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Kelten und Kapelle: Auf der Houbirg im Nürn­berger Land | Tour 43

Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Nürnberger Land
Linien S1
Länge ca. 14 km
Dauer ca. 4 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
(13)
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Kelten und Kapelle: Auf der Houbirg im Nürn­berger Land | Tour 43

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Vorwort

Vorwort

Keltenwall-Entdeckung, Panorama-Aussichtspunkte, Stausee-Ausblicke und eine pitorreske Kapellenruine. Das sind die High­lights dieser 14 km langen Tour im Nürn­berger Land von Happurg über die Houbirg nach Hartmannshof. Von Nürn­berg aus bringt dich die S-Bahn in nur 34 Mi­nu­ten hin

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Happurger Stausee
  • Houbirg: vorgeschichtliche Höhensiedlung
  • Aussichtspunkt Hohler Fels
  • Kapellenruine Zum Heiligen Baum
  • Museum Urzeitbahn­hof Hartmannshof

Route

Weg­be­schrei­bung

Happurg Bahn­hof
Ihre Ver­bin­dung zum Start­punkt der Wan­de­rung.

Los geht es am Bahn­hof Happurg in unmittelbarer Nähe zum Happurger Stausee. Von Nürn­berg aus bringt dich S-Bahn in nur 34 Mi­nu­ten hin!

Du wanderst mit dem We­ge­zei­chen Rotkreuz in die Orts­mit­te und mit der Markierung  Grünpunktüber Treppen, dann einen Hohlweg, bergauf.

Ent­lang von Felsbrüchen erreichst du ein Plateau – rechter Hand der verschlossene Eingang des alten Stollens des ehemaligen Doggerwerkes.

Doggerwerk bei Happurg

Der Doggerstollen (auch Doggerwerk genannt) ist ein Stollensystem im Bergstock der Houbirg. Der Stollen wurde von Mai 1944 bis April 1945 von Häftlingen des KZ-Außenlagers Hers­bruck, einem Nebenlager des KZ Flossenbürg, in Zwangsarbeit angelegt. Hier sollten für eine geplante unterirdische Fabrik kriegswichtige Flugzeugmotoren produziert werden. Acht in sich verbundene Stollen, die sich zu Hallen von fünf Metern Höhe und bis zu sieben Metern Breite ausweiten, wurden aus dem Berg gesprengt.

Bis zum Einmarsch der Amerikaner hatte die Anlage eine Länge von 4,03 km erreicht. Die Stollen sind heute zugemauert, verschlossen und nur mit Sondergenehmigung zu be­tre­ten.

Quelle: https://www.kz-hers­bruck-info.de/doggerwerk/

Es geht weiter auf einem schmalen Pfad ent­lang der Hangkante einer Sandsteinschlucht zur Houbirg.

Houbirg: vorgeschichtliche Höhensiedlung

Die Befestigungsanlage auf der Houbirg zählt zu den bedeutendsten vor- und frühgeschichtlichen Höhensiedlungen Deutschlands. Se­hens­wert ist der kulturhis­to­rische Keltenwall, der Rest der ehemaligen Ringmauer. Im nördlichen und östlichen Abschnitt ist er stellenweise 17 m breit und mehr als 6 m hoch. Die Befestigung entstand in der Hallstattzeit (ca. 500 bis 330 v. Chr.). Fundstücke wie Keramikscherben, Bronzefibeln und Glasperlen stammen aus dieser Zeit.
Im Urzeitbahn­hof Hartmannshof sind unter anderem einige keltische Relikte zu sehen.

Quelle: https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=60ef0025db94c15b76fe518c

An der Forst­weggabelung verlässt dich der Grünpunkt nach links. Du hältst dich weiter ge­ra­de­aus und wanderst ohne Markierung weiter bergan, bis du wieder auf das We­ge­zei­chen Grünpunkt triffst und rechts abbiegst.

Bald erreichst du das Aussichtsplateau oberhalb des Happurger Stausees und – über die Steintreppen abwärts – den Hohlen Fels.

Hohler Fels

In der 16 Meter langen und sechs Meter hohen Höhle auf der Houbirg wurden Anfang des 20. Jhd. Funde aus Steinzeit und Urnenfelderzeit geborgen. Auch Überreste von eiszeit­lichen Tieren wurden hier gefunden, unter anderem von Höhlenbär, Höhlenhyäne, Wildpferd, Riesenhirsch, Rentier und Wollnashorn.

Quelle: https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=60eefb63db94c15b76fe5170

Hohler Fels (VGN © VGN GmbH)

Mit Rotpunkt, dann Grünstrich wanderst du weiter nach Arzlohe.
Nun folgst du der Markierung Orangekreuz - mit einem kurzen Abstecher (ge­ra­de­aus) zur Kapellenruine Zum Heiligen Baum.

Kapellenruine Zum Heiligen Baum

Ältester Nach­weis ist eine Notiz über eine Kirchenvisitation durch das Bistum Eichstätt im Jahre 1480. Die 1520 erstmals urkundlich erwähnte Bezeichnung Zum heiligen Baum soll auf eine vorchristliche Kultstätte hin deuten.

Es ist auch denkbar, dass der einschiffige spätgotische Bau als Pestkapelle entstand. 1508 wird die Kapelle – damals wohl schon Ruine - in Zusammenhang mit einem Mord erwähnt.

Quelle: https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=601e1529affb1a31a361f105

Kapellenruine Arzlohe (VGN © VGN GmbH)

Mit dem We­ge­zei­chen Gelbkreuz geht es an­schlie­ßend die Anhöhe hinauf und weiter mit Grünstrich durch Buchenwälder nach Mittelburg und mit der Markierung Grünpunkt bis Waizenfeld.

In Waizenfeld folgst du der Ver­bin­dungs­stra­ße ein Stück nach links, dann dem We­ge­zei­chen Gelbkreuz nach bis Hartmannshof – dem Ziel der Tour.

Hier kannst du noch einen Abstecher zum Museum Urzeitbahn­hof Hartmannshof un­ter­neh­men.

Urzeitbahn­hof Hartmannshof

Das Museum nimmt dich mit auf eine Zeitreise von mehr als 100.000 Jahren Umwelt- und Menschheitsgeschichte im östlichen Teil des Nürn­berger Landes.
Die Aus­stel­lung beinhaltet urgeschichtliche Funde – etwa den Backenzahn eines Neandertalers, das älteste bekannte Relikt eines Menschen in Bayern.
Quelle:
https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=601e1529affb1a31a361f107

Am Bahn­hof Hartmannshof hast du An­schluss an den Re­gi­o­nal­ex­press, der dich in nur 22 Mi­nu­ten zurück nach Nürn­berg bringt.

Hartmannshof Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Happurg

Glücksmühle

Obere Mühlstraße 3
91230 Happurg
Tel: 09151 7239934

Hartmannshof

Osteria Pizza e Pasta Lucia & Lory

Bahn­hof­stra­ße 7A
91224 Hartmannshof
Tel: 09154 9153757
Öffn­ungs­zeiten:
Di.-So.: 11:30-14:00 Uhr und 17:00-21:30 Uhr
Ruhetag: Mon­tag

Pommelsbrunn

Gasthof zur Waldesruh
Anneliese Steger

Arzlohe 2
91224 Pommelsbrunn
Tel: 09154 1218
Am letzten Sonn­tag im Monat geschlossen – Re­ser­vie­rungen erwünscht. Sollte der Haupteingang werk­tags mal geschlossen sein, bitte an der Haus­tür bemerkbar machen!

Weitere VGN-Wan­de­rung in der Region:

Versunkene Kulturen II
Pommelsbrunn – Houbirg – Kapellenruine – Hochberg – Hartmannshof

Kommentare

Kommentare

25. Mai 2020 15:39 Uhr

Gasthaus Linde in Mittelburg seit Anfang 2020 geschlossen

11. August 2018 14:15 Uhr

Eine angenehme und anspruchsvolle Tour, mit 10jährigem gut geschafft.
Gasthof in Mittelburg nur Sonntags geöffnet. Pizzaria am Bhf. Hartmannshof als guter Abschluss!

16. Mai 2015 19:45 Uhr, Jasmin, Fürth

Bei Bedarf über die Öffnungszeiten des Cafe Ruff erkundigen (im Wesentlichen nachmittags); hinter dem Kriegerdenkmal fehlt der angekündigte Holzwegweiser,dort aber einfach nach Gefühl weiter,bald ist wieder markiert!

Entgegen obigen Kommentares passen die Wegzeichen ansonsten fehlerfrei (ggf wieder neu markiert)!

Insgesamt v.a. anfangs spektakulär,erster Anstieg mäßig anstrengend,Rest eher ein idyllischer Spaziergang!

27. Oktober 2014 11:45 Uhr, Donhauser Michael, Nürnberg

Wegbeschreibung ab Wallanlage Houbirg verwirrend, da weder gelb noch grün Punkt richtig. Hier muss man den Rotpunkt folgen. Auch nach Besichtigung der Höhle Rotpunkt folgen (bisherige Markierung von Rotpunkt überklebt).
Gaststätte in Weizenfeld seit Juli 2014 geschlossen.
Rest gut zu finden, sehr schöne Wanderung und nicht zu schwer.

26. April 2014 18:43 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Schöne Wanderung.

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