Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Winterwanderung
Region Nürnberger Land
Linien S1
Länge ca. 12 km

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Ge­samteindruck
(5)
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(9)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über die Edelweißhütte zum Happurger Stausee

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Vorwort

Vorwort

Diese kurzweilige Tour führt durch das östliche Nürn­berger Land bis an die Grenze zur Hers­brucker Alb. Der lang gezogene Anstieg hoch zur Edelweißhütte am Fuße des Arzberges ist ohne große Anstrengungen locker zu bewältigen. Danach stets angenehm abwärts, vermitteln die Infotafeln am östlichen Seeufer des Happurger Stausees Wis­sens­wertes über die früh- und mittelalterliche Geschichte dieser Region (Happurger Geschichtsweg), bevor man die Wan­de­rung in Happurg ausklingen lassen kann.

Unser Video zum Frei­zeittipp finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Über die Edelweißhütte zum Happurger Stausee" – Hers­bruck (links der Pegnitz) – Edelweißhütte – Kainsbach – Stausee – Happurg

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Am S-Bahn­hof in Hers­bruck (links der Pegnitz) nutzen wir von Nürn­berg aus kommend die Bahn­un­ter­füh­rung, halten uns danach links und gehen die Rampe hoch. Auf der Rückseite am Mast einer Straßenlampe taucht auch schon unser erstes We­ge­zei­chen, die weiße vier gepunktet auf grün, auf. Ihm folgen wir rechter Hand hinein in die Rosengasse und schwenken bei der folgenden Querstraße (Blumenstraße) nur kurz nach links, um dann rechts in die Seidelbaststraße abzubiegen.

Hers­bruck Bahn­hof (li Peg)
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

An der Bus­hal­te­stel­le der Linie 363 vorbei, nimmt uns am Ende dieser Straße ein Schotterweg auf. Durch die Felder leicht abwärts, queren wir einen Bachlauf und passieren eine große Scheune, den 612 m hohen Arzberg vor uns im Blickpunkt.

Erstes Etappenziel: der Arzberg (24.01.2011, VGN © VGN GmbH)

Weiter leicht bergauf geht es bei einem Querweg dann rechts, gleich aber im Links­bo­gen weiter hoch (Wasserschutzgebiet) bis zu einem Sträßchen. Ge­ra­de­aus drüber, wir orientieren uns an dem Hin­weis­schild Edelweißhütte: 2,5 km und nähern uns Schritt für Schritt dem Wald­rand. Nach einem Rechtsbogen bleibt der breite Weg zunächst am Rand des Waldes und ermöglicht uns einen schönen Ausblick nach und über Hers­bruck hinaus. Von links nach rechts grüßen: der Große (601 m) und Kleine (553 m) Hansgörgl, der Michelsberg, am Horizont daneben Großviehberg (km 1,9).

Weiter leicht bergauf geht es bei einem Querweg dann rechts, gleich aber im Links­bo­gen weiter hoch (Wasserschutzgebiet) bis zu einem Sträßchen. Ge­ra­de­aus drüber, wir orientieren uns an dem Hin­weis­schild Edelweißhütte: 2,5 km und nähern uns Schritt für Schritt dem Wald­rand. Nach einem Rechtsbogen bleibt der breite Weg zunächst am Rand des Waldes und ermöglicht uns einen schönen Ausblick nach und über Hers­bruck hinaus. Von links nach rechts grüßen: der Große (601 m) und Kleine (553 m) Hansgörgl, der Michelsberg, am Horizont daneben Großviehberg (km 1,9).

Letztlich geht es dann doch in den Wald hinein. Weiter, direkt zur Edelweißhütte, folgen wir dem Holzweg­wei­ser und bleiben ge­ra­de­aus auf dem Forst­weg. Nun im lang gezogenen Links­bo­gen auf einem breiten Weg bis zu einer Tafel (Wasserschutzgebiet) links des Weges. Unmittelbar danach auf den Querweg rechts. Nach wenigen Metern, rechts an einer dünnen Fichte, taucht das verblasste We­ge­zei­chen weiße vier gepunktet auf grün wieder auf. Die nun abzweigenden Zufahrtswege zu den Holzablagen ignorieren wir. Nach rund 500 m gesellt sich der von rechts aus Henfenfeld kommende, mit Rotkreuz ge­kenn­zeich­nete Weg zu uns. Nun vorbei an der linker Hand liegenden Jugendfrei­zeitstätte sind es nur noch wenige Meter zur Edelweißhütte.

Von der Gaststätte aus links, auf dem Sträßchen bis hinein nach Deckersberg (Rich­tung Förrenbach) ist nun das Gelbkreuz unser We­ge­zei­chen. Bei dem am Anfang des Weilers von links kommenden Sträßchen halten wir uns ge­ra­de­aus und gehen gute 100 m danach, am Straßenbogen, ca. 40 m nach rechts durch die „Zone 30“ vor bis zur Hauptstraße. Vor dem Haus Nr. 14 dann nach links schwenken, wir ver­las­sen die Asphaltstraße im an­schlie­ßenden Links­bo­gen wieder hinaus auf freies Feld. Rund 60 m danach gabelt sich der Weg dreifach.

Neben dem Gelbkreuz deuten noch weitere drei Markierungen nach links in unsere Rich­tung (km 5).

Leicht aufwärts wandern wir unter der Hochspannungsleitung hindurch, an einem kleinen eingezäunten Grundstück ent­lang gemütlich nach oben. Nach dem Scheitelpunkt ge­ra­de­aus und erneut unter der Stromleitung führt im an­schlie­ßenden Wald ein Pfad links neben dem Hohlweg wieder abwärts. Neben den Kaskaden eines kleinen Wasserfalls trifft der Pfad auf einen breiten Forst­weg, dem wir uns im Rechtsbogen angenehm bergab anvertrauen. Nach dem Wald­stück windet sich der Weg auf Kainsbach zu.

Auf Kainsbach zu (30.01.2011, VGN © VGN GmbH)

In der 30er-Zone (Steinbühlweg) queren wir den gleichnamigen Bachlauf und halten uns an die Markierung weiße vier gepunktet auf grün (auch Hinweis: Seeuferweg, Happurg, 3 km). Jetzt noch ein Stück ge­ra­de­aus und dann nach der Linkskurve rechts in den Hirtenweg hoch zur Hauptstraße (Schupferstraße). Hier halten wir uns, auch ohne die vertrauten We­ge­zei­chen, links, gehen vorbei an der Bus­hal­te­stel­le (Linie 334), wechseln die Stra­ßen­sei­te und biegen halbrechts nach oben in das Sträßchen „Am Anger“ ein (km 7,6).

Beim ersten Anwesen (Haus Nr. 1) laufen wir schräg nach oben die Wiese hoch, auf die beiden nächsten Häuser zu. Hier ist auch wieder unsere Markierung weiße vier gepunktet auf grün an einem Baum erkennbar. Weiter auf dem Weg zwischen den Häusern Nr. 10 und 21, vorbei an einer größeren Scheune und einem nachfolgenden Wochenendhäuschen, führt uns der Weg Schritt für Schritt hinunter Rich­tung Südufer des vor uns liegenden Happurger Stausees. Vor der Straße kurz nach rechts – die weiße vier gepunktet auf grün am Mast eines Verkehrsschildes und an einem Baum – und am Ende der ge­gen­über­lie­genden Leitplanke unbefestigt über einen Wiesenhang bergab zum Seeweg.

Nun kann man selbst entscheiden, wie es um den See herum gehen soll – beide Wege führen nach Happurg und treffen in der Förrenbacher Straße wieder zusammen:

Nach links (orange gestrichelt)  führt der Weg unterhalb der Staatsstraße ent­lang der Seepromenade am Café & Restaurant Seeterrassen vorbei, das auch in den Wintermonaten geöffnet hat.

Weiter ent­lang an der Seepromenade, dann über den Abfluss des Stausees (Lilapunkt), in Happurg treffen wir auf die Förrenbacher Straße.

Nach rechts  – also gegen den Uhr­zei­ger­sinn – setzen wir den Weg fort und treffen beim Landschaftsschutzschild auf das Rotkreuz, das uns bis zur Staumauer begleitet. Zwei Brücken nebeneinander führen über den zweiten Stauseezufluss, den Rohrbach. Von oben herab grüßt die 617 m hohe Houbirg, eine prähis­to­rische Höhenfestung, wie uns nach dem Links­bo­gen die Infotafel des Happurger Geschichtsweges erläutert. Weiter auf dem Fuß- und Radweg zeigt uns ein Blick über den See hinaus noch mal einen Teil der zurückgelegten Strecke. Am Ende des 1955 zur Elektrizitätsgewinnung angelegten, 55 Hektar großen Stausees haben wir ver­schie­dene Möglichkeiten, die Tour in Happurg ausklingen zu lassen.

Wieder bieten sich zwei Va­ri­an­ten an:

Nach links (orange gestrichelt)   Rich­tung Staumauer hinunter in die Förrenbacher Straße und weiter am Abfluss des Sees ent­lang, erwartet Sie linker Hand in der Oberen Mühlstraße 3 der Landgasthof „Obere Mühle“ – mit seinem noch funktionstüchtigen alten Mühlrad im Mittelpunkt der Gasträume als Blickfang.

Auf dem Weg zum Bahn­hof orientieren wir uns danach ent­lang des Bachlaufs, hin zur Kirche. Dort rechts hoch (Sparkasse) und über die Pflegergasse geradewegs in die langgezogene Hohenstädter Straße, der wir aus Happurg hinaus bis zum S-Bahn­hof folgen.

Nach rechts   hoch in den Höhenweg zum Café Ruff eröffnet rechter Hand, genau auf der ideellen Ver­län­ge­rung der Staumauer, ein eisernes Gittertor den Zugang zu einem Privatgrundstück mit dem Hinweis „Begehen auf eigene Gefahr“. Auf dem nicht verbotenen Weg geht es im Privatgrundstück die steilen Treppen hoch bis zu einer Querstraße (Siedlungsstraße). Hier links und gleich leicht abwärts bis zum Haus Nr. 15. Dann weiter dem Hinweis zu den Anwesen 9 und 11 nach rechts folgen. Erneut geht es über Treppen hoch, dieses Mal zur Höhenstraße, dort rechts bis zum Eingang des Cafés.

Vom Café aus weiter ca. 500 m in den Ort hinein, es geht bis zur Grabenstraße leicht abwärts. Dann schwenken wir ein kurzes Stück nach links, um gleich danach rechts in die Hohenstädter Straße – wieder dem Rotkreuz nach – abzubiegen. Auf ihr bleiben wir aus Happurg hinaus bis zur S-Bahn­sta­ti­on der S1.

Bei beiden Wegen sollte man für die rund 1,5 km – vom Orts­kern aus – gute 30 Mi­nu­ten bis zur S-Bahn einkalkulieren.

Happurg Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Happurg

Café & Restaurant Seeterrassen

Happurg
Tel: 09151 8174-41
Fax: 09151 8174-45
Öffn­ungs­zeiten vom 1. Ok­to­ber bis 30. April: Mon­tag von 11–18 Uhr, Mitt­woch von 11–22 Uhr, Don­ners­tag und Frei­tag von 11–20 Uhr, Sams­tag und Sonn­tag von 10–20 Uhr; Ruhetag: Diens­tag

Die Edelweißhütte

Deckersberg 34
91230 Happurg
Tel: 09151 83 988 04
Seit 1. Sep­tem­ber wieder täglich von 11 - 20 Uhr geöffnet
Mit Umstellung auf die Winterzeit sind Mon­tag und Diens­tag Ruhe­tage

Gasthof „Obere Mühle“
Fam. Haberstumpf

Happurg
Tel: 09151 4424

Happurg am See

Café Ruff
Familie Ruff

Höhenweg 29
91230 Happurg am See
Tel: 09151 4423
Fax: 09151 71884

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

21. November 2018 12:04 Uhr, Ulrich Büscher
Zitat: 19. November 2018 23:41 Uhr, W. Meyer-Schmidt, Fürth

Ich habe die Tour Mitte November bei schönstem Herbstwetter gemacht, aber in umgekehrter Richtung. Die Kennzeichnung der Wege ist überall gut - zwischen Hersbruck und der Edelweißhütte stimmen Wegbeschreibung, Karte und GPS-Track aber nicht überein. Der Track führt steiler den Berg hoch fast zum Gipfel des Arzbergs, die empfehlenswerte Edelweißhütte liegt danach rechts des Weges. Zwischen den Punkten A und B auf der Karte führt der Weg ohne die Zacken nach Westen geradeaus weiter zur Hütte.

Hallo Herr Meyer-Schmidt,
vielen Dank für Ihr Feedback und schön das sie den Arzberg und den Happurger Stausee entdeckt haben. Wir werden den Track entsprechend Prüfen und Korrigieren.
Viel Spaß bei ihren weiteren VGN Wanderungen.

Ihr VGN Freizeit Team

19. November 2018 23:41 Uhr, W. Meyer-Schmidt, Fürth

Ich habe die Tour Mitte November bei schönstem Herbstwetter gemacht, aber in umgekehrter Richtung. Die Kennzeichnung der Wege ist überall gut - zwischen Hersbruck und der Edelweißhütte stimmen Wegbeschreibung, Karte und GPS-Track aber nicht überein. Der Track führt steiler den Berg hoch fast zum Gipfel des Arzbergs, die empfehlenswerte Edelweißhütte liegt danach rechts des Weges. Zwischen den Punkten A und B auf der Karte führt der Weg ohne die Zacken nach Westen geradeaus weiter zur Hütte.

2. April 2018 07:52 Uhr, Moni, Nürnberg

Wir sind leider mit der Wegbeschreibung nicht gut zurecht gekommen. Aber die Wege sind gut gekennzeichnet.
Edelweißhütte war brechenden voll, zu viele Leute auf zu wenig Platz. Wirt war sehr nett, Bedienung weniger. Essen gut, aber alles viel zu hektisch. Nix mit Hüttenfeeling. Gasthaus Obere Mühle in Happurg war leider geschlossen. Sonst einen schöne Tour.

24. Februar 2017 17:31 Uhr, Katja, Nürnberg

Ich bin die Tour Ende Januar gegangen.
Ja, manchmal würde reichen, folgen Sie den Schildern. Das die Edelweißhütte geschlossen hatte, war nicht schlimm. Hatte Proviant dabei. Der Weg war sehr schön und ich war oft "alleine".
Schöner Tagesausflug.

30. Januar 2017 07:45 Uhr, Frank Gieseler, Erlangen

Achtung Edelweisshütte geschlossen. Erneute Öffnung derzeit ungewiss, da neuer Pächter gesucht wird. Siehe auch Website der Hütte.

9. Februar 2015 09:11 Uhr, VGN-Freizeit (Tobias Zuber), Nürnberg
Zitat: 8. Februar 2015 15:02 Uhr

Nicht unbedingt empfehlenswert. Die Wegbeschreibung stimmt nicht und die Wirtschaften haben auch nicht geöffnet

Hallo,

an welchen Stellen ist die Wegbeschreibung den ungenau? Wir bessern dann gern nach.

8. Februar 2015 15:02 Uhr

Nicht unbedingt empfehlenswert. Die Wegbeschreibung stimmt nicht und die Wirtschaften haben auch nicht geöffnet

25. August 2014 21:57 Uhr, Schattkowsky, Bayreuth

schöne Tour für den Nachmittag, die wir über Wegzeichen No 6 zum Rundweg erweiterten

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