Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Radtour

Thema verkehrt Mo.-Fr., verkehrt Sa., So. und feiertags, verkehrt ganzjährig, mit Fahrradanhänger
Region Fichtelgebirge
Linien 329 369
Länge ca. 30 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Rund um den Ochsenkopf - Tour 3

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Informationen zur Radtour

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Vorwort

Vorwort

Seen- und Flusstour (leicht)

Zwei bezaubernde Seen, ein Duft- und Kräutergarten und der wunderschöne Fichtelnaabradweg! Unsere schöne Tour geht nur am Anfang etwas stärker bergauf, aber das kurze steilere Stück kann man gut schieben oder Schwung holen. Nach dem Fichtelsee ist es zunächst wellig, bevor wir hinüber zum Nagelsee und weiter nach Ebnath im Wesentlichen hinabgleiten und flitzen können. Am Fichtelnaabradweg braucht man dann nur einen kleinen Teil der Hö­hen­me­ter wieder hinauf: Angenehm sanft steigend, am Ende eine kurze Rampe, so fährt es sich über den wunderbaren alten Bahn­tras­senweg. Der Ort Fichtelberg, unser Ziel mit Radbus­hal­te­stel­le, liegt über 100 Hö­hen­me­ter tiefer als der Fichtelsee. Zum Ab­schluss kann am Alten Bahn­hof das Deutsche Fahr­zeugmuseum mit um­fang­reicher Aus­stel­lung und stilistischer Ein­kehr­mög­lich­keit besucht werden.

Karte

Karte

Radfahr­kar­te Tour 3 (Ausschnitt 1) – Bischofsgrün - Fichtelsee - Grünberg - Fichtelberg (22.05.2019)
Radfahr­kar­te Tour 3 (Ausschnitt 2) – Bischofsgrün - Fichtelsee - Grünberg - Fichtelberg (22.05.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Tour 3 | Teil 1
Bischofsgrün, Radbus­hal­te­stel­le Rathaus 329369(680 hm) – Karches (3,4 km; 757 hm) – Untere Ringloipe – „5-Wege-Stern“ (5,8 km; 800 hm)

Bischofsgrün Rathaus
Aus­gangs­punkt

Infos zur Anreise auch in unserem Frei­zeit­li­ni­enprospekt 329/369

Frei­zeit­li­ni­en 329, 369 - Fichtelgebirgslinien (ganzjährig)
Das ganze Jahr zum Dach der Franken: Linie 329: Bayreuth – Goldkronach – Bad Berneck – Bischofsgrün – Fichtelberg. Linie 369: Weidenberg – Warmensteinach – Fichtelberg – Mehlmeisel – Bischofsgrün.

An der Hal­te­stel­le Bischofsgrün Rathaus können wir uns am nahen Schilderbaum mit den vielen hölzernen Weg­wei­sern orientieren und fahren Rich­tung Sprungschanze / Karches-Fichtelsee in die Wunsiedler Straße.

Nach ca. 300 m geht’s an der Verzweigung nach rechts (Fahrrad) etwas bergan weiter und schließ­lich stärker ansteigend in den schönen Misch­wald. Schon nach ca. 900 m sind wir bei den Ochsenkopfschanzen und der Som­mer­ro­del­bahn (VGN-Rabatt). Der See links unten vorne im Tal ist ein Speichersee, eigens angelegt für die künstliche Beschneiung der Pisten.

Sprungschanze Bischofsgrün (14.10.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Auf diesem schönen Panoramastück haben wir freien Blick hinüber zum Schneeberg, erkennbar am gedrungenen weißen Turm. Er, nicht der bekanntere Ochsenkopf, das hat sich bei Nachmessungen heraus­ge­stellt, ist der höchste Berg hier im Fich­tel­ge­bir­ge.

Der Schneeberg
1051 m ist er hoch und der höchste Berg nicht nur im Fich­tel­ge­bir­ge, sondern in ganz Nordbayern. Der auffällige weiße Fernmeldeturm diente zunächst militärischen Zwecken, denn der Schneeberggipfel war schon immer wegen seiner Fernsicht strategisch bedeutend und in jüngster Zeit (bis in die 1990er) militärisches Sperrgebiet. Seit 1996 ist er wieder frei zugänglich, so dass auch der Aussichtsturm Backöfele, auf der gleichnamigen Felsengruppe errichtet, wieder besucht werden kann.

Blick auf den Schneeberg (14.10.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Der Ochsenkopf
Mit 1024 hm ist der Ochsenkopf zwar „nur“ der zweithöchste Gipfel im Fich­tel­ge­bir­ge, aber be­stimmt der meistbesuchteste! Fast bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hieß er ein­fach Fichtelberg. Der Name „Ochsenkopf“ taucht erstmals 1495 in Bergwerksakten auf und dürfte ein Hinweis auf das in einem Felsen unterhalb des Berggipfels eingemeißelte Stierhaupt sein (siehe Tour 6).
Quelle: www.bayern-fich­tel­ge­bir­ge.de/ochsenkopf/1.htmAktuelle Infos, auch zum Wetter, im Internet unter:
www.ochsenkopf.info/aktuelles-vom-ochsenkopf/

Es geht durch mehrere Tunnels hindurch und weiter auf der breiten Forststraße, immer gut markiert mit Fahrrad Karches oder Fahrrad Fichtelberg. Typische schöne Fichtelgebirgslandschaft, die Bäume scheinen manchmal aus den Felsen herauszuwachsen und die großen Granitblöcke stehen ein­drucks­voll am We­ges­rand. Nach knapp 3,4 km, kurz vor Karches, ist eine besondere Stelle mit Hin­weis­schild ge­kenn­zeich­net.

Granitblöcke und Wollsackverwitterung
Scheinbar übereinander geschichtete Granitblöcke, schön abgerundet, sehen aus, als hätte man einen Berg dicker Kissen oder Federbetten aufeinandergelegt! Wenn man nicht wüsste, dass sie aus Stein sind und ordentlich schwer … – nein, sie rutschen natürlich nicht aus­ei­nan­der, auch bei Sturm nicht, aber wie kommt es dazu? Keine Riesen da, die ihr Bettzeug lüften …

Was ausschaut wie gestapelte Matratzen oder Wollsäcke, die man in früheren Zeiten hatte, ist durch Verwitterung entstanden, die so­ge­nannte Wollsackverwitterung. Zuerst bekommt das massive Gestein Haarrisse und Spalten, verursacht durch Wasser und Säuren, die vorzugsweise ent­lang von Klüften in die Steinblöcke eindringen und nach langer Zeit mechanischer und chemischer Einwirkungsprozesse für die typischen abgerundeten Kanten sorgen. Mil­li­onen von Jahren dauert das! Im Tertiär mit seinem tropischen feucht-warmen Klima sind so hier und anderswo auch ganze Blockmeere entstanden.

Kurz danach liegt links unten Karches. Durch die Bäume sieht man zur Saison die Tische und Stühle der Gastwirtschaft „Altes Forsthaus“, wo es sich trefflich mit Regionalprodukten und selbst Gemachtem speisen und am Flößweiher so herrlich entspannen lässt.

Unser Weg geht hier aber mit Fahrrad rechtwinklig und steil nach rechts oben. So verlockend der (eben­falls breite) Weg ge­ra­de­aus ausschaut, er führt für Radler nicht weiter, und so müssen wir dieses kurze Steil­stück hinauf und gelangen damit „eine Etage“ höher: auf die Untere Ringloipe. Dort, unverkennbar mit Fahrrad und Einbahnstraßenpfeil (gilt nur für Skilangläufer) markiert, nach links.

Wir sind nun auf dem schönsten und ab­wechs­lungs­reichsten Stück dieser bei genügender Schneelage top gespurten Loipe und fahren an grauen Granitkolossen, die ganz anderes anmuten als die hellen Kalkfelsen der Frän­kischen Schweiz, an schönem Bergmisch­wald in mannigfaltigen Grüntönen, an einem rauschenden Bach, Beerensträuchern, Farnen, Luftwurzeln und leuchtend grünem Moos vorbei, bevor wir nach ins­ge­samt 5,9 km einen Verzweig mit 5 Wegen, unseren „5-Wege-Stern“, erreichen.

-> Falls Sie hier eine Zusatzschleife zu drei Quellen, dem Geldbrunnen und dem Glasmacherdenk­mal einlegen möchten, dann fahren Sie hier halbrechts den Berg hoch (3. Weg von links: untere Ringloipe). Außerdem können Sie damit auch noch ganz rauf auf den Ochsenkopfgipfel fahren. Weg­be­schrei­bung Tour 2 | Quellenschleife mit Ochsenkopf-Gipfeloption (schwer)

-> Oder Fortsetzung mit Tour 4 | Teil 2 möglich.

Tour 3 | Teil 2
„5-Wege-Stern“ (5,8 km; 800 hm) – Fichtelberg, Radbus­hal­te­stel­le Fichtelsee 329369(7,1 km; 766 hm) – Fichtelsee: Jean-Paul-Brunnen (8,0 km; 769 hm)

Am „5-Wege-Stern“ fahren wir mit dem blauen Loipenschild in die „Zustiegsloipe Fichtelsee“ ge­ra­de­aus. Nach ca. 150 m, beim 1. Abzweig nicht nach links auf die Straße fahren, sondern weiter auf dem unbefestigten Waldweg bleiben und erst beim 2. Abzweig mit Fahrrad nach links auf den Park­platz. Hier ohne Fahrrad gleich wieder auf geteertem Weg nach rechts und über die Park­platzausfahrt zur Straße vor, hier rechts und nach Neubau hinein. Kurz darauf ist rechts die Radbus­hal­te­stel­le Fichtelsee.

Radbus­hal­te­stel­le Fichtelsee 329
Am frühen Nachmittag kommt der Radbus von Bayreuth auch hierher zum Radtoureinstieg. Damit können Sie die Tour verkürzen. Gegen Abend fährt der Radbus wieder zurück nach Bayreuth. So ist auch eine Kurztour von Bischofsgrün zum Fichtelsee mit viel Zeit zum Baden, Bootfahren, Einkehren etc. möglich.

Von der Radbus­hal­te­stel­le Fichtelsee geht’s über den großen bewachten Park­platz (neben dem Campingplatz) hinunter zum zuweilen tiefblaugrünen See (WW): Die rot-weiße Schranke am Park­platzende vorsichtig passieren, unten am Querweg 2-mal nach links bergab, Markierung: Jean-Paul-Weg, kein Fahrrad (geht nur in Ge­gen­rich­tung). Am besten erstmal innehalten und gucken, wie schön es hier ist, bevor wir links herum um den See fahren.

Es geht auf dem breiten Weg ge­ra­de­aus an einer großen Info-Hütte (Info: Fichtelseemoor) vorbei.

Gegenüber, bei einer Bank am Mooresrand, lässt Sta­ti­on 69 des Jean-Paul-Weges erahnen, wie es früher hier ausgesehen haben mag: „Gegenwärtig trägt man mich über den Fichtelsee und über zwei Stangen, die statt einer Brücke über diese bemooste Wüste bringen. Zwei Fehltritte der Gondelierer, die mich aufgeladen, versenken…einen Mann in den Fichtelsumpf.“ An schönen Tagen wärmt hier die Sonne, der See glitzert, man sieht die Leute in der Ferne am schmalen Weg unter hohen Bäumen zwischen den Seen hinüberwandeln.

Kurz nach Sta­ti­on 69 weist ein Schildchen mit sehr kleiner Schrift ge­ra­de­aus auf den Abstecher zum Jean-Paul-Brunnen hin, den wir nicht auslassen wollen. Es sind nur gut 100 m, dann sind wir bei einer Granitstein-Pyramide angelangt, auf deren Rückseite ro(s)tbraunes Wasser austritt.

Jean-Paul-Brunnen
An der rötlichen Färbung sieht man, dass das Wasser eisenhaltig ist. Der Sauerbrunnen ist außerdem leicht radioaktiv (radonhaltig), weshalb eine englische Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort in großem Stil eine Kuranstalt bauen wollte, was aber vom damaligen Bay­e­rischen Staatsministerium verhindert wurde.

Die in deutscher Schrift eingemeißelte Inschrift lautet: „Zum Gedenken an Jean Paul, der gerne hier weilte. 1825 • 1925, der Fichtelgebirgsverein.“ Quelle: www.bayern-fich­tel­ge­bir­ge.de/gewaesserkunde/JeanPaulBrunnen.pdf

Jean-Paul-Brunnen (14.10.2018, G. Härer © VGN GmbH)

-> Wechsel zu Tour 2 | Teil 3-5 möglich (Jean-Paul-Brunnen – Hubertusbrunnen – Eger– und Saalequelle – Bad Berneck 329- Goldkronach - Untersteinach R32

-> Oder Sie wechseln zu Tour 6 | Teil 5, die Sie direkt zur Radbus­hal­te­stel­le Fichtelberg Fichtelsee 329 369 bringt.

Tour 3 | Teil 3
Fichtelsee: Jean-Paul-Brunnen (8,0 km; 769 hm) – Nagelsee (16,1 km; 591 hm) – Ebnath (19,4 km; 534 hm) – Grünberg (22,5 km; 563 hm)

Vom Jean-Paul-Brunnen fahren wir den kurzen Abstecher wieder zurück. Nun führt nach links (WW Nagel; 6,5 km) ein breiter Blockbohlenweg gut befestigt und wunderschön über das Moorgebiet hinweg.

Bitte fahren Sie hier vorsichtig! Rad­fah­ren ist nicht verboten, Fußgänger haben aber Vorrang, außerdem ist der Weg zum Rasen zu schade, wir wollen ja auch etwas sehen!

Am Ostufer des bezaubernden Fichtelsees (Felsen, Bademöglichkeit, Bootsverleih VGN Rabatt!) vor zum Gast­haus mit großer Seeterrasse.

Seeterrasse am Fichtelsee (14.10.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Unmittelbar danach scharf links herum und den Berg hoch (WW Quellenweg Nagel am hölzernen Schilderbaum) und am nächsten Verzweig mit vielen Markierungen wieder links halten, den Teerweg ver­las­sen und auf dem geschotterten Weg weiter.

Nun immer dem Fahrrad Silberhaus oder Nagel / Nagler See folgen. Eine Autostraße wird schließ­lich gequert, auf der anderen Seite neben der Straße geht’s nach links bergab durch ein rot-weißes Gitter und auf dem grün eingewachsen Weg idyl­lisch weiter.

Nach 1,9 km kommen wir wieder an eine Straße. Hier gleich nach rechts und ohne Fahrrad auf der Straße bergab nach Nagel. Flott geht’s hinunter, aber nach 2,5 km im Ortsteil Lochbühl auf­pas­sen: Bei der zweiten Bus­hal­te­stel­le (nach rechts: WW Ölbühl; 0,5 km) müssen wir links nach Fahrrad Nagel abbiegen (WW Duft- und Schmetterlingsgarten).

Auf der Anhöhe am Gast­haus Steinkohl – mit Bierbänken vor der Tür – vorbei und mit freiem Blick weiter. Die Aussicht begeistert uns, rechts vorne ein schöner Blick auf die Nagler Kirche.

Ca. 600 m nach dem Gast­haus auf­pas­sen und den Abzweig nach links, WW Duft- und Schmetterlingsgarten, in die Straße „Am Hügel“ nehmen, danach an der Querstraße „Zum See“ nach rechts fahren (WW Duft- und Schmetterlingsgarten zeigt hier nach links = für uns falsch!).

Nach gut 100 m führt nach links ein Fußweg (mit Drängelgitter) zum immer frei zugänglichen „Duft- und Schmetterlingsgarten“ (WW). Wer diesen Weg wählt, der direkt am Kräutergarten ent­lang und dann wunderschön am zuweilen tiefblauen See ent­langführt – ein glitzernder Brilliantspiegel für Himmel, Wolken, Bäume und Kirchturm – hat ungefähr 350 m auf Fußwegen zu schieben. Alternativ kann man ge­ra­de­aus weiter­fah­ren (verpasst dann aber natürlich den besten Teil) und an der Hauptstraße nach links, wo sich die Wege wieder treffen. Der „Duft- und Schmetterlingsgarten“ ist im Wesentlichen ein bienen- und schmetterlingsfreundlicher Kräutergarten, der im Frühjahr / Sommer be­son­ders schön blüht.

An­schlie­ßend geht’s hinunter zum Nagler See (Umkleidekabinen, Spielplatz, Kneippanlage etc.). Am Ufer nach rechts und mit dem Haus der Kräuter zur Hauptstraße vor. Hier links und zwischen Kapelle und Kirche bergauf.

Am Nagler See (14.10.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Am Gast­haus „Zum wilden Mann“ – mit einladendem Bier­gar­ten auf der grünen Wiese – vorbei, am Straßenverzweig halbrechts abbiegen (WW Ebnath, 3 km) und geradewegs nach Ebnath hineinfahren. Kurz nach Ortsanfang sind wir am Fichtelnaabradweg (FNR) angelangt, einem alten Bahn­tras­senradweg – wie aus dem Bilderbuch: Stilistisch, idyl­lisch, oft neben und über dem Bach verlaufend (auch mit Ei­sen­bahnrelikten an den Seiten und zuweilen einem Brückchen) geht’s meist sanft steigend der Fichtelnaab entgegen. Auf den FNR fahren wir nach dem auffälligen Schild „Landgasthof Bergblick, 50 m“ rechts in den geteerten Radweg mit rot-weißem Gitter (Fahrrad Brand).

Nach knapp 3 km erscheint die Dreifaltigkeitskapelle unübersehbar am linken Wegrand, hier links nach Grünberg hinab, am Gast­haus „Zum Waffenschmied“ vorbei und mit Schwung den Hang wieder hinauf.

-> Wechsel zu Tour 4 | Teil 4 möglich (Grünberg – Immenreuth – Haidenaab-Göppmannsbühl Bf. – Tauritzmühle - Kirchenlaibach Bf. – Seybothenreuth Bf. – Creußen Bf. – Schnabelwaid Bf. – Pegnitz Bf.

Tour 3 | Teil 4
Grünberg (22,5 km; 563 hm) – Fichtelnaabradweg – Fichtelberg, Radbus­hal­te­stel­le Bus­bahn­hof (30,2 km; 650 hm) 329369

Kurz vor dem Ortsende von Grünberg geht unser Fichtelnaabradweg nach rechts (Fahrrad Mehlmeisel; 4,0 km) immer gut mit Fahrrad markiert bis Fichtelberg.

Ab­wechs­lungs­reich, zuweilen schlängelnd, mit leichtem Auf und Ab fahren wir frohgemut auf der alten Bahn­tras­se dahin. Ein begeisternd schöner Weg, es geht an Farnen, Ginster, Moosteppichen und bewachsenen Felsen vorbei. Tiefer unter uns und nebendran plätschert durchs lichte Laub die Fichtelnaab, manchmal weiden auch Rinder auf einer lichten Wiese im Flusstälchen, Blumen blühen zu ihrer Zeit, es geht über eine Brücke … – wunderbar!

Fichtelnaabradweg (14.10.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Vor Unterlind kreuzen wir die Staatsstraße, dann geht es nochmal in den Wald, immer ge­ra­de­aus bzw. dem Fahrrad Fichtelnaabradweg folgen. Eine steile Rampe markiert schließ­lich das Ende: oben ein Spielplatz, ein Fischteich mit Futterau­to­mat und das groß angelegte Deutsche Fahr­zeugmuseum mit dazu passender Gaststätte.

Deutsches Fahr­zeugmuseum Fichtelberg
1992 auf eine Privatinitiative hin entstanden, besteht es mittlerweile aus über 250 Exponaten aus allen Epochen der Automobilgeschichte, die auf drei Etagen in drei Aus­stel­lungshallen und einem überdachten Freigelände präsentiert werden. Auch Motorräder, Flugzeuge, Feuerwehrfahr­zeuge, Traktoren, Dampfmaschinen, Kutschen, Schlitten, Exoten, ja sogar Jets und Hubschrauber sind zu sehen. 1–2 Stunden sollte man schon investieren, um alles zu bestaunen. Eintrittsmünzen für das Drehkreuz gibt es im Hauptgebäude, Halle 1.

In der alten Steinsägehalle, die über Jahre hinweg renoviert wurde, befindet sich ein Restaurant, in dem man diesen erlebnisreichen Tag ausklingen lassen und die letzten noch existierenden, noch funktionsfähigen Steinsägen aus dem 18. Jahrhundert sowie eine riesige Doppelkolben-Dampfmaschine bewundern kann.

geöffnet: au­ßer­halb der Ferien, Di.–So. von 10–17 Uhr; in den Ferien, Mo.–So. von 10–17 Uhr Freigelände (Münzeinwurf: 2 €) und neue Halle 3 in der Bayreuther Straße 33 (Münzeinwurf: 5 €) sind auch au­ßer­halb der Öffn­ungs­zeiten zugänglich. Führungen können auch au­ßer­halb der Öffn­ungs­zeiten vereinbart werden.

Museumskasse: Tel. 09272 6066, Zentrale: Tel. 09272 9710
E-Mail: info@amf-museum.de
Restaurant: geöffnet: Di.–Sa. von 11:30–23 Uhr, So. von 11:30–18 Uhr
Quelle und Infos: www.amf-museum.de

Zur Radbus­hal­te­stel­le Bus­bahn­hof Fichtelberg, wo unsere Tour endet, sind es noch gut 300 m ge­ra­de­aus.

Fichtelberg Bus­bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Fichtelberg Bus­bahn­hof (14.10.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

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