Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Bierwanderung, Hüttentour
Region Fränkische Schweiz
Linien 975 S1
Länge ca. 16,9 km
Dauer ca. 4,5 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
(4)
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Gastronomie
(10)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Zur Almadlerhütte und den Kellern um Buttenheim

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GPS
Informationen zur Wanderung

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GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml
Der Vorrat reicht... (VGN © VGN GmbH)

Vorwort

Vorwort

Werk­tags bringt uns die Bus­linie 975 mit einer Mittagsfahrt vom Bam­berger Bahn­hofsvorplatz aus, zu einem der höchstgelegenen Orte im Land­kreis Bam­berg. Die Hal­te­stel­le am 546 m hoch gelegenen Teuchatzer Berg ist ein idealer Aus­gangs­punkt für unsere Wan­de­rung: Denn bis auf wenige, unbedeutende Aus­nah­men – nach Frankendorf geht es nochmal aufwärts – geht es fast nur bergab. 

Hinweis: Die Frei­zeit­li­ni­e 977 wurde zum Fahr­plan­wech­sel ab 13.12.15 eingestellt!

St. Georgen-Bräu Keller (VGN © VGN GmbH)

Die auf der Strecke liegenden Gaststätten und Bier­kel­ler bieten bei jeder Witterung, egal ob innen oder außen, Platz für eine zünftige Einkehr, bevor uns die S-Bahn wieder zurück in den Bal­lungs­raum bringt. Auf jeden Fall ist es ratsam, sich bei den Bier­kel­lern generell nach dem aktuellen Stand der Öffn­ungs­zeiten zu erkundigen!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Zur Almadlerhütte"
Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Nach dem Ausstieg gegenüber der Feldkapelle an der Hal­te­stel­le Teuchatzer Berg erwartet uns direkt der Rotstrich. Er leitet uns auf dem zweireihigen Verbundsteinweg nur minimal ansteigend weg vom im Herbst oft nebeligen Hochplateau. 

Teuchatz Teuchatzer Berg
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nach einem Wald­stück bleibt hier leider nur der Weg auf dem wenig befahrenen Sträßchen aufwärts bis zum vor uns schon sichtbaren Bam­berger Fernmeldeturm nahe dem 558 m hohen Wachknock.

Funkturm auf der Friesener Warthe (VGN © VGN GmbH)

Vorbei an diesem markanten Bauwerk mit seinem ins­ge­samt 127,4 m hohen Stahlbetonmast, schlendern wir bergab auf den Ort Kälberberg zu. Bereits kurz nach dem Ortsschild ver­las­sen wir den geteerten Untergrund und halten uns an das nach links zeigende grün-weiße MTB 2-Zeichen.

Nach wenigen Metern geht es rechts ab, dann ge­ra­de­aus auf dem Schotterweg hinaus auf die Felder. Nach einem Links­bo­gen nun auf den Wald zu, ein Stück am Wald­rand ent­lang und weiter im   Rechtsbogen abwärts bis zu einer Wegekreu­zung, dort ge­ra­de­aus. Hinter dem nächsten Wald­stück ein kleiner Bogen, bald wieder hinaus in die freie Flur, dann vor bis zu einem Querweg.

Rechts ab, wir erreichen (an den Koppeln ent­lang) nach einem Rechtsbogen den Weiler Hochstall, den wir beim Holzkreuz rechts des Weges im spitzen Winkel nach links gleich wieder ver­las­sen. Zur Almadlerhütte ist nun unsere Laufrich­tung, noch ein kleines Stück neben der MTB 2-Markierung auch wieder mit Rotstrich ausgeschildert. Nach dem Ortsausgang bei der an­schlie­ßenden Gabelung links ab, wandern wir hinab in ein oft düsteres, aber sehr schönes Seitental.

Flankiert von stellenwiese steil abfallenden Felswänden halten wir uns bei den beiden Verzweigungen immer links, orientieren uns an den Hin­weis­schildern zur Almadlerhütte und queren einen Bachlauf.

Mon­tag bis Frei­tag, wenn die Hütte geschlossen hat, dann hier ge­ra­de­aus und direkt abwärts zur Straße – dort rechts nach Frankendorf.

Weiter auf der linken Bachseite, erreichen wir bald die harmonisch auf einer Waldweise  liegende Hütte mit ihrem hübschen Bier­gar­ten in unberührter Natur. Eine Brotzeit darf gerne bzw. muss mit­ge­bracht werden, denn es gibt auch im gemütlichen Innenraum nur Getränke ...

Almadlerhütte (VGN © VGN GmbH)
In der Almadlerhütte (VGN © VGN GmbH)

Der Weg nach Frankendorf, eines der schönsten und bester­hal­tenen Straßendörfer Frankens, führt uns zunächst wieder ein Stück auf gleichem Weg zurück. Nach der Querung des Baches dann auf die andere Seite und rechts des Grabens nach unten (Land­schafts­schutz­ge­biet) bis zur Straße. Vorsichtig fädeln wir bald in die Straße ein, halten uns rechts am Bankette und erreichen den im Bundeswett­be­werb 1981 „Unser Dorf soll schöner werden“ zum Golddorf gekürten Ortsteil von Buttenheim. Genießen Sie das nahezu geschlossen er­hal­tene Fachwerkensemble mit 31 unter Denk­malschutz stehenden alten, erdgeschossigen Bauernhäusern, der ehemaligen Mühle – und genießen Sie im Wirtshaus direkt an der Straße auch noch ein kühles Seidla oder die gute Hausmannskost.

Frankendorf (VGN © VGN GmbH)

Ziemlich genau in der Orts­mit­te, vor Bus­hal­te­stel­le Haltestelle und Kirche, leitet uns die MTB 2-Aus­schil­de­rung nach rechts über den Bachlauf. Zwischen den Häusern (Hirtenangerweg) steigen wir nach oben und erreichen nach zwei Bögen eine große Waldkreu­zung.

Der Rotstrich hat uns wieder und leitet uns zusammen mit blauen We­ge­zei­chen des Sieben-Flüsse-Wan­der­weges blaue sieben mit Welle (Flussparadies Franken) stets gut ausgeschildert nach links Rich­tung Senftenberg/Gunzendorf. Der breite Forst­weg führt ohne abzuzweigen am Bergsattel ent­lang, an zwei Lichtungen vorbei und teilt sich vor einer Waldwiese. Links ist unser Weg, die Biker ver­las­sen uns nach rechts. Am Ende der Wiese gehen wir rechter Hand an der Baumreihe ent­lang und treten in den Wald ein. Steil bergab durch einen Hohlweg, im Querweg dann links, kommen wir nach den alten Felsenkellern zum Senftenberger Keller.

Wir ver­las­sen die Kelleranlagen abwärts nach Gunzendorf, immer noch mit dem Rotstrich ge­kenn­zeich­net, auf dem Sträßchen, dann im weiten Rechtsbogen durch ein Anwesen weiter bergab. Unterhalb der Kapelle heißt es: nach knapp 50 m links in den „Kreuzweg“ abbiegen. Im folgenden Sträßchen nun rechts und schließ­lich links hinunter mit einem Blick zurück auf die aus der Burgkapelle der Veste Niedersenftenberg entstandene Georgskapelle.

Georgskapelle (VGN © VGN GmbH)

Nach einem Stück durch den Wald schlendern wir durch die Straße „Zum Senftenberg“ ge­ra­de­aus abwärts bis zu einer großen Kreu­zung.

Gunzendorf/BA-L
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Weiter nach Buttenheim queren wir die Hauptstraße. In Bögen geht es in der Jurastraße hinunter bis vor die Deiselbachbrücke. Hier halten wir uns rechts an die Radweg­wei­ser. Am Bach ent­lang ver­las­sen wir nach dem Sportgelände den Ort. Hinter den Siloanlagen über­que­ren wir die Straße nach rechts und zweigen dann in den ersten Weg gleich links ab. Am Deichselbach ent­lang geht es dann geradewegs hinein nach Dreuschendorf. Dort an der Querstraße (Ringstraße) bei der Brauerei Meusel links vor zur Hauptstraße.

Nur wenige Meter nach rechts führt uns gleich die Straße „Zum Wald“ wieder aus dem Ort hinaus. Nach der Un­ter­füh­rung nun rechts, wir bleiben auf dem Weg bis zum ersten Abzweig nach rechts. Wieder queren wir die Staatsstraße, um danach sofort links abzubiegen. Neben der Straße erreichen wir bald einen Park­platz beim großen Kreisverkehr und haben Buttenheim erreicht. Hier hat man je nach Wetterlage die Auswahl zwischen dem St. Georgenbräu-Keller (links oberhalb der Straße) oder dem  Löwenbräu-Keller (schräg rechts oberhalb des Kreisverkehrs). Aber auch der Besuch beider Keller ist machbar ...

Beide Buttenheimer Brauereien bieten im Ort in der Marktstraße 8, Brauerei-Gasthof Löwenbräu (Tel. 09545 332), oder im Georgenbräu-Stübla (Tel. 09545 44670) in der Marktstraße 12 bei schlechtem Wetter auch noch weitere Ein­kehr­mög­lich­keiten. Dazu – auf dem Weg zum Bahn­hof – am Kreisverkehr rechts in die Kellerstraße und hinein in den Ort. Nach der Deiselbachbrücke an der folgenden Kreu­zung dann links. Nach rechts kommt man zum Levi-Strauss-Museum, in dessen 1687 errichtetes Geburtshaus in der Marktstraße 33, das Sie zu einem Besuch mit Audioführung einlädt.

Nach rechts kommt man zum Levi-Strauss-Museum (Rabatt für VGN-Kunden), in dessen 1687 errichtetes Geburtshaus in der Marktstraße 33, das Sie zu einem Besuch mit Audioführung einlädt.

Der Weg zum Bahn­hof führt weiter in der Marktstraße, dann beim Café Weinkam (Tel. 09545 314) im Rechtsbogen vor zur Hauptstraße. Dort links und am Rathaus und der Bus­hal­te­stel­le (Haltestelle Orts­mit­te) vorbei.

Immer ge­ra­de­aus, bald in der Straße „Am Stauch“, geht es letztlich über die Autobahn, danach in der Jurastraße bis vor zum Bahn­hof S1.

Buttenheim Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Achtung Bahnübergang: Rich­tung Nürn­berg sind noch die Gleise zu  über­que­ren: Wenn es zeit­lich knapp wird, ist womöglich die Bahnschranke schon geschlossen! Sichere 30 Mi­nu­ten sollten Sie vom Orts­kern in  Buttenheim bis zur S-Bahn einkalkulieren!

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Die Almadlerhütte

Tel: 09545 398 oder 0951 64431
Sa. u. So.

Der Löwenbräu-Keller

Eremitage 3
96155 Buttenheim
Tel: 09545 509346
Mo.-Sa. ab 11 Uhr, So. ab 10 Uhr; Ruhe­tage: Di. (Mai–Au­gust) sowie Di. u. Mi. (Sep­tem­ber–April)

St.-GeorgenBräu Keller

Kellerstraße
96155 Buttenheim
Tel: 0151 18020990
So. und an Fei­er­tagen ab 11 Uhr. Bei schönem Wetter von tägl. ab 11 Uhr

Gastwirtschaft Saffer

Frankendorf 28
Frankendorf
Tel: 09545 8845
Mo. u. Di. Ruhetag

Senftenberger Felsenkeller

Senftenberg 1
96155 Gunzendorf
Tel: 09545 70693
Mai bis Ende Sept.: Mo.–Fr. ab 16.30 Uhr (bei schlechtem Wetter geschlossen); Sa., So. und Fei­er­tage ab 13 Uhr auch bei schlechtem Wetter geöffnet); Kein Ruhetag
Anfang Okt. bis Ende Nov. u. Anfang Jan. bis Ende Apr.: Sa. ab 15 Uhr, So. und Fei­er­tage ab 13.30 Uhr; Mo.–Fr. geschlossen, Dez. komplett geschlossen

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

28. Dezember 2015 21:18 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Kurzweilige Wanderung mit Ausblicken und das Tal nach Hochstall ist recht nett.

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