Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Romantisches Franken
Linien R82
Länge ca. 13,5 km
Dauer ca. 4 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
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Landschaft
(5)
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Gastronomie
(9)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(4)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Durchs Steinbach- und Taubertal nach Rothen­burg

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Vorwort

Vorwort

Vorbei am großen und kleinen Lindleinsee, einer Vogelfreistätte und einem Aufzuchtsgewässer für heimische Fische, tauchen wir bald in das naturbelassene Steinbachtal, ein Tal der Ruhe und Stille, ein. Weiter im Taubertal bieten sich zwei Va­ri­an­ten auf dem Weg nach Detwang: mit dem se­hens­werten Riemenschneideraltar in der St.-Peter-und-Paul-Kirche. Noch ein Stück der Tauber ent­lang, thront Rothen­burg auf den Hügeln vor uns und bietet einen ein­drucks­vollen Ab­schluss dieser naturnahen und geschichtsträchtigen Wan­de­rung.

Im Steinbachtal (22.06.2012, VGN © VGN GmbH)
Blick auf Detwang (04.05.2012, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Durchs Steinbach- und Taubertal nach Rothen­burg" – Schweinsdorf - Lindleinsee - Steinbachtal - Taubertal - Panoramaweg - Detwang (Riemenschneidertal) - Rothen­burg o.d. Tauber

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Nach dem Umstieg in Steinach R8 R81 bringt uns die Mit­tel­fran­kenbahn R82in nur 9 Mi­nu­ten zum Be­darfs­hal­te­punkt Schweinsdorf, will heißen: Die rote „STOPP-Taste" drücken!

Steinach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Dort über­que­ren wir die Bahn­tras­se und bleiben die nächsten 500 m auf dem Teersträßchen. Nach und nach reihen sich die We­ge­zei­chen aneinander. Zunächst geben die örtliche 11 der Rothen­burger Wan­der­wege und das Symbol des Jakobusweges Strahlenmuschel rechts die Rich­tung vor. Letzteres weist uns bald nach links auf die höchsten Pappeln zu. Ein Wie­sen­weg verläuft ent­lang des Schilfgürtels des

Großen Lindleinsees, der hier nur schwer einsehbar ist. Das Blaukreuz ergänzt an manchen Stellen die Aus­schil­de­rung. Allein die Jakobusmuschel, bald aber auch wieder die beiden anderen We­ge­zei­chen, deuten dann nach links in einen Pfad. Zwischen den Hecken geht es weiter am See ent­lang, bis uns dann alleine die 11 linker Hand über einen Damm, der die beiden Seen trennt, hinüber ans andere Ufer bringt. Nur wenige Meter nach dem auf der rechten Seite des Dammes stehenden Schuppens halten wir uns rechts und wandern am Südufer der anfangs kaum sichtbaren Wasserfläche des Kleinen Lindleinsees ent­lang und nach einer Schranke vor bis zur Straße. Ge­ra­de­aus hinüber, beginnt nach der geteerten Wegefläche rechter Hand die Wan­de­rung durch das Steinbachtal – alle bekannten Markierungen gebündelt an einem Baumstamm.

Oberhalb des Bachlaufes schlängelt sich der Weg durch das wild verwucherte, nahezu naturbelassene Tal. Angenehm abwärts, bleiben wir bei der ersten Steinbrücke weiter auf der linken Bachseite, u. a. Strahlenmuschel rechtsBlaukreuz, jetzt aber auch die örtliche 9a erstmals als We­ge­zei­chen in Rich­tung Detwang.

Das Tal wird breiter und nach einer Wiese queren wir nach einer mit größeren Steinbrocken aufgefüllten Furt auf einer Holzbrücke erstmals den Steinbach.

Immer mehr öffnet sich die Talaue, Kopfweiden säumen den eben­falls breiter werdenden Bach. Noch viermal wechseln wir die Bachseite und erreichen nach einer Holzscheune dann den Ort

Steinbach. Eine Rastmöglichkeit bietet sich auf den zu einem Kreis zusammengefügten Holzbänken am Ortsrand. Geradewegs aus dem Sträßchen, vorbei am ehemaligen Gast­haus „Zum Steinbachtal", ist rechts in einem Vorgarten „Rothen­burg in Miniatur" nachgebildet. Am Ende der 30er- Zone sind links über die Steinbrücke nun die und das Blaukreuz

die We­ge­zei­chen. Vor zum Quersträßchen, dort erneut links, bieten sich nun zwei Möglichkeiten, die Tour in Rich­tung Detwang fortzusetzen.

A) Die sportlichere, land­schaft­lich reizvollere Route führt nach wenigen Meter mit der halblinks auf dem Panoramaweg Taubertal steil nach oben. Die gut 80 Hö­hen­me­ter erfordern schon etwas Kondition. Man wird auf dem Hochplateau aber durch die ersten Ausblicke hinüber nach Rothen­burg belohnt. Der fast schnurgerade Weg mündet in einem Teersträßchen, dort rechts abwärts, ebenso beim nächsten Abzweig rechts den roten We­ge­zei­chen nach. Rund 300 m dann leicht abwärts – das Blaukreuz kommt uns schon bald sichtbar entgegen (Va­ri­an­te B) – dann links im spitzen Winkel nach unten.

B) Weniger steil, aber immerhin noch 8 %ig geht es mit dem lang gezogen auf dem Sträßchen weiter nach oben. Vorbei am Gedenkstein des 1952 gebauten Schleesteigs, treffen wir auf einen Abzweig schräg nach rechts abwärts (Einfädelpunkt zu der unter A) beschriebenen Va­ri­an­te).

Nur anfangs auf Verbundsteinen, wechselt nach einigen Kurven der Untergrund. Der nun geschotterte Weg verläuft quer zum Hang – unterhalb rückt Detwang ins Blickfeld. Am Ende der Viehweiden, unmittelbar vor der Querstraße, nun scharf rechts und gleich wieder links nach unten auf den Ort zu. Geradewegs über die Straße bieten sich gleich zwei Ein­kehr­mög­lich­keiten.

Ein Besuch der ev.-lutherischen Kirche St.-Peter-und-Paul mit dem bedeutenden Heilig-Kreuz-Altar von Tilman Riemenschneider ist, vor oder nach einer Rast, ein Muss und sollte jedem die 1,50 € Eintritt wert sein. Nur ein kurzer Rechts­schwenk nach dem Gasthof Schwarzes Lamm und schon fällt uns der Kirchturm ins Auge. (Öffn­ungs­zeiten der Kirche: April bis Ok­to­ber von 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr, No­vem­ber bis März von 10–12 Uhr und 14–16 Uhr)

Heilig-Kreuz-Altar Detwang (29.08.2008, VGN © VGN GmbH)

Wir ver­las­sen den Rothen­burger Stadtteil und folgen den Radweg­zei­chen Rothen­burg – Bahn­hof (4,5 km) ins Taubertal (Anwesen 33/34 und 38). Nach der alten Steinbrücke wandern wir auf oder neben den schmalen Betonplatten und halten uns bei der folgenden Kreu­zung links.

Am Fluss ent­lang – mittlerweile befinden wir uns auf dem Rothen­burger Mühlenweg – folgt eine alte Steinbrücke, auf der anderen Flussseite: das Wirtshaus an der Bronnenmühle mit großem Bier­gar­ten.

Weiter nach Rothen­burg halten wir uns im Tal flussaufwärts bis zu einem Holzsteg rechts der Tauber, die bei Wertheim in den Main fließt. Auch hier haben wirdie Wahl:

A) Direkt hoch nach Rothen­burg, dann über den Steg und danach rechts auf den schmalen geteerten Weg zum ersten Durchgang der Stadtmauer (Klingentor). Nun bleibt es jedem selbst überlassen, die mittelalterliche Stadt zu entdecken.

B) Weiter auf dem Mühlenweg immer flussaufwärts auf demSträßchen bleiben, dann durch die Fuchsmühle. Es geht am Topplerschlösschen vorbei bis zur Doppelbrücke, auf der wir letztmals die Tauber über­que­ren und den herrlichen Ausblick hinauf zur „Skyline" von Rothen­burg genießen.

Hinter der Brücke geradewegs über die Straße und auf den Hang zu, dort links und neben der Straße hoch bis vor die Stadtmauern. Schräg nach links queren wir die Straße und gelangen durch das Kobolzeller Tor, erbaut 1360, beim Plönlein in den In­nen­stadtbereich. Links einschwenkend, geht es in der Schmiedgasse hoch zum Mittelpunkt der Stadt, dem Markt­platz. Von hier aus kann jeder selbst entscheiden, wie er die Zeit bis zur Rück­fahrt nutzen will. Rothen­burg hat viel zu bieten!

Blick auf Rothen­burg o.d.T. (29.08.2008, VGN © VGN GmbH)

„Alle Wege führen zum Bahn­hof", der beste führt vom Markt­platz aus über die Hafnergasse, dann durch den Röderbogen weiter bis zur Stadtmauer. Dort durch das wuchtige Rödertor aus dem Stadtkern hinaus. Ge­ra­de­aus der Ans­bacher Straße nach und letztlich unten nach links in die Bahn­hof­stra­ße zum Bahn­hof der R82.

Rothen­burg o.d.T. Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten
Rothen­burg o. d. T.
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan der Stadt über dem Taubergrund

Einkehren

Einkehren

Detwang

Am Mühlenweg:

  • Unter den Linden
    Tel. 09861 5909, Re­ser­vie­rungen bitte telefonisch
    Geöffnet: Frühlingsanfang bis Ende Ok­to­ber von 10–22 Uhr (kein Ruhetag). Bei Regen in der Scheune, warme Küche von 12–14 Uhr und von 18–20 Uhr, ansonsten Vesper, Kaffee und Kuchen.

Tipp

Genießen Sie doch einmal das einzigartige, abendliche Flair Rothen­burgs und bleiben Sie eine Nacht in Rothen­burg o. d. Tauber – unser Übernachtungstipp:

  • Boutique-Hotel „Goldene Rose"
    Das schmucke Boutique-Hotel liegt im Herzen der Alt­stadt.
    Spitalgasse 28
    91541 Rothen­burg o. d. Tauber
    Tel. 09861 4638
    E-Mail: info@goldenerose-rothen­burg.de
    Internet: www.goldenerose-rothen­burg.de

    10 % Rabatt für VGN-Fahr­gäste!

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

1. Juni 2016 17:33 Uhr, Florian, Zirndorf

Sehr schöne Wanderung, abwechslungsreich und nicht zu anstrengend, mit einem der schönsten Biergärten, die ich kenne - direkt an der Tauber! Einfach ausprobieren...

13. Mai 2015 18:23 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Wirklich tolle Wanderung. Vor allem das Steinbachtal ist traumhaft.

17. April 2014 19:55 Uhr, Hertel, München

Traumhaft schöne Wanderung, sehr abwechslungsreiche Landschaft. Die Wegbeschreibung ist exzellent. Hinweis: In Detwang nach der alten Steinbrücke sollte man nicht auf dem Radweg sondern direkt am Fluss langgehen.

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