Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien 209 R21
Länge ca. 17,3 km
Dauer ca. 5 Std.

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Ein- und Ausblicke am Rande der Frän­kischen Schweiz

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Vorwort

Vorwort

Von Eschenau bzw. dem Erlanger Bus­bahn­hof aus bringt uns die Bus­linie 209 zum Aus­gangs­punkt unserer Tagestour am Rande der Frän­kischen Schweiz, dem Bus­bahn­hof in Neunkirchen am Brand. Zunächst am Fuße des Hetzleser Berges ent­lang, wird der Aufstieg durch weit­rei­chende Rundblicke belohnt, vor allem im Frühjahr während der Kirsch- und Apfelblüte.

Kirschblüte am Hetzleser Berg (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)
Bier­gar­ten in Hetzles (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

In Pommer wartet ein typisch frän­kisches Gast­haus auf die Wanderer. Noch einmal aufwärts, dann abwärts am se­hens­werten Ermreuther  Judenfriedhof sowie am Schloss vorbei – und im Schwabachtal fast nur noch eben zur Gräfenbergbahn nach Igensdorf.

Blumenwiese mir Ausblick (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Ein- und Ausblicke am Rande der Frän­kischen Schweiz" – Neunkirchen am Brand – Hetzles – Pommer – Ermreuth – Dachstadt – Igensdorf
Höhenprofil "Ein- und Ausblicke am Rande der Frän­kischen Schweiz" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Neunkirchen am Brand Bus­bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nach dem Ausstieg schlendern wir zwischen den Kioskgebäuden direkt an der alten Zehntscheune vorbei und auf die Pfarrkirche St. Michael zu. Vor deren Mauern links, Infotafeln geben über den hier ent­langgehenden Ja­kobs­weg Auskunft. Nun rechts um die Kirche – ein Abstecher ist lohnenswert –, dann ge­ra­de­aus über zwei kleine Treppen beim Alten Rathaus und vor zum Inneren Markt. Vorsichtig über die Straße (Modehaus Kugler), dann links in Rich­tung Forch­heim. Bald queren wir über das bereits 1928 erbaute  Brücklein den Brandbach und gehen weiter auf das Forch­heimer Tor zu – links versetzt ist der sichere Durchgang. Dahinter rechts, erneut über die Straße und geradewegs in die Hetzleser Straße, dann in deren Ver­län­ge­rung in die Viktor-von-Scheffel-Straße. In unregelmäßigen Abständen begleitet uns die Jakobsmuschel weiß auf hellblau und das We­ge­zei­chen des Frän­kischen Kulturweges im Fuß-/ und Radweg weiter aus dem Ort hinaus, danach links Rich­tung Hetzles. Vor Baad queren wir die Straße und wandern in den Neunkirchener Ortsteil hinein. Am Bach mit einem kleinen Wehr ent­lang, leiten die We­ge­zei­chen Blaupunkt, Schnecke und Jakobsmuschel weiß auf hellblau beim kleinen Kirchlein nach links, ebenso an einem schmucken Fach­werk­haus vorbei und auf die Felder hinaus. Unterhalb der südlichen Flanke des Hetzleser Berges geht es im Links­bo­gen noch einmal zur Straße vor, dort rechts und hinein nach Hetzles (km 2,5).

Nach dem Ortseingang und einem Emu-Gehege merken wir uns gleich den Abzweig in die Hintere Dorfstraße. Denn bevor es in dieser Straße Rich­tung Hetzleser Berg aus dem Ort hinausgeht, ist ein Abstecher zu den liebevoll gepflegten Fach­werk­häusern, die schon vor uns sichtbar sind, Pflicht. Noch dazu bietet sich in der nahen Gaststätte Schwarzer Adler "Medelwirt", mit schönem Bier­gar­ten, eine erste Ein­kehr­mög­lich­keit.

Das Stück auf gleichem Weg zurück, geht es dann in der Hinteren Dorfstraße ohne We­ge­zei­chen nach links und erneut über den Brandbach. Bei der an­schlie­ßenden T-Kreu­zung vor einem mit Schiefer verkleideten Haus nun links. Nach ca. 200 m – links in der Hinteren Dorfstraße der „Michlwirt“ (Tel. 09134 5920, Mo.–So. von 9–22 Uhr, Ruhetag: Mi.) – nun etwas leicht versetzt ge­ra­de­aus in den Bergweg. Nach dem Rechts­schwenk steigen wir konsequent im Bergweg bleibend lang gezogen auf dem grob geteerten Weg den Hang empor und aus Hetzles hinaus.

Achten Sie auf der nächsten Passage bitte immer auf manchmal rasant von oben  kommende Radfahrer! Nach einer Holzhütte des Ski-Clubs Hetzles und einem Wanderpark­platz wird es „etwas flacher“ – gleichzeitig öffnen sich mehr und mehr die Blicke ins Umland. Gerade im Frühjahr, gesäumt von blühenden Kirsch- und Apfelbäumen, bieten sich uns trotz der Anstrengung ein­fach herrliche Frühlingsbilder.

Am Hetzleser Berg (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Fast oben – das Radwe­ge­zei­chen deutet nach links – geht es noch ein Stück weiter geradewegs nach oben, bis der Rotstrich kreuzt. Rechts ab ist unser Weg, im Rechtsbogen den Hang ent­lang. Unterhalb des Fluggeländes nutzen wir nahe am Wald­rand nicht den  ersten, spitz nach oben führenden Weg, sondern entscheiden uns für den 2. Abzweig linker Hand: schräg nach links in den Wald hinein – der Rotstrich verlässt uns ge­ra­de­aus. Der Weg mündet zusammen mit einem von rechts kommenden in einen breiten Weg, dem wir hinein nach Gleisenhof folgen. In der Straße „Auf der Wache“ erreichen wir nach einem Links-, dann Rechtsbogen ein kleines Teersträßchen, hier nach links. Ab sofort sind der grüner Senkrechtstrich und der Gelbpunkt unsere Wanderzeichen, die bald nach rechts von der Straße (Berganger) abweisen (km 7,2).

Kurzer Abstecher nach oben zum Flugfeld: Dann ein­fach ge­ra­de­aus weiter bis vor das Flugfeld – und schon hier die Blicke schweifen lassen! Auf gleichem Weg dann zurück, links ab und die Wan­de­rung fortsetzen.

Nach manch schmucken Wochenend-Grundstücken kommen wir zum Friedenskreuz, kurz davor zweigt der grüner Senkrechtstrich rechts ab. Der Gelbpunkt ist die 1,8 km hinunter nach Pommer unser We­ge­zei­chen. Neben dem Holzkreuz kann man – wer will – von der Rastbank aus, aber auch später auf dem an­schlie­ßenden Panoramaweg, die weit reichende Aussicht genießen.

Zunächst eben, dann steiler durch ein Wald­stück, wir laufen bald an einem allein  stehenden Wochenendhaus vorbei. Danach auf einem ausgetretenen Pfad über eine
Wiese rechter Hand am Wald­rand ent­lang, weiter nach unten. Bald leitet uns der an einem Baum angebrachte Gelbpunkt noch vor den nächsten, quer verlaufenden Bäumen nach links.  Nur noch kurz über diese Wiese, dann durch den Wald und die Obstgärten – und schon liegt Pommer vor uns. Am Ende des Wald­randes führt uns ein mit Verbundsteinen gepflasterter Weg zunächst rechts abwärts. Im an­schlie­ßenden Querweg nach links geht es angenehm abwärts und bei Haus Nr. 43 nach Pommer hinein. Im Rechts­schwenk um die Fach­werk­häuser herum (Pommer 47), wartet mit dem Gast­haus "zum Grünen Tal" nach dem Dorfbrunnen und der freiwilligen Feuerwehr in der Dorfmitte eine typisch frän­kische Dorfwirtschaft mit Bier­gar­ten und netten Gasträumen sowie Nebenzimmern auf die Wanderer (km 9,7).

Nach einer verdienten Rast ver­las­sen wir Pommer – vom Gast­haus gesehen – nach rechts: auf der nach Walkersbrunn abwärts am Bachlauf ent­langführenden Straße. Am Ortsende zweigen wir dann ohne Markierung rechts ab, passieren den Naturbauernhof und laufen zweispurig nach oben. Am Ende der Kirschgärten dann, immer noch ohne We­ge­zei­chen, links in den Buchenwald hinein und über eine Lichtung weiter, steiler  aufwärts. 

Ermreuther Judenfriedhof (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Eine Umzäunung und ein Hin­weis­schild am Scheitelpunkt fallen ins Auge, dahinter der 2640 m2 große Ermreuther Judenfriedhof zwischen den Kirschgärten am Hang des Hainbühls (km 11,0).

Der Ermreuther Judenfriedhof

Im Jahre 1711 erwarb die Jüdische Ge­mein­de von der Gutsherrschaft ein ödes Stück Land. Er­wei­te­rungen erfolgten 1797 und 1862. Für die zweite Er­wei­te­rung kaufte die Ge­mein­de bereits 1844 zwei angrenzende Felder. Ins­ge­samt 215 Grabsteine sind er­hal­ten, der älteste stammt von 1730, der jüngste von 1932, die Mehrzahl der Grabsteine wurde im 19. Jahrhundert geschaffen. 1993 nahm man an etlichen umgefallenen und von Umstürzen bedrohten Grabsteinen Stabilisierungsmaßnahmen vor, die sich später als unvorteilhaft erwiesen. Denn im Zuge der Arbeiten entstanden irreparable Schäden.

Quelle: Haus der Geschichte in Bayern

Ge­ra­de­aus – weiter nicht ausgeschildert – schlendern wir auf dem nach links abfallenden grasigen Pfad unterhalb des Friedhofes an einer Futterkrippe vorbei, dann ebener an einer eingezäunten Schonung ent­lang. Dahinter im Rechtsknick bis zu einem durch die Kirschgärten führenden, befestigten Sträßchen. Nur kurz wieder ansteigend und im Links­bo­gen nach Haus Nummer 33 im Brunnenweg hinein nach Ermreuth. In der Querstraße (Herrnbergstraße) links, begleitet uns nun wieder der grüner Senkrechtstrich bald ausgewiesene 4,2 km bis nach Igensdorf. Nur kurz­fris­tig ver­las­sen wir das We­ge­zei­chen nach einem alten Haus: rechts hin zum Markt­platz mit dem Ermreuther Schloss, nach links dann unterhalb an der Kirche vorbei.

Barockkirche St. Peter und Paul
  • 1358: erstmals als Kapelle erwähnt
  • Älteste Glocke aus 1658
  • 1680: in der heutigen Form entstanden
  • Taufstein als ältestes Kunstwerk

Weiter ein Stück in der Markt­platzstraße nach unten, stoßen wir wieder auf die Herrnbergstraße, dort rechts vor zur Kreu­zung. Links neben dem Gast­haus „Zum Weißen Lamm“ in der Ermreuther Hauptstraße 50, führt ein schmaler Gang zu einem kurzen Abstecher um die jüdische Synagoge herum (km 13).

Synagoge und jüdisches Museum

Im Jahre 1823 in der jetzigen Form errichtet, bevor in der  Reichskristallnacht die Inneneinrich­tung weitgehend zerstört wurde, nach dem Krieg Lagerhalle, 1990 wieder saniert und heute Museum und  Kulturhaus. Besichtigungen für Ein­zel­per­sonen: im Winter von 14–17 Uhr,  im Sommer von 14 –18 Uhr; Kon­takt für Gruppen: Tel. 09134 7050

Über den Rödlaser Bach dann links durch die Wagnersgasse, geht es in der Dachstadter Straße rechts. Mit dem grüner Senkrechtstrich sind es noch 3,7 km bis Igensdorf. Im Lettener Weg dann hoch zum Ortsrand. Nach einer Wendeplatte verläuft der geschotterte Feldweg rechter Hand an einer Heckenreihe ent­lang, links fällt unser Blick auf dem Weg nach Letten bzw. Dachstadt hinüber auf die Bergrücken des nahen Steinbuckels und Eberhardberges (534 m). Über die Rödlaser Straße, dann links in die Ermreuther Straße, wir treffen auf die in Erlangen in die Regnitz einmündende Schwabach. Mögliche Abkürzung – bitte nur, wenn die Wiesen gemäht sind: Dazu vor der Brücke rechts unbefestigt am Bachlauf ent­lang, wenige Meter rechts hinauf und ge­ra­de­aus, bis wir wieder auf den Grünstrich-Weg treffen – dann ge­ra­de­aus auf dem Hauptweg weiter.

Blick ins Schwabachtal (21.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Ansonsten halten wir uns im Rechtsbogen an die bekannte grüner Senkrechtstrich-Markierung und ver­las­sen den Ort nach dem Gasthof Schwabachtal rechts hinaus auf die freie Flur.

Ein ganzes Stück ge­ra­de­aus, dann am Waldeck links ab – der grüner Senkrechtstrich verlässt uns nach rechts in den Wald. Nun erneut über die Schwabach, danach rechts, ist es nicht mehr weit an den Ortsrand von Igensdorf. Hier links und im Rechtsbogen auf die Kirche zu und rechts daran vorbei (Am Kirchplatz). Im Gasthof „Goldener Stern“ bietet sich eine letzte Ein­kehr­mög­lich­keit.

Rechts hinunter in der Forch­heimer Straße, es sind nur noch ca. 500 m bis zur  Gräfenbergbahn R21. Am Bahnübergang dann nur noch kurz nach links.

Igensdorf Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gast­haus Schwarzer Adler „Mendelwirt“

Hauptstr. 12
91077 Hetzles
Tel: 09134 5131
Mo., Mi. u. Fr. von 10-14 Uhr u. 17-24 Uhr; Do. von 18-24 Uhr; Sa./So. von 10-24 Uhr; Ruhetag: Di.

Gast­haus Schwabachtal

Dachstadt 19
91338 Igensdorf (Dachstadt)
Tel: 09192 993108
12 bis 14 Uhr, ab 16.30 Uhr, Warme Küche bis 21 Uhr, Ruhetag: Di.

Gast­haus "Zum Grünen Tal"

Pommer 17
91338 Igensdorf (Pommer)
Tel: 09192 7174
Ruhe­tage: Mo. u. Mi.

Gasthof „Zum Weißen Lamm“

Ermreuther Hauptstraße 50
91077 Neunkirchen am Brand (Ermreuth)
Tel: 09192 8150
Mo. ab 11 Uhr, Di. ab 16.30, Mi. Ruhetag, Do.-So.: ab 11 Uhr; Von Do.-So. warme Küche

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

14. Mai 2016 19:08 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Auf der Strecke mit stellenweise viel 'Teerbelag' gibt es immer wieder schöne Weitblicke zum sattsehen.

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