Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien 343 396
Länge ca. 13 km
Dauer ca. 3,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
(5)
Landschaft
(3)
(3)
Gastronomie
(3)
(3)
An­spruch / Kondition
(4)
(4)
Weg­be­schrei­bung
(3)
(3)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Ins Ahorntal und Ailsbachtal

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Herrliche Weitblicke wechseln sich mit imposanten Fels­for­ma­ti­onen ab und verleihen dieser Tour in der Frän­kischen Schweiz die Note „be­son­ders wertvoll“. In kurzen Abständen verändert sich das Landschaftsbild und begeistert den Wanderer auf Schritt und Tritt. Bei genauem Studieren des Fahrplans lässt sich die Wan­de­rung auch Mon­tag bis Frei­tag mit der Bus­linie 396 – dann al­ler­dings ab Bayreuth bis/ab Kirchahorn – in zwei Etappen aufteilen.

Unser aktuelles Video zum Tipp finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Burg Rabenstein (24.10.2011, VGN © VGN)
im Ailsbachtal (24.10.2011, VGN © VGN)

Karte

Karte

Karte "Ins Ahorn- und Ailsbachtal" – Waischenfeld – Hannberg – Kirchahorn – Neumühle – Oberailsfeld. (24.10.2011)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Unsere Wan­de­rung beginnt an der Bus­hal­te­stel­le Waischenfeld Plärrer.

Waischenfeld Plärrer
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Der Gelbpunkt und der Gelbring sind unsere ersten We­ge­zei­chen, zunächst in die Sei­ten­stra­ße „Buchberg“ bis vor Hannberg (2 km). Nach oben führt der Weg uns nach Haus Nr. 8 an einem Trafohäuschen vorbei stetig aufwärts in den Wald hinein. Auch beim ersten Abzweig
ge­ra­de­aus – beide Markierungen links an einem Baum – steigen wir im großen Rechtsbogen nach oben. Nach einer ebenen Passage tauchen in einem Links­bo­gen eine Mariensäule und ein Kruzifix auf. Gleich ver­las­sen wir weiter nach oben den Wald und entscheiden uns für einen Abstecher nach rechts zum Aussichtspunkt „Hohe Warte“(0,25 km), den wir nach einem Solarpark rechts ab erreichen.

Wie gekommen, so zurück zum Hauptweg, schwenken wir dort nach rechts – Hannberg: 1,5 km bzw. Kirchahorn: 5 km – nach wie vor sind Gelbpunkt und Gelbring die We­ge­zei­chen. Der ab­wechs­lungs­reiche Weg führt eben über die Hochfläche und eröffnet Ausblicke über die sanften Bergrücken, aber auch Fels­for­ma­ti­onen der Frän­kischen Schweiz. Hinter einer kleinen Kapelle fädeln wir nach 400 m in ein Sträßchen ein, das uns direkt nach Hannberg bringt (km 2,5).

Dort machen wir einen kleinen Umweg, biegen in die erste Straße nach links ab und kommen zur St.-Johannes-Kapelle, die einen kurzen Besuch wert ist.

Kapelle St. Johannes in Hannberg

Die Innenausstattung der Kirche, die 1927 eingeweiht wurde, ist von ein­facher Schönheit. Als besondere Kostbarkeit birgt die Kapelle ein holzgeschnitztes Wandkreuz aus dem 16. Jahrhundert, das aus der alten Kapelle entnommen wurde.

Weiter auf dem Dorfsträßchen schwenken wir bei Haus Nr. 7 nach rechts und kommen so wieder vor zur Hauptstraße (Ränscherallee) – dort nach links zum Ortsausgang. Nach Eichig (1,5 km) ist zunächst rechts unsere Rich­tung, nach wie vor mit dem Gelbpunkt und dem Gelbring  ge­kenn­zeich­net. Es folgt eine Gabelung vor einem land­wirt­schaft­lichen Anwesen, links ist unser Weg bis zum nächsten Abzweig. Nur noch der Gelbpunkt  begleitet uns Rich­tung Kirchahorn ge­ra­de­aus auf einem Schotterweg. Weiter geht es am Wald­rand ent­lang bis hin zu weiteren Hin­weis­schildern am Waldeck (km 4,4).

Rechts, im großen Bogen wandern wir entspannt weiter (Wasserschutzgebiet). Nach einem kurzen Stück durch freies Feld begleitet uns nun Fichtenwald auf der rechten Wegesseite, wo die Bäume wie an einer Schnur gezogen hintereinanderstehen. Bald taucht der Weg in den Wald ein, der Rotring stößt von links zu uns. Auf der ab­wechs­lungs­reichen Strecke verlässt uns bald der Gelbpunkt, mit Holzweg­wei­sern ge­kenn­zeich­net, nach rechts. Der Rotring führt uns nun in einem kleinen Hohlweg abwärts, dann im Rechtsbogen über eine Kreu­zung hinaus ins Freie. Gleich links eine Rastmöglichkeit mit schönem Ausblick hinunter nach Kirchahorn, Wander- und Infotafeln geben Auskunft.

Vom Rastplatz aus geradewegs über den aus dem Wald kommenden Weg ( Gelbpunkt nach Brünnberg/Kirchahorn). Ein Sträßchen führt bald im Links­bo­gen zunächst an zwei Scheunen vorbei in den Weiler Dentlein. In der Orts­mit­te bei einem roten Hydranten dann rechts und auf Verbundpflastersteinen weiter den Berg hinunter an den Ortsrand von Kirchahorn. In der Straße Hirtenanger begleiten uns zahl­reiche Wanderzeichen auf dem Weg nach unten zur Staatsstraße 2185 – direkt auf den Gasthof „Frän­kische Schweiz“ zu (km 6,1).

Mehr unter www.ahorntal.de.

Nach einer gemütlichen Einkehr nur kurz nach rechts, Rich­tung Christanz, geht es am Sportplatz vorbei, über die Ailsbachbrücke (Infotafel über das Ahorntal) bis zu einem Querweg. Von den zahl­reichen We­ge­zei­chen entscheiden wir uns für das Blaukreuz bis nach Oberailsfeld, das kurz nach rechts, dann gleich wieder links den Hang hinaufweist.

Zweispurig auf Verbundsteinen steigen wir nach oben und bleiben nach dem Rechtsbogen quer zum Hang dem Blaukreuz treu. U. a. verlässt uns der Fränkischer Gebirgsweg Frän­kische Gebirgsweg links hoch.

Oberhalb des Tales genießen wir auf dem fein geschotterten Weg, der dann am Wald­rand ent­lang zum Wie­sen­weg wird, die schöne Aussicht. Der Weg wird schmäler, wird zum Pfad, taucht in den Wald ein, wird dann aber wieder breiter und verlässt das Wald­stück. Gepflastert nur wenige Meter nach oben, dann rechts und weiter abwärts bis zur Felsgruppe mit Rastbank, danach über ein kleines Sträßchen. Der an­schlie­ßende Pfad führt an einem Felsen vorbei bis zu einem Abzweig. Nach links steigen wir serpentinenartig, zwischendurch auch über Treppen, in die Höhe. Ab sofort konzentrieren wir uns nur noch auf den schönen Höhenweg, auf dem sich immer wieder Ausblicke auf die andere Talseite eröffnen (km 9,6).

Mit dem Blaukreuz weiter als Begleiter kommen wir zum Schneiderloch mit herrlichem Blick hoch zur Burg Rabenstein. Hinter dem Durchlass über die Treppen abwärts – nur kurz Orientierungsprobleme bei einem Abzweig. Das Blaupfeil 7 ersetzte hier das vermisste Blaukreuz und lenkt uns geradewegs oberhalb des Bachlaufes bis vor zu einem Park­platz. Dahinter vorsichtig über die Straße und gleich über eine Holzbrücke und den Ailsbach.

Nur kurz am Bach ent­lang, der Weg steigt an, führt an einem Kletterfelsen vorbei und hinter einem Durchlass weiter nach oben. Ca. 200 m nach dem Felsentor ist vor allem im Herbst wegen des Laubbefalls Aufmerksamkeit geboten, denn das Blaukreuz weist an dieser Stelle etwas zu weit nach rechts. Wir steigen im lichten Wald ge­ra­de­aus nach oben und stoßen dann nach gut 50 m wieder auf die Sicherheit bringende Blaukreuz-Markierung. Nach dem Scheitelpunkt verengt sich der hier teilweise ver­wach­se­ne Weg, wird bald aber breiter und verläuft angenehm bergab. Auf den letzten Metern werden wir durch einen wunderschönen Blick in den mit Wachholderbüschen und Felsen durchsetzten Hang belohnt. Den Fokus auf den Kirchturm gerichtet, passieren wir die ersten Häuser von Oberailsfeld und kommen zum Brauereigasthof Held Bräu und somit gleichzeitig zur Bus­hal­te­stel­le unmittelbar davor.

Klaussteinkapelle (24.10.2011, VGN © VGN)

Je nach Zeitlage ist die Einkehr eine willkommene Gelegenheit, den hoffentlich auch für Sie lohnenswerten Ausflug ausklingen zu lassen.

Wenn die Zeit drängt, bieten sich weitere Al­ter­na­ti­ven an:
  • Bus­fahrt bis Pottenstein, dann dort Ausklang und Wei­ter­fahrt mit dem Wiesenttal-Express über Pegnitz oder Ebermannstadt.

    In­for­ma­ti­onen zu Pottenstein unter: www.pottenstein.de
  • Direkte Bus­fahrt mit der Linie 343 bis zum Bahn­hof Neuhaus a. d. Pegnitz. Dort Einkehr im Gasthof „Zur Frankenalb“ (Tel. 09156 927172) – genau neben dem Bahn­hof. Der Stun­den­takt des „Pendolinos“ oder der Mit­tel­fran­kenbahn macht’s möglich ...
Neuhaus a. d. Pegnitz Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keit

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Brauereigasthof Held
Inh. Helmut Polster

Oberailsfeld 19
95491 Ahorntal
Tel: 09242 295
Fax: 09242 743030
Ruhetag: Mitt­woch; Übernachtungsmöglichkeiten;
Dunkles Bauernbier ist die Spe­zi­a­li­tät der „Helden" aus Oberailsfeld, aber auch Helles, Weizenbier und Pils werden im Ailsbachtal gebraut.

Gasthof „Frän­kische Schweiz“
Fam. Hofmann

Kirchahorn 15
Ahorntal
Tel: 09202 301
Ruhetag: Mon­tag

Gasthof „Zur Frankenalb“

Bahn­hofstr. 17
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 927172
Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

7. September 2015 17:13 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

In Verbindung mit der 3-Täler Wanderung aus dem Prospekt 'Freizeitlinie 343 - Bier-, Brotzeit und Burgen-Express' war es für uns eine schöne Tagesrundtour.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)