Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Aussichtspunkte
Region Steigerwald
Linien R1 R81
Länge ca. 15,5 km
Dauer 3,5 - 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(14)
(14)
Landschaft
(11)
(11)
Gastronomie
(22)
(22)
An­spruch / Kondition
(14)
(14)
Weg­be­schrei­bung
(20)
(20)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Höhenwege und Weinberge im Oberen Aischtal

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Manchen Wander- und Weinfreunden vielleicht schon bekannt, nun auch als VGN-Frei­zeittipp über­nom­men, bietet diese Tour mit einer längeren (ab Neustadt a. d. Aisch) und einer verkürzten Route (ab Dietersheim), vor allem Neueinsteigern „für beide Geschmacksrich­tungen“ genau den richtigen Start zum Wandern mit dem VGN. Na dann, wohl bekomms...

Weinberge in Franken (VGN © VGN GmbH)
Bewirtungshaus Weinbauverein Ipsheim (13.10.2012, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Höhenwege und Weinberge im Oberen Aischtal" – Weinwan­de­rung: Neustadt an der Aisch – (Dietersheim) – Burg Hoheneck – Ipsheim

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­hof in Neustadt an der Aisch R1 aus starten wir unsere Wan­de­rung zu den Weinlagen rund um die Burg Hoheneck nach rechts in die abwärts führende Straße.

Neustadt an der Aisch Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Bereits vor der Ein­mün­dung in die B 470 – bei den drei Infotafeln der Stadt Neustadt an der Aisch – heißt es erneut rechts ab und durch die Bahnhun­ter­füh­rung. Dahinter links folgen wir dem Gelbstrich unserer bis zur Burg Hoheneck durchgängigen Markierung. Zunächst durch die Straße „Am Hutsberg“ am Bahndamm ent­lang. Nach dem Firmengelände des ehemaligen Frän­kischen Metallhüttenwerkes stoßen der rotes Doppelkreuz und das örtliche We­ge­zei­chen N8 zu uns und weisen nach rechts in den Beerbacher Weg Rich­tung Burg Hoheneck. Immer dem Sträßchen weiter den 306 m hohen Hutsberg hinauf, führt dann ein Schotterweg im Rechtsbogen aufs freie Feld hinaus. Bereits hier öffnen sich durch die Baumreihen weite Blicke über Neustadt a. d. Aisch hinaus ins Untere, an der bald folgenden Gabelung dann auch ins Obere Aischtal.

Blick vom Hutsberg (30.06.2011, VGN © VGN GmbH)

Nach links ist unsere Laufrich­tung zunächst an der Hangkante ent­lang, bis es bei einer  Bank rechts in einem Pfad in einem geschützten Landschaftsbestandteil nach unten geht (km 1,8). In, oder je weiter es abwärts geht, auch neben der Heckenreihe dann im Tal geradewegs über ein Sträßchen (N8 zweigt hier nach links ab) und eine ein Baumreihe zu. Ein Steg bringt uns, fall erforderlich, über den Bachlauf nach dem wir auch die an­schlie­ßende Straße geradewegs über­que­ren.

Hinter einem freistehenden Haus (Nr. 42) führt ein Wie­sen­weg dann rechter Hand auf das eingesäumte Bach­bett zu. Ihm folgen wir nach links, bald an einer Brücke vorbei, weiter unter einer Hochspannungsleitung hindurch und dann wieder in den Wald hinein. Der breite Weg windet sich durch den Forst, steigt mäßig an und erreicht nach einem Rastplatz wieder die freie Flur (km 3,8). Nach einem langgezogenen Links­bo­gen – im Blickfeld ein großer Hochspannungsmast – geben die an den Leitplanken an gebrachten Wanderzeichen der links nach Beerbach führenden Straße die Rich­tung vor. Bis zum Wald­rand hoch müssen wir den Asphalt in Kauf nehmen, dann zweigt nach ca. 170 m ein unscheinbarer Weg schräg nach rechts in den Wald hinein – der Gelbstrich an einem Straßenpfosten. Nach 30 m eine Ruhebank vor einer Eiche als weiterer Anhaltspunkt. Der schmale, stellenweise grasige Pfad schlängelt sich nach oben und mündet nach Ver­las­sen des Waldes in der Kurve eines Querweges – die We­ge­zei­chen hier im Rücken an einem Baum. Hier nun nach rechts stets am Wald­rand ent­lang, geht es je nach Jah­res­zeit auch manchmal auf dem mit Gras überzogenen Weg weiter, drei große Windanlagen links am Hang.

Nach dem dritten freistehenden Jägerstand dann durch ein Wald­stück bis zu einer Straße. Dort rechts und an zwei Weihern vorbei hoch bis zum Scheitelpunkt des nach Dietersheim führenden Sträßchens. Nach links setzen wir unsere Tour auf dem geschotterten Flurweg fort. Leicht abwärts geht es weiter bis zu einem Teersträßchen – rechts an einem Baum ein Hinweis: Neustadt 5 km. Nur rund 100 m auf geteerten Untergrund nach links, dann wieder gut ge­kenn­zeich­net nach rechts vorbei an einem Sperrzeichen für Auto und Motorräder. Die anschießende Abzweigung nach rechts ignorieren wir –  Gelbstrich und rotes Doppelkreuz bleiben unsere We­ge­zei­chen. Nach weiteren 300 m stoßen wir auf einen Querweg (km 5,8).

Verkürzte Va­ri­an­te ab Dietersheim

Hier ist der Einfädelpunkt für die vom Bf Dietersheim hoch kommende verkürzte Va­ri­an­te!

Vom Bahn­hof Dietersheim aus gehen wir in Fahrt­rich­tung bis zum Bahn­steigende, queren durch den Durchlass die Gleise und fädeln nach rechts an der Bahn­tras­se ent­lang in die Beerbacher Straße ein. Nach 200 m beim beschrankten Bahnübergang dann links hoch in die Weinbergstraße und weiteren 200 m (hinter der Sparkasse) rechts leicht ansteigend in die Schützenstraße.

Vorbei an einer Panoramatafel und den zahl­reichen Hinweisen „Sport- und Festhalle“, „Schützenhaus“ und „Waldsportanlage“ bleiben wir auf dem Weg nach oben weiter im Links­bo­gen in der Schützenstraße, die bald zur Spielstraße wird und bald darauf die Bezeichnung „Waldsiedlung“ bekommt. Weiter auf den Wald­rand zu, dort nach rechts bis zum zweiten, schmäleren Schaltkasten.

Hier wieder nach links und nach einem kurzen Stück am Wald­rand ent­lang geradewegs in den Wald hinein. Wieder nach gut 200 m treffen wir bei einer großen Eiche auf die von Neustadt a. d. Aisch ausgehende Va­ri­an­te der Tour und auf die ersten für uns relevanten We­ge­zei­chen (km 1,4).

Gelbstrich und rotes Doppelkreuz leiten uns bei der mächtigen Eiche von Neustadt aus kommend nach links, von Dietersheim ausgehend ge­ra­de­aus Rich­tung Burg Hoheneck (4,8 km). Der oftmals etwas ver­wach­se­ne Weg führt zum Schweinebach, den wir auf einem Steg über­que­ren.

Steg über den Schweinebach (13.10.2012, VGN © VGN GmbH)

Auf dem geschotterten Sträßchen dann nach rechts ohne Weg­zei­chen hinaus aufs freie Feld. Erst in den zweiten Abzweig, bei einem freistehenden Bäumchen, schwenken wir ohne Markierung nach links, gehen auf den Wald zu und geradewegs hinein (Gelbstrich und rotes Doppelkreuz nun wieder u. a. am Sperrschild und nach 100 m rechts an einem Baum). Auf dem breiten Weg in den Misch­wald hinein folgt eine schöne Passage, die nach einigen Bögen bei der geteerten Ver­bin­dungs­stra­ße Dottenheim – Walddachsbach, dahinter ein großer Weiher, endet. Schräg nach rechts über die Straße, kurz danach rechts halten und auf den nahezu parallel zu ihr verlaufenden Weg weiter durch einen Eichenhain. Bei der nächsten Ein­mün­dung (Gabelung mit Rastplatz und dem Hinweis Burg Hoheneck 5 km) folgen wir ein ganzes Stück dem geteerten Sträßchen unterhalb der Weinhänge rechts des Weges.

Ab dem ersten Anstieg wechselt der Bodenbelag, leicht geschottert geht es hoch bis zu einer 3-fach Gabelung mit zwei Ruhebänken. Hier ver­las­sen wir steil nach links aufwärts die Weinberge (km 9,8 – ab Dietersheim km 4,0). Kurz vor der Anhöhe deuten unsere We­ge­zei­chen Gelbstrich und rotes Doppelkreuz sowie der Hinweis Burg Hoheneck 3 km nach rechts (Schild durchgebrochen; Stand 13.10.2012). Auf den ersten Metern auf den von Brombeerhecken und anderen Sträuchern gesäumten Weg, danach dann noch einmal kurz ansteigend öffnet sich der Blick links des Weges. Kurz abwärts, wieder durch den Wald, erreichen wir eine Hochfläche, wo wir Schritt für Schritt den herrlichen Weitblick über das Windsheimer Becken genießen können. Weiter immer am Wald­rand ent­lang, aber stets mit freier Sicht zu den Ausläufern des Steigerwaldes und der Frankenhöhe, wird auch bald recht vor uns die Burg Hoheneck sichtbar. Die Burg selbst kann leider nicht mehr besichtigt werden - es werden auch keine Führungen an­ge­boten. Termine zu denen die Burg im Rahmen von Ver­an­stal­tungen besichtigt werden kann, hängen am Tor oder sind unter der Homepage www.burg-hoheneck.de  zu entnehmen. Bei einem Rund­gang um den Burggraben kann man aber viele Eindrücke sammeln und die weit reichende Aussicht genießen.

Der Weg mündet in das Sträßchen Bühlberg – Ipsheim dem wir ge­ra­de­aus bis vor Bühlberg folgen (km 11,9 – ab Dieterheim 7,5). Bei einer Koppel in der sich Alpakas tummeln, dann rechts und vor zum Wanderpark­platz mit einen großen Holzweg­wei­ser. Links ist unser Weg an der Infotafel der Ipsheimer Weinwan­der­wege vorbei, dann rechts durch das Eisentor abwärts bis zu einem Querweg. Hier links eröffnen sich neue, weit­rei­chende Aussichten. Rechts grüßt die Burg Hoheneck, unterhalb der Weinort Ipsheim im Aischtal, Ziel unserer Wan­de­rung.

Burg Hoheneck:

Das Wahrzeichen der Ipsheimer Weinanlage und ihr Namensgeber ist die Burg Hoheneck. Erste Dokumente gehen auf das Jahr 1132 zurück. Die Burg durchlebte eine wechselvolle Geschichte, in der sich die Hohenloher, Hohenzollern und Wittelsbacher als Burgherrn ablösten. Seit 1953 ist die Stadt Nürn­berg Eigentümerin der Burg Hoheneck und stellt sie ihrem Kreisjugendring als Bildungsstätte zur Ver­fü­gung (Quelle: Wikipedia).

Nach dem Rechtsbogen führt ein Geländer gesicherter Steig weiter nach unten, dort wenige Meter links und gleich wieder rechts ab direkt Rich­tung Bewirtungshaus des Weinbauvereins Ipsheim (Weinnest).

Viele Wege führen nach unten in den Weinort. Wir entscheiden uns vom Bewirtungshaus aus gesehen – mit Blick nach oben – für den linken Weg. Erführt im Links­bo­gen abwärts an der 2010 erbauten Kapelle am Weinberg vorbei, danach weiter linker Hand nach unten. Rund 200 m vor dem Quersträßchen bietet es sich bei trockenem Wetter an ge­ra­de­aus an der Heckenreihe auf den Wiesenpfad ent­lang und zwischen den Felder weiter bis einer kleinen Brücke zu laufen, dahinter links und erst hier vor zum Fuß- und Radweg. Dort dann rechts und in der Waldstraße am Friedhof vorbei, über den Bahnübergang rechts zum Bahn­hof R81 oder geradewegs in den Ort hinein wo man in einer der zahl­reichen Gasthöfen und He­cken­wirt­schaften den Tag ruhig ausklingen lassen kann.

Ipsheim Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Bewirtungshaus des Weinbauvereins Ipsheim

Ipsheim
An Sams­tagen startet die Bewirtung um 13 Uhr, an den Sonn- und Fei­er­tagen um 11 Uhr.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

5. Mai 2016 20:56 Uhr, Christiane Haustein, Nürnberg

Eine sehr gut beschriebene Tour, dem Autor ein großes Lob. Die beschriebene Bank am Anfang ist mittlerweile braun und nicht mehr blau. Wir hatten selber Picknick mitdabei und konnten dadurch die schönen Rastplätze sinnvoll nutzen. Es war ein toller Tag, vielen Dank für die gute Wanderung

1. Mai 2016 19:20 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Tolle, abwechslungreiche Wanderung.

1. November 2014 19:28 Uhr, Birgit, Nürnberg

Eine super Tour. Leider sind die GPS-Daten erst ab Dietersheim. Aber der Weg ist sehr gut markiert (Abzweiger an der blauen Bank ist direkt rechts davon!), sonst war die Tour problemlos zu laufen. Vielen Dank für diese Tour. Großer Spaß mit tollen Ausblicken - geniale Laubfärbung in den Weinbergen und Sonne. Was will man mehr.

17. April 2014 19:48 Uhr, Hertel, München

Sehr schöne Landschaft, erstklassige Beschreibung. Gastronomie in Ipsheim: leider alles geschlossen

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)