter! Das nächste Stück bis Marktbreit verläuft als straßenbegleitender Radweg an der Ochsenfurter Straße. In Marktbreit immer in Flussnähe halten! Statt über die Mainbrücke auf die andere Flusseite zu fahren, folgen wir der Beschilderung in Rich­tung Kitzingen und biegen vorher nach rechts in die Mainstraße ab. Auf beschilderten Radwegen (Mainradweg) gelangen wir auf dieser Flussseite über Marktsteft nach Kitzingen.

Zuerst fahren wir durch ein Industriegebiet, bevor wir nach dem Ortsende wieder auf Radwegen und zum Teil durch Weinlagen un­ter­wegs sind. Schöner Ausblick auf die andere Mainseite mit den zu­sam­men­hän­genden Weinlagen auf der Sonnenseite! In Marktsteft führt die Route durch den Ort und wieder in Rich­tung Main. Bis Kitzingen verläuft der Radweg nun wieder auf einem breiten Uferweg.

Für den direkten Weg zum Bahn­hof Kitzingen müssen wir schon am Ortsanfang auf der ersten Mainbrücke (Südtangente) den Fluss über­que­ren. Ein Weg­wei­ser ein Stück nach der Unterquerung dieser Brücke leitet nach rechts auf den Weg zum Bahn­hof. Durch eine schmale Un­ter­füh­rung und danach im Rechtsschwung auf die ausladende Südbrücke über den Main folgen wir dem Radweg, rechts von uns bereits die Bahnstrecke.

Bei einer Bahn­un­ter­füh­rung biegen wir nach rechts ab und fahren nach der Un­ter­füh­rung ent­lang der Inneren Sulzfelder Straße bis zur Abzweigung nach links in die Amalienstraße, auf der wir direkt bis zum Bahn­hof Kitzingen gelangen.

Mit der R1 geht es von hier im Stun­den­takt zurück in Rich­tung Nürn­berg.

Tipp:

Wer stattdessen noch eine abschließende Besichtigung der Kitzinger In­nen­stadt plant, bleibt am besten zuerst weiter auf der östlichen Flussseite. Durch das Gelände der früheren Landesgartenschau und danach über die alte Alte Mainbrücke schließt sich auf der anderen Mainseite direkt der Stadtkern mit Fußgängerzone an. Der weitere Weg zum Bahn­hof ist auch ab hier beschildert und sollte gut zu finden sein.

Kitzingen Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Creglingen (Archshofen)

Gast­haus Holdermühle

Holdermühle
97993 Creglingen (Archshofen)
Tel: 07933 912317
Mo.-Fr. ab 15 Uhr, Sa.,So.,Fei­er­tage "ganztägig"

Gaukönigshofen

Gasthof zum Gaugrafen

Mühlstraße 14
97253 Gaukönigshofen
Tel: 09337 623
tägl. ab 11 Uhr. Mitt­woch Ruhetag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

7. Mai 2018 18:27 Uhr, Christine W., Burgthann

Eine entspannte, traumhafte Tagestour! Eine Mischung aus Natur pur, Stadterlebnissen und die Gastlichkeit der fränkischen Winzer. Das Höhenprofil
lässt gemütliches Plaudern zu. Die Vielfalt der Strecke mit dem Flusstal der Tauber, die weiten Blicke auf der Hochebenen des Rübenbahnradwegs und nicht zuletzt die Fahrt mit Blick auf die Weinberge am Main machen die Tour reizvoll. Für die Kulturliebhaber loht sich ein Abstecher nach Aub oder eine Stadttour in Ochsenfurt mit der Kulisse der Türme.

27. September 2016 21:04 Uhr, Reiner Rück, Nürnberg

Seit 1. 9. 2016 Abkürzung möglich!

Durch die Erweiterung des Verbundraums (Landkreis Kitzingen) können am Ende der Tour einige Kilometer eingespart werden. Die Heimfahrt ist jetzt bereits ab dem Bahnhof Marktbreit (R 8) möglich. Eine Weiterfahrt bis nach Kitzingen (R 1) ist nicht mehr zwingend erforderlich.

12. Oktober 2015 11:21 Uhr, Katja, Nürnberg

Wir sind diese sehr schöne und vor allen Dingen gut ausgebaute Tour (auch für Pedelecs zu empfehlen) gestern bei herrlichem Sonnenschein gefahren. Der Mischwald links und rechts leuchtete in kräftigen Farben und mit Sehenswürdigkeiten ist nicht gespart.
Auch der Abstecher nach Aub, in der Mitte der Strecke gelegen, hat sich wegen des reizvollen Örtchens sehr gelohnt.

2. September 2015 19:08 Uhr, Uwe Prinz, Zirndorf

Die Radtour ist sehr empfehlenswert, allerdings als Genußradltour mit Besichtigungen als Tagesausflug sehr ansprungsvoll. Zu empfehlen ist Ri Kitzingen die linke Mainseite. Ist die schönere, obwohl der offizielle Radweg rechts langgeht. Allerdings hat man dann ein paar Straßenabschnitte, ohne eigenen Radweg. Lohnt sich.
Was in der Ringbuchbeschreibung nicht so rauskommt ist die Tatsache, daß man sich abschnittsweise zwar in Baden-Württemberg bewegt, doch immer in Franken, Tauberfranken eben!.

26. Mai 2015 06:37 Uhr, Wolfgang Pröpper, Nürnberg

Eine wunderschöne Tagestour!
09:21 ab Nbg. Hbf, kurz vor 11 Uhr in Rothenb. Reine Radzeit ist 4 1/2 Stunden. Zug ab Kitzingen immer 1 Minute nach der vollen Stunde.
Bemerkungen:
1. Den angemerkten Steigungen bei Tauberscheckenbach und Tauberzell kann man entgehen, wenn man durch die Orte (statt Radweg) fährt.
2. Der Link zur Holdermühle heißt www.gasthaus-holdermuehle.de und
3. In Creglingen darf man nicht den Besuch der Herrgottskirche mit herrlichem Riemenschneider-Altar (3 km Umweg) versäumen

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