Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Winterwanderung
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien 440 490 R4
Länge ca. 16 km
Dauer 3 - 3,5 Std.

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Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung

Höhenprofil

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Über den Breitenstein ins Sulzbacher Land

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Vorwort

Vorwort

Von Königstein i. d. Ober­pfalz aus, ein­ge­bet­tet in die herrliche Mittelgebirgslandschaft im Naturpark „Frän­kische Schweiz – Veldensteiner Forst“, starten wir unsere Wan­de­rung hinüber ins Sulzbacher Bergland. Nicht gerade bei „meterhohem“ Schnee, aber bei geringer Schneedecke leicht wanderbar, hat die Tour durch schneeüberzuckertes Gelände durchaus ihre Reize. Aber auch in den Som­mer­mo­naten – vor allem wenn die Berghütte auf der Zant geöffnet hat – bietet sich für Gipfelstürmer ein zu­sätz­liches High­light.

Unterhalb der Zant (08.10.2018, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Königstein - Johanniskapelle - Rom. Doppelkapelle - Riglashof - Steinbach - Gaisheim - Neukirchen (b. S.-R.)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Königstein Markt­platz
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von der Bus­hal­te­stel­le am Königsteiner Markt­platz ein Stück im leichten Rechtsbogen weiter (Unterer Markt), erwartet uns nach Haus Nummer 6 der Rotring, rechts an einer Dachrinne angebracht, als erstes We­ge­zei­chen. Ein Holzweg­wei­ser Rich­tung Romanische Doppelkapelle am Breitenstein lotst uns anfangs über etliche Treppenstufen aufwärts. Der Pfad fädelt später in ein breites Sträßchen ein, ein schöner Blick auf Königstein und den Ossinger eröffnet sich.

Blick zum Ossinger (09.03.2018, VGN © VGN GmbH)

Weiter relativ eben an den Häusern ent­lang, achten wir auf den linken We­ges­rand. Bald folgen wir der Aus­schil­de­rung zu der bereits im Jahr 1927 erbauten Johanniskapelle auf den 565 m hohen Kühberg. Der Rotring begleitet uns nach einer Rechts-links-Kombination im langen Rechtsbogen hoch zur Johanniskapelle.

Ein Rich­tungspfeil nach rechts zeigt zwischendurch eine zwar kürzere, aber gegen Ende links aufwärts auch steilere Va­ri­an­te auf

Oben angekommen, reicht der Blick bei klarer Sicht bis hinein ins Fich­tel­ge­bir­ge, markant auch der kegelförmige Gipfel des Rauhen Kulms. Unterhalb der Kapelle bleibt der Rotring weiter unsere Markierung bis hinauf zum Breitenstein. Auf dem ab­wechs­lungs­reichen Höhenweg halten wir uns bei der ersten Gabelung rechts, schlendern am Steinberg ent­lang, an un­ter­schied­lichsten Felsformen vorbei und passieren ein schmales Felsentor. Vorsicht: Am Ende des Durchlasses ist es besser, öfter mal Hand anzulegen. Nach den hoch aufragenden Felspartien am linken We­ges­rand treffen wir auf einen breiten Forst­weg.

Felsentor (09.03.2018, VGN © VGN GmbH)

Ge­ra­de­aus darüber, gleich aber wieder rechts halten, beginnt nun der Anstieg hinauf zum 612 m hohen Breitenstein. Oben angekommen, bietet sich ein Abstecher zur zweigeschossigen Doppelkapelle an. Auch hier hat man wieder eine weit­rei­chende Aussicht Rich­tung Fich­tel­ge­bir­ge, vom oberen Kapelleneingang auch hinein ins Sulzbacher Bergland. Je nach Wetterlage kann es hier aber „ganz schön wehen.“

Doppelkapelle am Breitenstein
Von der ehemaligen Anlage auf dem exponierten Felsplateau sind die zweigeschossige Doppelkapelle aus dem 12. Jahrhundert und Teile der Vorburg er­hal­ten. Die Kapelle war der Heiligen Dreifaltigkeit sowie dem heiligen Johannes Nepomuk geweiht. Im Untergeschoss befindet sich das verglaste Portal zur damaligen Kernburg. Das Tor zur Vorburg, von der nur geringe Mauerreste übriggeblieben sind, ist mit der Steintreppe zur oberen Kapelle verbaut. Außerdem sind noch Reste der Ringmauer er­hal­ten.

Die beschädigte Kapelle wurde von 1973 bis 1974 renoviert. Sie ist die einzige romanische, zweigeschossige Doppelkapelle der Ober­pfalz.

Geradewegs weiter sind es nur noch wenige Meter zur Kapellenschänke.

Nach dem Gast­haus noch gute 100 m ge­ra­de­aus abwärts, orientieren wir uns an der Holzscheune gleich neu. Die •weiße neun auf rot• nach links ist unser neuer Anhaltspunkt auf dem nächsten Abschnitt (Eschenfelder Rundweg).

Also, links ab und geradewegs auf dem Hauptweg über freies Gelände. Beim folgenden Wald­stück dann rechts ab in den Wald hinein. Nach einem langen Rechtsbogen geht es fast schnurgerade abwärts, vor dem Waldessaum nun links. Bei einer Rastbank nun rechts ab und auf dem „Betonplattenweg“ hinein in die ehemalige Ge­mein­de Namsreuth, die 1972 bei der Gebietsreform einge­mein­det wurde.

Im Ort zunächst rechts, am Ortsende dann links der Aus­schil­de­rung Eschenfelden folgen. Gleich erneut links geht es am ehemaligen Gast­haus „Zum Kappelberg“ vorbei schwungvoll aufwärts. Nur noch kurz geteert, dann geschottert, führt der Weg am Wald­rand ent­lang. Schnurgerade über die nach Königstein hineinführende Straße wird der Weg etwas unebener und nach dem Ver­las­sen des Waldes die Lage etwas unübersichtlicher. Aber egal, alle Wege führen hin zu dem Zufahrtsweg zur „Stormy Horse Ranch“, in den wir links einschwenken. Direkt vor der ent­spre­chend bemalten Hauswand geht es nach rechts und an den Stallungen ent­lang.

Danach nun links und auf den Wald zu. Nach ca. 100 m am Wald­rand ent­lang geht es rechts ab und nach wenigen Metern wieder links. Immer noch halten wir uns – vorbei an niedrigen Fels­for­ma­ti­onen und einem alten Keller – an die vertraut gewordene •weiße neun auf rot• und erreichen im Zickzackkurs eine Lichtung.

Geradewegs darüber, ein Stück am Wald­rand ent­lang, fädeln wir in den folgenden Querweg links ein. Auf dem breiten Forst­weg erreichen wir den Weiler Riglashof, dort rechts und im Zentrum links halten. Hier treffen wir erstmals auf die Aus­schil­de­rung der „Pendolino- Wan­de­rung“. Ihr folgen wir an der Bus­hal­te­stel­le und der Wan­der­ta­fel vorbei geradewegs aus dem Weiler hinaus bis zur nächsten Wegekreu­zung vor dem Wald­rand.

Un­ter­wegs (09.03.2018, VGN © VGN GmbH)

Sportliche Sommerva­ri­an­te – über die Hohe Zant (648 m) mit Gipfelrast in der Zanthütte (Tel. 09665 327)
Öffn­ungs­zeiten der Berghütte: Sa. u. So. oder Fei­er­tage vom 1.5. bis Anfang Ok­to­ber. Idyl­lischer Naturbier­gar­ten in der von Buchen umgebenen Wald­lich­tung, ein­fache Brotzeiten und Essen. Bei schlechtem Wetter bietet die Berghütte maximal Platz für ca. 25 Pers. – im Bier­gar­ten Selbstbedienung.

A) Hinauf auf die Zant
Gelbpunkt Rotpunkt führen ge­mein­sam hoch zum Gipfelplateau, zwar ohne Aussicht, aber Natur pur. Für den Weg nach unten wählen wir die Rich­tung nach Mittelreinbach. Mittig des Bier­gar­tens nach links, halten wir uns aus­schließ­lich an das Grünkreuz und den Rotstrich für den Weg nach unten. Dort links und am Ortsausgang weiter mit dem Grünkreuz nach rechts. Nach ca. 400 m, jetzt mit dem Grünring ausgeschildert, erneut rechts hinauf auf den Geißberg bis zum Einfädelpunkt in die Pendolino-Wan­de­rung = Stammstrecke im Winter*.

In den Wintermonaten lassen wir es gemütlicher angehen und schwenken nach links. Ein verblasster Holzweg­wei­ser mit einer verwischten weiße acht gepunktet auf rot am We­ges­rand. Unterhalb der Zant geht es leicht ansteigend kurz durch ein Wald­stück, dann weiter aufwärts. Einzige Orientierungshilfe sind die gelben Pfähle der Erdgasleitung.

Erst nach dem Scheitelpunkt, an der zweiten Tafel der Wanderwelt Neukirchen, herrscht wieder Klarheit und somit Sicherheit. Mit dem blauer Ring hinunter nach Steinbach (0,9 km).

An der Ortsstraße rechts, bleibt rund 350 m nur der Weg neben der Straße, dann geht es im zweiten Abzweig kurz vor dem Ortsausgangsschild nach rechts. Unterhalb des der Zant vorgelagerten Kreuzberges gibt das Grüne Mehlbeerblatt die Rich­tung vor. Gemütlich wandern wir durch die mehr und mehr durch die intensiv land­wirt­schaft­liche Nutzung zurückgedrängte He­cken­land­schaft bis zum Ortseingang von Mittelreinbach. An der Wegegabelung rechts und im Links­bo­gen weiter. Am ersten Gebäude verlässt uns das Mehlbeerblatt nach links. Auf dem geschotterten Weg geradewegs weiter, über­nimmt jetzt der Rotstrich die Führungsarbeit. Nach dem letzten Haus geht es in einer Linkskurve ge­ra­de­aus weiter über eine Wiese und an einem Wäldchen ent­lang  zur Straße. Hier rechts nur ein kurzes Stück Asphalt unter den Füßen, bevor es links in den Wald hineingeht. Bei der folgenden Wegegablung am Waldausgang erneut links, ein Stück über freies Feld, treffen wir beim nächsten Abzweig (ein Baum mit Sitzbank und Wan­der­ta­fel) wieder auf das Zeichen der Pendolino-Wan­de­rung. Mit ihm geht es links abwärts hinein nach Gaisheim.

Nach dem Gasthof geht es kurz nach rechts, dann links über den Reinbach. Das Pendolino-Zeichen leitet uns stetig aufwärts im Links­bo­gen in den Wald hinein. Ein Stück nach dem Scheitelpunkt stößt die mit dem Grünring ge­kenn­zeich­nete „Zantva­ri­an­te“ von links herkommend zu uns*.

Beide We­ge­zei­chen begleiten uns zusammen aber nur noch 250 m und ver­las­sen uns dann nach rechts. Die örtliche weiße zwei auf grün über­nimmt ge­ra­de­aus bis zum links nach Grasberg führenden Sträßchen. Zwei in etwa gleich lange Va­ri­an­ten bieten sich hinunter nach Neukirchen (b. S.-R.) an.

Va­ri­an­te B) Etwas geschützter durch den Bergrücken des Schäferbühl, dann rechts ab und der weiße zwei auf grün bis zum Waldeck folgen. Noch ein Stück zusammen mit dem Gelbstrich in zwei Bögen aufwärts. Nach ca. 100 m an einer Gabelung allein mit dem Gelbstrich nach links. Gleich ist der höchste Punkt erreicht – und es geht abwärts, zuerst gerade, dann in einem Rechts-/ Links­bo­gen aus dem Wald hinaus.

Vorbei an der Ockergrube, ein Bestandteil des Erzwegs, erreichen wir die nach Neukirchen führende Straße „Am Anger“. Gleich im Rechts­schwenk hinein in die Kieferstraße und weiter rechts haltend in die Hauptstraße. Über die Bahn­hof­stra­ße letztendlich Rich­tung Bahn­hof R4.

Va­ri­an­te C) Über freies Gelände, dann ist das Grünkreuz unser Anhaltspunkt bis an den Ortsrand von Neukirchen (Sportgelände) und rechts hinein in die Grasberger Straße. Beide Va­ri­an­ten führen gegen Ende der Tour durch den schmalen Fußweg in die Bahn­hof­stra­ße, dort rechts, an der Peter-und-Paul-Kirche und der Ge­mein­de vorbei hoch zum Bahn­hof R4.

Abwärts nach Neukirchen (09.03.2018, VGN © VGN GmbH)
Neukirchen (b. S.-R.) Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gaisheim

Gast­haus Reinbachtal
Familie Zagel

Gaisheim 3
92259 Gaisheim
Tel: 09663 632
Fax: 09663 200257
Mitt­woch - Sonn­tag ganztägig geöffnet,
Mon­tag Ruhetag (außer Fei­er­tage). Diens­tag Mittagstisch bis 14:30 Uhr, danach geschlossen.

Königstein

Kapellenschänke

Breitenstein 3
92281 Königstein
Tel: 09665 954813

Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg

Landgasthof „Zur Post“

Bahn­hof­stra­ße 3
92259 Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09663 201851
Deutsch-italienische Spe­zi­a­li­täten

Landhotel und Restaurant „Neukirchner Hof“

Hauptstraße 4
92259 Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09663 91410
Mon­tag und Diens­tag: Ruhetag,
Mitt­woch und Don­ners­tag: 10:00 – 14:00 und 17:00 – 23:30 Uhr,
Frei­tag: 17:00 -23:30 Uhr,
Sams­tag & Sonn­tag: 10:00 – 23:30 Uhr

Steinbach

Zanthütte

Steinbach 3
92259 Steinbach
Tel: 09665 327
Anfang Mai bis Mitte Ok­to­ber; Sams­tag, Sonn- und Fei­er­tag, idyl­lischer Naturbier­gar­ten, ein­fache Brotzeiten und Essen, im An­ge­bot: Ahnentrunk (dunkles Bier) der Schlossbrauerei Holnstein, Oberpfälzer Bauernseufzer

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