Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Naturpark Altmühltal
Linien 515 520 R9
Länge ca. 17,5 km
Dauer ca. 5 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
(10)
(10)
Landschaft
(9)
(9)
Gastronomie
(8)
(8)
An­spruch / Kondition
(7)
(7)
Weg­be­schrei­bung
(12)
(12)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Altmühltal-Panoramaweg von Beilngries nach Kinding

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Vom Bahn­hofsvorplatz in Neumarkt i. d. OPf. S3 R5 aus starten wir zunächst mit den Bussen der Linien 515/520 unsere Tagestour ent­lang des alten Ludwig-Donau-Main-Kanals durch das his­to­rische Städtchen Berching und vorbei am restaurierten Benediktiner-Kloster Plankstetten.

Davor treffen wir auf den Main-Donau-Kanal, den wir vor Beilngries dann über­que­ren, bevor die Bus­fahrt an der Hal­te­stel­le Hafen endet. Mon­tag bis Frei­tag führen manche Fahrten auch weiter bis zur Hal­te­stel­le ZOB im In­nen­stadtbereich. Ob mit oder ohne eine kleine Runde durch Beilngries, dieser Teil des Altmühltal-Panoramaweges Altmühltal Panoramaweg rechts enthält alles, was das Wanderherz begehrt…

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Altmühltal-Panoramaweg von Beilngries nach Kinding" – Beilngries Hafen (Stadtrund­gang) – Schloss Hirschberg – Frei­zeitzentrum Kratzmühle – Felsentor – Kinding

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Stadtrund­gang vor dem Start der Wan­de­rung (ca. 1,5 km):

Vom Hafen aus schlendern wir ein Stück nach rechts am Main-Donau-Kanal ent­lang, unterqueren die Brücke und passieren den Abzweig und biegen nach ca. 300 m rechts in Rich­tung REWE-Park­platz ab.

Beilngries Hafen
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Bei dessen Ausfahrt nun vorsichtig über die Straße, der Weg führt durch eine Parkanlage zur Maria-Hilf-Straße. Dort angekommen, gehen wir links leicht ansteigend hoch zur ev. Kirche und danach rechts in den „Am-Mooshügel-Weg“ und runter zur „Maria-Hilf-Straße“. Auf ihr nur kurz nach links bis zur „Hans-Weckler-Anlage“, hier wechseln wir die Stra­ßen­sei­te zum „Mittelmühlweg“. Hier gleich leicht links in die „Hans-Weckler-Anlage“ über die Sulzbrücke bis zur Stadtmauer. Bei dem rechts liegenden Seelennonnenturm biegen wir nach links in den Inneren Graben ab.

Die Sulz in Beilngries (24.10.2013, VGN © VGN GmbH)

Im Rechtsbogen (Flurerturm) nun vor zur Hauptstraße, dort dann rechts in Rich­tung Haus des Gastes/Touristinfo, der zentralen Anlaufstelle für Be­su­cher. Weiter der Hauptstraße nach, links das gotische Kaiserbeckhaus und die Stadtpfarrkirche St. Walburga,  gegenüber dann das Rathaus. Auf der Hauptstraße weiter bis zur Stadtbefestigung, hier biegen wir nach rechts in den Stadtgraben ab. Nach einem Rechtsbogen dann links bis hin zum Ufer der Sulz. Ihr folgen wir nach links, unterqueren die Brücke der Staatsstraße und bleiben am Flussufer bis zum Querweg an der Kreu­zung Utzmühlweg. Hier nun links abbiegen und vor zur Utzmühlstraße, dort dann rechts aus dem Ort hinaus und stets ge­ra­de­aus. Nach einem größeren Weiher rechts des Weges treffen wir auf die nach links weisenden gelbroten We­ge­zei­chen Altmühltal Panoramaweg links des Altmühltal-Panoramaweges.

Start der Tour direkt am Hafen

Aus­gangs­punkt der durchgängig mit den gelb-roten Symbolen Altmühltal Panoramaweg rechts des ins­ge­samt 200 km langen Altmühltal-Panoramaweges her­vor­ra­gend ausgeschilderten Route ist der Kiosk am Beilngrieser Hafengelände. Von dort aus laufen wir nur anfangs noch asphaltiert in  Rich­tung Berching kanalabwärts zwischen der großen Wasserstraße und der Sulz bis zu deren Ablass. Dahinter weisen uns zahl­reiche We­ge­zei­chen nach links in einen Wie­sen­weg.

Fortsetzung der Tour - mit und ohne Stadtrund­gang:

Schritt für Schritt geht es mit einigen Rich­tungswechseln den Hang hinauf, bis uns ein rechts abzweigender Pfad hoch zu der nach Hirschberg führenden Straße leitet. Über den dortigen Park­platz schräg rechts auf die ge­gen­über­lie­gende Stra­ßen­sei­te, dort aufgepasst! Nicht die vielen nach rechts deutenden We­ge­zei­chen zeigen unsere Rich­tung, sondern das unten als letztes angebrachte Schild des Altmühltal-Panoramaweges Altmühltal Panoramaweg links, das uns nach links in einen weiter ansteigenden Pfad leitet. Erneut queren wir die Straße, nun ca. 30 m nach links, dann rechter Hand in den Hochwald hinein und weiter nach oben. Nach dem letzten, serpentinenartigen Abschnitt öffnet sich der Wald. Zuerst fallen uns die beiden Türme des immerhin 494 m hoch gelegenen Schlosses am Hirschberg ins Auge, links des Wege im Hang: eine Rastbank.

Blick auf Beilngries (24.10.2013, VGN © VGN GmbH)

Obwohl man auf dieser Passage noch etliche schöne Ausblicke genießen kann, hat man von hier aus den besten Blick auf Beilngries mit der Stadtpfarrkirche St. Walburga im Zentrum und den Main-Donau-Kanal. Angenehm eben wandern wir weiter auf ein frei stehendes Kreuz zu. Im Rechtsbogen, begleitet von den beschriebenen Aussichten, dann auf den Ort zu. Schräg nach rechts geht es über die Ortseingangsstraße zu den Anwesen 1–15, nach rund 250 m nach den Glascontainern dann links ab. Am Gasthof „Zum Hirschen“ vorbei, erreichen wir den Orts­mit­telpunkt.

Links am Maibaum ent­lang, kann man sich bei der nach dem Rechtsbogen folgenden Kreu­zung entscheiden, ob man nach links abzweigt, um einen Blick in die 200 m lange und 50 m breite Schloss-Anlage zu werfen…

Schloss Hirschberg (16.05.2014, VGN © VGN GmbH)
Schloss Hirschberg

Grafenburg von 1170–1305
Bischöfliche Burg von 1305–1760
Rokokoschloss seit 1760
Generalsanierung von 1988–1992
Heute: Exerzitien- und Bildungshaus des Bistums Eichstätt
Mehr Infos: www.bistum-eichstaett.de/schloss-hirschberg

… – oder direkt weiterzuwandern. Dann ge­ra­de­aus „Zum Blick ins Tal“ und im Rechtsbogen aus Hirschberg hinaus. Am Ortsende wartet ein weiterer Aussichtspunkt mit anderen Perspektiven, zahl­reichen Infotafeln und Hin­weis­schildern links des Weges. Nach einem kurzen Stück auf dem Teersträßchen verläuft unser Weg links kurz über eine Wiese, dann an der Hangkante ent­lang und letztlich auf den Wald­rand zu. Dort nimmt uns ein breiter Forst­weg auf (frei für Forstbetrieb), der uns langgezogen, natürlich gewohnt gut ausgeschildert, im schattigen Buchenwald an einer kleinen Gedenkstätte vorbei allmählich abwärtsführt. Nach dem Wald links ab – endlich freie Sicht ins Altmühltal und zurück nach Hirschberg. Relativ steil nach unten, kurz im Hirschberger Weg, dann nach rechts in den Beilngrieser Weg bis vor das Bushäuschen. Hier kurz aufgemekt und nicht verleiten lassen. Rechter Hand geht es im Kerntalweg noch einmal kurz nach oben und nach dem Links­bo­gen aus dem bereits zu Kinding ge­hö­renden Ortsteil Badanhausen hinaus. Nur wenige Meter auf Asphalt, halten wir uns an den fast ge­ra­de­aus führenden, mit zwei großen Steinen durchsetzten Wie­sen­weg. Nach einer Links-rechts-Kombination noch einmal aufwärts, verläuft der Weg hier mal auf, mal ab quer zum Hang, bis es linker Hand nach Pfraundorf hineingeht. Auch hier aufgepasst: Unvermittelt leitet uns der Altmühltal-Panoramaweg Altmühltal Panoramaweg rechts vor den ersten Häusern rechts in einen schmalen Gang, vorbei an der kath. Ortskirche Peter und Paul mit Treppengiebel und Satteldach. Nach dem schmucken Dorfplatz links hinunter in der Dorfstraße, danach vorsichtig über die Staatsstraße und so zum Frei­zeitzentrum Kratzmühle mit zwei Ein­kehr­mög­lich­keiten: Kiosk und Technik-Museum (Internet: www.museen-anno-dazumal.de).

Pfraundorfer See an der Kratzmühle – Herrlicher Badesee (13.07.2010, VGN © VGN GmbH)

Hinter der Altmühlbrücke orientieren wir uns nach wie vor an das vertraute We­ge­zei­chen des Altmühltal-Panoramaweges Altmühltal Panoramaweg rechts, das uns rechter Hand flussaufwärts aus dem Campingplatz hinausleitet. Oberhalb der Altmühl und deren Altwasser verläuft der Weg im Talgrund und dann hinein nach Unteremmendorf. Rechts kurz nach unten, dort bietet sich eine weitere Ein­kehr­mög­lich­keit.

Links nach oben, am Mühlbach ent­lang, geht es nun wieder aufwärts, am Ortsende links in den Hang hinein. Der Aufstieg hat es in sich, führt aber zu dem schönsten Abschnitt dieser Wan­de­rung, den ehemaligen Burgställen von Emmendorf. Zuerst durchschreiten wir auf Treppen das imposante Felsentor mit seinen zwei kleinen Seitenhöhlen, von denen eine nur durch eine Steigleiter erreichbar ist (Titelbild).

Der Burgstall „Torfelsen“

Der alte Burgzugang führte vermutlich über das natürlich entstandene Felsentor. Die in der Felsbank liegende, 25 Meter tiefe, begehbare Höhle war in die Burg­an­lage einbezogen, ebenso eine zweite Höhle, 15 Meter weiter westlich. Die drei Burgen „Torfelsen“, „Saufelsen“ und „Hubertusfelsen“ der Herren Emmendorf , einer eichstättischen Dienstmann-Familie, gehen auf drei Linien des Geschlechts zurück, die ver­schie­dene Wappen führten.

Quelle: Markt Kinding

Eine Infotafel gibt weitere Auskunft. Danach nur noch wenige Meter nach oben – und der höchste Punkt ist erreicht. Erholsam geht es nach dem Anstieg angenehm eben nahe der Hangkante ent­lang zu einem herrlichen Aussichtspunkt am Langfelsen – mit Rastbank und Steinkreuz. Genießen Sie von hier oben in aller Ruhe die Blicke ins Altmühltal, auch unser Ziel Kinding liegt links vor uns schon in Sichtweite.

Der liebliche Pfad mündet nach einem alten, schon ver­wach­se­nen Bushäuschen in einem Querweg, der vor zur vom Tal hochkommenden Straße führt. Ge­ra­de­aus drüber, die Rich­tungspfeile sind an einem Baumstamm aufgemalt. Zunächst ein Stück am Wald­rand ent­lang, dann in einem schönen Pfad durch die Busch- und Heckenreihen, der Weg wird grasiger und trifft auf einen geschotterten Waldweg. Hier rechts – im Links­bo­gen leicht ansteigend geht es bald wieder rechts ab und in einem weiteren Pfad eben weiter. Wieder kurz an der Hangkante ent­lang, deuten unsere We­ge­zei­chen über­ra­schend noch einmal nach links aber nach rund 200 m bei einem Hochstand schon wieder in unsere Zielrich­tung nach rechts. Stetig leicht abwärts schlendernd, kommen wir zu einer Lichtung, gleich danach rechter Hand dann das Kindinger Hügelgräberfeld aus der Bronzezeit im Waldgebiet Altes Holz – auch hier mehr darüber an der Infotafel.

Gelb-Rot gibt weiter die Rich­tung vor und wird durch das gelb-grüne Zeichen (mit der 11) des Kindinger Hügelgräberweges ergänzt. Beide Markierungen steuern uns zunächst auf einem breiten Waldweg durch den Buchenwald, dann rechts ab, in einem Pfad den Berg hinunter. Rechter Hand ein Graben, links begleiten uns hohlwegartig oft moosbedeckte Felspartien nach unten.

Bei einer kleinen Kapelle geht es aus dem Wald hinaus, der markante Kirchturm von Kinding bereits hier im Blickfeld.

Auf dem Sträßchen rechts weiter nach unten – zwischen den Bäumen ist auf halber Höhe auch schon der Kindinger Re­gi­o­nal­bahn­hof erkennbar – , herrscht vor dem Park­platz nur kurz Unklarheit. Rechts ab und am Park­platzende auf einem Pfad abwärts zur Wiese ist der richtige Weg. Er verläuft unterhalb der Staatsstraße dann über 15 Treppenstufen hoch zur Brücke über die Altmühl. Danach ist der verkehrssichere Weg der rechts ab und unter der Brücke hindurch. Bei der sich im Fluss befindenden Kneippanlage dann hoch zur Kipfenberger Straße, dort links. Auch durch den Ort leitet uns nach wie vor der Altmühltal-Panoramaweg Altmühltal Panoramaweg rechts. Es bleibt aber immer noch Zeit für einen kurzen Rund­gang durch den Orts­kern, zur Kirchenburg oder für die Einkehr in einen der zahl­reichen Biergärten oder Gaststätten.

Der Weg zum Bahn­hof (Aus­gangs­punkt ist der Maibaum am Markt­platz): Gute 25 Mi­nu­ten sollten Sie sicherheitshalber einkalkulieren. Nur ca. 100 m weiter bleibt wie gehabt der Altmühltal-Panoramaweg Altmühltal Panoramaweg rechts unser Anhaltspunkt. Nach links in das Gässchen Am Mühlbach geht es über zwei aufeinanderfolgende Brücken über die Schwarzach, dann nach einem Rechtsknick hoch zur Enkeringer Straße, dort links. Der Weg an der Tankstelle vorbei ist „frei wählbar“ – über den Kreisverkehr und durch die Autobahn­un­ter­füh­rung helfen auch die We­ge­zei­chen des Altmühltal-Radweges. Nach der Unterquerung der A 9 ist es erst der 3. Abzweig, der uns zum Re­gi­o­nal­bahn­hof führt, links unterhalb der Alte Bahn­hof als Zeuge der ehemaligen Altmühltalbahn Eichstätt – Kinding – Beilngries.

Alte Bahn­tras­se

Die 46,4 km lange Strecke wurde 1898 eröffnet, der Per­so­nen­ver­kehr dann am 2.10.1955, der Güterverkehr am 29. Mai 1955 eingestellt. Nur der Abschnitt Eichstätt Bahn­hof – Eichstätt Stadt wird heute noch im Per­so­nen­ver­kehr bedient. Zeitzeugen sind nur noch die Alten Bahn­hö­fe…

Der Regional-Express R9 bringt uns in nur 27 Mi­nu­ten am Ende des Tagesausfluges dann zurück zum Nürn­berger Haupt­bahn­hof. Für größere Gruppen ist es emp­feh­lens­wert, sich beim Einstieg auf alle Türen zu verteilen.

Kinding Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Hotel- Gasthof ,, Zum Hirschen"

Hirschberg 25
92339 Beilngries
Tel: 08461 520
Fax: 08461 9676
Geöffnet: Di.-Fr. von 7-14:30 UHr u. von 16:30 -24 Uhr ; Sa./so. von 7-24 Uhr; Ruhetag: Mon­tag

Landgasthof Wagner

Unteremmendorf 5
85125 Kinding
Tel: 08467 279
Fax: 08467 8019878
Ruhetag: Mon­tag (außer Fei­er­tage)

Seerestaurant-Café Kratzmühlsee
Gabi Ritter

Am See 1
85125 Kinding-Kratzmühle
Tel: 08461 7191
Geöffnet:
Ok­to­ber, De­zem­ber, Ja­nu­ar-April:
Frei­tag-Sonn­tag von 11-22 Uh;
Mai-Sep­tem­ber: täglich von 11-22 Uhr
Küchenzeiten: ab 11-21:30 Uhr
durchgehend warme Küche
Betriebsferien: No­vem­ber

Wirtshaus „Zur Kratzmühle“
Photios Olympos

Mühlweg 1
85125 Kinding-Kratzmühle
Tel: 08461 602500
Fax: 08461 602501
April bis Ok­to­ber; keine Ruhe­tage

Impressionen

Kommentare

Kommentare

25. Mai 2015 09:57 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Dieser Abschnitt des Altmühltal-Panoramaweges wartet mit vielen Ausblicken auf und hat sich mit jedem Schritt gelohnt.

15. August 2014 13:53 Uhr, Familienwanderung (Alter 57,55, 32 und 28 Jahre)

Das Wirtshaus "Zur Kratzumühle" Photios Olympos , hat uns nicht zugesagt (Personal wirkte gestresst, Essen war uns zu teuer, Biergarten empfanden wir als lieblos).
Besser wäre gewesen Landgasthof Wagner, alle sehr freundlich, Preise angemessen, sehr schön gelegener und einladender Biergarten.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)