Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Oberes Maintal (Lichtenfels)
Linien R2/S1
Länge ca. 13 km
Dauer ca. 3 Std.

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhenprofil
Ent­lang der Eierberge

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Vorwort

Vorwort

Die Eierberge sind bewaldete Erhebungen zwischen Main- und Itztal und liegen im Westen von Bad Staffelstein am Fuße des Dorfes Wiesen. Woher der Name kommt, ist nicht überliefert. Vielleicht aufgrund der Form, in der sich die Höhenzüge gegen den Horizont anheben: Die höchste Erhebung ist immerhin 451 m hoch. Die vielfältige, ein­hei­mische Pflan­zen­welt, die besondere Art der immer noch mittelalterlichen Waldbewirtschaftung und die Rundumblicke ins Obere Maintal erfreuen Sommer wie Winter die Wanderer. Auch drei typisch frän­kische Brauereien und Gastwirtschaften sorgen zu jeder Jah­res­zeit rundum für gute Laune.

Winter in den Eierbergen (20.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Ebensfeld - Wiesen - Nedensdorf - Bad Staffelstein (16.02.2017)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Unsere Wan­de­rung beginnt...

Ebensfeld Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung
Bad Staffelstein Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Von Bam­berg ankommend, ver­las­sen wir den Bahn­steig entgegen der Fahrt­rich­tung des Zuges, unten dann rechts durch die Bahn­un­ter­füh­rung. Aus Rich­tung Lichten­fels geht es in der Un­ter­füh­rung rechts nach oben.

In der Bahn­hof­stra­ße folgen wir dem kaum sichtbar an einem Gartenpfosten angebrachten alten „Eierberg-Weg­zei­chen“ Eierbergweg und der neuen  weiße fünf gepunktet auf rot auf dem Gehsteig rechter Hand an der Lärmschutzwand der Bahn­tras­se ent­lang. Dem Links- folgt ein Rechtsbogen (Rich­tung Naturbad), und nach der Baywa geht es links auf dem Sträßchen aus dem Ort hinaus Rich­tung Niederau (1 km).

Schritt für Schritt nähern wir uns dem hier noch stellenweise zugewachsenen Main. Bald bietet sich aber ein Abstecher zum Flussufer, Infotafel Flussparadies Franken und Rastbank schon in Sichtweite.

Im Flussparadies Franken (20.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Danach über den Ablauf des Sees, wir passieren bald das ab 1. Mai geöffnete Naturbad mit Bier­gar­ten. Immer noch versteckt sich der Flusslauf hinter den Büschen, dafür öffnet sich das Panoramafenster mehr und mehr rechts des Weges. Zunächst ist aber nur das Kloster Banz am Horizont erkennbar. Auf dem wenig befahrenen Teersträßchen erreichen wir den Weiler Niederau. Alte und neu restaurierte Fach­werk­häuser wechseln sich ab. Nach einem Steinkreuz rechts vor dem Ortsausgang dann eine Wan­der­ta­fel der Wanderregion Obermain. Die We­ge­zei­chen leiten uns links vor zu einem weiteren Steinkreuz, dahinter: der Main (Wiesener Rundweg: 3,1 km).

Rechts ab, dem Mainufer ent­lang, stört uns der immer noch geteerte Untergrund nicht. Das Panorama entschädigt: Links der Main, rechts der bewaldete Gipfel des Ansberges (Veitsberg), der kantige Staffelberg und voraus wie gehabt Kloster Banz. An der folgenden Gabelung bleibt – links ab vorbei an der Holzhütte „Veitsbergblick“ – unser Weg am Main ent­lang und mündet nach einem weiteren Rastplatz mit zwei Infotafeln in ein Quersträßchen. Dort links und hinein in den eingesäumt vom Europäischen Naturerbe Main und den Eierbergen liegenden Staffelsteiner Ortsteil Wiesen.

Ge­prägt wird der idyl­lische Ort von seinem großräumigen Dorfplatz mit der Dorfkirche St. Andreas. Das imposante Bauwerk zählt zu Recht zu den Juwelen barocker Baukunst. Schon vom Dorfplatz ausgehend, ist der Ort in viel Grün ein­ge­bet­tet und vermittelt so den Eindruck von Ruhe und Behaglichkeit. Quelle: www.bad-staffelstein.de

Im Ort links laden zwei Brauereigasthöfe zur Einkehr ein. In der Altmainstraße gleich vor uns: der Brauerei-Gasthof Thomann.

Danach weiter in Rich­tung Orts­mit­te auf die Kirche zu, davor dann an der Kreu­zung rechts: das Brauerei-Gast­haus Hellmuth.

Danach folgen wir den Eierbergweg Eierbergweg nach rechts und bei der an­schlie­ßenden Gabelung hinter der alten Infotafel links den Hang hinauf.

Begleitet vom We­ge­zei­chen des Staffelsteiner Brauereien-Weg 1 gewinnen wir nach den letzten Häusern und hinter einer großen S-Kurve an Hö­hen­me­tern und können die Aussicht genießen. Nach einem Marterl und einem an die Flur­be­rei­ni­gung aus dem Jahre 1958–1968 erinnernden Granitstein erreichen wir ein Waldeck. Dort an der Infotafel rechts ab und in den Wald hinein – rechts ab ist unser Eierbergweg Eierbergweg.

Wir ignorieren die handgemalten We­ge­zei­chen (Stand:1/2017) und halten uns bis hinein nach Staffelstein an das „Bierkrug-Logo 1“ – immer wieder ergänzt durch die Aus­schil­de­rung des Keltenweges C. Stets ohne Abzweig den breiten Forst­weg im Misch­wald ent­lang, schlendern wir an zahl­reichen offenen und geschlossenen Jägerständen vorbei. Blicke auf die andere Talseite eröffnen sich auf diesem Teil­stück.

Angenehm abwärts, lichtet sich links der Baum­be­stand. Geradewegs über eine Kreu­zung geht es auf einen vor uns frei stehenden Hochsitz zu. Wir vertrauen den We­ge­zei­chen und den an den Baumstämmen aufgesprühten Rich­tungspfeilen. Direkt am Jägerstand vorbei, geht es auf einem schmalen Wurzelpfad abwärts. Gesichert durch Seile und Holzgeländer durch die kleine, verwilderte Schlucht und wieder aufwärts bis zu einem Querweg – Orientierung an der Wan­der­ta­fel 2671 (Eierberg Ost). Wenn wir davor stehen, weist uns der Pfeil nach links Rich­tung Nedensdorf (2,2, km), unser nächstes Etappenziel.

Abwärts, dann durch eine im Herbst laubüberzogene Senke und wieder nach oben. Der Wald öffnet sich. Über freies Gelände durch die Wiesen, liegt „das Dreigestirn“ der Region am Obermain – der markante Staffelberg, die Wall­fahrts­kir­che Vierzehnheiligen und auf einem Bergsporn Kloster Banz – vor uns.

Winter am Staffelberg (20.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Im Rechtsknick dann hinunter auf eine Scheune zu, fällt uns die Neu­bau­stre­cke Nürn­berg–Erfurt mit ihren markanten Brücken ins Auge. Gleich danach links durch die Wiesen nach oben, über­que­ren wir praktisch den Tunnel Eierberge.

Tunnel Eierberge Der Tunnel Eierberge ist mit seinen 3.756 m Länge der drittgrößte Tunnel der 106 km langen Neu­bau­stre­cke Erfurt–Ebensfeld.

An einer Heckenreihe ent­lang, am folgenden Querweg links und nach ca. 100 m gleich wieder rechts ab, dann bis zu einem Sträßchen. Erneut rechts, bleibt uns nur auf ca. 200 m der Weg links neben dem Bankette. Im an­schlie­ßenden Rechtsbogen aber gleich wieder links ab, wartet nach weiteren rund 150 m am Wald­rand ent­lang an einem zum Main hin abfallenden Steilhang ein zu jeder Jah­res­zeit herrlicher Aussichtspunkt (Trimeusel) mit Rastbank.

ICE Trasse und Kloster Banz (07.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Weiter abwärts und auf den Sträßchen rechts, ist bei der kath. Kirche Maria-Königin Nedensdorf bald erreicht. Bevor wir den Ort ge­ra­de­aus ver­las­sen, lohnt auf jeden Fall ein Abstecher nach links zum Brauerei-Gasthof Reblitz.

Der Weg bis zum Bahn­hof oder noch für einen Abstecher in die In­nen­stadt von Bad Staffelstein ist schnell erklärt. Kurz wieder zurück, geht es linker Hand geradewegs mit den bekannten We­ge­zei­chen der Straße nach bis zu einer Gabelung vor einem Links­bo­gen. Dort rechts, mit etwas Glück begleitet von einem herrlichen Sonnenuntergang über den Eierbergen, dann in die Mainstraße (Radweg). Weiter nach oben stets mit dem „Bierkrug-Logo“, jetzt auch ein Stück auf dem Pilgerweg Vierzehnheiligen, bis hinein nach Unnersdorf. Im Ort kurz noch einmal aufwärts, dann rechts vor zur Kloster-Banz- Straße. Nun rechts über den Main und auf dem Fuß- und Radweg bis zum Abzweig nach rechts hinein in die Seestraße. Noch vor der kleinen Lauterbachbrücke links ab und den Wanderzeichen nach zwischen Kurhotel und Obermaintherme vor zur Rückseite des Bahn­hofes. Durch den Tunnel dann zu den Bahn­glei­sen oder weiter – je nach Zeitlage – in der Bahn­hofsstraße Rich­tung In­nen­stadt. Die Wartezeit kann man ge­ge­be­nen­falls aber auch direkt neben dem Bahn­hof im Ristorante Pizzeria Dal Trullo verkürzen oder nur noch einen kleinen „Absacker“ zu sich nehmen.

Kur & Tourismus Service

Bahn­hofstr. 1
96231 Bad Staffelstein
Tel: 09573 33120
Fax: 09573 331233
Geöffnet: No­vem­ber bis März Mo-Fr 8-17 Uhr, April bis Ok­to­ber Mo-Fr von 8-18 Uhr, Sa von 10-12 Uhr
Sonnenuntergang (07.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Bad Staffelstein

Ristorante Pizzeria Da Trullo

Bahn­hofstr. 78
96231 Bad Staffelstein
Tel: 09573 7455
Fax: 09573 222337
Öffn­ungs­zeiten: Mon­tag bis Sonn­tag von 11:30-14 Uhr und 17-23 Uhr, Sams­tag von 17-23 Uhr, Ruhetag: Mitt­woch

Bad Staffelstein-OT Nedensdorf

Brauerei und Gast­haus Reblitz

Am Mahlberg 1
96231 Bad Staffelstein-OT Nedensdorf
Tel: 09573 96500
Öffn­ungs­zeiten: Diens­tag bis Frei­tag ab 16 Uhr, Sams­tag ab 15 Uhr, Sonn- und Fei­er­tage ab 10 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Bad Staffelstein-OT Wiesen

Brauerei-Gast­haus Hellmuth

Wiesen 14
96231 Bad Staffelstein-OT Wiesen
Tel: 09573 4395
Öffn­ungs­zeiten: Diens­tag bis Sonn­tag, Mittagstisch von 11:30-13:30 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Brauerei-Gast­haus Thomann

Altmainstr. 5
96231 Bad Staffelstein-OT Wiesen
Tel: 09573 5296 oder 09573 9687704
Öffn­ungs­zeiten: Don­ners­tag bis Diens­tag von 10-23 Uhr, Ruhetag: Mitt­woch

Impressionen

Kommentare

Kommentare

23. April 2018 19:07 Uhr, Inge Horn-Wimmer, Schwabach

Wir haben heute diese wunderschöne Tour gemacht - auch wenn viel asphaltierte Wege dabei sind.
Gott sei Dank hatten wir die gpx Daten am Handy, denn der Weg ist nicht mehr so beschildert wie in der Beschreibung. Schade.
Zufällig trafen wir einen Wanderführer in Wiesen und dieser erklärte uns dann, dass es diesen Weg so ausgeschildert nicht mehr gibt.
Er hat uns dann den Weg nach Bad Staffelstein erklärt und uns auf die neue Beschilderung hingewiesen.
Sehr schade, dass wir doch öfters feststellen müssen, dass die Beschilderung nicht immer mit der Beschreibung übereinstimmt.
Erwähnen möchte ich, dass wir ausschließlich vgn Wanderungen machen und dies immer wunderschöne Touren sind (aber ohne Handy manchmal schwierig)

14. April 2017 20:59 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

In Nedersdorf kann man noch einen Abstecher zum Trimeusel-Felsen einplanen. Dazu nach der Scheune am Ortseingang gleich rechts abwärts zum Main - Infotafel und daneben ein Pfad zum Felsen.

14. April 2017 20:57 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Diese Wanderung besticht nicht durch naturnahe Wanderwege(bis auf das kurze Stück durch die Eierberge -durchgängig Teerstrecke), sondern vielmehr durch die vielen Aus- und Weitblicke auf Kloster Banz, Vierzehheiligen, Staffel-/Veitsberg und das Maintal. Nach dem schmalen Wurzelpfad durch die Schlucht war die Wandertafel 2671 nicht zu finden. Es geht hier gleich rechts abwärts weiter (Wanderzeichen am Baumstamm).

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