Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Wiesen und Wälder
Region Städteregion Nürnberg
Linien 4 30 31 33 U2
Länge ca. 15 km
Dauer 2,5 - 3,5 Std.
Stufe Top Tour, viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
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Landschaft
(2)
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
(3)
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Weg­be­schrei­bung
(5)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Durch den Sebalder Reichswald

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GPS
Informationen zur Wanderung

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Vorwort

Vorwort

Es gibt viel zu sehen auf dieser ab­wechs­lungs­reichen Tour durch den Sebalder Reichswald und in die – im besten Sinne – ländlich gebliebenen Knoblauchsländer Dörfer mit ihren his­to­rischen Orts­kernen. Auch ein Aus­sichts­blick, weit ins Land über den Flug­ha­fen hinweg, ist dabei. Wenn die Windrich­tung passt, können hier Flugzeuge beim Starten und Landen beobachtet werden. Außer diesem Mini-Anstieg auf diese Anhöhe „Flug­ha­fenblick Ost“ ist alles nahezu bretteben – die Tour lässt sich somit auch ganz un­an­stren­gend gestalten und fast beliebig abkürzen, denn in jedem Dorf gibt es Rück­fahrt­mög­lich­keiten mit häufig ver­keh­renden Stadtbussen der VAG. Er­fah­ren Sie Spannendes und Erstaunliches auf ab­wechs­lungs­reichen Wegen und Pfaden: Natur, Geschichte und Geschichten warten darauf, entdeckt zu werden. Und zum Schluss (oder auch mittendrin): eine Einkehr mit kühlem Bier und frän­kischen Spe­zi­a­li­täten, bevor Sie sich von da oder dort wieder mit der Stadtbus­linie 31 ab Neunhof zurück, ggf. mit einem Extra-Stopp in Kraftshof für einen lohnenden Rund­gang, nach Hause chauffieren lassen.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Wan­der­kar­te: Nürn­berg-Flug­ha­fen - Großreuth h. d. Veste- Buchenbühl - Kothbrunnengraben - Neunhof/Kraftshof (11.02.2016)

Route

Route

Nürn­berg Flug­ha­fen
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

1. Hauptweg (15 km)

Kurz­be­schrei­bung: U2 -Endsta­ti­on Flug­ha­fen – Lohe (km 0,9) – Kleinreuther Weide (km 2,6) – Schwedenhaus (km 3,0) – Lutzgarten (km 3,3) – Marienbergpark (km 4,1) – An­schluss kürzere Va­ri­an­te (km 5,6) – Flug­ha­fenblick Ost (km 7,8) – Buchenbühl, Kirche (km 8,6): ab hier Grünstrich – Beginn Kothbrunnengraben (km 9,2) – Grünstrich trifft Blaustrich (km 11,9) – denk­malswürdige alte Eiche (km 12,6) – Irrhain (km 12,9) – Neunhof, Steinkreuzgruppe (km 14,5) – Schloss Neunhof, Bus­hal­te­stel­le (km 15)

Mit der U2 sind Sie schnell am Flug­ha­fen, wo es losgeht. Aber auch die Bus­linien 30 und 33 fahren hierher. Nach Ver­las­sen der U2, End­hal­te­stel­le Flug­ha­fen, starten wir vor dem Eingang „Abflug 2“.

U2 Aufgang Flug­ha­fen (24.05.2016, VGN © VGN GmbH)

Wir queren die Straße davor und laufen, etwas rechts versetzt, dann ge­ra­de­aus zwischen den beiden Parkhäusern hindurch (rechter Hand: Schild „Mietwagenrückgabe“). Erst geht’s auf dem linksseitigen Gehsteig (Schild: „Fußweg zum Parkhaus 3“) und über den Zebrastreifen ge­ra­de­aus, dann am Parkhaus 3 vorbei und danach leicht nach links versetzt über die Brücke des renaturierten Bucher Landgrabens.

Noch einmal ge­ra­de­aus links versetzt und zwischen den Treibhäusern nach Lohe hineinlaufen. An der Kreu­zung beim Kriegerdenk­mal treffen sich fünf Straßen. Wir biegen links ab und laufen die Kriegerlindenstraße vor und biegen am Ortsende, nach der Baumreihe, rechts in den Feldweg ein. An dessen Ende wieder links, dann rechts zur Ampel vor und die Marienbergstraße queren. Geradewegs geht’s nun auf dem nur anfangs breiten, grob geschotterten Teersträßchen gegenüber weiter Rich­tung Kleinreuth h. d. V. Am V-förmigen Abzweig den rechten Weg nehmen und weiter bis zu den ersten Grundstücken! Den an­schlie­ßenden Rechtsbogen ver­las­sen wir ge­ra­de­aus ohne We­ge­zei­chen zunächst auf einem „doppelspurigen“ Pfad.

Rechter Hand ein Stück am Zaun ent­lang, folgt ein quer verlaufendes Teersträßchen (Radweg), das wir schräg nach rechts über­que­ren. Dann sofort wieder links ab, auf dem unbefestigten Pfad geht es weiter, bald (links von uns) am Kärwaplatz vorbei, Kaiserburg und Fernmeldeturm vor uns. Noch eine Verzweigung – hier rechts und vor zur schon sichtbaren mächtigen, vielstämmigen Kleinreuther Weide mit Infotafel.

Die Kleinreuther Weide

Die Kleinreuther Weide hat einen Kronendurchmesser von 20 bis 25 m. 2009 wurde der mächtige Baum als bislang „jüngstes“ Na­tur­denk­mal von der Unteren Na­tur­schutz­be­hör­de unter den Schutz des Bay­e­rischen Na­tur­schutz­ge­setzes gestellt. Ein Gemälde der Weide von 1866/70 hängt sogar im Pariser Louvre. Der schöne, alte Baum wäre beinahe Stra­ßen­aus­bau­plä­nen zum Opfer gefallen. Es gibt ihn noch und wir freuen uns darüber.

Nach dem Na­tur­denk­mal leicht schräg nach links weiter. An­schlie­ßend stoßen wir auf das Ende der langen Rollner Straße, einer alten Wegver­bin­dung, die an der Nürn­berger Stadtmauer am Maxtor beginnt, um die Sebalder Alt­stadt mit der Nordstadt zu verbinden. Hier prallen Großstadt und das ländliche Dorf jäh aufeinander. Lebkuchengeruch weht in der Adventszeit oft, je nach Windrich­tung, von rechts drüben aus der Kilianstraße herüber (Fabrikverkauf, Hausnr. 98–100). Wir wenden uns lieber schnell wieder vom Lärm und Großstadtgetümmel ab, biegen scharf nach links ab und sind wieder quasi mitten auf dem Land. Ein Gang durch die Großreuther Straße ist ein wunderbarer Spa­zier­gang ent­lang his­to­rischer denk­mal­ge­schützter Ensembles. Das eigentümlichste davon steht in der Großreuther Straße 98, das älteste Haus weit und breit, das Schwedenhaus.

Das Schwedenhaus

Die so­ge­nannten Schwedenhäuser – sie heißen so, weil sie vor dem Dreißigjährigen Krieg, dem Schwedenkrieg, errichtet wurden – entstanden in der Renaissancezeit in den Nürn­berger Dörfern. Es waren Bauernhäuser mit tief heruntergezogenen, mächtigen Walmdächern. Albrecht Dürers realistische Ansicht von Kalchreuth zeigt, dass um 1500 die Dörfer hier in der Gegend von solchen Bauten ge­prägt waren.

Der Dachstuhl ruht nicht, wie heutzutage üblich, auf den Außenwänden, sondern auf einer mächtigen innenliegenden Ständerkonstruktion. Über dendrochronologische Untersuchungen, d. h. die Be­stim­mung der Erbauungszeit über das genaue Alter des Bauholzes, kann man das Großreuther Schwedenhaus auf das Jahr 1556 datieren. Es ist das letzte seiner Art am Originalstand­ort. In Thon gab es bis zum 2. Weltkrieg noch 3 Stück, nämlich Michaelstraße 12 und Äußere Bucher Straße 159 und 33. Ein wieder aufgebautes aus Almoshof ist im Frän­kischen Freilandmuseum Bad Windheim zu bestaunen (auch dahin bringt Sie der VGN). Diese Häuser sind nicht nur wegen ihres Alters so baufällig, sondern auch weil sie ursprünglich ein Strohdach hatten und deswegen die Sparren des Dachstuhles dement­spre­chend weit aus­ei­nan­der lagen. Als man dann die Häuser neu mit Ziegeln deckte, hielten diese das hohe Gewicht oft nicht aus. Quelle: www.baukunst-nuernberg.de

Die Bauernhausfreunde setzen sich sehr engagiert für die Erhaltung der his­to­rischen Nürn­berger Bauernhäuser ein und planen den Aufbau eines Schwedenhaus-Museums. Für Interessierte gibt es ein um­fang­reiches Vortragsprogramm, Führungen sowie Bildmaterial.
Quelle: www.bauernhausfreunde.de

Wir laufen ge­ra­de­aus weiter auf der Großreuther Straße und gelangen schließ­lich zur Hausnr. 113, dem ehemaligen Lutzschen Kaffeehaus.

Das Lutzsche Kaffeehaus

Hier trafen sich im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die Mitglieder der „Großreuther Morgengesellschaft“ zum morgendlichen Kaffee. Sie verließen frühmorgens die innere Stadt über das Maxtor Rich­tung Großreuth, natürlich und wohlgemerkt zu Fuß, um pünkt­lich um 6 Uhr da zu sein! Zu spät kommen wurde nicht geduldet! Im Winter mussten sie (bis zur Errich­tung der Gasbeleuchtung 1847) Laternen tragen, sofern nicht der Mond schien. Es waren liberal gesinnte Großbürger, Ärzte, Lehrer und Handwerksmeister, ein Kreis einflussreicher und mäzenatischer Per­sön­lichkeiten, die im weitesten Sinne dem politischen Liberalismus zuzurechnen waren. Ihr Leitspruch lautete: „Jeder kann thun was er will.“ Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Morgengesellschaft und http://lutzgarten.de/Historie-His­to­risches-Restau.3596.0.html

Auch heutzutage kann man hier noch stim­mungs­voll einkehren, al­ler­dings nicht schon um 6 Uhr morgens … Also weiter geradewegs über die Kreu­zung und noch ca. 200 m ge­ra­de­aus, dann links in die Braillestraße abbiegen. Von hier ab führt uns der zu­ver­läs­sig markierte Ja­kobs­weg Strahlenmuschel rechts – er begleitet uns jetzt bis nach Buchenbühl – anfangs schnurgerade durch den Marienbergpark und an seinem Ende im Links­bo­gen vor zum Fuß­gän­ger­über­weg. Wir queren gut ausgeschildert die Marienbergstraße und laufen dann am Tucherhof linker Hand, wenig später rechtsseitig am Tucherland vorbei.

Der angenehm verlaufende Weg führt uns nun erst zwischen Wiesen und Pferdekoppeln nach einem Links­schwenk gut ausgeschildert auf den Wald zu.

Nach 5,3 km trifft unser Weg hier auf die direkt vom Flug­ha­fen von links kommende, kurze Va­ri­an­te.

Wir biegen nun mit der Ja­kobs­weg-Markierung Strahlenmuschel rechts nach rechts ab: Es geht durch schönen Misch­wald mit zahl­reichen alten Bäumen, Sträuchern und Totholz. Oft hört und sieht man auf diesem Waldlehrpfad auch viele Vögel. Der Weg quert nach geraumer Zeit die Rathsbergstraße (Vorsicht: Autoverkehr) und stößt nach einer weiteren Waldpassage auf die Schienen der Gräfenbergbahn R21 am Rande von Ziegelstein.

Weiter geht’s nach links an den Schienen ent­lang und dann über freie Fläche auf eine Anhöhe hinter dem Flug­ha­fen. Der Fernblick „Flug­ha­fenblick Ost“ über das langgestreckte Flug­ha­fengelände lässt uns die Länge der Start- und Landebahnen erahnen und einen weiten Blick über das Knoblauchsland nach Westen werfen.

Blick zum Rollfeld (24.05.2016, VGN © VGN GmbH)

Albrecht-Dürer-Airport

Je nach Windrich­tung starten und landen die Flugzeuge. Gewöhnliche Verkehrsflugzeuge be­nö­ti­gen zum Starten bekanntlich eine Mindestgeschwindigkeit zwischen 250 und 345 km/h. Deshalb starten Flugzeuge möglichst gegen den Wind, denn dann kann das Flugzeug beim Abheben ent­spre­chend der Windgeschwindigkeit langsamer fliegen und die Rollstrecke verkürzt sich dement­spre­chend.

Die asphaltierte Start- und Landebahn des Albrecht-Dürer-Airports ist 2,7 km lang und 45 m breit. 3,26 Mil­li­onen Passagiere wurden hier 2014 befördert; dazu kommen noch ca. 100.000 Tonnen Luftfrachtumschlag. Der 48 m hohe Kontrollturm des Stuttgarter Architekten Günter Behnisch ist mit seiner Silhouette mittlerweile zum architektonischen Wahrzeichen des Flug­ha­fens Nürn­berg geworden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Flug­ha­fen_Nürn­berg

Wir folgen dem gut markierten Ja­kobs­weg Strahlenmuschel rechts nur noch weiter bis zur Him­mel­fahrtskirche in Buchenbühl. Nach der Kirche begleitet uns nun der Grünstrich nach links in den Märzenweg. Nun geht’s geradewegs auf das große blaue Hin­weis­schild Sportheim ASV Buchenbühl zu (sonn­tags: Mittagstisch, Tel. 0911 522215). Dort rechts und unmittelbar dahinter links auf dem Waldweg weiter Grünstrich.

Übrigens: Funde beim heutigen Buchenbühl weisen auf spätneolithische Siedlungen hin. An den Hängen des „Buchenbühl“ wurde im Jahre 1834 das erste Saurierskelett Deutschlands, ein Plateosaurus, ausgegraben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Buchenbühl

Wir genießen den ursprünglich er­hal­tenen Weg. Wunderschön folgt er dem teilweise tief eingeschnittenen Kothbrunnengraben. Immer schmäler und kurviger wird er im Laufe der Zeit, ganz so wie man sich einen schönen Waldwanderpfad vorstellt: hin- und herschlängelnd und dem natürlichen Geländeverlauf folgend. Wildromantisch, eng und schmal, mit vielen Wurzeln und Luftwurzeln! Ein paar feuchte oder sumpfige Stellen sind normal und sollten die Freude an diesem urtümlichen Weg, wie man ihn leider nicht mehr so oft in Großstadtnähe findet, nicht trüben. Kilometerlang haben wir nun das Vergnügen so dahinzugehen, bis schließ­lich beim dritten, breiten Querweg der Grünstrich auf
den von rechts kommenden Blaustrich trifft.

Der Sebalder Reichswald
Der Sebalder Reichswald wurde zwar als erster Wald Bayerns zum Bannwald erklärt und unter Schutz gestellt, dennoch musste und muss für seinen Erhalt gekämpft werden, wie man hier an den Bannern für Protestaktionen gegen die Nordan­bin­dung des Flug­ha­fens an die A3 sehen kann. Dafür hätten die dicken jahrhundertealten Bäume und schönen Wege geopfert werden müssen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sebalder_Reichswald

Ein kurzes Stück verlaufen beide Markierungen parallel, dann folgen wir ge­ra­de­aus dem Blaustrich auf dem breiten Forst­weg (der Grünstrich biegt rechts ab) und aus dem Wald hinaus. Mit Blick auf die Kraftshofer Wehrkirche schlängelt sich der Weg am Wald­rand und an den Wiesen ent­lang. Achtung: An der nächsten Weggabelung nicht den breiten (unmarkierten) Weg rechter Hand nehmen, sondern den leicht zu übersehenden kleineren Pfad links, der weiter mit dem Blaustrich markiert ist. Links vorne am Wald­rand fällt uns ein imposanter Baum, die na­tur­denk­malswürdige Alteiche von Kraftshof, ins Auge. Ein allein stehender Baumriese, über 350 Jahre alt, 26 m hoch, mit einem Stammumfang von 6,25 m.

Rund 170 m nach der Eiche, am nächsten grasigen Querweg, ver­las­sen wir den ge­ra­de­aus verlaufenden Blaustrich schon wieder und biegen unmarkiert nach rechts ab. Am umzäunten Grundstück geht’s am Maschendrahtzaun ent­lang bis zum Eck (mit zwei Toren über Eck). Geradewegs queren wir nun den befestigten Weg und laufen, an den hellleuchtenden Birken vorbei, auf das schon sichtbare barocke Eingangsportal des Irrhaines zu, wo sich seit Jahrhunderten viele bekannte und weniger bekannte Dichter trafen und immer noch treffen! Hindurch und die Allee ent­lang führt dann ein zweites, schlichteres grünes Tor mit der Aufschrift „Irret nicht!“ in den Dichterhain mit zahl­reichen Gedenksteinen und einer neu errichteten Poetenhütte hinein (km 12,9).

Der Irrhain
Der Irrhain war zur Barockzeit tatsächlich ein Irrgarten mit vielen Hecken zum Verstecken und Verlaufen, zum Umherschweifen, Flanieren, Spazierengehen, ein „Schlangengarten“, ein verzweigtes Labyrinth aus einer 900 Meter langen Weißdornhecke. Die Dichter, Mitglieder des Pegnesischen Blumenordens, den es heute als älteste Sprach- und Literaturgesellschaft Deutschlands aus der Barockzeit immer noch gibt, trafen sich hier, redeten, diskutierten und stellten ihre Werke vor. Das Sommerfest findet auch heutzutage immer wieder statt, und zwar am ersten Sonn­tag im Juli, und steht jedem offen. Geboten werden nicht nur eine Theateraufführung und Lesungen, auch der traditionelle Umzug samt Umtrunk der Vorstandsmitglieder mit dem alten Silberpokal ist zu sehen.

Ende des 18. Jahrhunderts warf ein Windbruch zahl­reiche Bäume um, die Hecken und Laubengänge verschwanden, der Irrhain verwandelte sich in einen hochstämmigen Wald mit dicken alten Bäumen, in dem jetzt viele bedrohte Tierarten ihren geschützten Lebensraum gefunden haben.

Weitere Termine und Näheres siehe http://www.blumenorden.de/

Nachdem wir uns umgeschaut haben, ver­las­sen wir den Irrhain nach hinten durch die Bretterzaunlücke. Nach links, dann am Zaun ent­lang und schließ­lich ge­ra­de­aus geteert weiter, beim kleinen Wasserhäuschen rechts und nach der Brücke über den Kothbrunnengraben noch mal rechts. Danach nehmen wir gleich den nächsten unbefestigten Weg links und haben so einen schönen unverstellten Blick über die Felder und auf den ehemaligen Herrensitz Schloss Neunhof.

Blick auf Schloss Neunhof (24.05.2016, VGN © VGN GmbH)

Am folgenden T-Abzweig geht’s nach links, zur Hauptstraße vor und direkt zum Neunhofer Ortseingang mit der auffälligen Steinkreuzgruppe samt der gotischen Neunhofer Martersäule, einer Sandsteinmarter aus dem 15. Jahrhundert, die als eine der schönsten Gruppen in ganz Franken gilt.

Die Neunhofer Martersäule
Als man 1906 die stark verfallene Gruppe restaurierte, stieß man in geringer Tiefe auf das Skelett eines großen Mannes, dessen einer Arm wie zum Schutz der Augen über den Kopf gelegt war. In nächster Nähe lag ein großes Messer. Wahrscheinlich wurde hier, wie in früheren Zeiten üblich, durch das Aufstellen der Marter ein Totschlag gesühnt. In früheren Zeiten erwartete der Kraftshofer Pfarrer bei dem Flurdenk­mal den von auswärts kommenden Leichenzug und geleitete ihn unter Glockengeläut zum Friedhof. Noch lange soll auch sich der Brauch gehalten haben, dass die Bauern vor der Martersäule ihren Hut zogen.
Quelle: http://www.suehnekreuz.de/bayern/neunhof.htm

Nun geht’s nach Neunhof hinein. Ein kurzes Stück weiter vorne, am Schlossplatz, finden wir rechts hinten, mit dem alten Ziehbrunnen davor, das se­hens­werte Heimatmuseum, das der Heimat- und Trachtenverein hegt und pflegt, um „das Gedächtnis des bäuerlichen Lebens im Knoblauchsland zu bewahren“.

Heimatmuseum
Anhand der Exponate, vom Himmelbett über Wiegen und Alltagsge­gen­stän­de, wie Körbe, Milchkannen, schönes Geschirr und Holzspielzeug bis hin zum Nachttopf, kann man sich das frühere bäuerliche Leben, das oft nicht leicht war, anschaulich und lebendig vorstellen. Trachten samt Bänderhauben und Schmuck dazu, Kutschen, Jagdgewehre und Fahnen, eine alte Feuerwehrleiter, ein Hostieneisen und manches mehr gibt’s zu sehen. Regelmäßig geöffnet hat das Heimatmuseum von Ostern bis Ende Sep­tem­ber jeden 1. und 3. Sonn­tag im Monat. Es können aber auch andere Besichtigungstermine vereinbart werden. Internet: www.trachtenverein-neunhof.de

Weiter geht’s. Der große Barockgarten des Schlosses (der Eingang ist ein paar Meter weiter vorne) steht vom 1. April – 31. Ok­to­ber bei schöner Witterung täglich von 10–19 Uhr jedermann ohne Eintrittsgebühr offen.

Schloss Neunhof
Herrensitze wie Schloss Neunhof, eine ein­ma­lige Anlage im Umkreis von Nürn­berg, dienten ursprünglich den Mitgliedern des Adels als Wohn- und Ver­wal­tungssitz. Wohlhabende Patrizier verbrachten hier den Sommer, um der schlechten Luft, der Hitze und Enge der Stadt zu entfliehen. Im Knoblauchsland dienten sie auch gleichzeitig der Verteidigung der Stadt Nürn­berg, da so einerseits der Feind früher gesehen werden konnte, andererseits der Reichsstadt Nürn­berg das Recht eingeräumt werden musste, diese Anlagen im Angriffsfall militärisch zu nutzen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neunhof_(Nürn­berg)

Im Eingangsbereich des Parkes geben ver­schie­dene Tafeln, Bilder und Geräte einen in­te­res­santen Einblick in das frühere Alltagsleben im Knoblauchsland. Das Schloss, der ehemalige Herrensitz der Familie Kreß von Kreßenstein, gehört einer Münchner Erbengemeinschaft und muss wegen Baufälligkeit für viel Geld aufwändig restauriert werden, so dass es derzeit (2016) leider nicht der Öf­fent­lichkeit offenstehen kann. Dennoch lohnt sich ein Blick von außen vom Park aus. Vor der Heimfahrt mit der Stadtbus­linie 31, die vor dem Schloss abfährt, empfehlen sich zur Einkehr mehrere frän­kische Gastronomiebetriebe, die großen Wert auf die Verarbeitung frischer Regionalprodukte legen und auch ein­hei­misches Wild und Fisch auf der Speisekarte haben. In mehreren Hofläden gibt es zudem handwerklich hergestellte Produkte aus kleinbäuerlicher Produktion und zum alteingesessenen Metzger kommen die Leute auch von weiter her zum Einkaufen.

Neunhofer Kerwa
Die Neunhofer Kerwa, am zweiten Wo­chen­en­de im Sep­tem­ber, gilt als be­son­ders stim­mungs­voll im weiten Umkreis, spaltet aber das Dorf in zwei Teile, das obere und das untere Dorf. Dabei wird heftigst um den höchsten Kärwabaum und um den schönsten Festwagen beim Umzug konkurriert.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neunhof_(Nürn­berg)

Sie haben immer guten An­schluss: Die Stadtbus­linie 31 fährt auch am Wo­chen­en­de mehrmals pro Stunde.

Nürn­berg Neunhof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

2. Ausstieg auf der Rück­fahrt in Kraftshof

Ein Rund­gang durch den alten Orts­kern von Kraftshof lohnt sich ganz be­son­ders! Nicht nur die weithin sichtbare Wehrkirche, eine im Umkreis ein­ma­lige Anlage mit er­hal­tenem Wehrgang und spätgotischem Altar, ist sehr se­hens­wert. Im Kirchhof sind, wie früher üblich, nicht nur der alte Friedhof mit liegenden sandsteinernen Grabdenkmälern, sondern auch ein ehemaliges Schulhaus und die Messnerwohnung. Den alten Wehrgang kann man begehen und weit übers Land blicken, wie es in früheren Zeiten nötig war, um heranrückende Feinde recht­zei­tig zu sehen.

Dazu gibt es auch noch aus immer wieder neuen Blickwinkeln viele versteckte Ecken, schöne sandsteinummauerte Ensembles, his­to­rische Wohnstallhäuser mit dem typischen „Läuferla“ (kleines kugelgekröntes Fußgängertor neben der großen Hofeinfahrt) und reich bepfl anzte Bauerngärten samt altem Backofen zu entdecken. Hinter der Metzgerei bei der Bus­hal­te­stel­le laufen und schnattern bis Weih­nach­ten auf der großen grünen Wiese Dutzende von Gänsen.

Die Kraftshofer Wehrkirche
Die Kraftshofer Wehrkirche wird auch „Perle des Knoblauchslandes“ genannt. Schließ­lich ist sie eine der wenigen ursprünglichen mittelalterlichen frän­kischen Kirchenburgen mit Wehrgang und größtenteils er­hal­tenem fünfeckigen Mauerring. 2015 feierte sie ihr 700-jähriges Jubiläum der Kirchenweihe. Wenn man heute die Kirche besucht, kann man sich kaum vorstellen, dass sie bei einem englischen Nachtangriff im Fe­bru­ar 1943 voll­stän­dig ausbrannte. Zerstörungsfotos im Inneren zeigen nur noch die ausgeglühten Außenmauern. Doch glücklicherweise entschloss sich die Ge­mein­de gleich nach Kriegsende, das vertraute Bild des Kirchenraumes wiederherzustellen. Entscheidend war der frühe Wiederaufbau noch vor der Währungsreform. Als danach die Bau­maß­nah­men ins Stocken gerieten, wandte man sich an die Kreß-Foundation in New York, die die Fertigstellung durch großzügige finanzielle Unterstützung ermöglichte. Rush Kreß, ein amerikanischer Abkömmling der Familie Kreß, dessen Büste sich neben dem Eingang befindet, war 1952 bei der Einweihung anwesend. Der frühe Luftangriff hatte die Kirche völlig unvor­be­rei­tet getroffen. Anders als später bei den In­nen­stadtkirchen waren die Kunstge­gen­stän­de noch nicht ausgelagert. So verbrannte der barocke Hauptaltar im Chor des Kirchleins. Heute strahlt dort wieder der alte, spätgotische St. Georgsaltar. Er wurde 1664 in die Gruftkapelle der Kreßen verbannt und überstand dort den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Ein Glücksfall. Auch dass die weitgehend er­hal­tenen Wehranlagen die Kriegswirren überlebt haben, ist etwas ganz Besonderes. In der frühen Neuzeit waren die meisten Dorfkirchen damit zur Abwehr der Feinde ausgestattet. Als das Dorf sowohl im Zweiten Markgrafenkrieg sowie im Dreißigjährigen Krieg in Flammen aufging, blieben Kirche und Friedhof unversehrt.

Bauernhof (24.05.2016, VGN © VGN GmbH)

Unmittelbar bei der Wehrkirche gibt es für das leibliche Wohl zwei his­to­rische Gasthäuser, den „Schwarzer Adler“ und die „Alte Post“, beide mit schmuckvollen Wirthausauslegern und ein­hei­mischer Speisekarte mit frän­kischen Regionalprodukten direkt aus dem Knoblauchsland.

3. Einstieg in die kürzere Va­ri­an­te (11 km)

Diese Va­ri­an­te lässt die südliche Schleife über die Kleinreuther Weide, das Schwedenhaus und den Marienbergpark aus. Sie führt vom Flug­ha­fen aus gleich nach Osten, direkt zum Sebalder Reichswald, und stößt nach 1,3 km (ab Beginn) auf den Hauptweg.

U2 -Endsta­ti­on Flug­ha­fen – An­schluss lange Va­ri­an­te (km 1,3) – Buchenbühl, Kirche (km 4,3), ab hier Grünstrich – Beginn Kothbrunnengraben (km 4,9) – Grünstrich trifft Blaustrich (km 7,6) – denk­malswürdige alte Eiche (km 8,3) – Irrhain (km 8,6) – Neunhof Steinkreuzgruppe (km 10,2) – Schloss Neunhof, Bus­hal­te­stel­le (km 11,0)

Wir ver­las­sen die U2-Endsta­ti­on Flug­ha­fen und laufen auf der linken Seite bleibend nach Osten (in Ge­gen­rich­tung zur ankommenden U-Bahn) vor zum Kreisverkehr Flug­ha­fenstraße. Im Uhr­zei­ger­sinn links herum und in den Löschweg hinein. Der unbefestigte Fuß- und Radweg führt uns am Bucher Landgraben ent­lang in den Sebalder Reichswald hinter dem Flug­ha­fen. Nach der ersten größeren Lichtung auf der linken Seite folgen wir dem ersten Weg­wei­ser nach Ziegelstein. Nach der zweiten Lichtung auf der rechten Seite, mit Ruhebank und Ausblick, folgen wir dem zweiten Weg­wei­ser nach Ziegelstein nicht mehr, sondern vertrauen uns bis Buchenbühl dem Ja­kobs­weg an. Also biegen wir hier mit der Ja­kobs­weg-Markierung Strahlenmuschel rechts nach links ab und folgen dem Hauptweg (siehe Hinweis unter 1.)

4. Winterimpressionen

Durch den Sebalder Reichswald: Das ist auch im Winter ein besonderes Erlebnis, wenn Wiesen und Felder, Dörfer und Wälder schön weiß „überzuckert“ sind, gefrorene Wassertropfen Bäume und Sträucher glitzern lassen, der kleine Bach erstarrt ist und obendrüber blauer Himmel und Sonne für einen so richtig schönen Bilderbuch-Wintertag sorgen.

Aber nicht nur wenn’s geschneit hat, lohnt sich unsere ab­wechs­lungs­reiche Winterwan­de­rung. Im Winter lässt sich’s leicht durch die Bäume hindurch gucken und so mancher im Sommer verstellte Blick öffnet sich, wenn die Bäume ihr Laub verloren haben.

Wanderpfad im Winter (11.12.2015, VGN © VGN GmbH)

Tipps

Tipps

 

Einen Blick wert sind folgende Se­hens­wür­dig­keiten, bzw. zum Einkehren:

Anschauen, Einkaufen und Genießen in:

Großreuth h. d. V.

- Wohnhaus: Eingeschossiges frei stehendes Kleinhaus, Schwedenhaustyp (das letzte seiner Art am Ursprungsort), verputzter Fachwerkbau mit Walmdach mit Rauchlöchern und Schleppgauben, 17. Jh.

- ehemaliges Brauhaus Nürn­berg, später Tucher- Brauerei und Lederer-Bräu GmbH: Malz- und Sudhaus, Kesselhaus, angegliedertes Werkstattgebäude, Maschinenhaus mit Schornstein, Gärkeller mit Wasserturm, vielgliedrige Gebäudegruppe aus ein- bis sechsgeschossigen Sichtziegelbauten mit Flach-, Walm- und Satteldächern

- His­to­risches Gast­haus „Zum Lutzgarten“
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Nürn­berg/Nordöstliche_Außenstadt

- Barchtenbreiter Willi und Gabi
Großreuther Str. 103, Tel. 0911 3651877, Beet- u. Balkonblumen
Geöffnet: Saison, Mo.– Fr. von 8–18 Uhr

- Düngfelder Waltraud
Großreuther Str. 89, Tel. 0911 353045
Geöffnet: Di., Do. und Fr. von 13–18.30 Uhr

Kraftshof

- Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Georg: Chorturmkirche mit Wehrkirchhof, Kirchhofsbefestigung, Kantorhaus und ehemaligem Schulhaus

- Ensemble Orts­kern Kraftshof

- Gast­haus „Alte Post“

- Gast­haus „Zum Schwarzen Adler“

- Reste des Herrensitzes des Freiherrn Kreß von Kreßenstein, so­ge­nannter Kreßenstein

- Martersäule, so­ge­nanntes „Zigeunergrab“, auch „Bucher Marter“

- Irrhain (au­ßer­halb): Anlage des 1644 gegründeten Pegnesischen Blumenordens mit Sandsteinportal und zahl­reichen Gedenktafeln verstorbener Dichter

- Bioland KräuterGut Dworschak-Fleischmann
Moosfeldweg 8, Tel. 0911 9364761, Mobil: 0175 5754998, Geöffnet: von 9–17 Uhr
(auf Anfrage länger), mehr als 250 biologische Wild-, Heil- und Gewürzkräuter

- Gemüsehof Kleinlein
Neunhofer Schul­weg 1, Tel. 0911 9367500
Geöffnet: Mo.–Fr. von 8.30–18 Uhr, Sa. 8–13 Uhr, (Mai u. Juni: Sa. bis 16 Uhr),
täglich frischer Spargel, Kräutertöpfe, Beet- und Balkonpflanzen

- Thomas Schneider
Kraftshofer Hauptstr. 208, Tel. 0911 306120
Geöffnet: in d. Spargelzeit Mo.– Fr. von 16–20 Uhr,
sonst. Fr. von 15–20 Uhr; Nbg. Erlenstegen am Sa. von 7–12 Uhr, (End­hal­te­stel­le) Lohe

Lohe

- Leuthäußers Hofladen
Lohestr. 218, Tel. 0911 345354, Fax 0911 3001995
Geöffnet: Mo., Di., Do., Fr. von 14–18 Uhr; Mi. geschlossen

Neunhof

- Schloss Neunhof: Ehemaliger Kreß’scher Herrensitz, Wasserschloss, heute Jagdmuseum, mit Befestigungsanlage, Pferdestall, Waschhaus, Wirtschaftshof, Scheune und Backhaus. Das Schloss gehört einer Erbengemeinschaft, z. Zt. geschlossen – Zweigstelle des Germanischen Nationalmuseums

- Barockpark: geöffnet vom 1.4.–31.10.

- Heimatmuseum: Einblick ins frühere Alltagsleben im Knoblauchsland, 1. u. 3. So. im Mo. von 13–17 Uhr, siehe Internet: www.trachtenverein-neunhof.de

- Ensemble Orts­kern Neunhof: Das Ensemble umfasst das his­to­rische Haufendorf Neunhof und besteht im Wesentlichen aus der Straßengabelung der Oberen und Unteren Dorfstraße samt dem Neunhofer Herrensitz mit barockem Schlossgarten. Gast­haus „Zum Alten Forsthaus“

- Martersäule und vier Steinkreuze, so­ge­nannte „Dreißig Pfarrherrn“ an der Oberen Dorfstraße, Steinkreuz Kreuzäckerstraße, Internet unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Nürn­berg/Nord­west­liche_Außenstadt

- Fischers Gemüseladen
Obere Dorfstr. 38, Tel. 0911 305454
Geöffnet: Mo., Di., Do. von 9–13 Uhr u. von 15–18 Uhr,
Mi. von 9–13 Uhr, Fr. von 9–18 Uhr, Sa. von 8–13 Uhr

- Gemüsescheune Schwarz
Obere Dorfstr. 25, Geöffnet: Sommerzeit Fr. v. 9–18 Uhr, Sa. v. 9–15 Uhr;
Winterzeit: Fr. von 9–17, Sa. von 9–13 Uhr

- Johann Schwarzkopf
Untere Dorfstr. 17, Tel. 0911 3067692, Mobil 0179 5971658, Verkauf ab Hof nach tel.
Ver­ein­ba­rung, evtl. Lieferung möglich; Spargel grün u. weiß, Kartoffeln, Zier- u. Speisekürbisse

- Gemüsebau Manfred Dummet
Obere Dorfstr. 58, Tel. 0911 305606
Di., Do., Sa. von 7–14 Uhr, Erlanger Markt­platz;
Geöffnet: Fr. von 15–19 Uhr Hofverkauf oder tel. Ver­ein­ba­rung

- Helmut Dummet
Untere Dorfstr. 45, 0911 306499
Di. und Sa. von 7–14 Uhr, Markt­platz Erlangen

- Metzgerei Pfann
Obere Dorfstr. 40, Tel. 0911 305510
Geöffnet: Mo., Di., Do. von 7–13 Uhr und von
15–18 Uhr, Fr. von 7–18 Uhr, Mi. u. Sa. von 7–13 Uhr

Wir empfehlen auch unseren VGN-Wandertipp: Spa­zier­gang durch den südlichen Reichswald! (10 km ca. 2,5 Std) Die eben­falls stadtnahe Route führt ohne nennenswerte Hö­hen­un­ter­schiede auf gut ausgeschilderten Wegen durch einen Teil des Südlichen Reichswaldes. Einige Feldkreuze, als steinerne Zeugen der Vergangenheit, säumen den Weg, der auch für Familien mit Kin­der­wa­gen ge­eig­net ist. Infos unter www.vgn.de/frei­zeit

Spa­zier­gang im südlichen Reichswald
Schwand – Mittelhembach – Harm – Neuses – Greuth – Kornburg

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Nürn­berg-Kraftshof

Alte Post

Kraftshofer Hauptstr. 164
90427 Nürn­berg-Kraftshof
Tel: 0911 305863
Fax: 0911 305654
Durchgehend warme Küche ab 11.30 Uhr, auch So. u. Fei­er­tage, Ruhetag: Mitt­woch

Schwarzer Adler

Kraftshofer Hauptstr. 166
90427 Nürn­berg-Kraftshof
Tel: 0911 305858
Fax: 0911 305867
Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Kommentare

Kommentare

13. April 2017 17:44 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Der `doppelspurige' Pfad nach dem Überqueren der Marienbergstr., sowie der folgende unbefestigte Pfad sind durch eine breite Schottertrasse, die am Kärwaplatz und der Eiche vorbei zur Rollner Str. führt, leider 'ersetzt' worden (9.4.2017). 'Flughafenblick Ost' lädt zum Verweilen ein- auf der Wiese bequem machen und den Starts und Landungen zusehen. Danach klasse Waldpfad am Kothbrunnengraben entlang.

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