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Kirschbaum-Panoramen und Jüdische Kultur am Rande der Frän­kischen Schweiz | Tour 110

Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien 209 RB 21
Länge ca. 17,3 km
Dauer ca. 5 Std.

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Kirschbaum-Panoramen und Jüdische Kultur am Rande der Frän­kischen Schweiz | Tour 110

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Vorwort

Vorwort

Kirschbaum-Weiten. Obstgarten-Idylle. Buchenwald-Tiefen. His­to­rische Spuren am Ermreuther Judenfriedhof und in der Barockkirche St. Peter und Paul. Und dazwischen Ein­kehr­mög­lich­keiten satt. Das sind die High­lights dieser rund 17 km langen Tour von Neunkirchen am Brand nach Igensdorf.

High­lights der Tour sind u.a.: 

  • Panorama-Blicke
  • Obstbäume & Kirschgärten
  • His­to­rischer Ermreuther Judenfriedhof
  • Synagoge und Jüdisches Museum Ermreuth
  • Viele Ein­kehr­mög­lich­keiten ent­lang des Weges

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Ein- und Ausblicke am Rande der Frän­kischen Schweiz" – Neunkirchen am Brand – Hetzles – Pommer – Ermreuth – Dachstadt – Igensdorf

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Neunkirchen am Brand Bus­bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Start der Tour ist an der Bus­hal­te­stel­le Neunkirchen am Brand Busbahnof. Hin bringt dich zum Beispiel die Bus­linie 209 ab Erlangen Bus­bahn­hof in 27 Mi­nu­ten.

Du wanderst durch den his­to­rischen Stadtkern mit der Pfarrkirche St. Michael, links dem Inneren Markt, Äußeren Markt und der Forch­heimer Straße folgen.

Rechts ab in die Viktor-von-Scheffel-Straße und mit dem We­ge­zei­chen des Ja­kobs­wegs Jakobsmuschel weiß auf hellblau nach Baad.

Es geht auf die Felder hinaus und am Fuß des Hetzleser Berges nach Hetzles.

In Hetzles biegst du rechts ab in die Hintere Dorfstraße. Diese führt dich ohne Markierung über den Brandbach und links weiter in den Bergweg.

Bier­gar­ten in Hetzles (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Du folgst dem Bergweg ent­lang und hältst dich immer ge­ra­de­aus, bis du auf das We­ge­zei­chen Rotstrich stößt.

Hier rechts weiter und unterhalb des Fluggeländes nicht den ersten, spitz nach oben führenden Weg nehmen, sondern den zweiten Abzweig linker Hand ( Rotstrich verlässt dich ge­ra­de­aus).

Kirschblüte am Hetzleser Berg (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Du erreichst Gleisenhof und wanderst auf der Markierung Gelbpunkt mit Panorama-Blicken und durch Obstgärten nach Pommer mit Ein­kehr­mög­lich­keit.

Du folgst der Straße Pommer an der Vorderen Schwabach ent­lang aus dem Ort heraus.

Am Ortsende biegst du ohne Markierung rechts ab und läufst bergan. Am Ende der Kirschgärten links in den Buchenwald hinein und über eine Lichtung steil aufwärts.

Am Ermreuther Judenfriedhof vorbei.

Ermreuther Judenfriedhof

Im Jahre 1711 erwarb die Jüdische Ge­mein­de von der Gutsherrschaft ein ödes Stück Land. Er­wei­te­rungen erfolgten 1797 und 1862. Für die zweite Er­wei­te­rung kaufte die Ge­mein­de bereits 1844 zwei angrenzende Felder. Ins­ge­samt 215 Grabsteine sind er­hal­ten, der älteste stammt von 1730, der jüngste von 1932, die Mehrzahl der Grabsteine wurde im 19. Jahrhundert geschaffen. 1993 nahm man  an etlichen umgefallenen und von Umstürzen bedrohten Grabsteinen Stabilisierungsmaßnahmen vor, die sich später als unvorteilhaft erwiesen. Denn im Zuge der Arbeiten entstanden irreparable Schäden.

Quelle: https://hdbg.eu/juedisches_leben/friedhof/ermreuth/646

Ermreuther Judenfriedhof (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Es geht ge­ra­de­aus weiter, unterhalb des Friedhofs. Dahinter im Rechtsknick bis zu einer durch die Kirschgärten führenden Straße und nach Ermreuth mit Ein­kehr­mög­lich­keit.

Links weiter mit dem We­ge­zei­chen grüner Senkrechtstrich durch Ermreuth hindurch.

Blumenwiese mir Ausblick (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Barockkirche St. Peter und Paul

1358 wurde der Ort erstmals als Kapelle erwähnt. In der heutigen Form entstanden ist die Kirche 1680. Die älteste Glocke stammt aus dem 17. Jahrhundert und der Taufstein ist das älteste Kunstwerk in der Kirche.

Quelle: VGN

Synagoge und Jüdisches Museum

Im Jahre 1823 wurde die Synagoge in der jetzigen Form errichtet, bevor in der Reichskristallnacht die Inneneinrich­tung weitgehend zerstört wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude als Lagerhalle genutzt, erst 1990 wieder saniert und ist heute Museum und Kulturhaus.

Quelle: http://www.synagoge-museum-ermreuth.de/

Mit grüner Senkrechtstrich wanderst du über den Rödlaser Bach aus dem Ort hinaus.

Es geht weiter durch Dachstadt mit Ein­kehr­mög­lich­keit nach Igensdorf – dem Ziel der Tour.

Am Bahn­hof Igensdorf hast du An­schluss an die Gräfenbergbahn RB21

Blick ins Schwabachtal (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)
Igensdorf Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gast­haus Schwabachtal

Dachstadt 19
91338 Igensdorf - Dachstadt
Tel: 09192 993108

Gast­haus "Zum Grünen Tal"

Pommer 17
91338 Igensdorf-Pommer
Tel: 09192 7174

Gasthof „Zum Weißen Lamm“

Ermreuther Hauptstraße 50
91077 Neunkirchen am Brand (Ermreuth)
Tel: 09192 8150

Kommentare

Kommentare

14. Mai 2016 19:08 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Auf der Strecke mit stellenweise viel 'Teerbelag' gibt es immer wieder schöne Weitblicke zum sattsehen.

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