Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Schlösser und Burgen
Region Haßberge
Linien R15
Länge ca. 13 km
Dauer ca. 3,5 Std.

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Vorwort

Vorwort

Am Fuße der Haßberge starten wir unsere Tour zunächst ent­lang des dahinplätschernden Ebelsbach bis zum Park von Schloss Gleisenau, ehemals im Besitz der Ebelsbacher Linie der Herren von Rotenhan. Danach zieht der Weg im Herrenwald lang gezogen den Kirchberg hinauf. Wieder im freien Gelände, begrüßen uns die ersten Weinlagen und die ersten Blicke ins Maintal, ebenso auf dem Weg nach Ziegelanger. Je nach Lust und Laune bietet sich dort ein Zwischenstopp an, bevor es steil hinauf zum Zeiler Käppele, dann letztlich abwärts nach Zeil am Main geht.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Ebelsbach-Eltmann - Steinbach - Ziegelanger - Zeil a. M.

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ebelsbach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Vom Bahn­hofsvorplatz in Ebelsbach gleich nach rechts, bieten die Infotafeln links am Straßenrand in der Bahn­hof­stra­ße eine kleine Orientierungshilfe über den Naturpark Haßberge und die örtlichen Wan­der­wege. Weiter an einer Tankstelle vorbei, leiten uns die We­ge­zei­chen des Main- und 7-Flüsse-Weges hinein in den Fuß- und Radweg neben der Georg-Schäfer-Straße. Nach der Magdalenenkirche geht es beim Optikladen rechts hinein in die Stettfelder Straße. Vorbei an der Schlosskapelle des im Jahr 2009 weitgehend ausgebrannten Schlosses und dem Gasthof Krugbräu erreichen wir den Ebelsbach, davor im Judenhof ein Gedenkstein.

Das grüne Dreieck Grünpfeil rechts begleitet uns konsequent nach zwei kleinen Brücken am Bachlauf ent­lang bis zum Schlosspark in Gleisenau. Im Bachweg dann vorbei am Sportgelände und nach einem kleinen Park­platz hin zu einem am Ende der Häuserzeile etwas verdeckten Durchlass. Hier hinein in den Park von Schloss Gleisenau (km 1,6).

Nach dem Hauptgebäude und einem Weiher links nach oben. Dort im Links­bo­gen – mit schönem Blick auf das 1772 / 73 errichtete, stattliche Herrenhaus – vor zum Ausgang (großes Holztor), rechts zwischen der Schlosskapelle und dem Ver­wal­tungsgebäude.

Danach gleich rechts und vor dem Gast­haus Zehender links hinein in die Straße „Obere Eichelleite“. Ab hier speichern wir für den Rest der Wan­de­rung das We­ge­zei­chen des Burgen- & Schlösserweges in unserem Gedächtnis ab. Der „Grüne Turm“ grüner Turm leitet uns stets zielsicher und immer gut ausgeschildert bis hinein nach Zeil am Main, dem Endpunkt dieser Wan­de­rung. Vor einem Pavillon links ab, unmittelbar am kleinen Bächlein ent­lang geht es vorbei an der Weinscheune Schäfer. Hier zügig geradewegs über die Kirchstraße und hinein in den Kirschentalgraben. Nach dem Ortsausgang moderat aufwärts und nahezu immer lang gezogen ge­ra­de­aus ent­lang der eingeschnittenen Schlucht durch den Laubwald. Wir orientieren uns aber trotzdem zu­sätz­lich an den Hin­weis­schildern des Naturparks mit Kilometerangaben in Rich­tung Steinbach. Nach zwei Rich­tungswechseln ver­las­sen wir den Wald und streifen das Ende des Golfplatzes vom Golfclub Haßberge. Erste Blicke ins Maintal eröffnen sich (km 4,3).

Oberhalb von Loch Nr. 7 queren wir eine Straße. Danach geht es aber gleich rechts ab, am Steinacher Stein vorbei und neben den ersten Weinlagen den Hang hinauf, an deren Ab­schluss links ab. Weiter an den Rebstöcken ent­lang geht es an deren Ende im Links­bo­gen abwärts auf eine schon sichtbare, frei stehende Scheune zu. Unmittelbar danach rechts. Nach wenigen Metern links, ein etwas zugewachsener Wie­sen­weg führt bald im Links­bo­gen im Hohlweg hinunter nach Steinbach. Am Ortseingang dann links und am eingefassten Steinbach runter in den Ort bis zur Kreu­zung an der Dorfstraße (Infotafel) (km 6,3).

Nur kurz rechts führt uns unser We­ge­zei­chen in der Straße „Am Pfaffenberg“ relativ steil rund 200 m nach oben. Bei einer Steinmauer links vor uns dann links ab und „am blauen Pferd“ vorbei, es geht schwungvoll hinaus zu den Weinbergen auf den Nonnenberg.

Bis nach Ziegelanger wandern wir ein­ge­bet­tet zwischen den Weinbergen und etlichen Infotafeln auf einem kleinen Teil­stück des Abt-Degen-Steiges mit herrlichen Blicken hinunter ins Maintal mit seinen kleinen Seen, dahinter die Wall­fahrts­kir­che Maria Limbach.

Abt Degen
Alberich Degen (* 25. Au­gust 1625 in Zeil am Main; † 24. No­vem­ber 1686 in Ebrach) war der 42. Abt des Zis­ter­zi­en­ser­klos­ters Ebrach. Ihm wird die Übertragung des Silvaners aus Österreich nach Franken zugeschrieben. Quelle: wikipedia

Oberhalb: eine lustig bemalte Weinberghütte. Bei der ersten Gabelung halten
wir uns links, nach zwei Bögen dann bei der nächsten rechts. Oberhalb des Weingutes Bauernschmidt erreichen wir in der Ziegelanger Steige, bald linker Hand im Neuen Steig die Kilianskirche im Mittelpunkt des Zeiler Ortsteils: Zeit für eine kleine Rast oder einen Schoppen Frankenwein in einem der Gasthöfe bzw. He­cken­wirt­schaften (km 8,5).

Ohne Aufenthalt geht es rechts nach oben (Bergstraße), nach wie vor dem Grünen Turm folgend. Jetzt beginnt der Anstieg (Eselssteig) hinauf zum 353 m hoch gelegenen Zeiler Käppele. Vor dem Winzerhof Schick links ab, dann gleich wieder rechts unserem We­ge­zei­chen folgend und Schritt für Schritt steiler aufwärts. An zwei Stellen bieten sich neben einer Verschnaufpause auch schöne Ausblicke oder ein Abstecher zur Burgruine Schmachtenberg – am Weg­wei­ser Schmachtenburg ausgeschildert – an.

Weinlaune (09.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Burgruine Schmachtenberg
Nach den Treppen der ersten Kehre bietet sich nach links ein gut ausgeschilderter Abstecher zur Ruine Schmachtenberg an: einer ehemaligen hussitenzeit­lichen Kastellburg des Bam­berger Hochstifts bei Zeil am Main mit zum Teil noch er­hal­tenen Turm- und Mauerresten. Wieder erwartet uns eine weit­rei­chende, schöne Fernsicht. Auf gleichem Weg dann zurück zum  Hauptweg und linker Hand weiter aufwärts. Mehr Details auf einer Infotafel.

Fast oben angekommen dann im Rechtsknick hinaus auf Der Weg zum Bahn­hof, ca. 750 m die Hochebene. Ein Stück am Wald­rand ent­lang schlender wir über eine Wiese bis hin zum Park­platz (Infotafel). Dort geradewegs über die kleine Kreu­zung, bleibt auf den nächsten rund 800 m bis zum Käppele nur der befestigte Weg auf der Zufahrtsstraße. Vor der Kirche auf dem Kapellenberg kann man von der Aus­sichts­platt­form bei klarer Sicht einen Rundblick über die Stadt, das Maintal bis zum Steigerwald und nach Norden bis zur Rhön genießen (km 11,0).

Das Zeiler Käppele
Am heutigen Platz der Wall­fahrts­kir­che, die u. a. wegen ihrer Mariengrotte oft auch als „frän­kisches Lourdes“ bezeichnet wird, stand bereits im Jahr 1250 eine kleine Kapelle, die Teil einer Burg war.

Die Burg und wohl auch das Gotteshaus verfielen im Laufe der Zeit, weshalb zwischen 1883–1897 erst wieder eine neue, ganz im Stil manch französischer Kathedralen gestaltete Kapelle auf dem Kapellenberg über Zeil errichtet wurde.

Der Weg hinunter nach Zeil am Main führt unterhalb der Gaststätte auf dem alten Kreuzweg links relativ steil abwärts an den Sta­ti­onen ent­lang.

Vorsicht bei Nässe – dann besser auf dem geteerten Weg angenehmer abwärts bis zum Park­platz, dort nach links und am Straßenrand nach unten.

Nach einer großen Kehre bei der folgenden Gabelung dort auf den linken Ast hinunter zur Straße. Unten nur wenige Meter links und über die Brücke des Krumbaches. Hier rechts und dann links durch die Öffnung der Stadtmauer. Nach ein paar Schritten geht es rechts über die Speiersgasse, dann in der Straße Kaulberg hin zum Markt­platz, der „guten Stube“ der Stadt mit dem Fachwerkensemble rund ums Rathaus und dem Hexenturm (km 12,2).

Ein riesiges An­ge­bot an vielseitigen Ein­kehr­mög­lich­keiten bietet sich rund um einen der schönsten frän­kischen Kleinstadtmarktplätze – ge­prägt von dem wuchtigen, spätgotischen Rathaus mit Jahreszahl 1540 und dahinter der katholischen Stadtpfarrkirche (1713/32) mit Fünfknopfturm. Aber auch auf dem Weg zum Bahn­hof gibt es noch die ein oder andere Möglichkeit, vor der Heimfahrt den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Mehr In­for­ma­ti­onen enthält die VGN-Broschüre „Städtetour Zeil am Main“ mit Stadt­plan und Hinweisen zu den Se­hens­wür­dig­keiten der Stadt.

Zeil am Main
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan, auch mit Info und Tipps zu Sand am Main!

Der Weg zum Bahn­hof, ca. 750 m

Über die Hauptstraße abwärts, erreichen wir ent­lang der zahl­reichen Fach­werk­häuser an der Kreu­zung wieder den Krumbach. Hier vor der Brücke rechts (Sander Straße), dann am Wasserrad vorbei und an­schlie­ßend gleich links über die kleine Brücke. Geradewegs ist es im Mittelweg – mit noch einmal einem Blick hoch zum Käppele – nur noch ein „Katzensprung“ bis vor zum Bahn­hof.

Für die Fahrt zurück in den Bal­lungs­raum gibt es je nach Fahrplanlage zwei Va­ri­an­ten:

A) Mit der Re­gi­o­nal­bahn nach Bam­berg und von dort Rich­tung Nürn­berg von Gleis 3 (durch die Un­ter­füh­rung).

B) Mit der Re­gi­o­nal­bahn nach Haßfurt von Gleis 2. Dort von Gleis 1 dann mit dem Regional-Express direkt Rich­tung Nürn­berg.

Zeil am Main Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gleisenau

Gast­haus Zehendner

Obere Eichenleite 2
97500 Gleisenau
Tel: 09522 1831
Fax: 09522 800137
Geöffnet: täglich ab 15 Uhr, 1. Sonn­tag im Monat geschlossen Ruhetag: Don­ners­tag

Weinscheune Schäfer

Kirchstraße 13
97500 Gleisenau
Tel: 09522 950500
Geöffnet: Mi.–Sa. ab 16 Uhr, Sonn- und Fei­er­tage ab 14 Uhr Ruhe­tage: Mon­tag und Diens­tag

Zeil am Main

Berghospiz „Zeiler Käppele“

Kapellenberg 2
97475 Zeil am Main
Tel: 09524 1009
Geöffnet: Di.–Fr. ab 14 Uhr, Sa. ab 12 Uhr, Sonn- und Fei­er­tage ab 10 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Ziegelanger

Abt-Degen-Stube

Wedberg 4,
97475 Ziegelanger
Tel: 09524 6980

He­cken­wirt­schaft Bauernschmitt

Ziegelanger 31 A
97475 Ziegelanger
Tel: 09524 302078

Weingut Restaurant Berninger

Ziegelanger 33
97475 Ziegelanger
Tel: 09524 5300

Weingut und Weinstube Martinsklause

Ziegelanger 6
97475 Ziegelanger
Tel: 09524 5422

Weinhaus Zimmermann – Zur Sonne

Ziegelanger 19
97475 Ziegelanger
Tel: 09524 5460

Winzerhof Schick

Bergstraße 22
97475 Ziegelanger
Tel: 09524 7892

Impressionen

Kommentare

Kommentare

22. Oktober 2018 17:04 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Schönes Stück auf dem 'Abt-Degen-Steig' vor Ziegelanger durch die Weinberge mit Ausblicken ins Maintal. Danach schöner, naturnaher Weg hoch zur Ruine Schmachtenberg.

26. Mai 2018 22:40 Uhr, Alexander Efremov, Oberasbach, 90522

Der Wanderweg ist super. Wir sind mit dem GPX-Track im Handy gegangen, also es war ziemlich schwer zu verlaufen. Man muss aber erkennen, dass die Wegmarkierung nicht perfekt ist, also wenn man nur mit der Karte geht, dann muss man aufpassen.
Es gibt mindestens zwei tolle Gaststätten am Weg. Die beste ist bei dem Zielpunkt - bei der Kapelle.

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