Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Naturpark Altmühltal
Linien R6 R63
Länge ca. 19 km
Dauer ca. 5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(3)
(3)
Landschaft
(3)
(3)
Gastronomie
(1)
(1)
An­spruch / Kondition
(3)
(3)
Weg­be­schrei­bung
(4)
(4)

Höhenprofil

Höhenprofil
Vom Altmühl- übers Schambachtal nach Wei­ßen­burg

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Von Pappenheim, der ehemaligen Residenzstadt der Reichserbmarschälle mitten im Altmühltal, aus starten wir unsere land­schaft­lich ab­wechs­lungs­reiche Wan­de­rung. Zunächst hinauf auf den Weinberg mit herrlicher Aussicht, dann auf und ab durch ausgedehnte Wald- und Feldpassagen und abwärts ins liebliche Schambachtal zum „Schneckenhaus Gottes“, der St.-Gunthildis- Kapelle. Über ein herrliches Trockental und den Römerbrunnen kann man im Araunerskeller oder in einer der zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten in Wei­ßen­burg den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Burg Pappenheim (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Pappenheim - Geislohe - Suffersheim - Wei­ßen­burg (05.02.2016)
Wei­ßen­burg Stadtkarte (05.02.2016)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Pappenheim Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von Treucht­lingen her kommend geht es in Fahrt­rich­tung den Bahn­steig ent­lang, dann nach den Treppen rechts durch die Bahn­tras­se und im Links­bo­gen Rich­tung In­nen­stadt. Gegenüber dem alten Bahn­hofs­ge­bäu­de weist ein blaues Hin­weis­schild den Weg in die Alt­stadt. Vorbei an einer Tankstelle, bleiben wir nach der Un­ter­füh­rung auf dem Fußweg in einer schönen Lindenallee. Wer will, macht einen kurzen Abstecher zur Weidenkirche, einer offenen und natürlichen Kirche, die aus vielen in die Erde gesteckten Bündeln von Weidenruten besteht. Weiter im Bahnweg, bald unterhalb der mächtigen Stammburg der Erbmarschälle und Grafen von Pappenheim, wechseln wir in der Schützenstraße beim Zebrastreifen nach der Kath. Pfarrkirche Mariä Him­mel­fahrt die Stra­ßen­sei­te. Wieder kurz in der Bahn­hof­stra­ße, folgen wir rechts der Bauhofstraße, im Links­bo­gen dann der Graf-Carl-Straße. Vorbei am Alten Schloss, heute Wohnsitz der gräflichen Familie, und der se­hens­werten Stadtkirche St. Marien, erreichen wir den Markt­platz.

Rechts ab, schlendern wir über die Altmühlbrücke und folgen danach den zahl­reichen gelben Aus­schil­de­rungen des Naturparks Altmühltal und der Stadt Pappenheim nach rechts in die Beckstraße. Bald erneut über einen Zebrastreifen, danach rechts, es geht immer noch in der Beckstraße auf einem Pfad an einer Baumreihe ent­lang bis an den Stadtrand (Rastbänke und Infotafeln).

Ortswanderwe­ge­zei­chen (05.02.2016, VGN © VGN GmbH)
Ortswanderwe­ge­zei­chen (05.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Das We­ge­zei­chen des Ortswan­der­weges 5 und das der Schlaufe 8 des Altmühltal-Panoramaweges führen uns von hier aus linker Hand hinauf zu einem herrlichen Ausblick über Pappenheim und eine romantische Schleife der Altmühl. Nur kurz noch eben auf dem breiten Forst­weg, dann links ab, führt der Weg ge­ra­de­aus, bald an einem Zaun ent­lang. In zwei langen Kehren steigen wir nun auf einem schmäler werdenden Pfad im Misch­wald stetig aufwärts, später an Felsen vorbei bis zu einem breiten Querweg, dort links. Noch ein Stück den Weinberg hinauf, werden wir bald mit einem herrlichen Panoramablick belohnt, Rastbank und Pavillon inklusive!

Blick auf Pappenheim (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)

In einer Allee mit schönen Hangabschnitten und Ausblicken ver­las­sen wir auf dem Schlaufenweg 8 gemächlich den Aussichtspunkt. Serpentinenartig durch Gartenanlagen geht es hinab bis zu einem geteerten Querweg. Hier dann rechts, wieder mäßig ansteigenden nach oben und „An der Stöß“ im Links­schwenk hinunter zur nach Göhren führenden Straße.

An der Bus­hal­te­stel­le queren wir diese Straße ge­ra­de­aus und weiter in der „Schlaufe 8“ aufwärts. Der grasige Weg verläuft zwischen den Feldern und mündet dann in einer größeren Wegekreu­zung.

Themenwechsel auf dem nächsten Abschnitt: die örtliche 4 – rechts ab – ist kurz­fris­tig angesagt. Zunächst am Wald­rand ent­lang und bei der folgenden Gabelung links in den Wald hinein. Der breite Forst­weg trifft zunächst auf einen Querweg, hier rechts bis zu einer Wegespinne. Die Aus­schil­de­rungen zur Schlaufe 7 des Altmühltal-Panoramaweges über­neh­men nun die Regie auf dem Wei­ßen­burger Reichsstadtweg, zunächst hinauf nach Geislohe und weiter zur St.-Gunthildis-Kapelle. Moderat ansteigend wandern wir aus dem Wald hinaus, dann über die Jurahochfläche und letztlich durch eine Heckenreihe ge­ra­de­aus in das an die 550 m hoch gelegene Geislohe. (km 7,5)

In dem noch zu Pappenheim ge­hö­renden Ort mit manch schmucken Anwesen bleiben wir konsequent auf der Vorfahrtsstraße und ver­las­sen das Dorf nach einem Rechtsbogen am Ortsendeschild nach links. Auf dem Wie­sen­weg hinunter ins Schambachtal, einem Seitental des Altmühltales, kann man nicht fehlgehen. Unten dann nur wenige Meter auf der von oben kommenden Straße, dann ge­ra­de­aus und über den Schambach und danach rechts zur Flemmühle. Nach der kleinen Einöde geht es zunächst am gefassten Mühlbach ent­lang, später folgen wir, vorbei am Gunthildisbrünnlein, dem Schambach, der bei Dietfurt in die Altmühl fließt. Links am Hang dann die ökumenische St.-Gunthildis-Kapelle, zu der wir aufsteigen.

Flemmühle (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)
St. Gunhildiskapelle (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)

St.-Gunthildis-Kapelle
Im Jahre 1995 erbaut, wird sie wegen ihres Grundrisses in Form eines Ammoniten im Volksmund „Schneckenhaus Gottes“ genannt. Gleich unmittelbar links daneben: die im Jahre 2000 freigelegten Fundamente der ehemaligen Kapelle. Durch den Schneckeneingang gelangt man in das Innere der Kapelle, das sein Licht nur aus drei kleinen Fenstern bezieht. Infotafeln und Prospekte geben weitere Auskünfte.
Siehe auch: www.vgn.de/wandern/gunthildis.pdf

Nach dem Abstecher geht es rechts neben der Kapelle noch ein paar Schritte aufwärts, im Wald dann rechts und eben vor zu einer ersten Ein­kehr­mög­lich­keit, al­ler­dings nur Frei­tag–Sonn­tag ab 11 Uhr. (km 10,8)

Von und nach Suffersheim Waldhof und Suffersheim Mitte be­ste­hen Fahrt­mög­lich­keiten mit der Bus­linie 698.1

Aus­gangs­punkt für den weiteren Weg Rich­tung Wei­ßen­burg ist der Wanderpark­platz gegenüber der Bus­hal­te­stel­le Waldhof – Stand­ortbe­stim­mung an den Info- und Wan­der­ta­feln. Nach wie vor befinden wir uns auf dem Wei­ßen­burger Reichsstadtweg. Ent­spre­chend bleibt das We­ge­zei­chen das der Schlaufe 7 des Altmühltal-Panoramaweges. Gelegentlich hilft die oft un­ter­schied­lich dargestellte 11 noch zu­sätz­lich. Ein wunderschöner Talweg verläuft, ohne abzuzweigen, zunächst stets im Talgrund und lässt die Herzen eines jeden Wanderers in diesem Abschnitt des Seitentals höher schlagen.

Bei einem „einseitigen Strommasten“ wird der Untergrund grasiger. Im folgenden Rechtsbogen um eine Kuppe herum, heißt es aufgepasst: Hier zweigt ein meist ausgetretener Wiesenpfad unvermittelt – links auf eine Heckenreihe zu – ab. Die blau-gelben We­ge­zei­chen sind vor diesem Durchlass ge­ge­be­nen­falls im hohen Gras nur schwer sichtbar!

Gleich nach der Hecke rechts, führt bald ein breiter Wie­sen­weg nun auf der anderen Talseite vor zu einem geschotterten Querweg. Nur ca. 20 m mit der 7 nach rechts, dann gleich wieder links, be­stä­tigt das blau-gelbe Wanderzeichen, nun zusammen mit der 11 an einem Holzpfosten angebracht, den richtig eingeschlagenen Weg. Im Tal bleibt der Weg noch grasig, bevor er als Pfad in den Wald hineinführt und in einer Kurve in einem breiten Forst­weg mündet. Links ab folgt ein gerader Abschnitt, nach dem im an­schlie­ßenden Rechtsbogen der Frankenweg Frankenweg von links kommend zu uns stößt.

Erneut folgt ein ziemlich langes, gerades Teil­stück. Bei der nächsten Gabelung (Sitzbank) ver­las­sen uns die vertraute 7 und der Frankenweg Frankenweg nach rechts, wir bleiben ge­ra­de­aus. Über ein Teersträßchen „der Nase nach“ weiter, über­nimmt nun wieder die 11 auf dem kurzen Stück durch den Misch­wald Rich­tung Römerbrunnen. Kurz davor passieren wir eine Wegekreu­zung mit zahl­reichen Hin­weis­schildern sowie einer Ruhebank und folgen der 11 und 13 weiter ge­ra­de­aus. Kurz danach serpentienenartig steil abwärts, erreichen wir bald das vielbesuchte und vielseitige Areal des Römerbrunnens.

Die Sage vom Römerbrunnen
Einst, so wird berichtet, hielt sich hier eine römische Kohorte auf. Einer der Legionäre stieß auf ein Mädchen, das vor Angst flüchtete. Der Römer wollte es zu seiner Sklavin machen, verfolgte es, holte es schließ­lich ein. Da trat sie mit erhobenem Speer dem Römer entgegen. Der Römer zückte sein Schwert und tötete die Germanin, die er dann begrub. Nun wollte er zu seinen Soldaten zurück und stellte fest, dass er sich verirrt hatte. Im Wald entdeckte er eine Quelle und ging dem Lauf des Bächleins nach, das ihn zurück zu seiner Kohorte führte. Dort beschrieb er den günstigen Lagerplatz auf der Anhöhe. Die Römer bauten ihn zu einem Stützpunkt aus und fassten die Quelle zu einem Brunnen.

Römerbrunnen (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)
Ausflugsziel Römerbrunnen (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Zum Araunerskeller:
Weiter abwärts queren wir ein kleines Bächlein und folgen ab hier u. a. dem We­ge­zei­chen 2 halbrechts, die 13 verlässt uns nach wenigen Metern wieder. Vorbei am Kriegerdenk­mal, bleibt die 2 unsere Markierung, die uns nach rund 100 m weiter die Rich­tung vorgibt. Die Sta­ti­on des Waldlehrpfades mit einem Früchtekalender und Klanghölzern sorgt für Abwechslung. Bei einem Abzweig verlässt uns die 6 nach rechts. Bei der nächsten Kreu­zung schwenken wir ohne Aus­schil­de­rung nach links und kommen auf dem Teersträßchen direkt zu den schon sichtbaren Kelleranlagen. (km 16,5)

Rund 45 Mi­nu­ten sollten Sie für den Weg zum Bahn­hof einkalkulieren!
Der Weg dorthin führt über die Straße „An den Sommerkellern“ abwärts, gut ausgeschildert mit dem We­ge­zei­chen des Wei­ßen­burger Römerweges als Begleiter bis zu den Weihern an der Stadtmauer. Auf dem Weg nach unten folgen wir bald linker Hand einem geteerten Fußweg am Aumühlweiher ent­lang, dann durch eine Un­ter­füh­rung und nach links in die Straße „Am Volkammersbach“.

Stadtgraben in Wei­ßen­burg (28.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Dieser Straße folgen wir bis zum querenden Römerbrunnenweg, dort kurz rechts und links hinein in die Straße „An der Hagenau“. Nach den beiden Schulzentren dann rechts ab und vor zum Seeweiher an der his­to­rischen Stadtmauer, dort links. Am Ende des Seeweihers stets ge­ra­de­aus, ist der Weg zum Bahn­hof R6 bald ausgeschildert.

Natürlich bieten sich auch in­ner­halb der Stadtmauern vielseitige Ein­kehr­mög­lich­keiten, um den Tag ausklingen zu lassen. Mehr dazu unter www.weissenburg.de/gastronomie

Wei­ßen­burg Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Weitere In­for­ma­ti­onen zu Wei­ßen­burg finden Sie auch online in unserer Städtetour!

Wei­ßen­burg
2000 Jahre Geschichte

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Suffersheim

Gast­haus „Adler“

Laubenthaler Str. 23
91781 Suffersheim
Tel: 09149 345
täglich 10-22 Uhr; kein Ruhetag. Achtung: Ist die Eingangstür mal verschlossen, bitte den Seiteneingang benutzen! Dazu bitte über die Altmühlbrücke gehen.

Landgasthof „Zum Schneck“

Waldhof 1
91781 Suffersheim
Tel: 09149 1219
Öffn­ungs­zeiten: Fr-So ab 11 Uhr

Wei­ßen­burg

Der Araunerskeller

An den Sommerkellern 62
91781 Wei­ßen­burg
Tel: 09141 7405040
Di - Sa ab 11 Uhr, mon­tags ab 17 Uhr, Sonn­tag ab 9.00 Uhr

Impressionen

Kommentare

Kommentare

3. April 2016 20:59 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Für den kräftigen Anstieg hoch zum Weinberg wird man mit einem tollen Blick über Pappenheim belohnt. Zum Schluß die schöne, historische Weißenburger Stadtmauer - und dazwischen noch eine schöne Wanderung.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)