Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Bierwanderung
Region Fränkische Schweiz
Linien 265 S1
Länge ca. 12 km
Dauer ca. 3 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
(20)
(20)
Landschaft
(11)
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Gastronomie
(20)
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An­spruch / Kondition
(13)
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Weg­be­schrei­bung
(30)
(30)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Zu den Kellern am Kreuzberg rund um Hallerndorf

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GPS
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Vorwort

Vorwort

Dass Wan­de­rungen auch abseits des markierten Wegenetzes ihre Reize haben, zeigt diese ab­wechs­lungs­reiche Route hoch zum Kreuzberg bei Hallerndorf. Weit­rei­chende Ausblicke ins Umland, gemütliche Biergärten und die täglichen Rück­fahrt­mög­lich­keiten mit der Bus­linie 265 (Hallerndorfer-Keller-Express) runden die (nicht markierte) Tour ab. 

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Zu den Kellern am Kreuzberg rund um Hallerndorf" – Bierwan­de­rung: Buttenheim – Großbuchfeld – Kreuzberg – Hallerndorf / Stiebarlimbach
Höhenprofil "Zu den Kellern am Kreuzberg rund um Hallerndorf" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­hof Buttenheim S1 aus starten wir unseren Ausflug von Erlangen aus kommend zunächst über den Bahnübergang in den Ortsteil Altendorf hinein. Vorbei an Seniorenhaus, Kirche und dem Rathaus zweigen wir bei der Bam­berger Straße links ab, queren diese gleich bei der kleinen Verkehrsinsel (Bus­hal­te­stel­le) und ver­las­sen sie in die nächste Straße (Egloffsteiner Ring) nach rechts. Für den, der sich hier für die Wan­de­rung noch einmal „stärken will“, bietet sich die Gaststätte Egloffsteiner Hof (Tel. 09545 313) mit Bier­gar­ten an.

Buttenheim Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nach dem kleinen, 1925 erbauten Kirchlein schwenkt die abbiegende Vorfahrtsstraße nach links, führt ansteigend aus dem Ort hinaus und im Rechtsbogen dann über den Main-Donau-Kanal. In weiten Bögen geht es am Sportgelände des FC Altendorf ent­lang über die Talauen, die von einem Sandförderband durchzogen werden. Eine Metallleiter ermöglicht einen gefahrlosen Einblick in dieses in­te­res­sante Transportsystem, unter dem manchmal bizarre Sandformen zu bewundern sind (km 1,3).

Weiter der Straße ent­lang, laufen wir über die Regnitz, nach der Brücke im Rechts-, gleich weiter im Links­bo­gen in der Regnitzstraße ansteigend nach Seußling hinein, auf den Kirchturm zu. Hier die Hauptstraße nur kurz rechts und gleich nach dem Links­bo­gen weiter bergauf. Dort, wo die Straße nach rechts Rich­tung Bam­berg schwenkt, bleiben wir ge­ra­de­aus in der Bergstraße, die uns an der Freiwilligen Feuerwehr vorüber, steil bergauf aus dem Ort hinausbringt. Ein asphaltierter Flur­be­rei­ni­gungs­weg leitet uns in sanften Bögen stets ge­ra­de­aus über alle Abzweigungen hinweg weiter aufwärts.

Nun wandern wir auf geschottertem Untergrund nach einer Metallschranke in den Wald hinein und biegen bei der nächsten Kreu­zung, links ein liegender Steinblock mit Sitzbank, rechts ab. Der breite Waldweg steigt leicht an und windet sich in weiten Bögen durch den Misch­wald. Es geht wieder leicht abwärts, der Wald lichtet sich vor allem auf der linken Seite des Schotterweges. Dieser mündet kurz nach einer Metallschranke in eine Kreu­zung, geradewegs geht es weiter durch die Flur auf eine Schonung zu.

An dem eingezäunten Gelände ent­lang (land­wirt­schaft­licher Verkehr und Radfahrer frei) bleiben wir nach einem kurzer Stück über freies Feld – ein großer Hochspannungsmast als Anhaltspunkt – dann am Wald­rand. Die ersten Weitblicke eröffnen sich links und rechts des Weges, der am hinteren Waldeck auf einen asphaltierten Querweg trifft, in dem es nach links auf Großbuchfeld zugeht. Nach einem Marterl stoßen wir auf eine Straße, auf ihr dann links und geradewegs in den Ort hinein. Auch hier kann man die Aussicht über die sanft hügelige Landschaft genießen.

Geradewegs geht es zunächst weiter, auch dort wo am Ortsausgang die Straße rechts abbiegt. Ein befestigter Feldweg verläuft abwärts, dann durch eine Senke und unten über eine Kreu­zung. Auf dem immer noch asphaltierten Hauptweg dann hoch bis auf die Höhe eines Hochspannungsmasten – dort dann rechts in einen Feldweg abbiegen.

Oberhalb einer Weide schwenken wir rund 15 m nach einem Hochsitz links in einen Wie­sen­weg ein. Der Weg führt nach rechts auf ein kleines frei stehendes Häuschen zu (km 6,5). Dahinter, vor dem quer vor uns liegenden Feld, erneut links den Hang empor. Oben halten wir uns auf dem geteerten Querweg rechts und passieren die eingezäunten Kirschgärten links des Weges.

Dahinter nun links – der Weg ge­ra­de­aus führt nach Schnaid – folgt nach einem kurzen Stück leicht abwärts ein weiterer Querweg, hier dann rechter Hand weiter.

Wall­fahrts­kir­che Heilig Kreuz a.d. Kreuzberg (23.04.2010, VGN © VGN GmbH)

Erstmals erkennen wir vor uns das Kirchlein auf dem Kreuzberg. Erst auf einem Schotter-, dann einem Wie­sen­weg geradewegs auf die Häuser zu und hinter der zweiten nach unten verlaufenden Baumreihe hinab zur Straße. Wenige Schritte gehen wir auf dieser nach rechts und biegen den Weg­wei­sern zum Kreuzberg folgend links ab. Der Weg hoch zum Kreuzberg, einsehbar vor uns, verläuft nach links und dann nach einem Rechtsbogen hoch zum Park­platz, dann zur Kirche und schließ­lich zu den Kelleranlagen.

Kreuzberg

Die frei auf dem Kreuzberg gelegene Kreuzbergkirche in gotischer Bauart wurde 1463 an Stelle einer bereits 1430 erwähnten Wallfahrtskapelle im Auftrag der Herren von Seckendorff auf Schloss Hallerndorf erbaut. Der Kreuzberg war schon immer das Ziel frommer Pilger, die ihre Sorgen und Ängste zum gekreuzigten Erlöser trugen, um sich bei ihm Segen und Heil zu erbitten.

So sind in der Blütezeit der Kreuzbergwallfahrt bis zu 23 Wallfahrten an einem Tag bezeugt. Vor der Fassade an der Nordwestseite der Kirche war für diesen Zweck ein Außenaltar für eine so genannte Beimesse errichtet worden. In unseren Tagen hat die Wallfahrtstätigkeit zum Kreuzberg zwar sehr abgenommen, aber vereinzelt treffen immer noch Pfarreien traditionell zu Wallfahrtsgottesdiensten ein.

Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter: http://www.hallerndorf.de/tourismus/kreuzberg.php

Nach dem Aufenthalt am Kreuzberg bieten sich zu den Bus­hal­te­stel­len der Linie 265 (tägliche Fahrten) zwei Möglichkeiten an:

A: Nach Hallerndorf (45 Mi­nu­ten) folgen wir zunächst ca. 100 m kurz dem Teersträßchen (gelbe Raute – eine gelbe Raute als zu­sätz­liche Orientierungshilfe), dann linker Hand daneben dem Waldpfad bis vor den Wanderpark­platz. Hier nun nach links ein Stück durch den Wald und danach im Rechtsbogen in ein Wiesental. Ein geschotterter Fahr­weg, linker Hand an einem Weiher ent­lang, unterquert eine Hochspannungsleitung und bringt uns hinunter zur Kreuzbergstraße, die links nach Hallerndorf hineinführt. Die erste Hal­te­stel­le* (Kellerberg) befindet sich gleich am Ortseingang, die zweite** (Sparkasse) in Rich­tung Trailsdorf in der Orts­mit­te.

Hallerndorf Sparkasse
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten ab Hallerndorf

B: Nach Stiebarlimbach (10 Mi­nu­ten) … Linker Hand hinter dem Rittmayer-Keller folgen wir dem mit gelber Senkrechtstrich ge­kenn­zeich­neten Waldweg stetig abwärts. Zuerst erreichen wir nach einer kleinen Brücke den Bier­kel­ler, danach – nach den Parkplätzen rechter Hand – den Brauereigasthof der Brauerei Roppelt. Das Bushäuschen befindet sich genau gegenüber des Brauerei-Gasthofes.

Stiebarlimbach
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten ab Stiebarlimbach

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Hallerndorf

Brauerei Gast­haus Rittmayer

Trailsdorfer Straße 4
91352 Hallerndorf
Tel: 09545 509214
Bitte informieren Sie sich über die aktuellen (wetterabhängigen) Öffn­ungs­zeiten!

Brauerei Roppelt

Stiebarlimbach 9
91352 Hallerndorf
Tel: 09195 7263

Lieberth-Dorfkeller

Kreuzbergstr. 17
91352 Hallerndorf
Tel: 09545 4437373
Öffn­ungs­zeiten: Mo.–Fr. ab 16:00Uhr, Sa. ab 15 Uhr, So. und Fei­er­tage ab 10 Uhr, bei schlechtem Wetter geschlossen. Der zweite Keller der Lieberth-Brauerei liegt direkt an der VGNBus­hal­te­stel­le „Kellerberg“ in Hallerndorf. Der Dorfkeller ist somit ideal, um die Kellertour im Ort ausklingen zu lassen. Neben warmer Küche und frän­kischen Brotzeiten ist vor allem das Kuchenbuffet zu empfehlen.

Hirschaid

Gast­haus Weber

Großbuchfeld 11
96114 Hirschaid
Tel: 09543 7471
Öffn­ungs­zeiten: Mitt­woch–Sonn­tag: 10–1 Uhr; Ruhe­tage: Mon­tag und Diens­tag. Durchgehend warme Küche von 11.30–20.30 Uhr, sonn­tags von 11–20.30 Uhr. Telefonische Re­ser­vie­rungen werden von Mitt­woch bis Sonn­tag an­ge­nom­men.

Kreuzberg

Brauhaus am Kreuzberg - Friedels Keller

Kreuzberg
Tel: 09545 4736
Öffn­ungs­zeiten: April bis Ok­to­ber: täglich ab 11 Uhr, Ok­to­ber bis April: Frei­tag–Sonn­tag ab 11 Uhr, werk­tags ab Vorbe­stel­lung. In den Übergangszeiten im Herbst und Frühjahr richten sich die Öffn­ungs­zeiten nach Wetterlage.

Kreuzbergkeller Lieberth

Kreuzberg
Tel: 09545 70746
Öffn­ungs­zeiten: Anfang Mai bis Ende Okt., täglich ab 15 Uhr, So und Fei­er­tage ab 11.30 Uhr
Kein Ruhetag. Anfang Dez. bis Ende Apr.
Fr und Sa ab 16 Uhr, So und Fei­er­tage ab 11.30 Uhr, Mon­tag bis Don­ners­tag geschlossen.
Anfang bis Ende No­vem­ber komplett geschlossen.

Kreuzbergkeller Rittmayer

Kreuzberg
Tel: 09545 4554
Öffn­ungs­zeiten: Mai–Sept. täglich ab 11 Uhr; Okt.–April, nur Sonn- und Fei­er­tage ab 11 Uhr; Das Rittmayer Landbier wird im obersten der drei Keller am Kreuzberg ausgeschenkt. In der Nähe der Wall­fahrts­kir­che liegt der Keller umgeben von schattigen Bäumen. Zahl­reiche Plätze außen unter Bäumen, teilweise auch überdacht, bieten Platz für hungrige und durstige Seelen in naturnaher Umgebung.

Stiebarlimbach

Roppelt's Keller

Stiebarlimbach 9
Stiebarlimbach
Tel: 09195 7263
Öffn­ungs­zeiten: täglich ab 11 Uhr, warme Speisen bis 14.30 Uhr und ab 16.30 Uhr. Am Wald­rand gelegen, gibt’s im Roppelt’s Keller selbstgebrautes Stiebarlimbacher Kellerbier. Dazu frän­kisches Essen – Spe­zi­a­li­tät ist hier Wild und Karpfen (je nach Saison).

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

3. Oktober 2015 19:32 Uhr, Bernd Steiner, Nürnberg

Eine herrliche Wanderung, die uns beiden sehr gefallen hat. Nicht allzu lang und relativ leicht, und die Anbindung an das Bus- und Bahnnetz hat prima geklappt.

10. September 2013 10:31 Uhr, VGN-Freizeit (Gerhard Zuber), Nürnberg
Zitat: 9. September 2013 08:13 Uhr, D. Seutter, Röthenbach Pegn.

Diese "Teertour" ist eine Zumutung. Ausnahmslos eine asphaltierte Wegestrecke. Auf jedem Wanderführerlehrgang wird den Teilnehmern beigebracht unbefestigte Wege auszuwählen. Sie haben hier mit Gewalt einen neuen Weg zum Kreuzberg gesucht.

Es ist wie sie sagen, wir haben von einem Bf einen (Wander) Weg zum Kreuzberg gesucht, was in diesem Bereich nicht einfach war - weder von Eggolsheim noch von Buttenheim. Dass Ihr Kommentar "ausnahmslos asphaltiert" nicht den Tatsachen entspricht - weder auf dem Weg zum Berg, noch entlang der Weiherketten nach Hallerndorf, bzw. im Wald nach Siebarlimbach hinunter, verdeutlichen die neu beigefügten Bilder.

9. September 2013 08:13 Uhr, D. Seutter, Röthenbach Pegn.

Diese "Teertour" ist eine Zumutung. Ausnahmslos eine asphaltierte Wegestrecke. Auf jedem Wanderführerlehrgang wird den Teilnehmern beigebracht unbefestigte Wege auszuwählen. Sie haben hier mit Gewalt einen neuen Weg zum Kreuzberg gesucht.

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