Steckbrief

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Informationen zur Städtetour

Region Haßberge
Linien R15
Dauer ca. 1 Tag
Zeil am Main

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Zeil a. Main Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Städtetour

Stadt­plan

Stadt­plan

Zeil Stadtkarte (06.02.2018)

Se­hens­wür­dig­keiten

Se­hens­wür­dig­keiten

His­to­rischer Stadt­spa­zier­gang in Zeil am Main

1. Markt­platz „Gute Stube“
Einer der schönsten frän­kischen Kleinstadtmarktplätze. Ge­prägt durch das spätgotische Rathaus mit der Jahreszahl 1540 und einem Unterbau aus dem 14. Jh. (an der Ecke Pranger und Bam­berger Elle). Dem Rathaus gegenüber steht das ehemalige Rosenbergische Zehnthaus, das dem Barockbaumeister Johann Jacob Michael Küchel zugeschrieben wird. Daneben steht das katholische Pfarrhaus im klassizistischen Stil.

Markt­platz "Gute Stube" (06.02.2018, Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge © Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge)

2. Kath. Pfarrkirche St. Michael und Annakapelle
Die Stadtpfarrkirche St. Michael steht an der höchsten Stelle des Markt­platzes. Eine Be­son­der­heit ist der Fünfknopfturm. Der Zeiler Kunsthandwerker, Melchior Kurtz, erbaute das Barockkirchenschiff. Im Turm – ehem. Sakristei – befinden sich Fresken aus dem 14. Jh. und an der Südseite des Langhauses Ölbergkapelle lebensgroße Sandsteinfiguren aus dem 18. Jh. Die St.-Anna-Kapelle (15. Jh.) steht südöstlich der Pfarrkirche.

3. Obere Torstraße mit Stadtturm/Zeiler Hexenturm
Der schöne Straßenraum wird durch den wuchtigen Stadtturm abgeschlossen. Gegenüber liegt das ehemalige Jagdschloss (1695) des Fürstbischofs Lothar Franz von Schönborn (jetzt Finanzamt). Unübersehbar: der sog. Propstenhof, ein sehr stattlicher, spätbarocker Bau aus Zeiler Sandstein. Er wird Dientzenhofer dem Jüngeren zugeschrieben und trägt wie das Jagdschloss über dem Haupteingang das Wappen des Lothar Franz von Schönborn.

4. Stadtmauerblick
Die Südfront der Stadtmauer stammt aus dem 14. Jh. und ist mit Schalentürmen durchbrochen. Im Inneren sind noch einige Tragböden des Wehrganges zu erkennen. Der Mauer vorgelagert liegen die so­ge­nannten Grabengärten im verlandeten Stadtgraben. Der Blick nach Nordwesten zeigt das Finanzamt.

5. Haus an der Hauptstraße Nr. 3 und Blick zum Markt­platz
Reich geschnitztes Fach­werk­haus (1689) von Jörg Hoffmann, Zimmermann aus Zeil, der in der Barockzeit seinen eigenen, noch als Renaissance anzusprechenden Stil baute.

6. Speiersgasse und „Alte Freyung“
Die Speiersgasse führt, umrahmt von schönen und ver­schie­denartigen Fach­werk­häusern, zur „Alten Freyung“. 1514 wurde der „Alten Freyung“ durch das Bistum Bam­berg das Brau- und Schankrecht verliehen. 1908 ging der Betrieb in den Besitz von Joseph Göller über, der ihn in seiner Familie weitergab.

7. Zeiler Käppele
Als „frän­kisches Lourdes“ wird das Käppele auf dem Zeiler Kapellenberg bezeichnet. Die in Anlehnung an das französische Lourdes gestaltete Grotte und die monumental wirkende Bergkapelle wurden 1883 bzw. 1897 auf Initiative von Pfarrer Karl-Josef Link erbaut. Seitdem ist der Ort ein häufig und regelmäßig besuchter Wallfahrtsort. Von hier aus erfreut ein weiter Rundblick auf die Stadt, über das Maintal bis zum Steigerwald, nach Norden zur Rhön, nach Osten vom Feldaltar aus nach Bam­berg und zum Frankenjura. Südöstlich liegt Schmachtenberg mit dem Talschloss, überragt von der Burgruine Schmachtenberg – eine im Wald versteckte große Burg­an­lage mit zum Teil er­hal­tenen Turm- und Mauerresten.

Zeiler Käppele (06.02.2018, Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge © Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge)

Gastronomie

Gastronomie

Ein um­fang­reiches An­ge­bot an Cafés, Restaurants, Gaststätten, Weinstuben und viele weitere Lokale zeichnet Zeil am Main aus.

Nähere In­for­ma­ti­onen finden Sie auf der In­ter­net­sei­te:
www.zeil-am-main.de

Führungen und Ver­an­stal­tungen in Zeil am Main

Führungen und Ver­an­stal­tungen in Zeil am Main

Stadtführungen

Von April bis ein­schließ­lich Ok­to­ber findet zum Auftakt und zum Ab­schluss der Saison je eine allgemeine Stadtführung für Ein­hei­mische und Gäste statt. Die Termine für diese allgemeinen Stadtführungen sind am letzten Sams­tag im Monat April und am letzten Samsatg im Monat Ok­to­ber. Daneben bieten wir für Gruppen gerne auc Stadtführungen nach Ver­ein­ba­rung an.

Hexenführungen

In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges wurde Zeil als Richtplatz des Hochstifts Bam­berg zum Schauplatz einer der schwersten Hexenverfolgungen in Franken. Bei der Hexenführung begleiten wir Sie zu his­to­rischen Stätten und steinernen Zeugnissen aus jener Zeit: Am Pranger wurden die Urteile „solemniter publiciert“. Der Stadtturm diente als Hexenverlies und ein Tanzplatz der „zauberischen Malefizper­so­nen“ liegt heute in einer ma­le­rischen Seitengasse.

Weitere In­for­ma­ti­onen: Tel. 09524 9490 und unter www.zeil-am-main.de

Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

Eine Dokumentation im Originalschauplatz Stadtturm und im angebauten Fronhaus informiert und sensibilisiert die Be­su­cher für dieses komplexe Thema. Die Aufarbeitung zahl­reicher Dokumente wie das Tagebuch des Johann Langhans, der selbst Opfer wurde, Briefe und Protokolle der Vernehmungen und Folterungen der betroffenen Menschen machen dies möglich.

Weitere In­for­ma­ti­onen: Tel. 09524 949-861 und unter www.zeiler-hexenturm.de

Zeiler Hexenturm Zeiten

Weinverkostungen und -führungen

Der Reiz einer Wein­pro­be mit Frankenweinen liegt neben an­spruchsvoller Weinqualität im Abschmecken un­ter­schied­licher Rebsorten, Qualitätsstufen und Jahrgänge. Der Frankenwein ist kein lauter, aufdringlicher Allerweltswein, kein billiges Konsumgetränk, sondern ein Individualist. Der Freundeskreis des Frankenweins wird größer von Jahr zu Jahr und bleibt doch ein erlesener Kreis.

Weitere In­for­ma­ti­onen: www.zeil-am-main.de, www.abt-degen-weintal.de

Feste feiern

Am ersten Au­gust-Wo­chen­en­de feiern wir das dreitägige Zeiler „Alt­stadt-Weinfest“. Viermal im Jahr findet ein Markttag statt. Unsere vielfältigen Ver­an­stal­tungen während des ganzen Jahres finden Sie im Ver­an­stal­tungskalender: www.zeil-am-main.de

Das Abt-Degen-Weintal – Ein Landstrich zum Erleben und Genießen

Das Abt-Degen-Weintal – Ein Landstrich zum Erleben und Genießen

Eingerahmt wird das Abt-Degen-Weintal von einer prachtvollen Natur- und Kulturlandschaft. Die beiden Ortschaften Zeil und Sand werden durch den Main von­ei­nan­der getrennt. Auf der einen Seite begünstigen die Ausläufer der Haßberge den Anbau von Weinreben und auf der anderen Seite sind es die Ausläufer des Steigerwalds.

Namensgebend ist Abt Alberich Degen, der zusammen mit Zisterziensermönchen im 17. Jahrhundert zum Anbau der aus Österreich stammenden Silvanerrebe in Franken beitrug – zu genießen in He­cken­wirt­schaften, Weinfesten oder Vinotheken. Denn Weinfestzeit herrscht im Abt-Degen-Weintal das ganze Jahr über. Bewusst setzen die Winzer auf kleinere Rebflächen und auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Reben und der Natur. Unter Kennern ist das Abt-Degen-Weintal schon lange ein Geheimtipp.

Weitere In­for­ma­ti­onen: www.hassberge-tourismus.de

Rad­fah­ren und Wandern

Rad­fah­ren und Wandern

Der Main-Radweg in Franken zählt zu den schönsten Radfernwegen Deutschlands. Hier führt dieser durch das Abt-Degen-Weintal. Durch die Mainauen geht es weiter in die his­to­rische Alt­stadt von Haßfurt oder entgegengesetzt in die Weltkulturerbe-Stadt nach Bam­berg.

Weitere Infos: www.mainradweg.com

Abt Degen Weintal (06.02.2018, Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge © Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge)

Der Abt-Degen-Steig am Südhang der Haßberge lockt mit Strecken zwischen fünf und 25 Kilometern – und macht es Wanderern und Spa­zier­gän­gern damit be­son­ders leicht, in das Weinerlebnis zwischen Zeil a. Main und dem Ebelsbacher Ortsteil Steinbach einzutauchen. Für jede Wanderlust bietet der Steig etwas – und das sogar bar­ri­e­re­frei. Seinen Namen hat der Steig von dem in Zeil a. Main gebürtigen Abt Alberich Degen. Er hat mit den Zisterzienser-Mönchen im 17. Jh. maßgeblich zum Anbau und zur Verbreitung der Silvanerrebe in Franken beigetragen.

Weitere In­for­ma­ti­onen: www.abt-degen-weintal.de und www.zeil-am-main.de

Sand am Main

Sand am Main

Sand Stadtkarte (06.02.2018)

Eine der größten Weinbauge­mein­den des Land­kreises Haßberge liegt herrlich am Rande des Naturparks Steigerwald und der Haßberge in einer Fluss- und Seen­land­schaft, die ihresgleichen sucht. Selbst im Ort müssen Sie nicht auf dem Trockenen sitzen. Sander Winzerfamilien erzeugen frän­kisch-fruchtige Qualitäts- und Prädikatsweine, die bereits sehr zahl­reich prämiert wurden. Verkostet werden diese am besten in einer der Sander Gaststätten, He­cken­wirt­schaften oder bei den Winzern zu frän­kischen Spe­zi­a­li­täten, die sie bei ihren Garten- und Winzerfesten anbieten. In der Herbstsonne reifen die Trauben der Lagen Kronberg, Himmelsbühl und Fischersberg.

Altwässer bilden ein großes, reizvolles und artenreiches Gelände, das unter Na­tur­schutz steht. Die Tier- und Pflan­zen­welt im und am Wasser werden den Gästen auf dem Gewässerlehrpfad nähergebracht. Das Anglerparadies besteht aus Altmaingewässern und einem Baggersee. Dort sind kapitale Fänge von ver­schie­densten heimischen Fischen möglich.

Gewässerlehrpfad in Sand am Main

Der Wan­der­weg S 1 „Rund um den Altmain“, ca. 4 km, ist nahezu deckungsgleich mit dem Gewässerlehrpfad des Sportanglervereins am Obermain. Sie beginnen die kleine Wan­de­rung am gemeindlichen Bauhof (ehemalige Kläranlage) in der Seestraße in Rich­tung Osten, immer am Nordufer des Unter- und Obermains ent­lang in Rich­tung Limbach durch das Na­tur­schutz­ge­biet „Sandmagerrasen bei Limbach“. Nach einer Kehre am Ostufer der Altmaingewässer gehen Sie wieder zurück in Rich­tung Sand. Vorbei am Festplatz des Altmain-Weinfestes gelangen Sie wieder zurück zum Aus­gangs­punkt.

Der Weg durch das Na­tur­schutz­ge­biet ist zu jeder Jah­res­zeit ein High­light und ist leicht und ohne Stei­gungen zu erwandern. Die einzelnen Hinweistafeln beschreiben die Flora und Fauna am Altmaingewässer.

Feste feiern

• Anziehungspunkt ist das Altmain-Weinfest am 2. Wo­chen­en­de im Juli. Beim „Sander Käskuchen“ langen auch die Kleinen gerne zu, bevor sie sich auf der Frei­zeitanlage mit Bolzplatz und Wasserspielfläche oder auf einem anderen Spielplatz vergnügen. Gleichzeitig präsentieren junge Sander Winzer alljährlich ihre neuen Jahrgänge am idyl­lisch gelegenen Untermain unter dem Motto „Wein und Main“.
• Der alljährliche Korb- und Weinmarkt findet immer auf dem Dorfplatz zwei Wochen vor Ostern statt.
• Und nicht zu vergessen: Winzer- und Hofschoppenfeste. Traditionell am ersten Wo­chen­en­de im Sep­tem­ber feiern die Sander ihre Kirch­weih in der Gastronomie und auf dem Rummelplatz.

Life-Natur-Projekt

In der Mainaue bei Sand a. Main wird der Na­tur­schutz zum Frei­zeitvergnügen. Am Hochreinsee zwischen Sand a. Main und Knetzgau wird das EU-Life-Projekt zum Abenteuer für große und kleine Naturforscher: Otto Elsner und sein Team haben einen außergewöhnlich schönen Weg angelegt. Hier können die Kinder Natur (be-)greifen. Einer der Zugänge zum Life-Projekt-Gebiet befindet sich auf der Nordseite des Campingplatzes der Ge­mein­de Sand a. Main.

Weitere In­for­ma­ti­onen zu dem Life-Projekt finden Sie unter www.mainaue.de

Aussichtsturm in der Mainaue (06.02.2018, Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge © Haßberge Tourismus im Naturpark Haßberge)

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern