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Bergwerks-Historie und Tropfstein-Höhlen: Zur Maximiliansgrotte | Tour 21

Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz), Nürnberger Land
Linien 339 450 RE 30 RE 33
Länge ca. 19,5 km
Dauer ca. 5,5 Std.

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Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Bergwerks-Historie und Tropfstein-Höhlen: Zur Maximiliansgrotte | Tour 21

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Vorwort

Vorwort

Bergwerks-Historie, Hochplateau-Ausblicke und Deutschlands größter Tropfstein in der berühmten Maximiliansgrotte. Dazwischen Eisenerz-Spuren im Schaustollen und Wandern auf Waldwiesenweiten. Das sind die High­lights dieser rund 19 km langen Tour von Auerbach nach Neuhaus a. d. Pegnitz.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Hochplateau am Gottvaterberg
  • Bergbaumuseum Maffeischächte Auerbach-Nitzlbuch
  • 37 m hoher Felsturm Rabenfels
  • Maximiliansgrotte mit Deutschlands größtem Tropfstein
  • Neuhaus a. d. Pegnitz mit Burg Veldenstein

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Auerbach i. d. OPf. Unterer Markt
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Die Tour startet an der Bus­hal­te­stel­le Auerbach i. d. OPf. Unterer Markt. Hin bringt dich die VGN-Frei­zeit­li­ni­e Auerbacher-Erz-Express 339 ab Neuhaus a. d. Pegnitz.

Über den Oberen Markt­platz und die Dr.-Heinrich-Stromer-Straße wanderst du am 1418 erbauten Rathaus und dem Blütenbrunnen vorbei, ge­ra­de­aus durch die Wiesenstraße, dann links der Hopfenoher Straße hinterher und schließ­lich dem We­ge­zei­chen Rotkreuz Erzweg folgend aus dem Ort hinaus.

Erzweg (VGN © VGN GmbH und Stadt Auerbach)

Die Markierung bringt dich hinauf auf das Hochplateau des Gottvaterbergs.

Gottvaterberg

Der 550 m hohe Gottvaterberg beherbergt un­ter­schied­lichste Vegetationsformen und bietet Weitblicke ins umliegende Land.
Oben steht außerdem die 1691 erbaute Kapelle Gottvaterbergkirche, die in den 180er Jahren zuletzt renoviert wurde.

Quelle: VGN

Über Waldpfade geht es mit der Markierung Rotkreuz nach Nitzelbuch und zum Bergbaumuseum Maffeischächte Auerbach-Nitzlbuch.

Bergbaumuseum Maffeischächte Auerbach-Nitzlbuch

Bereits im Jahr 1857 begann in Auerbach der industrielle Eisenerzabbau. Bis 1975 wurde das Erz mit einer Drahtseilbahn von der Schachtanlage zum Bahn­hof Auerbach und von dort in Ei­sen­bahnwaggons zum Hochofen nach Sulzbach-Rosenberg transportiert. Ins­ge­samt wurden aus der Grube Nitzlbuch ca. 16 Mil­li­onen Tonnen Eisenerz gewonnen. Dadurch zählte sie zu Bayerns bedeutendsten Eisenerzgruben. Die beiden Fördertürme der Grube Nitzlbuch sind die ältesten ihrer Art in Bayern. Im Museum sind Bergbaumaschinen aus­ge­stellt und ein Schaustollen zeigt die traditionelle Art des Holzausbaus unter Tage.

Quelle: https://bay­e­rische-eisenstrasse.de/bergbaumuseum-maffeischaechte.html

Bergbaumuseum Auerbach (VGN und Stadt Auerbach © VGN GmbH und Stadt Auerbach)

An­schlie­ßend folgst du dem We­ge­zei­chen  nach Hohe Tanne mit Ein­kehr­mög­lich­keit und an­schlie­ßend durch den Wald weiter, mit einem Abstecher zum Rabenfels (Markierung „Eichkatzl-Weg“).

Rabenfels

Der 37 m hohe Rabenfels ist einer der imposantesten Felstürme der Frankenalb. Dass der Fels schon durch Menschen aus der späten Bronzezeit be­tre­ten wurde, belegen geborgene Keramikreste auf dem Gipfelplateau. Diese werden heute zusammen mit einem kleinen Knochenstück im Museum der Stadt Regensburg aufbewahrt. Anscheinend hat der Ort auf die damaligen Menschen als eine Art Felsheiligtum eine magische Anziehungskraft ausgeübt.

Quelle: VGN

Rabenfels (VGN © VGN GmbH)

Weiter geht es mit dem We­ge­zei­chenRotkreuz Erzweg zur Durchgangshöhle Vogelherdgrotte, dann zur Maximiliansgrotte.

Maximiliansgrotte

Die Maximiliansgrotte beherbergt Deutschlands größten Tropfstein – den so­ge­nannten Eisberg. Das mehr als 1200 Meter lange und bis zu 70 Meter unter der Erde liegende Höhlenlabyrinth aus bizarren Fels­for­ma­ti­onen und Tropfsteinstrukturen ist für Be­su­cherinnen und Be­su­cher zu den Öffn­ungs­zeiten mit Führung zugänglich.

Quelle: https://maxi.grottenhof.de/die-hoehle.html

Wandergruppe auf der alten Bahnstrasse (VGN © VGN GmbH und Stadt Auerbach)

Über die Zufahrtsstraße mit Panorama-Blicken wanderst du an­schlie­ßend nach Krottensee und mit der Markierung Grünpunkt abwärts nach Neuhaus a. d. Pegnitz – dem Ziel der Tour.

Neuhaus a. d. Pegnitz

Überragt wird der Ort von der Burg Veldenstein, die im Mittelalter fürstbischöfliche Residenzburg war. In Neuhaus wird noch heute das berühmte Kommunenbier gebraut. Die Kommunbrauleute gibt es dort seit dem 16. Jahrhundert. Seit dieser Zeit durfte jede Per­son Bier brauen und im Haus ausschenken und verkaufen.

Quelle: https://www.frankentourismus.de/orte/neuhaus_adpegnitz-334/

Am Bahn­hof Neuhaus a. d. Pegnitz hast du An­schluss an den Re­gi­o­nal­ver­kehr.

Neuhaus a.d. Pegnitz Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Auerbach

Café Postillion

Pfarrstraße 8
Auerbach
Tel: 09643 3202
Ruhetag: Mitt­woch

Eiscafé Eis u. Co

Oberer Markt 11
Auerbach
Tel: 09643 204170
Geöffnet: 10–22 Uhr, kein Ruhetag

Eiscafé Venezia

Unterer Markt 6
Auerbach
Tel: 09643 300797
Geöffnet: 7.45–23 Uhr, kein Ruhetag

Restauration Hohe Tanne

Hohe Tanne 1
91275 Auerbach
Tel: 09643 1307
Ruhetag: Mon­tag; Gruppen auf Anfrage.

Neuhaus a. d. Pegnitz / Krottensee

Gasthof Grottenhof bei der Maximiliansgrotte
Familie Lohner

Grottenhof 1
91284 Neuhaus a. d. Pegnitz / Krottensee
Tel: 09156 434
Öffn­ungs­zeiten:
Von April bis 31.10 geöffnet.

Neuhaus an der Pegnitz (Krottensee)

Gast­haus „Zum Löwen“

Krottenseer Hauptstraße 41
91284 Neuhaus an der Pegnitz (Krottensee)
Tel: 09156 96166
Ruhetag: Don­ners­tag

Landgasthof ,,Zur Linde"

Krottenseer Hauptstr. 22
91284 Neuhaus an der Pegnitz (Krottensee)
Tel: 09156 526
Ruhetag: Mitt­woch

Kommentare

Kommentare

17. August 2014 20:21 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Tolle Wanderung - aber Aufpassen! Nach der Unterquerung der B85 geht es nach 150 Meter rechts in einen Feldweg ab (gleich der erste Abzweig). Hier ist, entgegen im Text lautetend: 'gewohnt gut markiert', keine Markierung angebracht. Erst ca. 200 Meter weiter ist ein verbleichtes 'Rotkreuz' an einem orangen Strompfosten rechts des Weges zu erkennen. Auch der folgende Jägerstand liegt bereits in mehreren Teilen am Boden.

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