Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte, Hüttentour
Region Fichtelgebirge
Linien 329 369
Länge ca. 15 km
Dauer ca. 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(2)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über das Bayreuther Haus nach Warmensteinach

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Vorwort

Vorwort

Durch nahezu unberührte Natur ent­lang der alten Bahn­tras­se Neusorg – Fichtelberg nähern wir uns Schritt für Schritt über Mehlmeisel den schon von weiten sichtbaren Klausenhang. Begleitet von herrlichen fernsichten wartet im Bayreuther Haus dann eine deftige Brotzeit. Gut gestärkt erfordert der Aufstieg zum Klausenturm schon etwas Kondition. Oben wartet eine Rundsicht zu den drei höchsten Bergen des Fich­tel­ge­bir­ges auf den Wanderer. Angenehm die Stille des Waldes auf den langgezogenen Weg hinunter nach Warmensteinach.


Übernachten im Fich­tel­ge­bir­ge:

VGN-TagesTickets gelten wenn sie am Sams­tag gekauft werden auch am Sonn­tag. Bei einer Übernachtung von Sa. auf So. braucht man also nur ein Ticket kaufen.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Über das Bayreuther nach Warmensteinach" – Fichtelberg – Mehlmeisel – Bayreuther Haus – Klausenturm – Kreuzstein – Warmensteinach
Höhenprofil: "Über das Bayreuther nach Warmensteinach"

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bus­bahn­hof in Fichtelberg 329369 aus starten wir unsere Wan­de­rung direkt vor den beiden höchsten Bergen Nordbayerns, Schneeberg und Ochsenkopf.

Fichtelberg Bus­bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Auf mit  Kopfsteinen gepflasterter Weg vorbei am alten Bahn­hofs­ge­bäu­de*, jetzt Sport- und Wanderheim des ESV Ans­bach-Eyb, speichern wir schon mal die ersten We­ge­zei­chen, den Blaupunkt und das blaue Symbol des Steinzeitweges ab. Auf der Höhe des Freigeländes AMF Automobil Museum Fichtelberg (www.amf-museum.de) führt uns der Nagler-Weg am Museumseingang vorbei und aus Fichtelberg hinaus. Bei der ersten Kreu­zung in Rich­tung Mehlmeisel rechts ab, das Blaupfeil rechts , zusammen mit den Radwegsymbolen, als neue Markierung. Der Weg schlängelt sich zwischen den Tierweiden dann an einer Birkenallee ent­lang und mündet in einem Wald­stück vor einer größeren Kreu­zung. Aus den zahl­reichen Schildern entscheiden wir uns für den nächsten Abschnitt für den schräg nach links führenden Ja­kobs­weg (Rad- und Fußweg/Fichtelnaab-Radweg). Der Weg auf der alten Bahn­tras­se verläuft angenehm abwärts durch die reizvolle Landschaft.

Auf der alten Bahn­tras­se (VGN © VGN GmbH)

Bis 1976 verkehrten auf der 14,7 km langen und 1890 durch die Bayersiche Staatsbahn eröffneten Strecke Fichtelberg – Neusorg (An­schluss an die DB-Strecke Nürn­berg – Cheb) Per­so­nen-, bis 1984 Güterzüge.

Im Links­bo­gen zuerst leicht ansteigend, dann abwärts an den ersten Häusern von Mitterlind und einem Kruzifix mit Ruhebank vorbei kreuzt im  Bärenschlag ein grob und gebrochen geteerter Weg. Hier kurz rechts nach unten auf eine Holzgarage von Haus Nur. 4 zu. Dann links und schon taucht das verloren geglaubte Blaupfeil rechts  taucht. Auf dem Weg vor zur Staatsstraße 2181, die wir bei der Bus­hal­te­stel­le vorsichtig über­que­ren, tuen sich nach dem

Brücklein über die Fichtelnaab die ersten Blicke hinüber zum Klausenhang und Klausenturm auf.

Der zweispurig geschotterte Weg schlängelt sich durch die Wiesen und Felder – rechter Hand rücken nach und nach die Gipfel von Ochsenkopf und Schneeberg zusammen mit dem dominanten Kirchturm von Mehlmeisel in den Mittelpunkt. Am Schulgebäude ent­lang begleiten uns das und der Strahlenmuschel rechts (Ja­kobs­weg) in der Mühlgasse vor zur Neugrüner Straße/Kirchensteig. Das Blaupfeil rechts leitet uns an einem frei stehenden Kirchturm vorbei ge­ra­de­aus weiter und erneut über die Fichtelnaab zum Rathausplatz, der Ja­kobs­weg macht einen kleinen Umweg über die Pfarrkirche St. Johannes. Am Haus des Gastes vorbei gehen wir zu­sätz­lich gut markiert mit der Trompete des Echowaldweges und wieder mit der gelben Ja­kobs­mu­schel schräg nach rechts in die Schaafgasse. Allmählich geht es aufwärts, in der querenden Liftstraße dann links (Fichtelseesteig) und Meter für Meter mit einem schon jetzt herrlichen Panorama den Berg hinauf. Viele Wege führen nach oben zu dem 820 m hoch gelegenen Bayreuther Haus, unserem ersten Etappenziel.

Am Wald­rand angekommen - die Klausenstraße verläuft linker Hand weiter - entscheiden wir uns für das nächste Stück für den  Strahlenmuschel rechts Ja­kobs­weg nach rechts in den Wald hinein. Nach nur ca. 50 m geht es leicht ansteigend auf einem Forst­weg erneut nach rechts. Nach weiteren 300 m heißt es nun links nach oben bis zum Hin­weis­schild  1  Brunnenweg. Hier kurz links und nach erneut rund 50 m weiter mit der  1  nach rechts in den Pfad durch den Wald weiter (Trimmpfad) hinauf bis zu einem Querweg. Dort nach links, bald über die Piste und letztlich in der Lifttrasse hinauf Bayreuther Haus, wo uns ein herrlicher Ausblick fülr den Anstieg belohnt. 

Aufstieg in der Lifttrasse zum Bayreuther Haus (VGN © VGN GmbH)

Nach einer wohlverdienten Rast kann man sich am Gipfelplateau noch ein wenig umsehen. Das Infozentrum Waldhaus, Waldmuseum und Gehege für Rot- und Schwarzwild (www.waldhaus-mehlmeisel.de) warten auf interessierte Wanderer. Eine Infotafel links hinter dem Gast­haus erläutert die Stand­orte.

 Wir steuern vom Gast­haus aus gesehen nach rechts - bleiben auf breiten Weg hinter der Piste - den Klausenturm an, den wir nach einem Linksknick schon vor uns sehen.

Der 46 m hohe Turm wurde in den Jahren 1969/70 als Fernsehumsetzer errichtet. Die über 177 Stufen weit über den Baumwipfeln liegende Aus­sichts­platt­form bietet eine herrliche Rund­um­sicht auf die drei höchsten Berge des Fich­tel­ge­bir­ges - Ochsenkopf, Schneeberg und Kösseine.

Der Turm ist bis auf Weiteres aus Si­cher­heits­grün­den gesperrt (4.7.2017)

Auf dem breiten, leicht ansteigenden Forst­weg halten wir uns zunächst an die lokalen We­ge­zei­chen  1  , 2  ,3  und 4  bald auch rechter Hand das etwas verblasste S  des Südweges des Fichtelgebirgs Vereins. Nach einer Kuppe wieder angenehm abwärts ver­las­sen uns im Rechtsbogen die Wege 2 und 4  - wir halten uns an die 1, den Brunnenweg nach rechts. An der folgende Wegekreu­zung gibt links vor uns der S – Hinweis gerade aus -  Warmensteinach 5,3 km - wieder die nötige Sicherheit, auch bis zum Ziel unserer Wan­de­rung. Beim nächsten Querweg rechts geht’s langsam abwärts und ohne abzuzweigen stets am Hauptweg weiter.

Links taucht vor uns eine größere Lichtung mit sonderbaren Masten und Pfosten auf. Die Erklärung im folgt bei der nächsten Linkskurve, rechts eine rote Ratsbank. Wir befinden uns bei der Waldklimasta­ti­on der Bay­e­rischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft am Kreuzsteig (838m). Links neben der Bank nimmt uns ein schmaler Pfad auf, der sich gut begehbar abwärts schlängelt und in einem niedrigen Hohlweg übergeht, dann wieder grasiger wird.

Auf dem "Südweg" (VGN © VGN GmbH)

Der Südweg führt uns Schritt für Schritt Rich­tung Warmensteinach/Reisigbachtalnach unten, Wurzeln, Tannenzapfen, Buchecken und Tretsteine wechseln sich am Boden ab. Nach einem steileren Abschnitt (Hohlweg) ge­ra­de­aus über die Kreu­zung im Schotterweg weiter. Bei der an­schlie­ßenden Kreu­zung rechts, finden wir die Bestätigung S – Warmensteinach erst nach rund 40 m rechter Hand an einem Baumstamm.

Weiter nach unten achten wir auf beide Wegesränder. Kurz nachdem uns auf der linken Seite die Hin­weis­schilder S –Bayreuther Haus und Rundwan­der­weg 6 entgegen kommen zweigt unser Weg im spitzen Winkel nach rechts ab. Nach einem Linkbogen die ersten Häusern von Warmensteinach. Nach einer befestigten Holzgarage treffen wir auf den Reisigbachweg – Ausblick über Warmensteinach.

Spitzkehre nach links und in der Rechtskurve asphaltiert abwärts (Haus Nr. 8), dann ge­ra­de­aus auf dem Gehweg nahtlos der Übergang in die Obere Alte Poststraße und bis zur Sudetenstraße. Dort wo der Berliner Weg von links unter herauf kommt, links ab, gleich aber wieder rechts in den Durchlass zwischen den Anwesen.Dahinter über eine Wiese und im Rechts­schwenk oberhalb des Sportgeländes auf den davor liegenden Park­platz zu.

Rück­fahrt:

Zwei in etwa gleich lange Wege bieten sich je nach Zeitlage zu den Bus­hal­te­stel­len der Linie 369 an:

  • Hal­te­stel­le "Frei­zeithaus": Vom Sportheim rechts aus über den Park­platz (Sportplatzweg) vor zur Oberwarmensteinacher Straße, dort rechts und linker Hand zum Frei­zeithaus mit täglich ab 14.30 Uhr geöffnet Cafe (Do Ruhetag).
Warmensteinach Frei­zeithaus
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten
  • Hal­te­stel­le "Bahn­hof": Dann am Bachlauf der Steinach, an der ersten Brücke vorbei und durch den Kurpark bis zum Siebensternweg, dort über den Bach und Schräg nach links zur Hal­te­stel­le, dahinter der Alte Bahn­hof der ehemaligen 22,9 km langen Nebenbahn Bayreuth – Weidenberg – Warmensteinach.
Warmensteinach Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Backhaus Kutzer

Bahn­hof­stra­ße 1
Tel: 09277 975404
Mo - Fr 06.00 - 18.00 Uhr; Sa 06.00 - 12.00 Uhr; So 07.30 - 10.30 Uhr

Berggasthof Bayreuther Haus
Familie König

Tel: 09272 6142
Fax: 09272 6142
Mi. – So 10.00 – 21.00 Uhr; Di ab 17.30 Uhr geschlossen Mon­tag Ruhetag; bei Skiliftbetrieb durchgehend geöffnet

Ein­kehr­mög­lich­keit im Sportheim des SSV Warmensteinach

Tel: 09277 243
Di – Fr ab 16 Uhr und Sa/So Geöffnet – Mon­tag Ruhetag

Café-Pension Mündel

Warmensteinach
Tel: 09277 353

Gasthof Waldbaude

Untere Alte Poststraße 235
95485 Warmensteinach
Tel: 09277 975320

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

4. April 2017 19:07 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Laut Hinweisschild ist der Klausenturm aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt. (2.4.2017)

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