Streu­obst­wie­sen-Tour an der Traufkante der Frankenhöhe

Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Wiesen und Wälder
Region Romantisches Franken, Steigerwald
Linien RB 80 RB 81
Länge ca. 11 km
Dauer ca. 3 Std.

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Streu­obst­wie­sen-Tour an der Traufkante der Frankenhöhe

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Vorwort

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Streu­obst­wie­sen-Tour an der Traufkante der Frankenhöhe

Es geht durch ma­le­rische Streu­obst­wie­sen, bis man den Frankenhöhe-Anstieg erklimmt und das wunderbare Panorama über die Windsheimer Bucht bis zu den Höhen des Steigerwalds genießt. Zum Ab­schluss der Tour wartet noch ein spannender Streuobst-Erlebnispfad.

TIPP: Zur Apfelblüte im April ist diese Tour be­son­ders schön!

Bei dieser Tour dreht sich alles rund um leckeres Obst – von Kirschen, Äpfeln, Birnen bis zu Walnüssen wächst alles vor unserer Haus­türe am sonnenverwöhnten Trauf der Frankenhöhe. Dabei wandern wir durch diese Kultur-landschaft, die durch die jahr­hun­der­te­lange traditionelle Kultivierung der Streu­obst­wie­sen ein ma­le­risches Landschaftsbild abgibt – vor allem zur Frühjahrsblüte kann man sich an den zahl­reichen Blüten kaum sattsehen. Außerdem durchqueren wir den artenreichen Burgbernheimer Stadtwald, der traditionell als Eichenmittelwald bewirtschaftet wurde und zu den fünf artenreichsten Wäldern in Bayern gehört. Von dort lassen wir den Blick über die Windsheimer Bucht schweifen und erkennen in der Ferne die Höhen des Steigerwaldes.

Zum Ab­schluss der Tour lernen wir spielerisch mit einer Quiz-App allerlei Wis­sens­wertes rund ums Streuobst auf dem Streuobst-Erlebnispfad in Burgbernheim, bevor wir von dort mit dem Zug wieder die Heimreise antreten. Die An- und Abreise mit der Bahn ist bequem und das ganze Jahr über gut machbar. Die Tour ist ideal für Naturentdecker, die eine idyl­lische Wan­de­rung auf naturnahen Pfaden mögen.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Wunderbare Panoramablicke von der Traufkante des Naturpark Frankenhöhe
  • urfrän­kische Streu­obst­wie­senlandschaft bei Prösselbeck
  • Streu­obst­wie­sen Erlebnispfad Burgbernheim

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Ottenhofen-Bergel - Frankenhöhe - Streuobst-Erlebnispfad - Burgbernheim (10.04.2021)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ottenhofen-Bergel Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Mit den Re­gi­o­nal­bahnen gelangen wir über Ans­bach (S4/RB 80/RE 90) oder Neustadt/Aisch (RE 10/RB 81) in ca. 1 Stunde von Nürn­berg zum Bahn­hof Ottenhofen-Bergel.

Die ersten 3,5 km verlaufen auf unmarkierten Pfaden und Wegen: Vom Bahn­hof geht es vorbei an einem farbenfrohen Naturgarten und dann rechts ab auf einen land­wirt­schaft­lichen Weg, dem man ca. 800 m folgt. Dabei lohnt es sich, den Blick in Rich­tung Ottenhofen schweifen zu lassen, das eine schöne frän­kische Dorfsilhouette hat. Des Weiteren hat man einen guten Blick auf den Gipfel des Petersbergs, eine der höchsten Erhebungen am Frankenhöhe-Trauf.

Nach ca. 800 m über­que­ren wir einen kleinen Bach und biegen sofort links auf einen kleinen Pfad ein. Diesem folgend, wandert man an einem Bachlauf inmitten von Wiesen ent­lang, bis man zu einer Straßenquerung kommt. Dort kreuzt man die Straße und wandert auf einem Schotterweg in Rich­tung des Traufs der Frankenhöhe, bis man an einer Hecke rechts ab wieder auf einen Wie­sen­weg trifft, der am Wald­rand ent­lang verläuft. Dann geht es rechts ab, an Streuobstbäumen vorbei. In der Ferne sieht man einen traditionellen, alten Schäferwagen. Die Streu­obst­wie­sen werden auch heute noch von einem Wanderschäfer aufgesucht, der mit seiner Schafherde über die ausgedehnten Wiesen zieht. Mit etwas Glück kann man den Schäfer bei seiner Arbeit beobachten. Man wandert weiter, bis man zu einem Weiher kommt. Die Bank dort bietet sich für eine erste Rast an. Man folgt dem Hasenweg und kommt an einem weiteren kleinen Weiher vorbei, der mit einem Steg ausgestattet ist. Wer möchte, darf sich gerne mit einem Sprung ins kühle Nass erfrischen.

Wir folgen dem Hasenweg in Rich­tung Rückertstal und gelangen tiefer in den Wald hinein – wo uns im Frühjahr schon ein intensiver Bärlauchduft empfängt. Es folgt ein leichter Anstieg und eine Bahnunterquerung, nach der man rechts abbiegt und nach wenigen Metern auf den Rehweg trifft. Dann über­que­ren wir die Ei­sen­bahnbrücke und folgen für ein kurzes Stück einem Pfad an den Bahnlinien, bevor der Pfad in Rich­tung Wald von den Bahnlinien wegführt.

Wir gelangen zum Prösselbuck, einer ausgedehnten Streu­obst­wie­se mit Kirschbäumen. Im Jahr 1928 wurden dort 250 Kirschbäume gepflanzt. Leider hat ihnen der Hitzesommer 2003 zugesetzt, sodass 2007 zahl­reiche Bäume mit viel Aufwand ersetzt wurden.

Wir folgen dem Pfad, der sich in Rich­tung Entensee durch ma­le­rische Streu­obst­wie­sen schlängelt. Dabei sollte man einen Blick auf die kleinen Sortenschildchen werfen, die an den Ästen der Bäume hängen und ihre alten, vielfältigen und sehr unterhaltsamen Sortennamen preisgeben. Wir erreichen Burgbernheim und über­que­ren die Bahnlinie. Es folgt ein kurzes Stück ent­lang einer Fahrstraße – hier ist Vorsicht geboten. Dann wechseln wir die Stra­ßen­sei­te und biegen in einen Pfad ein, auf dem man, zahl­reichen Treppenstufen folgend, die Frankenhöhe erklimmt.

Oben angekommen, biegen wir rechts ab und folgen dem Waldohreulenweg in Rich­tung Teufelshäuschen. Dort angekommen, besteigen wir den wunderbaren Aussichtspunkt „Teufelshäuschen“ und genießen das Panorama über Windsheimer Bucht und Steigerwald, das sich zwischen den hoch aufragenden, übergrünen Buchen zeigt.

Von dort folgt man einem Pfad, der steil bergab und parallel zu einem his­to­rischen Hohlweg in Rich­tung Burgbernheim verläuft. Man verlässt den Wald und kommt auf eine kleine Lichtung mit einzelnen alten Obstbäumen, unter denen farbenfrohe Orchideen (Knabenkräuter) blühen. Wir über­que­ren die Ei­sen­bahnbrücke und gelangen nun zum Ab­schluss der Tour auf den Streuobst-Erlebnispfad.

Streuobst-Erlebnispfad

Wussten Sie schon, dass es allein in Deutschland über 2.000 ver­schie­dene Apfelsorten gibt? Er­fah­ren Sie auf dem Streuobstlehrpfad Wis­sens­wertes zu dem ökologisch wertvollen Lebensraum der Streu­obst­wie­se. Die prachtvollen, alten „Obstbaumcharaktere“ bieten Ihnen einen wunderbaren Anblick, der durch die herrliche Lage mit einem weiten Blick über die Frankenhöhe und ins Aischtal ergänzt wird. Start­punkt ist der Markt­platz. Einmal ganz herum sind es ungefähr 6 Kilometer. Sie dürfen aber abkürzen, wo Sie möchten – die kleine Runde umfasst ungefähr 4 Kilometer. Un­ter­wegs finden Sie mehrere Rastplätze, die Sie einladen, die besondere Atmosphäre der Streuobstlandschaft auf sich wirken zu lassen. Quelle: www.burgbernheim.de/Startseite/Streuobst/Streuobsterlebnispfad

Hin­weis­schild (27.09.2020, U. Büscher © VGN GmbH)
Burgbernheim Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Wiederum bietet sich eine beeindruckende Aussicht über blühende Wiesensalbei-Wiesen – und zahl­reiche Rufe der Eichelhäher sorgen für Naturakustik. An­schlie­ßend führt der Weg über den Kapellenberg mit erneut atem­be­rau­bender Aussicht in die kleine frän­kische Ortschaft Burgbernheim, die mit ihrem Fachwerk und den urigen Gasthöfen zum Ver­wei­len einlädt. Alle zwei Jahre findet auf dem Kapellenberg auch das frän­kische MundArt Festival „Edzerdla“ statt, das überregional bekannt ist und auf dem zahl­reiche frän­kische Gäste geladen sind: Von Kabarett bis Musik wird einiges geboten.

In Burgbernheim dreht sich alles rund ums Streuobst. Die Streuobst-Genossenschaft „EinHeimischer“ vertreibt Produkte aus dem heimischen Obst von höchster Qualität und engagiert sich so für den Erhalt der Streuobst-Landschaft. Jedes Jahr im Ok­to­ber findet zudem der Streuobsttag statt, der ein kunterbuntes Programm bietet: Von Obstverkauf über Obstsortenbe­stim­mung wird allerlei Wis­sens­wertes rund um das Thema Streuobst vermittelt.

Vom Kapellenberg gehen wir die Treppe hinunter in den Orts­kern von Burgbernheim, wo wir mehrere Ein­kehr­mög­lich­keiten finden. Von hier aus sind es nur wenige Meter über die Untere Marktstraße und die Rothen­burger Straße zum Bahn­hof Burgbernheim RB 81.

Infos und Tipps

Naturpark Frankenhöhe

Der Naturpark Frankenhöhe umfasst ein abwechs-lungsreiches und land­schaft­lich reizvolles Gebiet von 1100 km2. Be­son­ders gut sichtbar ist die „Frankenhöhe am Trauf“, so nennt man den markanten Steilhang, der sich von der Windsheimer Bucht abhebt und damit eine neue Stufe des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes markiert.

Dabei zeichnet er sich durch cha­rak­te­ris­tische Natur- und Kulturlandschaftselemente wie Streu­obst­wie­sen, alte Hutewaldbestände, beweidete Magerrasen und Fluss­tä­ler aus, welche die typische mittelfrän­kische Landschaft prägen.

Ziel des Naturparks ist es, die traditionelle Bewirtschaftung dieser Flächen zu fördern und zu er­hal­ten, um die vom Menschen ge­prägte Landschaft in ihrer Ursprünglichkeit auch weiterhin genießen zu können. Ein ausgedehntes Wandernetz bietet beste Voraus-setzungen für Erholungssuchende. Quelle: Naturpark Frankenhöhe

Aussichtspunkt (27.09.2020, U. Büscher © VGN GmbH)

Markierungen: FAV, Naturpark, Ge­mein­de Burgbernheim

Einkehren

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Burgbernheim

Eiscafé Venezia

Obere Kirchgasse 6
91593 Burgbernheim
Tel: 09843 8689365
Geöffnet: März bis Ok­to­ber

Gast­haus „Goldener Engel“

Friedenseicheplatz 6
91593 Burgbernheim
Tel: 09843 584
Ruhe­tage: Mon­tag und Diens­tag

Gasthof „Zum goldenen Hirschen“

Windsheimer Str. 2
91593 Burgbernheim
Tel: 09843 936880
Ruhetag: Mitt­woch

Minigolf mit Bier­gar­ten

Im Gründlein 1
91593 Burgbernheim
Tel: 0163 7751272
Geöffnet: Ende April bis Ende Sep­tem­ber

Pizzeria „Da Pippo“

Am Sportplatz 1
91593 Burgbernheim
Tel: 09843 3494
Ruhetag: Mon­tag

Sommerwirtschaft und Bier­gar­ten Langskeller

Felsenkellerstraße
91593 Burgbernheim
Tel: 09843 95920
Im großen Bier­gar­ten erwarten Sie die gepflegten Landwehrbiere, Weine, Vesper, Kaffee und Kuchen. Besondere An­ge­bote nach der Tageskarte – mitt­wochs: Schlachtschüssel. Geöffnet: Mai–Sep., Mi. u. Sa. ab 16 Uhr, Sonn- und Fei­er­tage ab 10 Uhr.

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