Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Touren am Wasser, Wiesen und Wälder
Region Städteregion Nürnberg
Linien 61 661 R6/S2
Länge ca. 11 km
Dauer ca. 2,5 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
(6)
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Landschaft
(3)
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Gastronomie
(4)
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An­spruch / Kondition
(4)
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Weg­be­schrei­bung
(5)
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Höhenprofil

Höhenprofil
Vom Rednitzgrund ins Schwabachtal

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Vorwort

Vorwort

Die Worte „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ – in Anlehnung an Goethes Vierzeiler „Erinnerung“ – könnten auch für diesen Stadt- und Naturspa­zier­gang vor den Toren Schwabachs gelten. Ent­lang der Rednitz und einer kleinen Schlucht, vorbei an Teichen, Mühlbächen, Hecken, Streu­obst­wie­sen, Lehrpfaden und alten Bauern- und Fach­werk­häusern, eignet sich die Tour auch für einen Nach­mit­tagsspa­zier­gang, bevor man in Schwabach noch gemütlich den Tag ausklingen lassen kann.

An der Schwabach (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)
Allee (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Rei­chels­dorfer keller - Wolkersdorf - Eichwasen - Schwabach (08.02.2016)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Nürn­berg Rei­chels­dorfer Keller
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von der S-Bahn-Sta­ti­on Rei­chels­dorfer Keller S2 aus starten wir unsere Wan­de­rung direkt hinter der Un­ter­füh­rung links. Nach einer Rechts-, dann Linkskurve geht es an der Rednitz ent­lang, vorbei am Sportgelände des TSV Wolkersdorf, dann rechts über die Rednitzbrücke.

Danach geradewegs über die Parkflächen, nur kurz auf dem Zufahrtssträßchen, dann links ab in den nur anfangs geteerten, dann gepflasterten Fußweg. Ein kleiner Pfad führt weiter ent­lang des Zwieselbaches durch die kleine, idyl­lische Schlucht.

Das erste Brücklein lassen wir links liegen und ver­las­sen vor der zweiten Brücke nach rechts den Bachlauf. Nach einem kleinen Wiesenstück weiter kurz aufwärts, dann auf geschottertem Weg im „Zwieselgrund“ links vor zu querenden Straße (Kellerstraße). Auch hier dann links weiter bis zur Wolkersdorfer Hauptstraße, die wir bei einer der beiden Fußgängerampeln über­schrei­ten. Vorbei an der schön gestalteten Wen­de­schlei­fe der Bus­linie 61, der kleinen Wasserfontäne und dem Kinder- und Jugendtreff, fädeln wir nach dem Feuerwehrhaus linker Hand in die Dietersdorfer Straße ein. Rechts auf dem Gehsteig werden in den Hofläden der alten Bauernhöfe regionale Produkte aus eigener Erzeugung an­ge­boten. Nach der Hal­te­stel­le Hallerstraße (Bus 671) heißt es dann: in die gleichnamige (Einbahn-)Straße links ab. Erneut geht es über den Zwieselbach und oben bei der an­schlie­ßenden Querstraße (Am Wasserschloss) nach rechts.

An manch alten Fach­werk­häusern vorbei, bummeln wir – ohne abzuzweigen – durch den alten Orts­kern und erkennen bald das Alte Wasserschloss rechts unterhalb der Straße, an­schlie­ßend ein kleiner Weiher. Im Unteren Pfaffensteig geht es lang gezogen immer ge­ra­de­aus bis zum Ortsrand. Kein Haus gleicht hier dem anderen, jedes Anwesen hat seinen eigenen Charakter und die ein oder andere Be­son­der­heit. Bei Haus Nr. 51 be­tre­ten wir den geschützten Landschaftsteil, nach dem letzten Haus dann links ab.

Wasserschloss (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)
Naturspa­zier­gang Lehr-logo (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Erstmals orientieren wir uns hier am We­ge­zei­chen des Schwabacher Naturspa­zier­gangs und biegen links ab in ein kleines Seitental. Am Waldeck links, den Hang hinauf durch ein Wald­stück, bei der Gabelung links und wieder kurz hinein in das Wohngebiet. Oben der Markierung folgend rechts ab (Pfaffensteig) und am Ortsrand dann in den Wald hinein. Nach einer breiten Schneise führt der breite Waldweg ent­lang des ehemals militärischen Bereiches und geradewegs am ersten Abzweig vorbei. Im zweiten, grasigen Abzweig ver­las­sen wir aber nach rechts vorübergehend die Aus­schil­de­rung und treffen bald auf einen Querweg. Vor uns hinter der Wiese: die eingezäunte, ehemalige Panzerschießanlage der US-Armee.

Vor dem ehemaligen US-Gelände (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Hier nach links am Wald­rand ent­lang geht es an­schlie­ßend nach einer Rastbank bei einer mächtigen Eiche im Rechtsbogen weiter auf die schon sichtbaren Hochhäuser des OT Eichwasen zu. Bei der folgenden Gabelung links halten und nach ca. 200 bei einem am rechten We­ges­rand oft ausgetrockneten Tümpel, erneut links. Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch die eingezäunten Schonungen, taucht ins Dickicht ein, trifft auf einen Querweg und wieder auf den Naturspa­zier­gang (Tafel 11). Nach rechts geht es weiter und nahe dem Schwabacher Stadtteil Eichwasen auf ein Hochhaus mit ver­schie­denen Grüntönen zu. Noch vor der Wilhelm-Albrecht-Straße weist uns das We­ge­zei­chen nach rechts und leitet uns in einen schmalen Pfad.

Hinweis Bus­ver­bin­dung: Haltestelle Bus 661, Eichwasen West, zum Markt­platz oder direkt zum Bahn­hof. Fahrten: Mo.–Fr.; Bus 668 an Sa. u. So.

Weiter vor zur rechts nach Regelsbach führenden Straße, hier geradewegs in den für Pferde gesperrten Waldpfad und bei der ersten Verzweigung links. Auf dem an­schlie­ßenden breiten Schotterweg rechts, gleich aber beim Holzgeländer links ab. Ohne We­ge­zei­chen verläuft der Vogelkundige Lehrpfad anfangs im Rechtsbogen wenige Meter hinter dem Wald­rand an zahl­reichen Hinweistafeln des Vereins der Vogelliebhaber Schwabach vorbei. Durch die Bäume und Sträucher sind die beiden umgebauten Kasernengebäude erkennbar.

Nach einem Stück zwischen Wald und Heckenreihen fädeln wir nach zwei Holzbarrieren rechts in einen breiten Fahr­weg ein und kommen zu einer elek­tro­nischen Vogelstimmentafel. Hier kann man durch Knopfdruck den Gesängen manch ein­hei­mischer Vögel lauschen. Ge­ra­de­aus weiter bietet sich ein schöner Blick über das Schwabachtal bis hin zum Sendemasten am 462 m hohen Heidenberg.

Blick auf den Heidenberg (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Nach der Tafel 5 des Naturspa­zier­gangs heißt es: vor den zwei Gebäuden der Was­ser­ver­sor­gung der Stadt Schwabach (Behälter Brünst) links ab. Der Rotpunkt und das blaues Andreaskreuz, die ersten We­ge­zei­chen des Frän­kischen Albvereins, leiten uns auf dem nur im Mittelstück geteerten Sträßchen abwärts – an einem Kruzifix vorbei – in den Talgrund und weiter Rich­tung In­nen­stadt. Unten nach dem Geländer links noch nicht an der Schwabach, sondern zunächst am Nadlersbach (früher: Mühlbach) und mächtigen, alten Weidenstämmen ent­lang, erreichen wir den an 7 Tagen geöffneten Burgersgarten.

Der Weg in die Schwabacher In­nen­stadt ist wieder ein Teil des Naturspa­zier­ganges, führt weiter am Bachlauf ent­lang und mündet dann in der Badstraße, der wir bis zur nächsten Abzweigung folgen. Hier nur wenige Schritt rechts, dann gleich wieder links (Sebastian-Kneipp-Weg), eröffnet sich vor einem Weiher ein schöner Blick auf die beiden Schwabacher Kirchtürme der Stadt- und Spitalkirche.

An­schlie­ßend rechts und jetzt über die Schwabach, danach nach links durch die alte Sandsteinbrücke. Nach dem schmucken Fachwerk-Ensemble in der Fischgrubengasse queren wir nach der Spitalkirche die Querstraße und bleiben auf der rechten Bachseite. Beim nächsten Brücklein ver­las­sen wir die Schwabach nach rechts und schlendern hinauf zum Markt­platz mit seinen zahl­reichen Restaurants, Cafés und Eisdielen. Das bereits 1528/29 erbaute Rathaus und die dahinter stehende, neu restaurierte Stadtkirche bilden zusammen mit dem Schönen Brunnen und dem Pferdebrunnen eine herrliche Silhouette.

Pferdebrunnen Rathaus und Stadtkirche (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Natürlich kann man über die Ludwig-, dann die Bahn­hof­stra­ße am Stadt­park ent­lang in ca. 30 Mi­nu­ten zum Schwabacher Bahn­hof S2R6 auch hochlaufen, aber mit den Bus­linien 661, 662, 663 und 664 der Stadt­ver­kehr Schwabach GmbH besteht von der Hal­te­stel­le Rathaus eine gute An­bin­dung an den Bahn­hof in Schwabach (abends und am Wochenede mit der Bus­linie 668 oder 669). Mit der Bus­linie 61 erreicht man von der Hal­te­stel­le Ludwigstraße neben dem Bahn­hof auch die U2 in Röthenbach.

Schwabachbruecke (04.02.2016, VGN © VGN GmbH)
Schwabach Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Weitere Infos finden Sie in unserer VGN-Städtetour Schwabach!

Schwabach: Die goldene Seite Frankens
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan der Goldschlägerstadt

Stadt Schwabach
Tourismus-Büro

Königsplatz 1
91126 Schwabach
Tel.: 09122 860241
E-Mail: tourismus@schwabach.dewww.schwabach.de

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Schwabach

Der Burgersgarten

Badstr. 24
91126 Schwabach
Tel: 09122 8896190
An 7 Tagen durchgehend geöffnet von 11 - 23 Uhr

Impressionen

Kommentare

Kommentare

25. September 2017 09:16 Uhr, amica, Nürnberg

Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung und das bei recht kurzer Wegstrecke. Eine Bank oberhalb von Eichwasen lädt nach dem "Anstieg" an Ende von Wolkersdorf zum Verweilen oder für eine kurze Rast ein. Danach wird man mit wunderbaren Blicken beim "Abstieg" Richtung Schwabach belohnt. Ich habe diese Wanderung mit einem der vielen Feste in Schwabach verbunden - sehr zu empfehlen.

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