Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Region Nürnberger Land
Linien R21 R31
Länge ca. 15 km
Dauer ca. 4 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(2)
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
(3)
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über den Tuchersteig ins Schnaittachtal

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Vorwort

Vorwort

Bereits bei der Fahrt mit der Gräfenbergbahn R21 erfreuen wir uns ab Kalchreuth – vor allem in Fahrt­rich­tung links – an den Ausblicken. Für den ersten Abschnitt der Tour entscheiden wir uns für einen zunächst nicht ge­kenn­zeich­neten Weg. Dafür genießen wir auf dieser Etappe die Aussicht und je nach Jah­res­zeit die bunten Blumenwiesen oder blühenden Obstbäume.

Wiesenpfad am Lettenbühl (26.04.2011, VGN © VGN GmbH)
Kirchröttenbach (26.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Auf den weiteren Passagen bietet sich neben einladenden Gaststätten, un­ter­schied­lichsten Fernsichten und mit der imposanten Kirche St. Walburga in Kirchröttenbach auch kulturell In­te­res­santes, bevor der Weg nach dem Anstieg hinauf nach St. Martin angenehm abwärts ins Schnaittachtal nach Simmelsdorf führt.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Über den Tuchersteig in Schnaittachtal" – Forth – Bullach – Kirchröttenbach – Simmelsdorf

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Wir ver­las­sen den Forther Bahn­hof R21 gegen die Fahrrich­tung der aus Nürn­berg kommender Züge und passieren nach ca. 30 m den Gleisübergang  - das Blaukreuz schon vor uns. Über die erst leicht, dann etwas steiler ansteigende Bismarkstraße soßten wir nach rund 600 m auf ein Quersträßchen. Wir schwenken nach links und treffen nach 350m auf die Fahrstraße Forth - Eckenhaid.

Forth Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Wir erhaschen noch einen Blick nach rechts bis hinüber nach Erlangen, über­schrei­ten dann die Straße Rich­tung Wanderpark­platz mit dem neuen Sendemast. Nach wenigen Metern folgen wir linker Hand den unmarkierten Weg zwischen den Feldern hin zum Waldeck, dort rechts und am Wald­rand ent­lang. Die hier nach links weisende weiße sechs auf rot nicht beachten, sondern weiter am  Wald­rand dem weiten Rechtsbogen folgen. Kurz taucht der uneben werdende Weg in den Wald ein und unterquert eine Hochspannungsleitung. Erneut taucht die weiße sechs auf rot auf und begleitet uns aus dem Wald hinaus und bis zu einem Querweg, ein frei stehender Hochsitz im Blickfeld (km 2,0).

Wandergruppe am 371 m hohen Lettenbühl (26.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Ab sofort ist wieder das Blaukreuz bis Bullach unser We­ge­zei­chen. Alle hinzukommenden und wegführenden (Zahlen) Markierungen ignorieren wir bis dorthin. Es geht links abwärts, der Blick öffnet sich hinüber zu den drei Rüsselbacher Ortsteilen (Kirch-, Mittel- und Unterrüsselbach). Im strengen Rechtsbogen passieren wir erneut eine Stromleitung und erreichen die von Eckenhaid her kommende Straße.

Nur kurz links, dann rechter Hand in den Wald hinein (Eckental Fitnesspark) – Rich­tung Bullach: 2 km, laut verblasster Wan­der­ta­fel als Hinweis. Der Fitnesspfad schlängelt sich durch den „Steggerlaswald“, wird mitunter sandiger und steigt gemächlich an. Noch gut 100 m vor dem Scheitelpunkt heißt es dann aber links abbiegen und erst nach ca. 500 m end­gül­tig rechts hoch und über den Bergrücken. Hinter einem kleinen Hohlweg deutet die Blaukreuz-Markierung nach links und führt uns Schritt für Schritt aus dem Wald hinaus. Zwischen Weiherketten und Pferdekoppeln kommen wir in den Laufer Ortsteil Bullach, dort rechts und am Bullacher Platz, vor dem Maibaum, dann links.

Hier wechselt, wie links an der Tafel des Wanderzirkus Frankenalb angegeben, das We­ge­zei­chen. Der mit Grünkreuz markierte Tuchersteig des Frän­kischen Albvereins ist zunächst bis St. Martin (6,6 km) unser neuer Anhaltspunkt. Nur wenige Meter in Rich­tung Landgasthof "Grüner Baum" bleibt für die Ent­schei­dung: kurze Einkehr oder gleich links in das kleine Seitental abbiegen.

Nach dem Ortsausgang bleiben wir auf dem oberen Weg, der leider (zu) oft durch Waldarbeiten zerfurcht ist – unterhalb: eine Reihe von Fischteichen. Weiter durch dieses schöne Wald­stück bis zu einem umrandeten Sportplatz. Der Zufahrtsstraße zum Sportgelände des ASV Herpersdorf folgen wir über eine kleine Brücke bis zur Orts­ver­bin­dungs­stra­ße (links nach Herpersdorf).

Dort rechts halten und erst nach dem Hopfenfeld den Asphalt wieder nach links ver­las­sen (km 6,5). Danach gleich im Rechtsbogen auf den Wald zu. Urplötzlich scheint der Weg im Wald zu Ende zu sein – aber auf einem etwas verwilderten Pfad, schräg nach rechts auf die Straßenböschung zu, finden wir einen Durchlass hinter einem umgesägten Baumstamm, nach wenigen Metern auch unsere Markierung, das Grünkreuz, wieder.

Nach rechts weiter an der Böschung ent­lang, führt der schmale Weg in gebückter Haltung durch eine Tunnelröhre auf die andere Seite. Dort rechts vor zu einem schmalen Sträßchen. Noch 300 m, nur anfangs bergauf, sind es laut Wan­der­ta­fel bis an den Ortsrand von Kirchröttenbach. Im Dorf leicht nach links versetzt, dann geradewegs in der Straße A abwärts. Nach einem Links­bo­gen – immer noch Straße A – vorbei an schmucken Fach­werk­häusern bieten sich – am oder nach dem schön angelegten Platz – gleich diese zwei Möglichkeiten zur Einkehr: Gast­haus "Goldener Stern" oder Landgasthof Fleischmann.

Erst nach der Rast widmen wir uns dem gepflegten Dorfmittelpunkt und natürlich der kath. Pfarrkirche St. Walburga. Nachdem keiner der Vorgängerbauten mehr er­hal­ten ist, kann sie – laut der eingemeißelten Jahreszahlen an der Südseite des alten Kirchenschiffes – auf die Jahre 1474/1494 datiert werden.

Nach dem Ver­las­sen des Gotteshauses nach links weiter vor zur Straße. Dort erneut kurz links halten und dann in die Straße D nach rechts abbiegen – (Grünkreuz) nach Simmelsdorf noch 6,3 bzw. auf der neueren Tafel 6,5 km – aber auf die 200 m soll es uns nicht ankommen ...

Panoramaweg hinter Kirchröttenbach (26.04.2011, VGN © VGN GmbH)

An einem Pferdehof ent­lang des Sträßchens im Links­bo­gen hoch und aus dem Ort hinaus, wartet durch die Wiesen (man kann fast schon sagen) ein kleiner Panoramaweg auf uns.

Ge­ra­de­aus über die an­schlie­ßende Kreu­zung reichen die Blicke nach rechts hinüber bis zur Feste Rothenberg und zum Moritzberg, zurück bei guter Sicht sogar bis Kalchreuth. Auch durch das an­schlie­ßende Wald­stück begleitet uns das Grünkreuz bis nach St. Martin (2 km) zielsicher den Hang hinauf, dann abwärts nach einem Rechtsbogen hinein nach Freiröttenbach.

Fast schnurgerade durchlaufen wir den Ort (nach St. Martin: 1 km) und bleiben zunächst aufwärts auf dem Sträßchen, zweigen dann aber bald rechts ab. Rund 30 m vor einer neuen Maschinenhalle heißt es – zunächst ohne Markierung – rechts in den ab­wärts­füh­renden Schotterweg abbiegen. Erst nach ca. 200 m, beim Eintritt in den Wald, be­stä­tigt uns das Grünkreuz. Gleich danach, bei einer Futterkrippe rechter Hand, führt ein langer, steiler Anstieg nach links hoch zu einem Querweg (km 11,5).

Oben links geht es weniger ansteigend weiter und aus dem Wald­stück hinaus. Vorbei an einer Koppel zeigt einige Meter danach ein Weg­wei­ser aus Holz nach rechts (Simmelsdorf: 2,9 km). Ihm folgen wir durch eine Obstbaumreihe.

Wer einen Abstecher zur Kapelle in St. Martin (mit Rastbank) machen will, bleibt ge­ra­de­aus, muss aber, um die Tour nach Simmelsdorf fortzusetzen, zu diesem Punkt wieder zurück.

Danach taucht der Weg – ergänzt durch die weiße eins auf grün – in den Misch­wald (Hochsitz) ein und mündet wieder in einem Querweg. Eben am Hang ent­lang geht es weiter, bis ein Waldpfad erst nach links, später nach rechts den Hauptweg weiter bergab verlässt (ergänzende Markierung: ).

Der breiter werdende Pfad mündet in einem Forst­weg, hier links können wir es auf Simmelsdorf zu nun langsam „auslaufen lassen …“. Die Kirche von Bühl im Blickfeld sind die letzten Meter nach rechts, dann linker Hand in die Bahn­hof­stra­ße nur noch Formsache. Direkt gegenüber dem Bahn­hof kann man im Landgast­haus Lang sich gemütlich auf die Rück­fahrt mit der Mit­tel­fran­kenbahn R31, bis 20 Uhr im Stun­den­takt, vorbereiten ...

Simmelsdorf Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Lauf

Landgasthof „Grüner Baum“

Untere Eisenstraße 3
Lauf
Tel: 09126 25760
Geöffnet: Di.–Sa. von 11.30–14 Uhr und 17–21 Uhr (warme Küche), sonn- und fei­er­tags von 11.30–19 Uhr Ruhetag: Mon­tag

Schnaittach

Gast­haus „Goldener Stern“

Kirchröttenbach F 3
91220 Schnaittach
Tel: 09126 9109
Durchgehend geöffnet: warme Küche von 11–14 Uhr, abends ab 17 Uhr, Ruhe­tage: Mon­tag und Don­ners­tag (Gastraum, Nebenzimmer und Terrasse)

Simmelsdorf

Landgast­haus Lang

Bahn­hof­stra­ße 9
91245 Simmelsdorf
Tel: 09155 237
Di.–Fr. von 11–14 Uhr und ab 17 Uhr Sams­tag, Sonn­tag u. Fei­er­tag durchgehend Ruhe­tage: Mon­tag (außer Fei­er­tage) u. Di.–Fr. von 14–17 Uhr täglich warme Küche.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

6. April 2015 11:58 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Tolle Tour. Oberhalb der Baumgruppe zu Beginn der Wanderung entsteht eine Neubausiedlung.

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