Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Täler und Schluchten, Wiesen und Wälder, Winterwanderung
Region Nürnberger Land
Linien R3
Länge ca. 11,2 km
Dauer ca. 3,5 Std.

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

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Durch das romantische Pegnitztal

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Vorwort

Vorwort

Das wildromantische Pegnitztal, der ma­le­rische Weiler Lungsdorf mit den bizarren Fels­for­ma­ti­onen und die wunderbaren Wasserläufe sind im ganzen Jahr ein Ziel für Ihre Wan­de­rung. Dabei führt die Tour durch das FFH-Gebiet Pegnitztal, bietet wunderbare Blicke über die Frankenalb sowie auf den Ort Velden und ist sehr gut mit der R3 erreichbar. Auf Wald- und Wie­sen­wegen sowie Wirtschaftswegen führt die Tour über die Höhen der Frankenalb und durch das romantische Pegnitztal. Mit 11 km Länge können Sie den VGN-Frei­zeittipp in 3,5 Std. gut erwandern. Zusammen mit der guten Bahnan­bin­dung ist es damit ein idealer Frei­zeittipp für eine Tour an den „kürzeren“ Tagen. Dazu bieten sich in Rupprechtstegen, Velden und Neuhaus gute Ein­kehr­mög­lich­keiten an.

Rastwaggon (22.10.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te Pegnitztal – Rupprechtstegen - Habitat Dolomitenkuppenalb - Lungsdorf - Velden - Neuhaus a. d. Pegnitz (17.09.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Rupprechtstegen Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Angekommen am Bahn­hof Rupprechtstegen R3 führt die Tour am Rast-Waggon vorbei in Rich­tung Toiletten-Haus und Wan­der­kar­te. Ein kleiner Weg führt hier direkt hinunter an das Pegnitzufer, wo wir auf die Kanu-Anlegestelle und den Spielplatz blicken.

Dabei folgen wir dem Franken-Alb-Querweg rotes Andreaskreuz rechts ab wenige Meter flussaufwärts, um erneut abzubiegen und durch einen kleinen Tunnel die Bahnlinie zu unterqueren. Wildromantisch sind die nächsten Meter, bei denen es durch eine Schlucht über einen Pfad wenige Meter hinauf auf einen Terrassenweg geht. Dort biegen wir links ab und folgen dem Weg, gepaart mit wunderbaren Blicken auf die Felsen des Ankatales und die Pegnitz, bis es rechts erneut hoch in den Wald hineinund ein paar Meter hinaufgeht.

Wir bleiben auf dem Franken-Alb-Querweg rotes Andreaskreuz und erklimmen so die Panoramafl äche der Frankenalb. Wir folgen dem Weg über das Feld, wo die Route am Beginn des Waldes an der Wegkreu­zung links abbiegt. Dabei folgen wir weiterhin dem Franken-Alb-Querweg rotes Andreaskreuz, um über den Wirtschaftsweg an hohen Bäumen vorbei durch das „Flora-Fauna-Habitatgebiet Dolomit-Kuppenalb“ mit dem für diese Region typischen Steppenwald zu laufen.

FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitatrichtliniengebiet)
Das obere Pegnitztal ist zwischen Michelfeld und Hers­bruck ein wildromantisches Tal und aufgrund seiner besonderen Flora & Fauna als FFH-Gebiet ausgewiesen. So haben die „aalähnlichen“ Bachneunaugen, der Eisvogel und die Wasseramseln hier ihr Zuhause. Der Wasserhahnenfuß überzieht mit seinem weißen Schleier im Frühjahr die Pegnitz und an den Südhängen bei Neuhaus sind wunderbare Steppenkiefernwälder zu entdecken.“ Quelle: Landratsamt Nürn­berger Land, Untere Na­tur­schutz­be­hör­de

Steppenwald
Diese lichten und trockenen Wälder sind Heimat von zahl­reichen Orchideen und anderen Pflanzenarten wie dem Ochsenauge, das eigentlich in den Alpen vorkommt, sich aber im Pegnitztal seit der letzten Eiszeit halten kann. Auch seltene Tiere wie der Schwalbenschwanz oder die Rotflügelige Schnarrschrecke finden hier ein Zuhause.“ Quelle: Landratsamt Nürn­berger Land, Untere Na­tur­schutz­be­hör­de

Am Abzweig halten wir uns links nach Lungsdorf, vorbei an den dichten Schlehenbüschen. Kurz danach ver­las­sen wir den Franken-Alb-Querweg! Jetzt orientieren wir uns an dem lokalen Wan­der­weg „Hartenstein – Buchenhöhe“ Grünkreuz und wandern dabei leicht hinab in den Wald hinein.

Wir folgen dem Wan­der­weg, welcher als Pfad in einer scharfen Rechtskurve ge­ra­de­aus hinab in das Pegnitztal nach Lungsdorf führt. In diesem kleinen Dorf, direkt an der Pegnitz, befinden sich mehr als 20 denk­mal­ge­schützte Häuser und ein Rastplatz.

Fachwerk und Felsen (18.01.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Unten am Fluss angekommen, queren wir die Wiese und über eine kleine Brücke die Pegnitz, um in den Ort zu gelangen. Gleich nach der Brücke lädt der kleine Picknick-Platz am Backhaus unterm Felsen zu einer Pause ein. Die Tour führt uns an der Straße nach rechts. Dabei wandern wir nach dem Bus­hal­te­stel­lenhaus links in die Asphaltstraße auf dem Jean-Müller-Weg Grünkreuz.

Die Straße führt ent­lang einer schönen Wacholder-Heide hinauf zum typischen Steppenwald. Spätestens hier lohnt ein Blick zurück auf das Dorf Lungsdorf und die Wacholderheide. Jetzt folgt ein kleiner, wunderbarer Pfad rechts ab durch den Wald zum Veldener Sportplatz. Wir bleiben, rechts abbiegend, auf dem Jean-Müller-Weg Grünkreuz bis in den Ort Velden hinein. Auf diesem Stück lohnt ein weiterer Stopp: Nach wenigen Metern über den etwas ausgesetzten Weg laufen wir rechts hinein, um nach kurzer Zeit den wunderbaren Blick über Velden zu genießen.

Ausblick (18.01.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Foto gemacht? Dann los zurück und dem bekannten Weg hinab nach Velden folgen. An der Straße rechts führt der Weg, am Backhaus vorbei, durch das his­to­rische Stadttor in die Orts­mit­te. Im Ort lohnt eine Pause: Der bekannte Kletterfelsen „Beach (Mühlenwand)“ an der Pegnitz hinter der Mühle, die Brotzeitstube der Metzgerei „Weißes Ross“ oder eine der Gaststätten (Öffn­ungs­zeiten beachten) laden zum Ver­wei­len ein. Wohl gestärkt starten wir von der Orts­mit­te in Rich­tung Bahn­hof Velden. Wer schon genug gewandert ist, kann hier die Tour beenden und mit der R3 zurückfahren.

Für alle anderen heißt es: An der Kirche vorbei der Straße folgend, zwischen den Häusern (gegenüber Haus Nr. 15) rechts ab direkt über den Schiessmauer-Steg über die Pegnitz laufen. Gegenüber angekommen, biegen wir links ab, wandern direkt am Fluss ent­lang, vorbei an kleinen Gärten und weiter auf dem Jean-Müller-Weg Grünkreuz.

Nach dem Unterqueren der Ei­sen­bahn geht es am Steg kurz rechts und direkt weiter an der Pegnitz ent­lang. Es folgt eine weitere Ei­sen­bahnbrücke und wir gelangen zum Dolomit-Steinwerk. Hier über­que­ren wir die Pegnitz erneut, um an­schlie­ßend die Straße leicht nach links zu über­que­ren.

Sichtbar führt unser Wan­der­weg rechts hoch und wir wandern auf einem wunderbaren Pfad durch einen Steppenwald am Hang ent­lang. Nach ca. 350 m biegen wir am Wirtschaftsweg links ab und laufen – dem Scheunenweg weiße zwei gepunktet auf rotGelbring folgen – auf die Hochfl äche. Der markierte Wan­der­weg biegt nach ca. 1 km links ab, wir hingegen wandern weiter ge­ra­de­aus. Das Schild in Rich­tung Rothenbruck / Engeltal zeigt uns dabei den Weg.

Am Wald­rand vorbei, gelangt der Weg durch eine sich weitende Landschaft zu einer Kreu­zung mit der Wegmarkierung „IVV Wan­der­wege Neuhaus / Pegnitz“ weiße sieben auf rot.

Weg­wei­ser am Baum (18.01.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Links abbiegend, vorbei an den neu gepflanzten Streuobstbäumen, führt der Weg an einer einladenden Bank vorbei über die weite Frankenalb. Wir kommen zur markanten Wegkreu­zung mit dem Blaukreuz des FAV-Weg. Rechts ab führt uns jetzt der Markgrafenweg mit dem Blaukreuz bis zum Markt Neuhaus. Dabei genießen wir die Weite der Landschaft, wandern an einem Bildstock vorbei und kommen, nach einem Wald­stück, in Neuhaus an.

Hier lohnt ein kurzer Stopp an der Burg Veldenstein, bevor die Route weiter durch den Ort führt. Markt Neuhaus ist bekannt für sein Kommunenbier. Dabei zeigt der Kommunenstern am Haus, welcher Kommunbrauer gerade geöffnet hat. Von der Orts­mit­te sind es nur noch wenige Meter bis zum Bahn­hof Neuhaus R3.

Kommunenbier & Neuhaus
Der Fremdenverkehrsort Neuhaus an der Pegnitz wird von der Burg Veldenstein überragt, die im Mittelalter fürstbischöfliche Residenzburg war. Gewaltige Mauern und Türme zeugen von ihrer geschichtlichen Größe.

In Neuhaus wird noch immer das berühmte Kommunenbier gebraut. Die Kommunbrauer gibt es dort seit dem 16. Jahrhundert, da wurde ihnen von Fürstbischof Weigand von Redwitz das kommunale Braurecht, das auch das Schankrecht beinhaltete, geschenkt. Seit dieser Zeit durfte jeder Bier brauen und in seinem Haus ausschenken und verkaufen. Aber nicht nur mit dem süffigen Bier, sondern auch mit echt frän­kischer Küche, Brotzeit und deftigen Schmankerln werden Sie hier verwöhnt.

Im Markt Neuhaus lädt manch romantischer Winkel zum Ver­wei­len ein; die spätbarocke Pfarrkirche birgt für den Kenner viele Kostbarkeiten. Quelle: Frankentourismus

Neuhaus a. d. Pegnitz Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Neuhaus an der Pegnitz

Bauers Bierstüberl

Oberrer Markt 13
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 1795

Bistro ,,Filou Da Vito"

Unterer Markt 8
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156/928282
Geöffnet ab 11 Uhr; Ruhetag: Diens­tag

Gasthof „Zur Frankenalb“

Bahn­hofstr. 17
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 927172
Ruhetag: Mon­tag

Gasthof-Pension „Waldschänke“

Waldstraße 11
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 315
Geöffnet: nur mitt­wochs

Kommunalbrauerei Benaburger-Prunnhuber

Unterer markt 17
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 1676

Kommunbrauerei Reindl "Hombauer"

Unterer Markt 3
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 1425

Velden

Gast­haus – Metzgerei „Zur Wasserbrück’n“

Markt­platz 18
91235 Velden
Tel: 09152 7504

Gast­haus – Pension „Frän­kischer Hof“

Mühltorstraße 1
91235 Velden
Tel: 09152 92273
Ruhetag: Diens­tag

Gast­haus – Pension „Zur Traube“

Mühltorstraße 2
91235 Velden
Tel: 09152 7204
Ruhe­tage: Mitt­woch und Don­ners­tag

Metzgerei Hummert „Weißes Roß“

Markt­platz 8
91235 Velden
Tel: 09152 7167
Ruhe­tage: Sonn­tag, Sams­tagnachmittag

Pizzeria „Canale Grande“

Markt­platz 16
91235 Velden
Tel: 09152 7378
Ruhetag: Diens­tag

Restaurant „Zum Fischkutter“

Nürn­berger Straße 19
91235 Velden
Tel: 09152 408854
Ruhe­tage: Mon­tag und Diens­tag

Impressionen

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