Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Felsen und Höhlen, Täler und Schluchten
Region Nürnberger Land
Linien 351 R3 S1
Länge ca. 5,5 km
Dauer ca. 2,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
(2)
(2)
Gastronomie
An­spruch / Kondition
(2)
(2)
Weg­be­schrei­bung
(6)
(6)

Höhenprofil

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Für kleine Kaiser und Schluchtenpioniere

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Vorwort

Vorwort

Dieses Mal führt unsere Kinderwan­de­rung nach Lauf a. d. Pegnitz. Vom Stadtteil Vogelhof wandern wir durch den Wald zur Bitterbachschlucht. Hier hat der Bitterbach ein tief liegendes Flussbett in den roten Sandstein gegraben, so dass eine richtige kleine Schlucht entstanden ist. Teilweise ganz nah am Wasser auf kleinen Stegen laufen wir durch die Schlucht. Vorbei am kleinen Bitterbach-Stausee gelangen wir in die Alt­stadt von Lauf zum Wenzelschloss. Von hier aus können wir entweder mit der S-Bahn oder der R-Bahn S1/R3 wieder nach Hause fahren.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Kinderwan­de­rung: Vogelhof - Bitterbachschlucht - Wenzelschloss - Lauf

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vogelhof ( Lauf) Elsterweg
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Mit der Bus­linie 351 fahren wir in Lauf vom Bahn­hof rechts der Pegnitz bis Vogelhof Elsterweg. Am Wo­chen­en­de fährt hier auch der Rufbus. Dieser fährt wie der große Bus und kostet auch nicht mehr. Der Rufbus fährt aber nur, wenn er vorher telefonisch bestellt worden ist. Die Te­le­fon­num­mer findet ihr
auf dem Fahrplan. Der Rufbus wird meistens mit Pkws gefahren, daher erkundigt euch vorher, wenn ihr eine größere Gruppe seid. Meldet euch also recht­zei­tig an.

An der Hal­te­stel­le Elsterweg heißt es „Alles Aus­stei­gen!“. Von der Hal­te­stel­le aus geht es ein Stück bergauf den Elsterweg ent­lang in Rich­tung Wald. Im Rechtsbogen des Elsterweges dann ge­ra­de­aus in die für Autos und Motorräder gesperrte Straße die schon bald zum geschotterten Waldweg wird. Achtung: Nach ca. 200 Metern biegt links spitz ein Waldweg mit der Markierung Rotkreuz ab! Diesem folgen wir nun abwärts. Unser Pfad schlängelt sich durch den Wald – und immer wieder geht es über kleine Baumwurzeln. Doch schon bald erreichen wir eine kleine Lichtung und hören die Autos von der nahen Straße. Rechts sehen wir das Bach­bett des Ochsenpriels, welcher hier unter der Straße hindurch in Rich­tung Bitterbach geleitet wird. Wir halten uns links und laufen die kleine Rampe in Rich­tung Straße hinauf. Vorsichtig queren wir diese und gehen ein Stück auf dem Gehweg nach rechts, bevor uns die bekannte Markierung Rotkreuz links wieder in den Wald führt. Schon bald sehen wir den Bitterbach, den wir über einen kleinen Steg queren. Wer gute Augen hat, kann rechts auch den Zusammenfluss von Bitterbach und Ochsenpriel erkennen. Leicht bergauf erreichen wir eine große Wiese. Am Wiesenrand ent­lang, gelangen wir zu einer Straße, die uns zum Pumpwerk Rudolfshof führt.

Quiz

A) Wann wurde das Pumpwerk Rudolfshof gebaut? Auf einer Tafel ganz in der Nähe könnt ihr es er­fah­ren.

Wo die Straße rechts nach Rudolfshof abzweigt, folgen wir ge­ra­de­aus dem Waldweg weiter mit unserem Weg­wei­ser Rotkreuz. Hier sehen wir rechts immer wieder den Bitterbach, der uns ein ganzes Stück des Weges begleitet. Ent­lang der Bitterbachschlucht findet ihr immer wieder Infotafeln, die euch Spannendes über die Bitterbachschlucht sowie die Pflanzen und Tiere in diesem Gebiet erzählen. Achtet genau auf die Tafeln. Auf einigen könnt ihr die Lösungen zu den Fragen in diesem Prospekt finden.

B) Woher kommt der Name des Bitterbachs?

KW14_08 (05.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Schon bald erreichen wir wieder den Bitterbach. Hier kommt ihr ganz nah an das Wasser heran. Denkt aber bitte immer daran, dass dieser Naturraum geschützt ist. Von jetzt an schlängelt sich der Bitterbach und hat sich hier im Laufe der Zeit ein bis zu zehn Meter tiefes Flussbett gegraben. Am Anfang noch relativ flach, werden die Wände neben dem Bach immer höher. In vielen Mäandern – also Flusskrümmungen – schlängelt sich der Bach durch die Landschaft.

C) Wie nennt man das Ufer der Innenseite einer Flusskrümmung?

KW14_10 (05.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Jetzt wird’s gleich richtig abenteuerlich. Auf einem kleinen Steg oberhalb des Flusslaufes begleitet ihr den Bach und könnt von oben die tiefen Einschnitte in die Landschaft betrachten. Um Baumwurzeln herum und immer wieder auf und ab lauft ihr bald direkt am Ufer des Baches ent­lang.

Bald darauf ver­las­sen wir den tiefen Abschnitt des Bitterbachs. Leicht ansteigend, an einem umzäunten Grundstück vorbei, folgen wir nach wie vor der Markierung Rotkreuz. Links über zahl­reiche Baumwurzeln wieder abwärts, schlängelt sich der Weg zu einer Brücke über den Graben hinweg und auf der anderen Seite wieder aus dem Tal hinaus. Oben angekommen, folgen wir dem Waldweg. An den ersten Häusern weiter auf der nun geteerten Straße. An der Daschstraße angekommen, halten wir uns rechts und kommen kurz darauf an die Eschenauer Straße. Hier queren wir am Fuß­gän­ger­über­weg zunächst
die Daschstraße, dann die Eschenauer Straße und halten uns links. Wir ver­las­sen unsere bisher gewohnte Markierung. Abwärts in Rich­tung Freibad biegen wir vor der Brücke links auf den kleinen geschotterten Weg ent­lang des Baches. Der hier aufgestaute Bitterbach wird schon bald zum See.

Am Ostufer des Sees ent­lang, können wir auf der anderen Seite das Freibad von Lauf erkennen.

D) Links des Weges seht ihr eine Bank und eine Gedenktafel eines Förderers der Stadt Lauf. Welche Tiere stehen auf dem Sockel?

Am Ende des Sees geht es zunächst ein paar Treppenstufen hinauf, dann wieder auf der anderen Seite hinab. Hier aber nicht über, sondern zunächst parallel zum Bach ent­lang, bis ihr links den hohen Bahndamm und kurz darauf über eine kleine Brücke das Viadukt der Bahnlinie erreicht.

Unter dem Viadukt hindurch geht es vor zur Straße. Hier haltet ihr euch links und quert am Fuß­gän­ger­über­weg zunächst die Nürn­berger Straße – und dann nach links in den Schlachthofplatz. Kurz darauf links in die Sichartstraße und vorbei an schönen alten Stadthäusern, erreicht ihr das Industriemuseum der Stadt Lauf direkt an der Pegnitz. Unmittelbar vor dem Industriemuseum schwenken wir nach rechts in die Straße Am Steg, gehen über den Steg, um an dessen Ende weiter mit der Straße Am Steg nach links, leicht ansteigend, nach oben zu schlendern. Vom Steg aus habt ihr einen schönen Blick auf das Industriemuseum und den Fluss mit seinen angrenzenden Häusern.

Wir folgen der leicht nach links abbiegenden Sams­tagstraße, die ihr natürlich auch an jedem anderen Wochentag begehen dürft, an die sich die Siebenkeesstraße übergangslos anschließt. Am Barth-Park vorbei, in dem ein kleiner Spielplatz ist, erreichen wir schon bald die Laufer Kaiserburg, welche auch Wenzelschloss genannt wird.

Von hier aus könnt ihr jetzt entweder durch die Alt­stadt von Lauf zum Bahn­hof rechts der Pegnitz laufen und mit der R3 oder der R31 nach Hause fahren – oder ihr lauft zum Bahn­hof links der Pegnitz und fahrt mit der S1 nach Hause.

Geschichte(n)
Kaiser Karl IV, der gleichzeitig auch König von Böhmen war, ließ 1357–1360 eine Burg auf den Resten der 1301 zerstörten Burg auf einer Insel in der Pegnitz errichten. Lauf lag an der Goldenen Straße zwischen Nürn­berg und Prag.

Die Burg am Rande der Stadt diente sowohl als Sicherung des Gebietes von „Neuböhmen“ als auch als Aufenthaltsort des Kaisers auf seinen Reisen zwischen Prag und Nürn­berg. Da das Reisen zur damaligen Zeit nicht so schnell ging wie heute, brauchte der Kaiser von Prag nach Nürn­berg viele Tage. Lauf war die letzte Sta­ti­on, bevor der Kaiser Nürn­berg erreichte.

Der Torturm diente zur Sicherung der Burg und trägt den Namen Wenzelsturm, der vom heiligen Wenzel bewacht wird.

KW14_17 (05.02.2018, VGN © VGN GmbH)
Lauf a.d. Pegnitz Bahn­hof rechts
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Lauf a.d. Pegnitz Bahn­hof links
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

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Impressionen

Kommentare

Kommentare

3. Mai 2018 11:20 Uhr, Daniel Forthaus, Nürnberg

Eine sehr schöne Route, die den Kindern viel Freude gemacht hat und den Eltern auch... Als Einstieg sehr zu empfehlen, da die Route weitestgehend flach bzw. leicht abschüssig ist.

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