Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Fränkisches Seenland, Naturpark Altmühltal, Romantisches Franken
Linien R7 R7/S4 R8 R62 S4
Länge ca. 56 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Weites Land - Auf dem Wiesethweg zum Alt­mühl­see

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Vorwort

Vorwort

Gute Nachrichten für Radler! Durch die Ver­län­ge­rung der S4 fährt sie nun in regelmäßigem Intervall über Ans­bach weiter bis Dombühl und auch die RE-Züge der R7 sind seit einiger Zeit mit geräumigen Doppelstockwagen ausgestattet. Das Platzan­ge­bot für Fahr­räder hat sich damit erhöht und der westliche Land­kreis Ans­bach ist somit wesentlich besser als vorher in das Schienennetz des VGN eingebunden. Es wird Zeit, diese land­schaft­lich reizvolle Gegend mit dem Rad und dem VGN genauer zu erkunden.

Vom Start­punkt Dombühl bietet sich folgende Tour an:

Als neues An­ge­bot stellen wir Ihnen die Tour „Auf dem Wieseth weg zum Alt­mühl­see“ vor, der von Dombühl in südöstlicher Rich­tung zur Altmühl und zum Alt­mühl­see führt. Die Wieseth verläuft von ihrer Quelle bei Weinberg bis zur Ein­mün­dung in die Altmühl bei Ornbau parallel zur Altmühl. Sowohl der Fluss Wieseth als auch der so benannte Radweg sind jedoch weit weniger bekannt als die Altmühl und der viel befahrene „Altmühl-Radweg“.

Karte

Karte

Radkarte Teil 1 – Dombühl - Bechhofen (19.02.2019)
Radkarte Teil 2 – Bechhofen - Ornbau - Gun­zen­hau­sen (19.02.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Dombühl Bahn­hof
Aus­gangs­punkt

Auf dem Wiesethweg zum Alt­mühl­see

Der Name täuscht. Dies ist kein echter „Flusstal-Radweg“, sondern es geht z. T. auch moderat auf und ab – immer in grober Orientierung am Verlauf des Flusses von der Quelle bis zur Mündung. Wir queren die Wieseth dabei an mehreren Stellen, fahren durch dünn besiedelte Gegenden und passieren einige se­hens­werte Orte am Weg. In weiten Teilen unserer Strecke ist der Fluss jedoch nicht vom Radweg aus zu sehen …

Der Alt­mühl­see und Gun­zen­hau­sen am Alt­mühl­see als Ziel der Tour sind touristisch ge­prägt und hier bieten sich zahl­reiche Rast- und Ein­kehr­mög­lich­keiten an

Der Wiesethweg
Der durchgehend beschilderte „Wiesethweg“ ist eigentlich nur ca. 35 km lang (von der Quelle in Weinberg bis zur Mündung bei Ornbau). Für unseren Tourentipp mit Start in Dombühl ( S4/R7) und dem Ziel Gun­zen­hau­sen ( R62/R8) fügen wir noch die Anfahrt bis zur Quelle (vom Bahn­hof Dombühl bis nach Weinberg – ca. 9 km) hinzu.

Am Schluss unserer Tagestour fahren wir von Gern am Alt­mühl­see ent­lang in Rich­tung Bahn­hof Gun­zen­hau­sen (ca. 11–13 km).

Von der Wiesethquelle bis nach Elbersroth

Direkt nach der Ankunft in Dombühl sind bereits Ent­schei­dungen erforderlich: Die Radwegebeschilderungen auf dem Bahn­hofsvorplatz weisen nach links („Alte Bahnlinie“ in Rich­tung Rothen­burg) bzw. nach rechts „Zum Wiesethweg“. Diese Beschilderung führt über Kloster Sulz, einem Ortsteil von Dombühl, über Bortenberg zur Quelle der Wieseth in Weinberg. Kann man so machen – wir kürzen aber gleich mal ab und fahren nach links. Der Bahn­hof­stra­ße folgend, biegen wir nach einem Werksgebäude auf der linken Seite nach links ein in die Johann-Böhme-Straße. Nach der Bahn­un­ter­füh­rung führt diese in weitem Schwung durch Felder und Wiesen eben­falls in Rich­tung Bortenberg (ohne Radwegbeschilderung – Rich­tung beibehalten!).

Kurz nach der Überquerung der momentan noch stillgelegten Bahnstrecke in Rich­tung Feucht­wangen erreichen wir die Ein­mün­dung in die Orts­ver­bin­dungs­stra­ße von Kloster Sulz nach Baimhofen und Vehlberg. Dieser folgen wir (nun wieder mit Beschilderung Wiesethweg) weiter nach rechts.

In Vehlberg weist uns die Radwegbeschilderung weiter ge­ra­de­aus. Wir über­que­ren daher die Dorfstraße und folgen einem schmalen Sträßchen durch den Wiesengrund in Rich­tung des vor uns erkennbaren Waldes.

Vehlberg_Weinberg (19.02.2019, R. Rück © schreibwerk)

Am Wald­rand endet der Asphaltbelag und es folgt an­schlie­ßend ein Forst­weg mit stetigem Anstieg durch den Wald. Aufgepasst an der bald folgenden Ein­mün­dung in einen Querweg: Der Wiesethweg führt hier nach links und weiter aufwärts in Rich­tung Weinberg (nach rechts Beschilderung Romantische Straße). Am Gipfelpunkt und kurz nach dem Wald­rand sehen wir den Ort Weinberg vor uns liegen. Vorbei an einigen Koppeln erreichen wir die Ein­mün­dung an der Feuchtwanger Straße. Direkt davor sehen wir ein Hin­weis­schild nach links zur „Wiesethquelle“. Sie befindet sich nahe des Ortsrandes bei der Vehlberger Straße.

Lohnt eine Besichtigung? Die „Quelle“ besteht lediglich aus einer Steineinfassung, die an einen Brunnen erinnert. Also gleich weiter. Wir über­que­ren die Feuchtwanger Straße, um der Beschilderung unseres Radwegs auf einem Wirtschaftsweg neben der Fahr­bahn weiter nach rechts zu folgen. Vor uns erkennen wir ein Windrad in ungewöhnlicher Form gebung, das wohl ein technischer Vorläufer der heute üblichen mächtigen Betonkonstruktionen sein mag. Wir werden diese außergewöhnliche Konstruktion noch über etliche Kilometer hinter uns an unserem weiteren Weg sehen können.

Noch vor der Kuppe mit dem Windrad führt unser Radweg nach links abwärts (auf die Beschilderung achten!). Vorbei an Streu­obst­wie­sen erreichen wir Gindelbach. Schon vor dem Ort weist uns die Beschilderung nach rechts und zur Ver­bin­dungs­stra­ße in Rich­tung Westheim. Hier geht es weiter nach links und mit eindeutiger Beschilderung vorbei an Wiesen und land­wirt­schaft­lich genutzte Flächen, bis wir den ersten etwas größeren Ort Elbersroth vor uns sehen.

An der Ein­mün­dung zur Feuchtwanger Straße halten wir uns rechts und folgen am Ende des Ortes einem Wirtschaftsweg nach links und danach wiederum vorbei an Feldern und Wiesen. Die Wieseth fließt hier links unseres Weges, ist für uns aber nicht sichtbar.

Von Elbersroth nach Bechhofen
Durch den Ort Gräbenwinden folgen wir weiter der Kreisstraße AN 36 nach Böckau. Hier schwenkt unsere Route kurz nach rechts (AN 52), dann gleich wieder nach Links- / Rechts­schwenk auf einem Wirtschaftsweg in Rich­tung eines Wald­stücks. Hier be­son­ders aufmerksam fahren, denn die Beschilderung ist nicht klar erkennbar. An der ersten Kreu­zung der Forst­wege müssen wir nach links abbiegen!

Weiter durch das Wald­stück fahrend, kommen wir an einem ungewöhnlichen Rastplatz vorbei: Rechts unseres Wegs liegt ein Weiher mit einer kleinen Insel, die über ein Brücklein erreichbar ist. Erstaunt sehen wir einen aus Holz errichteten unverschlossenen Unterstand, der dennoch mit kompletter Biwak-Ausstattung versehen ist. Die kleine Idylle bietet jeden falls eine perfekte Rastmöglichkeit – die Hinweise auf sorgsamen Umgang mit dem Eigentum fremder Menschen werden wir natürlich ernst nehmen …

Dann weiter durch den Wald (kurz danach noch eine originelle Outdoor-Dusche, die das soeben gesehene Angler-Domizil wohl komplettiert), bis wir auf eine Straße treffen, der wir nach rechts in Rich­tung Ammonschönbronn folgen. Nach dem Ort aufwärts bis zur Kreu­zung mit der St 2222, die wir über­que­ren.

Links unseres Wegs erkennen wir schon die Ge­mein­de Wieseth, zu der die Staatsstraße direkt führt. Wir nehmen jedoch den kleinen Umweg in Kauf, denn es gibt keinen Radweg an der stark befahrenen Staatsstraße. Das ge­ra­de­aus verlaufende Sträßchen führt uns über Höfstetten und Untermosbach (hier links abbiegen) schließ­lich eben­falls in die Orts­mit­te von Wieseth. Es gibt sie wirklich!

Blick auf Wieseth (19.02.2019, R. Rück © schreibwerk)

Während wir bisher den Verlauf der Wieseth allen falls streckenweise an der Uferbepfl anzung rechts oder links abseits unseres Weges erahnen konnten, treffen wir nun erstmals direkt auf den Fluss. Kurz nach einer Kreu­zung mit um­fang­reicher Beschilderung (wir halten uns nach links – schräg vor uns die Kirche) über­que­ren wir auf einer steinernen Brücke die hier nicht mehr zu übersehende Wieseth. An der nächsten Ein­mün­dung fahren wir mit Beschilderung Gun­zen­hau­sen nach rechts und folgen damit in Rich­tung Osten nun weiter dem Flusslauf. Hin und wieder sehen wir nun immer wieder den Fluss, der rechts unseres Radwegs mäandernd im Wiesengrund vorbei an Waizendorf geruhsam in Rich­tung Bechhofen fließt. Auch wir erreichen auf komfortablen Radwegen den Ort über die Feuchtwanger Straße (vorbei am Pinsel- und Bürstenmuseum) und biegen an der Ein­mün­dung zur Vorfahrtstraße (Dinkelsbühler Straße) nach rechts ab. Tipp: Das Zentrum von Bechhofen (an der Ein­mün­dung nach links schräg gegenüber) mit den Ortskirchen und einer verkehrsberuhigten Zone rund um das Rathaus ist eine weitere passende Rastmöglichkeit (auch mit Einkaufsmöglichkeiten).

Von Bechhofen zum Alt­mühl­see
Bei der weiteren Fahrt in Rich­tung Alt­mühl­see über­que­ren wir kurz vor dem Ortsende wiederum die Wieseth, wechseln kurz nach der Brücke auf einen Radweg auf der linken Seite und biegen an der nächsten Ein­mün­dung nach links ab auf den Rottnersdorfer Weg. Mehr und mehr wurden bereits auf dem letzten Teil­stück die ursprünglichen Wegbeschilderungen „Wiesethweg“ ergänzt oder ersetzt durch die übliche Radwegbeschilderung mit Rich­tungsweg­wei­sern (grün auf weißem Grund). Für unser letztes Teil­stück achten wir daher nun aus­schließ­lich auf diese Radwegschilder!

So werden wir in Rottnersdorf wieder nach links auf einen Wirtschaftsweg geleitet, der uns zur St 2221 führt. Vorsichtig über­que­ren wir die Straße. Durch die vielen Beschilderungen nicht verwirren lassen! Unser Weg führt ge­ra­de­aus weiter in und durch den Ort Heinersdorf! Ab hier verlaufen mehrere Radwege mit un­ter­schied­licher Beschilderung nahe beieinander. Wir orientieren uns nun aus­schließ­lich an der Rich­tungsbeschilderung nach Ornbau (auch teilweise zu­sätz­lich mit Frän­kischer Karpfen-Radweg beschildert). Auf asphaltierten Wirtschaftswegen durchqueren wir ein Na­tur­schutz­ge­biet und erreichen danach Wiesethbruck.

Nochmals über­que­ren wir die Wieseth und biegen kurz danach nach rechts ab in Rich­tung Taugenroth. Nach dem Ort noch ein letzter Blickkon­takt bei einer Wiesethquerung: Nicht weit von hier mündet der Fluss in die Altmühl …

Wir orientieren uns nun am Ziel unserer Tour und achten auf die Beschilderung nach Gern bzw. Gun­zen­hau­sen! Nach der Überquerung der St2411 (links nach Ornbau – der se­hens­werte Ort liegt nördlich unseres Wegs und ist einen Abstecher wert, wenn die Zeit es zulässt ) kommen wir schließ­lich auf Wirtschaftswegen (mit Links-/Rechts­schwenk) alsbald zum Altmühlzuleiter bei Gern.

An der Brücke treffen wir auf zwei un­ter­schied­liche Radwegbeschilderungen nach Gun­zen­hau­sen. Die diesseitige Beschilderung führt über Wald am westlichen Ufer des Alt­mühl­sees nach Gun­zen­hau­sen. Dies ist die kürzere Strecke …

Aber: Wer noch die Vogelinsel im Alt­mühl­see besuchen oder die Strecke bereits am Bahn­hof in Muhr am See beenden möchte, der muss auf der ge­gen­über­lie­genden östlichen Seite des Altmühlzuleiters weiter in Rich­tung Alt­mühl­see fahren.

Von der Vogelinsel zum Schnackensee
Gun­zen­hau­sen - Streudorf - Vogelinsel - Muhr am See - Büchelberg - Schnackenmühle/Schnackensee - Gun­zen­hau­sen

Gute Bade- und Rastmöglichkeiten gibt es auf beiden Seiten des Sees! Auch die Radwege auf beiden Uferseiten erinnern nun eher an Fahrradautobahnen, die al­ler­dings bei der Vielzahl der Rad­fah­renden bei gutem Wetter wohl auch not­wen­dig sind.

Am Südende des Alt­mühl­sees leitet uns abschließend die Beschilderung sicher und eindeutig in Rich­tung der In­nen­stadt von Gun­zen­hau­sen. Wer direkt zum Bahn­hof fahren möchte, hält sich nach der Unterquerung der Bahnlinie direkt nach links (Beschilderung!).

Falls genug Zeit und Energie bleibt, lohnt jedoch auf jeden Fall zum Ab­schluss noch ein Abstecher in den his­to­rischen Orts­kern. Neben den Se­hens­wür­dig­keiten (siehe Hinweise) sind hier vielfältige Rast- und Ein­kehr­mög­lich­keiten zu finden, bei denen die Erlebnisse der heutigen Radtour noch in passender Weise reflektiert werden können. Und zum Ab­schluss: Gute Heimfahrt!

Gun­zen­hau­sen Bahn­hof Musterhal­te­stel­le (bitte ergänzen)
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Se­hens­wert am Weg

Die Tour ist in erster Linie eine Emp­feh­lung für Landschaftsgenießer, Philosophen, Schweiger … Das gilt zumindest für den ersten Teil der Strecke bis zum Alt­mühl­see. Abseits von touristischen „Hotspots“ rund um den Alt­mühl­see geht es bis zum Altmühlzuleiter nahe der Wiesethmündung recht einsam zu. Die Se­hens­wür­dig­keiten be­ste­hen in erster Linie aus den Landschaftsimpressionen, die viel Raum für angenehm stillen Frei­zeitgenuss lassen. Rastplätze finden wir zudem reichlich am Weg. Meist ist hier jedoch „Selbstversorgung“ geboten, denn zumindest an Werk­tagen sind bis zum Alt­mühl­see nur wenige Gaststätten bereits vor den Abendstunden geöffnet.

Kräuterlehrgarten in Elbersroth

Der Garten wurde in Erinnerung an den hier wirkenden „Kräuterpfarrer“ Ludwig Heumann am Fuße der kleinen Kapelle oberhalb des Ortes angelegt. Die Anlage ist se­hens­wert, sehr gepflegt und bietet sich als perfekter Rastplatz mit Ausblicken in die Umgebung an. Kernstück der Anlage ist eine Samm­lung von Heilkräuterpflanzen (mit Beschreibung). Gleich an­schlie­ßend wurde noch zu­sätz­lich ein Bienenlehrgarten angelegt.

Ein Besuch ist für Radfahrer al­ler­dings nicht ganz mühelos möglich: Der Garten befindet sich in Hanglage! An der Ein­mün­dung der Feuchtwanger Straße (unser Radweg führt nach rechts) halten wir uns nach links (an der Kirche vorbei) und folgen der Pfarrer-Heumann-Straße. Am Ortsende rechts aufwärts und mit Beschilderung bis zu den Gartenanlagen. Danach wieder zurück bis zum Aus­gangs­punkt. Geöffnet: je­der­zeit frei zugänglich, kos­ten­los. Mehr In­for­ma­ti­onen und ein In­for­ma­ti­onsflyer (PDF) als Download: www.herrieden.de/kraeuterlehrgarten_elbersroth_279.htm

Bechhofen

Bekannt geworden ist der Markt Bechhofen durch das Gewerbe der Pinselmacher. In der langen Geschichte des Ortes ist zudem noch eine um­fang­reiche jüdische Ge­mein­de erwähnenswert, die eben­falls stark mit der wirt­schaft­lichen Entwicklung verbunden ist. Dem radelnden Tagestouristen bietet sich jedoch bereits im Ortsteil Waizenhofen ein sehr modernes Bild mit um­fang­reichen Industrieanlagen: Aus der ehemaligen Pinselfabrik Georg Karl (gegr. 1925) wurde inzwischen ein weltweit agierendes Kosmetikun­ter­neh­men (GEKA), dessen „Headquarter“ sich hier in Bechhofen befindet. Um den Eigenheiten der wirt­schaft­lichen Entwicklung des Ortes nachzuspüren, lohnt sich sicher ein Besuch des Bechhofener Bürsten- und Pinselmuseums. Mehr In­for­ma­ti­onen: www.pinselmuseum-bechhofen.de/2010/

Weitere In­for­ma­ti­onen zu Se­hens­wür­dig­keiten und zur Geschichte des Ortes: www.markt-bechhofen.de

Ornbau

Die Stadt Ornbau wird auch als Tor zum Frän­kischen Seenland bezeichnet. Der idyl­lische Orts­kern und die aus der mittelalterlichen Geschichte noch weitgehend er­hal­tenen Befestigungsanlagen lassen den kleinen Umweg lohnend erscheinen (ca. 2 km ein­fach; Aus­gangs­punkt: Brücke in Gern). Schon die Fahrt über die vor der Stadt liegende mittelalterliche Altmühlbrücke mit dem schönen Panorama des his­to­rischen Stadtkerns vor Augen stimmt uns auf die weiteren Se­hens­wür­dig­keiten ein. Mit einer Rast am Ufer des Flusses lässt sich der Besuch gut abschließen, bevor es auf dem gleichen Weg zurück nach Gern geht. Weitere In­for­ma­ti­onen: www.ornbau.de

Alt­mühl­see und Vogelinsel

Für aufmerksame Naturbeobachter gab es schon auf dem Weg bis hierher viel zu entdecken! Speziell im Bereich des stark mäandernden Unterlaufs der Wieseth zwischen den Orten Wieseth und Taugenroth bieten die Fluss auen und Überschwemmungsgebiete viel Lebensraum für Vögel und andere Lebewesen. Die Vogelinsel im Alt­mühl­see ist dagegen ein „künstlich“ angelegtes Rückzugsgebiet auf etwa zwei Fünftel der Seefläche. Die Planer des Alt­mühl­sees haben damit eine strikte Trennung zwischen Erlebnis- und Ruhezo­nen realisieren können.

Das Na­tur­schutz­ge­biet „Vogelfreistätte Flachwasser- und Inselzone im Alt­mühl­see“ hat eine Größe von über 200 ha. Da es hier auf den Rundwegen viele In­for­ma­ti­onen und Aussichtspunkte gibt, lohnt sich ein Besuch auch für weniger kundige Be­su­cher. Mehr In­for­ma­ti­onen sind auf der In­ter­net­sei­te des Zweck­ver­bands zu finden: www.altmuehlsee.de/die-vogelinsel-am-altmuehlsee.html

Gun­zen­hau­sen

Am Ende der Tagestour sollte nach Möglichkeit noch genügend Zeit für eine kurze Erkundung der Stadt bleiben. Es gibt auch hier viele Se­hens­wür­dig­keiten, die in dem VGN-Prospekt „Städtetour Gun­zen­hau­sen“ übersichtlich dargestellt werden: www.vgn.de/staedtetouren/gun­zen­hau­sen

Im Stadtzentrum sind auf jeden Fall auch zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten zu finden, in denen man den Tag nach Belieben ausklingen lassen kann …

Gun­zen­hau­sen
Zentrum im Frän­kischen Seenland

Weitere Tipps: Tagestouren ent­lang der Altmühl

Un­ter­wegs auf dem Altmühl-Radweg von der Quelle bis zum Alt­mühl­see Als kleines Plus hier noch einige Grundin­for­ma­ti­onen für al­ter­na­ti­ve bzw. ergänzende Touren auf dem Altmühl-Radweg im westlichen Mit­tel­fran­ken.

Die Altmühl

Im Land­kreis Ans­bach befi ndet sich der festgelegte Ursprung der Altmühl (nahe Burgbernheim / Hornauer Weiher). Auf den 227 Kilometern bis zur Mündung in die Donau fließt die Altmühl aus­schließ­lich auf bay­e­rischem Gebiet. Beim Bau des Alt­mühl­sees wurde der Flusslauf im Bereich rund um den Alt­mühl­see neu angelegt. Er führt östlich am See vorbei und unterquert kurz vor Gun­zen­hau­sen unterirdisch den so­ge­nannten „Altmühlüberleiter“, der Wasser vom Altmühl- in den Brombachsee leitet.

R8 R62 Auf dem Altmühlweg von Leutershausen-Wiedersbach nach Gun­zen­hau­sen ca. (43 km)

Von der Bahn­sta­ti­on Leutershausen-Wiedersbach erreichen wir den „Einstieg“ in diesen Stre­cken­ab­schnitt bei Gorchsheim in umgekehrter Rich­tung wie oben beschrieben.

Der Radweg verläuft fast aus­schließ­lich auf autofreien Wegen, die sehr gut beschildert sind.

In Herrieden sind (als Zwischensta­ti­on) etliche Einkaufs- und Ein­kehr­mög­lich­keiten zu finden. Vom Altmühlzuleiter bis nach Gunzen hausen ist der Routenverlauf identisch mit dem beim Wiesethweg beschriebenen. Von Gun­zen­hau­sen dann wie beschrieben mit dem VGN zurück in Rich­tung Nürn­berg.

Weitere Touren

Die Altmühl fließt von Gun­zen­hau­sen weiter durch mittelfrän­kisches Gebiet bis nach Solnhofen. Wer auch diese Teil­stücke befahren möchte, findet in Treucht­lingen (R6) und Solnhofen (R63) weitere Bahn­an­schlüs­se.

Einkehren

Einkehren

In den kleinen Ge­mein­den und Weilern im ersten Teil der Strecke dürfte es eher ein Glücksfall sein, eine auch tagsüber geöffnete Gastwirtschaft zu finden.

Daher sollte auch ausreichend eigener Proviant mitgeführt werden. Abgesehen von einigen Bäckereien und Metzgereien fi nden wir erstmals in Bechhofen Gaststätten, die auch zu­ver­läs­sig tagsüber geöffnet haben.

Bechhofen

Eine Übersicht der Gaststätten ist auf der Website der Ge­mein­de zu finden (mit Weiterleitung auf Detailbeschreibungen, soweit vorhanden): www.markt-bechhofen.de (> Frei­zeit > Gastronomie). Direkt am Weg:

Gern (am Altmühlzuleiter – Sommersaison)

  • Bier­gar­ten an der Insel Gern
    Am Anger, 91737 Ornbau
    Tel. 09826 655340

Alt­mühl­see

Zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten in den Frei­zeitzentren am See und in den naheliegenden Orten (je nach gewählter Routenva­ri­an­te). Weitere In­for­ma­ti­onen: www.altmuehlsee.de/essen-und-trinken.html

Gun­zen­hau­sen

Zahl­reiche Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten im Stadtzentrum.

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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