Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Bierwanderung, Felsen und Höhlen
Region Fränkische Schweiz
Linien 969
Länge ca. 11,7 km
Dauer ca. 3 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
(20)
(20)
Landschaft
(17)
(17)
Gastronomie
(36)
(36)
An­spruch / Kondition
(14)
(14)
Weg­be­schrei­bung
(30)
(30)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Durchs Paradiestal

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GPS
Informationen zur Wanderung

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Vorwort

Vorwort

Oase der Ruhe, so titelt der örtliche Prospekt für das östlich von Bam­berg gelegene Paradiestal, ein stilles, unberührtes Trockental mit jeder Menge land­schaft­lichen und botanischen Reizen im nördlichen Frankenjura. Gemütliche, typisch frän­kische Gaststätten mit eigenem Bier­gar­ten laden zum Besuch ein und runden diesen Tagesausflug ab. 

Wandern im Paradiestal – Un­ter­wegs zwischen bizarren Fels­for­ma­ti­onen (VGN © VGN GmbH)
Im Paradiestal – Un­ter­wegs zwischen bizarren Fels­for­ma­ti­onen (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Durchs Paradiestal" – Treunitz – Paradiestal – Schederndorf – Steinfeld

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Am Bahn­hofsvorplatz in Bam­berg erwartet uns die Bus­linie 969 (Frankenbus) für unsere Fahrt in den östlichen Land­kreis Bam­berg.

Treunitz Orts­mit­te
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

In Memmelsdorf vorbei an Schloss Seehof fallen bald die Giechburg und die Wall­fahrts­kir­che Gügel rechts oben auf den Bergrücken bei Scheßlitz ins Auge. Nach dem kurvenreichen Würgauer Berg – früher als deutsche Bergrennstrecke bekannt – hinein nach Steinfeld und nach einem Schwenk über Königsfeld zum „Pfifferdorf“ Treunitz, dem Aus­gangs­punkt unserer Wan­de­rung.

Von der Bus­hal­te­stel­le aus ein Stück zurück geht es an der Schiefer gedeckten und dem Heiligen Sebastian gewidmeten Kirche vorbei. Danach müssen wir noch eine Weile neben dem Sträßchen bleiben, die noch junge Wiesent links unter uns.  Blauring und Grünstrich als We­ge­zei­chen an der Leitplanke ent­lang in Rich­tung Steinfeld/Paradiestal. Über eine kleine Brücke, dann der Abzweig nach links, bleibt uns nur der Blauring in Rich­tung Talrand, dort dann rechts (km 0,6).

Einer der zahl­reichen Kletterfelsen im Paradiestal (VGN © VGN GmbH)

Linker Hand flankiert von zahl­reichen Kletterfelsen mündet der Weg nach einem Rechtsbogen in einen unbefestigten Wanderpark­platz – Wan­der­ta­fel zur In­for­ma­ti­on. Dahinter links, bleibt uns bis zum Einstieg ins Paradiestal nur ein Abschnitt auf Asphalt. Bereits vor den Leitplanken der Linkskurve, vor dort aus nach unten und problemlos über eine kleine Brücke, aber auch danach, führt uns der Weg rechts hinein ins Paradiestal. Ein Trockental mit bizarren Fels­for­ma­ti­onen, puren Naturgenuss, lauschigen Pfaden und Trockenwiesen – eine Oase der Stille wartet auf uns. Der Blauring bleibt die Markierung und wird durch Rich­tungsschilder zu den umliegenden Orten ergänzt. Phantasievoll die Namen der Felsen, zuerst rechter Hand der Nasenlöcherfelsen, nach einem Links­bo­gen dann die Silberwand (km 2,9).

Links hinter dem Abzweig nach Wotzendorf das Blaue Meer, das aber nur nach ergiebigen Regenfällen oder bei Schneeschmelze seinen Namen Ehre macht. Weiter im Talgrund – den folgenden Rich­tungspfeil links nach Steinfeld beachten wir nicht – bietet sich hier eine Rastmöglichkeit. Weiter am Wald­rand ent­lang, links ein kleines „Sacktal“, queren wir das Wiesenstück, wandern zügig durch eine kleine Mulde an Zigeunerstube (links) und Wüstenstein (rechts) vorüber und dann auf einem breiten Schotterweg nur kurz leicht ansteigend nach oben.

Nun aufgepasst: Nach ca. 80 m taucht der Schotterweg in den Wald ein – wir aber folgen weiter dem Blauring nach halbrechts. Am Rande des Wiesengrundes und linker Hand des Wald­randes führt unser Weg weiter durch das stille Tal. Nach einem scharfen Links­bo­gen, vorbei am kanzelartigen Predigtstuhl fällt der Blick nach rechts auf den Paradiestalwächter, einer schlanken Felsnadel. Das Tal öffnet sich und eine beeindruckende Felsenkette liegt vor uns. Die nahe Autobahn im Fokus schwenken wir beim kreuzgekrönten Langenstein nach links – der Blauring verlässt uns nach rechts - und erreichen nach der Un­ter­füh­rung wieder einen Wanderpark­platz. Natürlich auch hier wieder ausreichend Infotafeln (km 6,2).

Schräg nach links über die Straße wandern wir, ab sofort ohne We­ge­zei­chen, weiter Rich­tung Schederndorf. Auf dem breiten Schotterweg unterhalb des Hanges bei einer Minifelsengruppe nicht rechts nach oben, sondern ge­ra­de­aus weiter. Genauso auch in der an­schlie­ßenden Linkskurve gerade weiter auf dem grasigen Weg am Wald­rand ent­lang. 

Rechtsknick um den Katzenstein und vor dem leichten Anstieg links auf den stellenweise verwucherten Pfad – die Landstraße vor uns im Visier. Davor rechts nach oben und ca. 50 m nach dem Ende der Leitplanken über die Straße. Gegenläufig ein Stück zurück und dann rechter Hand in das Sträßchen nach Schederndorf (1 km) einbiegen. Den Schwenk nach oben um das oberfrän­kische Dorf schenken wir uns und bleiben bis in den rund 160 Einwohner zählenden Ort hinein auf dem Sträßchen. Dort gleich bei der ersten Querstraße nach rechts, die nächste Straße links und gleich hinter der Kirche wieder rechts. Schon liegt unter den Kastanienbäumen der gemütliche Bier­gar­ten der Brauerei Konrad Will vor uns. „A Seidla Ge­müt­lich­keit“ – so liest man auf der Homepage der Brauerei -  kann man auch im Bräustübla oder in der Brauereiwirtschaft zusammen mit einer deftigen, frän­kischen Brotzeit genießen (km 8,6).

In der Brauerei Konrad Will in Schederndorf (VGN © VGN GmbH)

Nach der verdienten Einkehr geht es wieder Rich­tung Kirche zurück, dort dann ge­ra­de­aus und zuerst im Rechts-, dann im Links­bo­gen auf dem Sträßchen aus Schederndorf hinaus. Zwischen den Feldern vor zu Staatsstraße 2190 bleibt uns nur der Weg auf asphaltierten Untergrund. Vorsichtig geradewegs auf die andere Seite nimmt uns – bis Steinfeld ohne We­ge­zei­chen - ein zweispuriger Flur­be­rei­ni­gungs­weg auf, der leicht ansteigend an einem Holzdepot rechts des Weges ent­lang führt. Weiter am Wald­rand ent­lang, dann über freies Feld, taucht der Weg bald in den Wald ein. Ohne abzuzweigen weiter nach oben erreichen wir nach einem Rechtsbogen – rechts wieder ein Holzlager - einen Querweg. Hier links ab und auf die schon sichtbare Autobahn Bam­berg-Bayreuth A 70 zu. Davor halten wir uns rechts und erreichen auf einem linker Hand parallel zur Autobahn verlaufenden geteerten Weg eine größere Kreu­zung – hier nun links über die Autobahn (km 10,8).

Der leicht ansteigende Flur­be­rei­ni­gungs­weg durchquert ein Wald­stück, ein Marterl rechts, dann links ein Steinkreuz als Anhaltspunkte. Beim Waldaustritt weiter ge­ra­de­aus wird vor uns schon der Kirchturm von Steinfeld sichtbar. Neben oder auf den Pflastersteinen erreichen wir nach einem Links­bo­gen den Ortsrand von Steinfeld bei einer Feldkreu­zung. Rechts ist unser Weg hinein in den Ort, vorbei am ersten Sportplatz (SC Jura), dann am Zweiten, dahinter der Sitz der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Steinfeld. Danach kurz nach rechts, dann links an Friedhof und Kirche vorbei weiter abwärts. Zu den Ein­kehr­mög­lich­keiten in Steinfeld geht es hinter der Kirche:

  • nach rechts in den Hof der Brauereigaststätte Hübner
  • oder nach links hinunter zur Hauptstraße, dann wieder links zum Brauereigasthof Lindner.

Die Bus­hal­te­stel­le B 22 der Linie 969in Steinfeld befindet sich direkt beim Brauereigasthof Lindner – Rich­tung Bam­berg ohne Aus­schil­de­rung gegenüber dem War­te­häus­chen.

Steinfeld (Stadelhofen) B22
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Brauereigasthof Lindner

Steinfeld 56
96187 Stadelhofen
Tel: 09207 275
Di – So 11.30 – 01.00 Uhr; Mo Ruhetag

Brauerei Konrad Will

Haus Nr. 19
96187 Stadelhofen - Schederndorf
Tel: 09504 262
Diens­tag Ruhetag

Bräuerei Hübner

Steinfeld 69
96187 Stadelhofen - Steinfeld
Tel: 09207 259
Fax: 09207 338
täglich von 10 – 23 Uhr; Do Ruhetag (am Taubenmarkt Frei­tag)

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

9. Oktober 2014 20:35 Uhr, Jochen Sommer, 91586 Lichtenau

wir haben diese sehr schöne Wanderung an einem warmen Spätsommertag genossen und waren hell begeistert, die Wegbeschreibung ist ohne Tadel, sehr exakt und trifft haargenau. Die Landschaft ist wie überall in der Fränkischen Schweiz lieblich und erholsam.
Meine Empfehlung, wenn man von Steinfeld nach Treunitz zurück muß dann den Weg mit dem grünen Kreis/blauen Strich ab Steinfeld durch den Wald nehmen

26. April 2014 17:59 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Das Paradiestal macht seinen Namen aller Ehre.
Schade nur, das am Schluß des Tales die 'paradiesische Stimmung' von dem Lärm der Autobahn zerstört wird.
Wir sind den Weg auch nur bis zum Katzenfelsen gelaufen und dann wieder zurück - was sicherlich landschaftlich schöner war als der vorgeschlagene Weg über Steinfeld.

26. März 2014 15:27 Uhr, VGN-Freizeit (Tobias Zuber), Nürnberg
Zitat: 26. März 2014 14:33 Uhr

Wenn 60 Personen selbst mit den Autos anreisen, wo können diese denn gut parken?

Tut uns leid, das wissen wir nicht. Ist auch nicht ganz unser Business... ;-)

26. März 2014 14:33 Uhr

Wenn 60 Personen selbst mit den Autos anreisen, wo können diese denn gut parken?

5. August 2013 08:47 Uhr, VGN-Freizeit (Tobias Zuber), Nürnberg
Zitat: 3. August 2013 15:00 Uhr, Ernst W.Holfelder, 90429 Nürnberg

Schade! Der Wandervorschlag und die Bebilderung haben mich neugierig und erwartungsvoll werden lassen, aber zumindest für mich stellt es sich am Ende als uninteressant heraus: ein Sonntagsausflug , den ich erst um 10:49 in Nürnberg beginnen kann um dann endlich um 12:38 (in der größten Mittagshitze) mit der Wanderung zu beginnen......
Naja, ich weiß nicht. Und unter der Woche gar erst um 11:49 !!!! Schade! Wieder mal ein Vorschlag der ZWAR vom VGN ist, aber eher den Autofahrer anspricht.

Hallo Herr Holfelder,

danke für Ihren Kommentar. Wir hoffen Ihnen hat die Tour trotzdem gefallen.

Bei der Ausarbeitung können wir in der Regel keine Rücksicht auf die entsprechende Jahreszeit nehmen. Im Hochsommer ist Wandern natürlich generell immer sehr anstrengend.

Da die Tour "nur" 12 km hat (ca. 3-4 Stunden), sind wir bei der Planung der Route (inkl. Fahrplangestaltung) davon ausgegangen, dass ein Beginn der Tour um die Mittagszeit absolut ausreichend ist.

3. August 2013 15:00 Uhr, Ernst W.Holfelder, 90429 Nürnberg

Schade! Der Wandervorschlag und die Bebilderung haben mich neugierig und erwartungsvoll werden lassen, aber zumindest für mich stellt es sich am Ende als uninteressant heraus: ein Sonntagsausflug , den ich erst um 10:49 in Nürnberg beginnen kann um dann endlich um 12:38 (in der größten Mittagshitze) mit der Wanderung zu beginnen......
Naja, ich weiß nicht. Und unter der Woche gar erst um 11:49 !!!! Schade! Wieder mal ein Vorschlag der ZWAR vom VGN ist, aber eher den Autofahrer anspricht.

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