Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Freizeitlinie

Thema verkehrt Mo.-Fr., verkehrt ganzjährig
Region Fichtelgebirge
Linien 329 369
Dauer ca. 1 Tag
Frei­zeit­li­ni­en 329, 369 - Fichtelgebirgslinien

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Treppen am Weißmainfelsen (17.07.2011, VGN © VGN GmbH)

Info

Info

Vier große Flüsse haben im Fich­tel­ge­bir­ge ihren Ursprung - drei davon fließen in die Nordsee (Weißer Main, Sächsische Saale, Eger), einer ins Schwarze Meer (Fichtelnaab). Daher wird diese Gegend in alten Chroniken gerne als Scheitel Germaniens bezeichnet.

Weißmainquelle (17.07.2011, VGN © VGN GmbH)

Bedeutende Industriezweige wie der Bergbau, die Glasmanufaktur oder die Webkunst haben die Region einst ge­prägt. Heute ist der Tourismus für viele Ge­mein­den der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Die faszinierende Natur sowie das in­te­res­sante Erbe vergangener Industriezeiten machen das Fich­tel­ge­bir­ge zu einem spannenden und gleichzeitig erholsamen Ausflugsziel - und die Fichtelgebirgslinien 329 und 369 bringen Sie das ganze Jahr, Sommer wie Winter, hin!

Buslinie 329
Bayreuth - Nemmersdorf - Bad Berneck - Bischofsgrün - Fichtelberg
Buslinie 369
Bayreuth - Weidenberg - Warmensteinach - Fichtelberg/Mehlmeisel - Bischofsgrün

Die Linien führen einmal im und einmal gegen den Uhr­zei­ger­sinn rund um den Ochsenkopf.

Die Linie 329 fährt von Bayreuth über Goldkronach, Bad Berneck und Bischofsgrün nach Fichtelberg und führt vom 1.5.–3.10. an Sonn- und Fei­er­tagen einen Fahr­rad­an­hän­ger mit sich.

Die Linie 369 verkehrt von Weidenberg durchs obere Tal der Steinach nach Warmensteinach, Fichtelberg, Mehlmeisel und Bischofsgrün.

Darüber hinaus fährt die Linie 330 über Goldkronach nach Bad Berneck, die Linie 368 über Bad Berneck nach Gefrees – sowohl werk­tags als auch am Wo­chen­en­de.

Die Frei­zeit­li­ni­en fahren das ganze Jahr und bieten im Sommer die Möglichkeit zum Wandern, Spazierengehen, Rodeln auf der Som­mer­ro­del­bahn oder zum Besuch von zahl­reichen Museen – und im Winter zum Skifahren, Langlaufen und Rodeln.

Vom Nürn­berger Haupt­bahn­hof bis zu einer der beiden Talsta­ti­onen der Seilschwebebahn in Bischofsgrün 329 (OVF) bzw. Fleckl 369 (Heserbus) beträgt die Fahr­zeit nicht einmal zwei Stunden!

Übrigens: Als VGN-Kunde er­hal­ten Sie bei den Seilschwebebahnen (u.a. Som­mer­ro­del­bahn, Skipass) vergünstigte Fahr­preise. Legen Sie ein­fach ihr VGN-Ticket an der Kasse vor.

Bei ins­ge­samt 5 Fahrten führen die Busse der Linie 329 einen Fahr­rad­an­hän­ger mit sich und bieten Ihnen die Möglichkeiten, un­ter­wegs mit Ihrem Fahrrad ein- und auszusteigen. Transport von E-Bikes auf den Anhängern vorbehaltlich der technischen Möglichkeiten und Art des Fahrrads, nähere Infos beim Ver­kehrs­un­ter­neh­men.

Gruppen ab 6 Per­so­nen bitte spätestens am Vortag beim jeweiligen Ver­kehrs­un­ter­neh­men (329 OVF, 369 Heserbus) anmelden:

Om­ni­bus­ver­kehr Franken GmbH
Verkaufsbüro Bayreuth

Tunnelstr. 15
95448 Bayreuth
Tel: 0921 78973-0
Fax: 0921 78973-99
Mo-Do: 7:15-16:15 Uhr
Fr: 7:15-13:45 Uhr

Heserbus GmbH

Löchleinstalstr. 174
95485 Warmensteinach
Tel: 09277 315
Fax: 09277 833
Über­sichts­kar­te Fichtelgebirgslinien (20.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Ge­mein­den

Ge­mein­den

In­for­ma­ti­onen zu den Ge­mein­den

  • Bad Berneck
  • Bischofsgrün
  • Fichtelberg
  • Goldkronach
  • Mehlmeisel
  • Warmensteinach
  • Weidenberg

und Ein­kehr­tipps, sowie Infos zu Vereinen finden Sie im aktuellen Prospekt.
Download auf der rechten Seite.

Karte

Karte

Karte: "Fichtelgebirgslinien"

Erlebnistipps

Erlebnistipps

Wandern
Zahl­reiche ausgewiesene Wan­der­wege finden Sie rund um Ochsenkopf und Schneeberg. Der VGN hat darüber hinaus einige Wan­de­rungen ausgearbeitet.

Outdoorpark
Nahe der Skisprungschanze befindet sich der Hochseilgarten, auf dem Sie in luftige Höhen steigen können. Geöffnet: Apr.–Okt., Mi.–So. von 11–18 Uhr, in den Ferien täglich, im Winter auf Anfrage. Weitere In­for­ma­ti­onen im Internet unter: www.oxenkopf.de

Dévalkart-Bahn in Oberwarmensteinach
Mit unmotorisierten Karts lockt die Dévalkart-Bahn in Warmensteinach Be­su­cher auch im Sommer auf die Abfahrtspiste. Geöffnet: im Sommer täglich von 9.30–17 Uhr. Weitere Infos im Internet unter: www.skilifte-devalkartbahn.de

Fichtelsee
Der See lädt zum Baden, Bootfahren und Spazieren ein.

Seilschwebe- und Som­mer­ro­del­bahn
Von Bischofsgrün und Fleckl geht es mit der Seilschwebebahn auf den Ochsenkopf. Die ein Kilometer lange Som­mer­ro­del­bahn verspricht in Bischofsgrün mit zehn Steilkurven und 140 Meter Hö­hen­un­ter­schied eine rasante Abfahrt. Start­punkt der Som­mer­ro­del­bahn ist die Mittelsta­ti­on der Seilbahn Ochsenkopf-Nord. Geöffnet: täglich von 9.30–17 Uhr. Weitere In­for­ma­ti­onen im Internet unter: www.seilbahn-ochsenkopf.de

AlpineCoaster
Ganzrodelbahn, geöffnet: täglich von 9.30–17 Uhr, auch bei Regen in Betrieb Zipline-Park – am Seil ins Tal An ver­schie­denen langen Seilen geht die teilweise rasante Fahrt über 12 Etappen und 2 km den Berg hinunter. Öffn­ungs­zeiten und weitere Infos unter:
Tel. 09244 9859-16 oder im Internet: www.ziplinepark.info

Rad­fah­ren
Mit dem Mountain-Bike auf den Fahr­rad­routen durch das Fich­tel­ge­bir­ge. Beim Fahr­rad­ver­leih Bullhead House können Räder ausgeliehen werden.

Bullhead House
Fleckl 13, 95485 Warmensteinach
Tel. 09277 975379, Internet: www.bullheadhouse.de
Vorteil für VGN-Kunden
Er­mä­ßi­gung bei Vorlage eines am Tag des Besuchs gültigen VGN-Tickets.

Museen:

  • Automobilmuseum Fichtelberg
  • Goldbergbaumuseum Goldkronach
  • Silbereisenbergwerk „Gleißinger Fels“
  • Wildpark „Waldhaus Mehlmeisel“
  • Glasmuseum im Frei­zeithaus
  • Freilandmuseum Grassemann
  • Freilichtmuseum Scherzenmühle
  • Glas-Knopf-Museum

Auch im Winter bietet das Fich­tel­ge­bir­ge ein reich­hal­tiges An­ge­bot – und der Besuch lohnt sich be­son­ders für Win­ter­sport­freunde.

Wandern

Wandern

 1  Bergauf-bergab über den Ochsenkopf (ca. 9 km)

Eine Überschreitung des Ochsenkopfs beinhaltet eine Vielzahl von beeindruckenden Na­tur­er­leb­nissen: weit­rei­chende Fernsichten von den Aussichtspunkten, herrliche Wan­der­wege durch die Granitformationen und natürlich die Einkehr im Gipfelrestaurant „zur Belohnung“ nach dem Aufstieg.

Über den Ochsenkopf (VGN © VGN GmbH)

Die Bus­linien329 oder 369 bringen uns bis zur Hal­te­stel­le „Neubau (b. Fichtelberg) Fichtelsee“. Dort geht es über den Park­platz hinunter zum Fichtelsee. Wir treffen auf den Frän­kischen Gebirgsweg Fränkischer Gebirgsweg. Ihm vertrauen wir uns an: Optimal markiert links am See vorbei, dann aber weiter bis hinauf zum Gipfel auf dem Ochsenkopf. Weiter auf der östlichen Bergflanke moderat ansteigend hoch zur Fichtelnaabquelle, dann auf einem etwas raueren Bergweg bis zum Weißmainfelsen mit seinem herrlichen Granitdom. Auf der Aus­sichts­platt­form erwartet uns ein herrlicher Ausblick bis hinüber zum Schneeberg (1051 m), dem höchsten Berg Nordbayerns, und ins nahe Umland.

Weiter den Gebirgsweg folgend, besuchen wir noch die Weißmainquelle und erreichen nach dem letzten Anstieg die Gipfelregion am Ochsenkopf (1024 m). Dort genießen wir die Einkehr und die weit­rei­chende Aussicht auf dem Asenturm. Der Abstieg nach Bischofsgrün (Hal­te­stel­le: Schwebebahn Nord, hinter dem Park­platz) kann von der Mittelsta­ti­on sogar mit einer Fahrt auf der Som­mer­ro­del­bahn ergänzt werden.

 2  Über die Königsheide zum Dreihirtenstein (ca. 18 km)

Vom Bahn­hof in Untersteinach R32 geht es nach dem Ausstieg zunächst links, dann über­que­ren wir Gleise und Staatsstraße. Die Markierung weißes M auf rot des Mittelweges führt uns die meiste Zeit. Weiter geht es aufwärts am Krebsbach ent­lang, bis der Mittelweg rechts vom Talweg abzweigt. Nun folgen wir steiler aufwärts zur Kreu­zung einer breiten Forststraße. Weiter ansteigend an einem Seitenbach vorbei, der auf felsigem Untergrund herabstürzt, zur Ein­mün­dung des „Mittelweges“, in die so­ge­nannte „Himmelsleiter“. Auf dieser gerade verlaufenden Waldschneise laufen wir zunächst leicht ansteigend zum sagenumwobenen „Drei-Hirtenstein“ und biegen bei der auffälligen Wegegabelung links leicht absteigend in die so­ge­nannte „Goldbergstraße“. Kurz danach queren wir einen Bach.

Hier weiter mit weißes M auf rot und nach etwa 200 m nach der Abbiegung des Wan­der­weges nach Grassemann an einer Wegegabel links und bogenförmig um ein eingezäuntes Waldareal herum zur Panoramastraße, deren Verkehr man bereits von Weitem hört.

Auf dieser Straße folgen wir etwa 300 m rechts. Nun geht es ein kurzes Stück etwa parallel zur Straße, aber etwas entfernt davon bis zu einem überdachten Rastplatz. Dort ver­las­sen wir
nun die Markierung des Mittelweges weißes M auf rot und folgen der Markierung blauer Schrägstrich: vorbei am Freilandmuseum Grassemann ins Löchleinstal. Oberhalb der Straße führt uns der Weg bis nach Oberwarmensteinach. Der Hauptstraße folgend, kommen wir nach Warmensteinach, von wo aus wir wie Heimfahrt wieder mit dem Bus antreten.

 3  Ent­lang der Ölschnitz in die Kurstadt (ca. 10,5 km)

Mit der Linie 367 oder 368 geht es vom Haupt­bahn­hof in Bayreuth nach Gefrees (Hal­te­stel­le: Stadthalle).

Rechts neben der Tankstelle zeigt ein Weg­wei­ser unseren Weg zur „Entenmühle“. Auf dem Westweg weißes W auf rot folgen wir der Teerstraße und queren die Ölschnitz. Am Hammerweg biegen wir rechts ab und wandern immer ent­lang des Flusses. Unterhalb von Grünstein am Hang ent­lang, kommen wir zur ehemaligen Getreidemühle „Entenmühle“ (heute: Gast­haus), das zur Mittagspause einlädt. Immer in der Nähe des Flusses bleibend, erreichen wir die Burgkapelle Sankt Michael bei Stein.

Nach einem kurzen Anstieg geht es nach links wieder in den Wald hinein, der uns bis zum Kurpark in Bad Berneck begleitet. Se­hens­wert ist hier die Neue Kolonnade.

Am Ausgang des Kurparks laufen wir nach rechts über die Brücke der Ölschnitz und am Kolonnadenweg zum Markt­platz. Schöne alte Fach­werk­häuser zieren den Weg und untermalen den Blick zum alten Schlossturm. Gasthäuser laden zur Einkehr ein.

Nach links geht es auf der Rotherstraße weiter. Nach der Engstelle auf der linken Seite biegen wir beim ehemaligen Kurhaus links ab, über die Ölschnitz und nochmals links Rich­tung Hotel Bube.

Am Weg­wei­ser „Katholische Kirche“ und Westweg weißes W auf rot wandern wir auf der Eisenleitenstraße den Berg hinauf. Am Verkehrsschild „Fußgänger“ zeigt uns ein schöner Waldweg die Rich­tung zum Dendrologischen Garten.

Nach dem Besuch des Gartens ver­las­sen wir den Westweg, gehen den Hang hinab und erkennen auf der ge­gen­über­lie­genden Stra­ßen­sei­te den Weg­wei­ser „Zu den Bus­hal­te­stel­len“. Auf dem schmalen Pfad geht es hinunter zur Ölschnitz. Hier über­que­ren wir den Fluss und folgen der Markierung des Südweges schwarzes S, links an den Häusern vorbei, wir gehen ge­ra­de­aus über den Park­platz des Einkaufs-Marktes und queren am Fuß­gän­ger­über­weg die Bahn­hof­stra­ße. Links vor uns sehen wir ein rotes Backsteinhäuschen, die Hal­te­stel­le für unsere Rück­fahrt.

 4  Romantik, Gold und Kulinarik (ca. 10,5 km)

Zunächst führt die Tour im kühlen Ölschnitztal an wild romantischen Ruinen vorbei, weiter über Bärnreuth nach Goldmühl. Nach einem weiteren Aufstieg endet die Tour in der ehemaligen Goldgräberstadt Goldkronach.

Von der Hal­te­stel­le „Bus­bahn­hof“ in Bad Berneck geht es zunächst zum his­to­rischen Markt­platz. Von hier aus kann man den auf dem Berg thronenden Schlossturm sehen. Um ins Ölschnitztal und in den Kurpark zu gelangen, über­que­ren wir zunächst die Hofer Straße und gehen den Kolonnadenweg ent­lang. Im Park treffen wir auf den Westweg weißes W auf rot.

Diesem folgen wir und laufen an der Ölschnitz das Tal in Rich­tung Stein ent­lang. Hebt man den Blick nach oben, kann man den Schlossberg mit Schlossturm und die Ruinen der Walpotenburg, der Marienkapelle und der Burg Wallenrode sehen. Nach ca. einem Kilometer im schattigen Talgrund über­que­ren wir die Ölschnitz. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen der Markierung des Bad Bernecker Rundwan­der­weges, dem Thiesenring. Dieser ist mit einer roten Tanne auf weißem Grund markiert. Er führt uns auf der anderen, südlichen Seite der Ölschnitz weiter im Schatten am Jean-Paul-Platz, Thiesen- und Ludwigsfels vorbei. An der nächsten Weggabelung halten wir uns links, ver­las­sen den Thiesenring und gehen bergauf, bis wir nach Bärnreuth kommen. Hier besteht – je nach Öffn­ungs­zeit – die Möglichkeit zur Einkehr.

Wir gehen an der ersten Kreu­zung in Bärnreuth nach links und treffen auf einen Wan­der­weg, der mit einem grünen Baum auf weißem Grund markiert ist. Diesem folgen wir in Rich­tung Süden, bis wir nur wenige Meter vor Rödlasberg auf den Mainweg treffen, diesen aber gleich wieder ver­las­sen. Vom Rödlasberg steigen wir nämlich direkt in Rich­tung Süden zur Bruckmühle bei Goldmühl ab. In Goldmühl besteht erneut eine Ein­kehr­mög­lich­keit. Um nach Goldkronach zu gelangen, biegen wir nach der Zoppatenstraße in den Wan­der­weg mit der Markierung blauer Senkrechtstrich ein.

Nach weiteren 1,5 km treffen wir auf die Bernecker Straße. Diese geht nach einigen Metern in die Bayreuther Straße über. Nun stoßen wir auf die alte Bergmanns-Kapelle Sankt Erhard am Friedhof. Bevor man zum Markt­platz absteigt, kann man auf dem Humboldt-Wan­der­weg noch einen (steilen) Abstecher auf den Goldberg zu den Be­su­cher-Bergwerken machen. Über den Humboldt-Weg gelangen wir auch wieder auf der anderen Route zurück ins Tal. Am Markt­platz befindet sich die Bus­hal­te­stel­le zur Rück­fahrt nach Bayreuth.

 5  Von Mühle zu Mühle (ca. 16 km)

Rechts vom Bahn­hof in Kirchenlaibach: Neben dem Weg­wei­ser nach Weiden sehen wir am Baum einen Weg­wei­ser blaues S „Seenweg zur Tauritzmühle“. Wir gehen ge­ra­de­aus auf der Hauptstraße bis zur Kirche und biegen nach rechts in die Kemnather Straße ab. Nach ca. 500 m folgen wir am Ortsausgang links dem Teersträßchen zur Un­ter­füh­rung der Bun­des­stra­ße. Auf dem Feldweg geht es weiter bis zum Wald, dann rechts, der Markierung folgend, bis zum Park­platz. Hier haben wir einen schönen Ausblick zum Rauhen Kulm.

Ausblick zum Rauhen Kulm (VGN © VGN GmbH)

An der Waldspitze biegen wir scharf nach links in den Wald, weiter mit der Markierung blaues S. Nach kurzer Zeit erreichen wir die Ver­bin­dungs­stra­ße Speichersdorf – Tressau, die wir über­que­ren. Vorsicht zwischen zwei Kurven!! Ein Stück durch den Wald und hinab geht es zur Tauritzmühle, die zur Mittagspause einlädt.

Wer einen kurzen Abstecher zum Biberbau machen will, folgt dem Weg­wei­ser „Zum Biber“ rechts am Gast­haus.

Nach der Rast wandern wir auf dem Südrandweg Lilapunkt invers nach Weidenberg. Wir gehen den Weg wieder ein Stück zurück, folgen an der Teerstrasse rechts der Markierung und queren die Ver­bin­dungsstrasse Speichersdorf – Tressau. Der Wald nimmt uns auf, vorbei an den Bärenlöchern geht es aufwärts zum Heidenaab-Stein. Kurz darauf ver­las­sen wir den Wald und es beginnt ein Stück Weg mit sehr schönen Aussichten in das Fich­tel­ge­bir­ge, den Frankenwald und die Frän­kische Schweiz.

Nach etwa 2 km gelangen wir rechts an eine Baumgruppe, an deren Ende wir nach rechts, zwischen den Feldern, hinab bis zum Wald gehen. Weiter auf der Flur­be­rei­ni­gungsstraße nach links durch den Wald und auf der Straße nach links. Nach ca. 200 m biegt unser Weg mit der Markierung Lilapunkt invers /Radweg nach Bayreuth rechts ab. Nach etwa 1,5 km kommen wir an den Kreuzstein, über­que­ren die Straße und gelangen an einen Rastplatz. Wir sehen zwei Steinkreuze und eine alte Pechpfanne, sog. Sühnekreuze. Die mussten als Strafe von Schuldigen an vielbegangenen Wegen oder Kreu­zungen aufgestellt werden. Damit ist auch der Nach­weis erbracht, dass über den Lessauer Berg ein alter Handelsweg verlaufen ist.

Rechts ist der Ort Fischbach zu sehen, links Lessau. In etwa 300 m sehen wir eine Baumgruppe mit einem Weg­wei­ser „Rundwan­der­weg 2“, der auf der Teerstraße hinab nach Weidenberg zeigt. Wir ver­las­sen den Südrandweg und genießen die herrliche Aussicht auf Weidenberg und das Steinachtal.

Am Friedhof 200 m nach links bis zur Sandsteintreppe, auf der wir durch den Friedhof auf der  ge­gen­über­lie­genden Seite an ein eisernes Tor kommen. Auf dem Teersträßchen (Am Stephansberg) gehen wir hinauf nach Weidenberg. Am Feuerwehrhaus links erreichen wir den Oberen Markt. Vorbei an alten, ehrwürdigen Häusern geht es hinunter bis zum Brunnen. Vor uns die evangelische Kirche Sankt Michael am Gurtstein, links der Rathausplatz. Nun folgen wir rechts der Kantorgasse hinab und weiter nach links den Berg hinunter bis zur Steinachbrücke, wo rechts die Scherzenmühle ist.

Nach einem Besuch der Mühle gehen wir nach links ein Stück zurück, aber gleich wieder rechts den Fluss (An der Steinach) ent­lang. Vor bis zur Hauptstrasse und nach rechts in die Lindenstraße. Immer ge­ra­de­aus über die Kreu­zung gelangen wir zum Bahn­hof.

 6  Der Echowald-Weg (ca. 5 km)

Erleben Sie den Zauber des einzigartigen Echos in der unberührten Natur Mehlmeisels. An der Hal­te­stel­le „Hauptstraße“ in Mehlmeisel beginnt und endet der Rundwan­der­weg. Den Dorfmittelpunkt ziert der St.-Johannes-Brunnen. Über die Neugrüner Straße führt die Wan­de­rung an der geschmückten Granitmauer vorbei. Vor uns der freistehende Kirchturm des alten Dorfkirchleins aus dem Jahre 1840. Nach dem Wasserfall biegt der Wan­der­weg links in den Hüttstadler Weg ein und läuft am Mühlweiher ent­lang.

Aussicht auf dem Echowald-Weg (VGN © VGN GmbH)

Nach Überquerung der Liftstraße erreichen wir eine alte Bergmannsfuhre. Diese führt nach Hüttstadt/St. Veit. Rechter Hand taucht die Kapelle von Hüttstadt auf. Nun führt uns der Wan­der­weg auf der   Orts­ver­bin­dungs­stra­ße zum Glaserbach hinunter. Nach dessen Überquerung taucht die Markierung des Brunnenwan­der­weges (1) auf. Dieser Wan­der­weg kommt vom „Waldhaus“. Der Wan­der­weg „Echowald“ führt uns nun der Waldgrenze zu. Dieser Platz, an dem auch der Echostein zu finden ist, hat unserem Wan­der­weg seinen Namen gegeben. Hier kann jeder die ein­drucks­volle Echowiedergabe testen.

Das sich auf der linken Seite angrenzende Biotop zeigt eine Vielzahl von Heilkräutern und wild wachsenden Blumen. Der Weg, der kaum nennenswerte Stei­gungen aufweist, führt nun in den Fichtenwald hinein. Nach einer Kurve treffen wir auf den Schnaitbach. Nach ca. 200 m münden die Forststraßen „Mittelbergweg“ und „Silbersträßl“ in unseren Wan­der­weg ein. Bei geringer Stei­gung taucht nach ca. 500 m linker Hand im Fichtenbestand eine völlig ebene Fläche auf, die den Stand­ort eines ehemaligen Holzkohlemeilers anzeigt. Der Meilerplatz hat eine Ausdehnung von ca. 18 m und – obwohl die Meilerplatte schon vor 1900 von den Köhlern ver­las­sen wurde – sind immer noch 30 cm Kohllösche im Erdboden versteckt.

Der Wan­der­weg führt weiter bis auf Sichtweite der Parkplätze der „Klausenlifte“. Dort biegt der Weg nach links in Rich­tung Mehlmeisel ab. Am Wald­rand bietet sich dem Wanderer dann ein Blick über die Ge­mein­de Mehlmeisel mit all ihren Ortsteilen – sowie eine herrliche Rundsicht auf den südlichen Hauptkamm des Fich­tel­ge­bir­ges: im Westen der 1.024 m hohe Ochsenkopf, im Norden der 1.053 m hohe Schneeberg. Der Blick nach rechts zeigt die 946 m hohe sattelförmige Kösseine, ganz rechts im Blickfeld der Steinwald mit seiner höchsten Erhebung der 946 m hohen Platte. Auf der breiten Liftstraße führt der Wan­der­weg talwärts und biegt am Ortsrand nach rechts in die Schafgasse ab. Bald wird der Aus­gangs­punkt, der Rathausplatz, wieder erreicht.

Jean Paul Weg

Wer auf den Spuren Jean Pauls wandern möchte, kann mit dem VGN auf dem Jean-Paul-Wan­der­weg durch das Fich­tel­ge­bir­ge auf dem Teilabschnitt Fichtelberg – Bischofsgrün – Bad-Berneck – Goldkronach – Bindlach – Bayreuth wandern.

Weitere In­for­ma­ti­onen im Internet unter: www.jeanpaul-oberfranken.de

Weitere VGN-Wandertipps

Spitzen-Wandertage auf dem Dach Frankens
Karches - Schneeberg - Weißenstadt - Großer Waldstein - Gefrees - Bad Berneck
Über das Dach der Franken
Bergwandern: Bischofsgrün – Egerquelle – Schneeberg – Seehaus – Fichtelsee – Fichtelberg
Traumhaftes Fich­tel­ge­bir­ge
Bergwandern: Bischofsgrün/Fleckl – Ochsenkopf (Asenturm) – Karches – Seehaus – Platte – Fichtelberg (Neubau)
Durch Bischofsgrüner Forst und Ölschnitztal nach Bad Berneck
Bischofsgrün - Schweinsbach - Entenmühle - Bad Berneck
Zur Gänskopfhütte und Tauritzmühle 2. Auflage
Fichtelberg – Kirchenpingarten – Haidenaab – Göppmannsbühl
Am südlichen Rand des Fich­tel­ge­bir­ges 2. Auflage
Friedrichsthal b. Bayreuth – Döhlau – Bocksleite – Speichersdorf – Kirchenlaibach
Vereins- und Betriebsausflug "Vom Gipfel in die Unterwelt"
Fleckl – Ochsenkopfgipfel – Som­mer­ro­del­bahn – Bischofsgrün – Bayreuth (Stadtführung & Katakomben)
Ochsenkopf rauf, Ochsenkopf runter!
Winterwan­de­rung: Bischofsgrün – Ochsenkopfgipfel (Asenturm) – Fichtelberg – (Fleckl)
Winter im Fich­tel­ge­bir­ge
Bischofsgrün – Fich­tel­ge­bir­ge – Mehlmeisel – Warmensteinach/Fleckl
Sommer im Fichelgebirge
Bischofsgrün - Fichtelberg - Mehlmeisel - Warmensteinach/Fleckl - Hochseilgarten - Zipline-Park - Som­mer­ro­del­bahn - Rockrunning - Dèvalkart-Bahn
Weidenberg
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan
Festspiel- und Uni­ver­si­tätsstadt Bayreuth
Se­hens­wür­dig­keiten, Stadt­plan, GPS-Rund­gang

Tipps

Tipps

Bei diesen Adres­sen er­hal­ten Sie weiterführende In­for­ma­ti­onen zur Region:

Tourismus & Marketing GmbH Ochsenkopf

Gablonzer Str. 11
95686 Fichtelberg
Tel: 0180 5656561 (14 ct/min)
In der Erlebnisregion Ochsenkopf mit seinen vier Ge­mein­den Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach steht Sehens- und Erlebenswertes während des ganzen Jahres auf dem Programm. Hier kommen alle auf ihre Kosten.

Tourismuszentrale Fich­tel­ge­bir­ge e. V.

Gablonzer Str. 11
95686 Fichtelberg
Tel: 09272 969030
Fax: 09272 9690366
Die Tourismuszentrale Fich­tel­ge­bir­ge bietet Ihnen ausführliche In­for­ma­ti­onen über das Fich­tel­ge­bir­ge, dessen Se­hens­wür­dig­keiten, Ku­li­na­risches und Un­ter­kunftsmöglichkeiten.

Fichtelgebirgsverein e. V.

Theresienstraße 2
95632 Wunsiedel
Tel: 09232 700755
Der Fichtelgebirgsverein ist Bayerns größter Wander- und Heimatverein. Zahl­reiche Wan­der­wege werden vom Verein markiert sowie Aussichtstürme und Un­ter­kunftshäuser unter­hal­ten.

Impressionen