Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Touren am Wasser, Täler und Schluchten
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz), Nürnberger Land
Linien R4
Länge ca. 12 km
Dauer ca. 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
(9)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

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Zwei Tälerwan­de­rung - Vom Högen- zum Etzelbach

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Vorwort

Vorwort

Ohne größere Stei­gungen verbindet diese Wan­de­rung von Neukirchen (b. S.-R.) ausgehend die Ober­pfalz mit dem Nürn­berger Land, wo sie in Hartmannshof endet. Neben der schönen Landschaft sind es auch die in regelmäßigen Abständen vorhandenen Ein­kehr­mög­lich­keiten, die keine Langeweile aufkommen lassen.

Högenbachtal mit Blick auf Lichtenegg (01.07.2015, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Neunkirchen b. S.-R. - Pilgramshof - Högen - Haunritz - Weigendorf/Oed - Hartmannshof (08.02.2016)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Neukirchen b. S.-R. Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Am Bahn­hofsvorplatz in Neukirchen (bei Sulzbach-Rosenberg) orientieren wir uns – wie schon bei vielen Wan­de­rungen von hier aus – an der örtlichen Wan­der­ta­fel. Der Gelbring ist das We­ge­zei­chen bis nach Högen, zunächst im Rechtsbogen durch die Bahn­un­ter­füh­rung. Danach queren wir vorsichtig die Straße und biegen in den OT „Am Fichtenhof“ ein, den wir nach einer SKurve am Ortsausgang nach rechts wieder ver­las­sen.

Weiter an den Koppeln ent­lang und dahinter in den Wald hinein. In leichten Bögen nun den Hang hinauf, bald durch die freie Flur bis zur Straße, dort dann nach links. Hier ver­las­sen wir kurz den nach rechts ausgeschilderten Weg und folgen dem Straßenrand bis ans Ende des Weilers Ermhof zur Ausgrabungsstätte des ehemaligen Kirchleins St. Martin – Infotafeln geben Auskunft über die Geschichte. (km 1,5)

Ausgrabungen St.Martin in Ernhof (01.07.2015, VGN © VGN GmbH)

Ohne We­ge­zei­chen steigen wir links der Ausgrabungen die Treppen bis zum Wald­rand hinauf und umrunden am Wald­rand das Waldeck. Bald treffen wir wieder auf den von unten steil hochkommenden und u. a. mit dem Gelbring markierten Weg. Kurz ge­ra­de­aus weiter, dann gleich wieder links, führt der unebene Pfad ein Stück auf einer alten Begrenzungsmauer ent­lang. Vorsicht und Trittsicherheit sind geboten! Wieder nach unten, im Zickzack durch die Felder und bei den beiden überdimensionalen We­ge­zei­chen des Frän­kischen Albvereins in den Wald hinein.

Un­ter­wegs (01.07.2015, VGN © VGN GmbH)

Ein breiter Querweg nimmt uns auf. Ihm folgen wir nach links bis Pilgramshof (300 m), einen der ins­ge­samt 35 Ortsteile der Ge­mein­de Neukirchen. Vor dem Weiler mit dem Gelbring rechts ab, es geht an einer Biogasanlage vorbei wieder in freies Gelände hinaus. Vor uns rückt der 552 m hohe Wasserberg und unser Weg dorthin ins Blickfeld. (km 2,8)

Der grob geschotterte Weg schlängelt sich abwärts und führt noch vor der B14 nach rechts. Auf den Verkehr achtend, queren wir die Straße und gehen auf dem gepfl asterten Flur­be­rei­ni­gungs­weg auf ein Trafohäuschen zu. Rechts ab, 1, 2 km bis Högen ist unser, weil der kürzere Weg. Es geht aufwärts und ge­ra­de­aus über eine Kuppe. Am Horizont etwas durch Bäume verdeckt: die Burgruine in Lichtenegg.

Lichtenegg am Horizont (01.07.2015, VGN © VGN GmbH)

Ausgewiesene 800 m sind es noch hinunter nach Högen, das wir auf einem schönen Feldweg, an beiden Seiten oft bis an den We­ges­rand zugewachsen, später auf einem Teerweg erreichen. Unten in der Dorfstraße angekommen, bieten sich zwei Ein­kehr­mög­lich­keiten an (km 5,1): Nach rechts zum Sternwirt, nach links zum Dorfwirt.

Im Orts­mit­telpunkt orientieren wir uns an der Wan­der­ta­fel des Wanderzirkus Amberg-Sulzbacher Land wieder neu. Bis nach Weigendorf ist der Böhmischer Löwe (Böhmische Löwe) – das We­ge­zei­chen der Goldenen Straße, einer seit 1513 nachgewiesenen Landver­bin­dung zwischen Prag und Nürn­berg – unser Anhaltspunkt.

Am Sternwirt vorbei in die Schlossgasse, dann vor dem letzten Haus rechts ab und dem Hinweis um das Hauseck, links herum Rich­tung Haunritz, folgend. Nach dem Durchlass führt der grasige Pfad zwischen Hangkante, Koppeln und Abrichteplatz dann an der Little River Ranch vorbei und weiter im Mühlweg vor zur Hauptstraße. Von der Högenbachbrücke lohnt sich ein Blick nach links auf die Alte Mühle (Titelbild).

Gegenüber orientieren wir uns an der Tafel des Wanderleitsystems weiter am Böhmischer Löwe (Böhmischen Löwen) und an der weiße eins auf grün. Beide We­ge­zei­chen weisen uns nach rechts über einen 200 m langen und ca. 6 m breiten Wiesenstreifen, der vom Bachrand und einem Feld begrenzt wird. Nach rund 200 m führt der Weg durch einen ausgemähten breiten Durchlass über das Kornfeld und nur kurz aufwärts zu einer Rastbank am Waldesrand. Rechts ist unsere Rich­tung, erst in einen schmalen, wurzeligen, dann breiter werdenden Pfad. Dieser schlängelt sich nach weiteren 200 m bei einer kaum erkennbaren Gabelung nach rechts (We­ge­zei­chen: links am Baum) in einem kleinen, ver­wach­se­nen Rechtsbogen abwärts. Nach diesem leider etwas verwilderten Abschnitt führt uns der nun wieder breiter werdende Weg zu einem von Bäumen etwas verdeckten, frei stehenden Haus rechts des Weges. Hier links, wir schlendern gemütlich am Wald­rand, dann am Bach ent­lang und erreichen fast unterhalb der Felsnadel des „Alten Fritz“ die neue Wassertretanlage von Weigendorf mit Rastplatz und Liegestühlen.

Felsnadel Alter Fritz (12.02.2016, VGN © VGN GmbH)
Lamatrekking (12.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Nach einer kurzen Verschnauf- oder Kneipppause führt ein Wie­sen­weg am Bach ent­lang, dann zwischen den Gehegen des Meier-Hofes (www.lamatrekking-hers­bruckeralb.de) im Rechtknick nach unten und über den Högenbach und direkt vor das Gast­haus „Zum Alten Fritz“.

Vom Bach aus kommend, halten wir uns in der Hauptstraße links und zweigen nach drei aneinandergereihten Garagentoren nach wie vor mit dem Böhmischer Löwe rechts ab. Der letzte Anstieg dieser Tour – hinauf auf das Plateau des 496 m hohen Fallmühlberges – beginnt (Holzweg­wei­ser: Hellberg/Högen). Nach zwei Bögen noch im Ort erreichen wir die Hochfläche. Bei einem Blick zurück ist die Burgruine Lichtenegg dieses Mal besser erkennbar. An einer Heckenreihe – Wan­der­ta­fel 1128 – nun links. Bei genauem Studium der Angaben ist es der 500 m längere, aber auch wesentlich schönere Weg nach Weigendorf. Also, links ab!

Nach einem Rechtsbogen führt der Pfad am Hang ent­lang und bleibt eine ganze Weile an der Hangkante. Die schöne Aussicht kann man von den Rastbänken aus am besten genießen. Bald folgt ein scharfer Rechtsknick bei der Wan­der­ta­fel Nr. 1105 (Weigendorf: 0,8 km). Nach einem Links­schwenk geht es zwischen den ersten Häusern, dann über Treppen weiter abwärts und in der Straße „Am Hohlenschlag“ vor zu einer Kreu­zung an der B14. Linker Hand vorsichtig über die Bun­des­stra­ße, bleibt es ge­ra­de­aus in Rich­tung Oed auf dem Gehsteig immer noch bei der „böhmischen Aus­schil­de­rung“. Hinter einem Links­bo­gen verläuft der direkte Weg zum Bahn­hof Hartmannshof  mit Rotkreuz und Rotpunkt ge­kenn­zeich­net noch vor der Un­ter­füh­rung links ab.Pizza- oder Pasta-Fans zweigen hier bereits links ab, bleiben stets auf den geteerten Radweg am Bahndamm ent­lang und erreichen so den Bahn­hof Hartmannshof R4.

Ge­ra­de­aus, eben­falls mit den beiden zuletzt genannten We­ge­zei­chen versehen, bietet sich für Liebhaber der frän­kischen Küche zum Ausklang der Tour ein Abstecher immer der Straße ent­lang, hinein nach Oed zum Gasthof.

Die Oedmühle
Bereits 1368 urkundlich erwähnt, wurde die Oedmühle im Jahr 1820 mit barocker Fassade vergrößert und zum Hammerwerk umgebaut. Komplett er­hal­tene Kunstmühle der Nürn­berger Mühlenbauanstalt Johann Wolfgang Arold. Mühlenführungen am Pfingst­mon­tag (Deutscher Mühlentag) und je­der­zeit auf Anfrage. Wechselnde Aus­stel­lungen. Original his­to­rische Gaststube aus dem Jahre 1928, geöffnet während des Sommerprogramms und auf Wunsch als Ausflugsziel. Mühle mit original his­to­rischer Gaststube aus 1928: Tel. 09154 914815, Internet: www.oedmuehle.net

Oedmühle (11.02.2016, oedmuehle.net © oedmuehle.net)

Auf gleichem Weg zurück, nach der Bahn­un­ter­füh­rung dann rechts, geht es letztlich am Bahndamm ent­lang bis zum Bahn­hof in Hartmannshof R4.

Hartmannshof Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Wir empfehlen auch eine ähnliche Wan­de­rung:

Zum Alten Fritz
Neukirchen (b. Sulzbach-Rosenberg) – Ermhof – Haunritz – Hartmannshof

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Hartmannshof

Osteria Pizza e Pasta im Bahn­hof Hartmannshof

Bahn­hof­stra­ße 7A
91224 Hartmannshof
Tel: 09154 9153757
Ruhetag: Mon­tag

Högen

Landgasthof "Zum Dorfwirt"

Dorfstraße 20 a
91249 Högen
Tel: 09663 2642
Ruhetag: Don­ners­tag (jeden letzten Do im Monat ist Musikantentreffen)

Landhotel und Gasthof Sternwirt

Schlossplatz 2-4
91249 Högen
Tel: 09663 425
Fax: 09663 2188
Ruhetag: Mon­tag

Oed

Gasthof „Zur Traube“
bzw. "Zum Bay­e­rischen Johann"

Lehentalstraße 16
91249 Oed
Tel: 09154 4805
Geöffnet: täglich 11-20 Uhr
Ruhetag: Mon­tag
(Über die kleine Brücke des Etzelbaches hoch)
Bay­e­rische Spe­zi­a­li­täten

Weigendorf/ Haunritz

Gast­haus „Zum Alten Fritz"
Fam. Mayer

Hauptstraße 39-41
91249 Weigendorf/ Haunritz
Tel: 09154 4700
Ruhetag: Diens­tag
Mitt­woch: Schlachtschüssel
Don­ners­tag: frische Weißwürste

Impressionen

Kommentare

Kommentare

20. August 2017 18:49 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Wenig Asphalt - schöne Strecke. Der Abschitt Fallmühlberg - Weigendorf war für uns das Highlight dieser Wanderung.

3. März 2016 17:22 Uhr, Wanderklaus, Oberndorf

Wer in Zeiten des Wirtshaussterbens als Wanderer auch unter der Woche mittags eine warme Mahlzeit schätzt, der wird auf dieser Tour bestens versorgt. Durchgängig gut markierte Wanderwege auf einer vortrefflich beschriebenen Route führten uns unangestrengt durchs das landschaftlich abwechslungsreiche mittelfränkisch-oberpfälzisches Grenzland. Aufpassen muss man auf den Abzweigungen auf der Hochfläche des Fallberges, um den schönen aussichtsreichen Weg durch die Trockenwiesen des Jurahanges nicht zu verfehlen. Wer den Abstecher nach Oed mitnimmt, muss bei dem jetzt neu asphaltierten Fuß- u. Radweg, gut zwei Kilometer Teerdecke unter die Wanderschuhe nehmen. In der warmen Jahreszeit allerdings, entschädigt der lauschige Biergarten des Gasthofes in Oed für den Schlenker.

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