Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Städteregion Nürnberg, Steigerwald
Linien R12
Länge ca. 45 km
Dauer ca. 4 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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Weg­be­schrei­bung
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Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Drei-Flüsse-Radweg ins Zenntal

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Vorwort

Vorwort

Radtour Nürn­berg/Pegnitzradweg – Fürth – Veitsbronn – Langenzenn – Wilhermsdorf – Neuhof a.d.Zenn – Markt Erlbach

Karte

Karte

Fahrradkarte "Drei-Flüsse-Radweg ins Zenntal" – Markt Erlbach – Pegnitz – Regnitz – Zenn

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Zur 45 km-Tour ab Nürn­berg Hauptmarkt kann man in Nürn­berg und Fürth an beliebiger Stelle aufbrechen. Man fährt ein­fach zur Pegnitz in Nürn­berg und folgt ihr nach Westen, am Ortsteil Schniegling vorbei und weiter nach Fürth. Hier führt der Weg eben­falls an der Pegnitz ent­lang bis zur Ein­mün­dung in die Rednitz (kurz vor der Fürther Kläranlage) und dann an der Regnitz weiter ge­ra­de­aus bis Stadeln.

Nürn­berg Haupt­bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Tour ab Nürn­berg
Fürth Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Tour ab Fürth
Im Pegnitzgrund bei Fürth (VGN © VGN GmbH)

An der Straße zwischen Stadeln und Atzenhof beginnt der eigentliche Zenntalradweg. Hier folgen wir links der Markierung "Steigerwald-/Zenntalradweg" über die Regnitzbrücke. Nach der Kreu­zung steuern wir am Fuße des Müll-Solar-Bergs unter der Kanalbrücke hindurch. Unmittelbar danach, an der Bus­hal­te­stel­le "Flexdorf", finden wir auf der anderen Stra­ßen­sei­te einen kleinen Einstieg. Dort rollen wir rechts runter, werfen einen kurzen Blick auf die Zenn (km 12,5) und nehmen die kleine Stei­gung hinein nach Flexdorf.

Linkerhand geht’s nach Ritzmannshof. Wo die asphaltierte Straße am Ortsende eine Rechtskurve macht, geradewegs auf den Schotterweg zu und hinein in den ma­le­rischen Zenngrund. In Kreppendorf wechseln wir auf den Radweg neben der Straße bis Veitsbronn. Trotz fehlender Markierung kommt man ein­fach durch: Die erste Kreu­zung im Ort über­que­ren, die Nürn­berger und Siegelsdorfer Straße ent­lang und an der Hauptschule rechts in die Retzelfembacher Straße.

Es geht dann wieder durch die schönsten Wiesen, durch Felder und Wald. Nach Retzelfembach weiter bis kurz vor Raindorf, wo wir auf den rechts abbiegenden (zunächst gepflasterten) Feldweg in Rich­tung Langenzenn treffen. Nach dem Umspannwerk fahren wir nach rechts und kurz darauf vor dem Wald nach links auf ein Asphaltsträßchen. Achtung: Vor der Ziegelei links auf den gepflasterten Weg durch die Wiese! Dann über das Brücklein und die Bahn­glei­se, nach deren Überquerung uns gleich rechts ein lauschiger Weg zwischen alter Stadtmauer und Zenn erwartet (Langenzenn: km 26).

Idylle pur, die Lust weckt, mehr von Langenzenn und seinem his­to­rischen Orts­kern zu sehen. Auf dem Stadtmauerweg zum Feuerwehrhaus. Dort links und vor dem Friedhof gleich rechts in die Würzburger Straße. An der Abzweigung links nach Wilhermsdorf auf den Radweg neben der Straße. Nächster Ort ist Lohe.

Dort beim Vorfahrt-achten-Schild nach rechts und ein paar Meter weiter links auf den kombinierten Fuß- und Radweg nach Heinersdorf. Am Ortsende auf dem asphaltierten Weg rechts durch Wiesen. Bald taucht Wilhermsdorf auf (32 km). Eine kleine Rund­fahrt durch die Marktge­mein­de mit den Fach­werk­häusern und der barocken Kirche lohnt sich.

Unser Radweg bringt uns, am Ortsrand ent­lang, zu der schönen alten Mühle. Hier links und nach 200 m gleich rechts in die Alleestraße. Vor der Zennbrücke, von der ein direkter Weg zum Orts­kern geht, zunächst links Rich­tung Dippoldsberg.

Al­ler­dings 200 m nach dem Ortsendeschild von Wilhermsdorf nach rechts auf einen Schotterweg (später Asphalt, Markierungen beachten!) einbiegen. Wieder dürfen wir eintauchen in die satte Pracht dieses üppigen Wiesengrunds. Jetzt kommt Adelsdorf (km 35,5), an dem unsere Route ge­ra­de­aus vorbeiführt.

Auf dem neuen Radweg und später auf der alten Landstraße nach Neuhof an der Zenn (km 39), wo wir den Zenntalradweg ver­las­sen: Am oberen Tor in Neuhof signalisiert die Beschilderung, dass es rechts weg nach Markt Erlbach geht.Ihr folgen wir den Berg hinunter und über die Kreu­zung auf die Straße nach Neuselingsbach.

Jetzt heißt es Absteigen und Schieben: Der Weg führt am Gast­haus Hammer vorbei, dem Hinweis nach Markt Erlbach folgend, das steile Sträßchen bergauf. Am Ende des Asphaltstücks weiter steil bergwärts (nicht nach links abzweigen!) bis nach Neuziegenrück. Für den Schiebeweg mit manchmal mehr als 10 Prozent Stei­gung sind gut 20 Mi­nu­ten einzuplanen. Al­ler­dings bietet der grandiose Rundumblick dann reichlich Entschädigung für die Anstiegsmühen.

In Neuziegenrück links weg nach Altziegenrück. Am Ortsende Altziegenrück verheißt das Schild links, dass wir nur noch 2 km auf dem Hochplateau vor uns haben. Vorbei am weithin sichtbaren Wasserturm erreichen wir mit Markt Erlbach unser Ziel.

In Markt Erlbach können wir es dann gemächlich ausrollen lassen: Dem Schild Orts­mit­te nach, die Hauptstraße hinunter, am Turm in die Nürn­berger Straße und schon sind wir am Bahn­hof (km 45).

Rückreise mit der R12 R12 ohne Um­stei­gen über Siegelsdorf nach Fürth. Für die Fahrt nach Fürth oder auch weiter nach Nürn­berg kann man ein TagesTicket Plus der Preis­stufe 7 lösen.

Der klassiche Zenntalradweg führt eigentlich ab Fürth-Stadeln über Neuhof an der Zenn bis Obernzenn ins Quellgebiet der Zenn und von dort aus weiter auf dem Aischtalradweg bis Burgbernheim. Wir haben die gemäßigtere Va­ri­an­te mit Abzweigung in Neuhof gewählt.

Unser Weg verläuft im Zenngrund meist auf Flur­be­rei­ni­gungs- und gut ausgebauten Radwegen, gelegentlich schwach befahrene Orts­ver­bin­dungs­stra­ßen nutzend. Dem Flussgefälle ent­spre­chend steigt er kontinuierlich leicht an. Nur auf der letzten Etappe vor Markt Erlbach ist eine größere Stei­gung zu bewältigen.

Wer vorher "aus­stei­gen" möchte, kann an vielen Punkten in die Zenngrundbahn ein­stei­gen, die von Markt Erlbach nach Fürth geht. Auf der Heimfahrt kann man durch die Panoramafenster noch einmal die zurückgelegte Etappe an sich vorbeiziehen lassen und die Aussicht genießen.

Nicht nur die ma­le­rische Flusslandschaft macht die Strecke zu einem Erlebnis. Auch viele Kleinode fränkscher Baukultur lassen sich entdecken. Und selbstredend warten etliche Gastwirte auf Einkehrer mit gesundem Durst und Appetit.

Markt Erlbach Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Ge­mein­den

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Flexdorf

Hier führt eine imposante Trogbrücke den Main-Donau-Kanal über das Tal der Zenn.

Veitsbronn

Schöne kleine gotische Wehrkirche mit gut er­hal­tener Wehranlage und bedeutendem Altar und anderen Preziosen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Veitsbronner verdienten sich im Mittelalter durch Geleitschutz und Vorspanndienste für die Nürn­berger Kaufmannszüge ein Zubrot. Dafür wurde auch der von Nürn­berg kommende und nach Frankfurt/Main führende Handelsweg im Veitsbronner Bereich extra in schlechtem Zustand belassen.

Langenzenn

Der ehemalige Frän­kische Königshof, der 1330 zur Stadt erhoben wurde, besitzt inmitten seines se­hens­werten Ortsbilds auch ein Au­gustiner Chorherren-Stift aus dem frühen 15. Jahrhundert. Kreuzgang und Klosterkirche mit ihrem Flügelaltar und einem Steinrelief von Veit Stoß sind Anziehungspunkte. Jedes Jahr finden im Juni und Juli Kreuzgangspiele statt.

Wilhermsdorf

Ein­ma­lig in Franken: Die katholischbarocke Schloßkirche mit ihrer großartigen Fassade wurde für den protestantischen Ritus ausgelegt. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden auch das Alte Spital und die Spitalkirche.

Der letzte Lehenrentverwalter und Herrschaftsrichter vor der "Bay­e­rischen Einvernahme" im Jahr 1839 war Christian Eberhard Wunder, dessen Sohn die Entdeckung von Natronzellulose gelang, also des ersten aus reinem Holz gewonnenen Papiers. Außerdem entdeckte er zwei neue Sorten Ultramarinrot.

Diese Entdeckung wurde mit dem Deutschen Reichspatent Nr. 1 geschützt. Er hat noch viele andere Erfindungen gemacht und war ein berühmter Bergsteiger.

Neuhof an der Zenn

Mit dem Marktrecht im 14. Jahrhundert
erhielt Neuhof eine Schutzmauer und im 16. Jahrhundert ein Wasserschloß.
Die schmucke Marktge­mein­de kann ein geschlossenes his­to­risches Ortsbild mit gepflasterten Straßen und liebevoll er­hal­tenen Fassaden vor­zei­gen.

Markt Erlbach

Handel, Gewerbe, Handwerk und Ämter prägen das Gesicht des ehemaligen frän­kischen Reihendorfs. Ent­lang der Hauptstraße hat sich das Leben entwickelt, in den angrenzenden Gassen waren Handwerk und Bauernschaft angesiedelt.

Se­hens­wert sind das Torhaus, das alte Dekanatsgebäude mit dem Rangau-Handwerker-Museum und die trutzige Kilianswehrkirche aus dem 14. Jahrhundert. Ihr fünfgeschossiger Turm bot einst Zuflucht vor marodierenden Soldaten und Räubern. Den Markt­platz dominiert das alte Fachwerk-Rathaus.

Außerdem gibt es noch das alte Schießhaus und das denk­malgeschütze
"Wehd"-Ensemble mit Weiher, Kirche und umliegenden Gebäuden.

Einkehren

Einkehren

Adelsdorf

Zenntaler Hof

Adelsdorf 12
Adelsdorf
Tel: 09102/375
Ruhetag: Don­ners­tag

Langenzenn

Grauer Wolf

Schreiberstorberg 5
Langenzenn
Tel: 09101/990315
Ruhetag: Mitt­woch

Klosterschänke

Prinzregentenplatz 4
Langenzenn
Tel: 09101/906624
Ruhetag: Mo

Zum Schwedentisch

Hindenburgstr. 13
Langenzenn
Tel: 09101/906626
Ruhetag: Di

Veitsbronn

Schwarzes Ross

Siegelsdorfer Strasse 5
Veitsbronn
Tel: 0911 2024746
Ruhetag: Mon­tag

Wilhermsdorf

Zum Brauhaus

Ans­bacher Str. 4
Wilhermsdorf
Tel: 09102/999775
Ruhetag: Mon­tag

Idee und Entwurf: Jutta Untheim, Nürn­berg
Ausarbeitung, Text, Bilder und Gestaltung: Helmut Schüler, Jutta Untheim, Nürn­berg

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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