Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Wiesen und Wälder
Region Fränkische Schweiz, Städteregion Nürnberg
Linien R21
Länge ca. 13 km
Dauer ca. 3 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
(2)
(2)
Landschaft
(2)
(2)
Gastronomie
(2)
(2)
An­spruch / Kondition
(3)
(3)
Weg­be­schrei­bung
(3)
(3)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Zum Kalchreuther Felsenkeller

Prospekt-Download

Zum Download
Oder Prospekt bestellen:
jetzt bestellen
GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Auf den Höhenrücken des Sebalder Reichswalds starten wir diese Wan­de­rung zunächst von Großgeschaidt aus hinauf zum Kirschendorf Kalchreuth. Bekannt durch die allseits beliebte, aussichtsreiche Lage und seine zahl­reichen Gaststätten. Ganzjährig, aber natürlich vor allem zu Zeiten der Kirschblüte, ist der Abschnitt durch die Kirschgärten ein besonderer Wanderspaß. Danach ändert sich das Profil der Landschaft. Wälder und Schluchten sind auf dem Weg nach Heroldsberg angesagt. Und nicht zu vergessen: die Einkehr im Felsenkeller …

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Großgeschaidt - Kalchreuth - Heroldsberg (06.02.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Heroldsberg (Kr. ERH) Großgeschaidt
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Am Hal­te­punkt in Großgeschaidt R21 ver­las­sen wir die Gräfenbergbahn in Rich­tung des beschrankten Bahnübergangs. Zunächst geht es ohne erkennbare Weg­zei­chen hinein in die Sackgasse, dann weiter auf grasigem Untergrund neben dem Gleiskörper in einer schmalen Feldfuhre leicht ansteigend den Hang hinauf.

Ein gutes Stück noch an der Bahn­tras­se ent­lang, queren wir diese auf einer alten Brücke und schwenken dann nach links. Auf dem neu hergerichteten Schotterweg hinauf bis zum Kalchreuther Bahn­hof folgen wir konsequent der Aus­schil­de­rung des Gräfenbergbahn-Weges.

Nach schönen Ausblicken hinunter ins Schwabachtal und die dahinter liegenden Bergrücken, auffallend links am Horizont ist der helle Wasserturm bei Marquartstein, erreichen wir den nun „kubaka“ benannten, alten Bahn­hof (im Jahr 1908 erbaut, seit 1998 unter Denk­malschutz stehender Kulturbahn­hof Kalchreuth).

Unser Abstecher durch den Orts­kern führt uns zunächst weiter vor zum Bahnübergang, dann rechts hinein in die Heroldsberger Straße. Vor dem Hallerschloss, nach dem Kalchreuther Bäcker, nun ein Schwenk nach rechts, dann die wenigen Treppen hoch und durch das Gässlein und rechts zum Eingang der ev.-luth. St.-Andreas-Kirche.

St.-Andreas-Kirche
An Stelle des heutigen Chors stand hier ursprünglich ein kleine Kapelle, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Die über der südlichen Eingangstür eingemeiselte Jahreszahl 1471 dokumentiert den Zeitpunkt der Errich­tung des Langhauses. Das Haupthaus wurde am Laurentiustag, dem 10. Au­gust 1472, fertiggestellt.

Mehr zu Kalchreuth unter www.kalchreuth.de

Nach dem Ver­las­sen der Kirche zweimal rechts und weiter vor zum Dorfplatz. Dort zwischen dem Landgasthof und dem Gästehaus noch ein Stück abwärts und dann links hinein in den Fuß- und Radweg (Rosenwinkel). Von den zahl­reichen We­ge­zei­chen orientieren wir uns ab sofort an der Roten Kirsche des Kalchreuther Kirschgärten-Spa­zier­gangs (auch Kirschenlehrpfad).

Nahezu schnurgerade schlendern wir – begleitet von etlichen Tafeln mit Infos „Rund um die Kirsche“ und flankiert von den ersten Kirschbäumen – allmählich aus dem Ort hinaus.

Eine flache Infotafel erläutert die vor uns liegende Landschaft. Nach dem Spielplatz dann schräg nach links über die rechter Hand hinunter Rich­tung Dormitz führende Straße setzen wir in der „Promenade de la Chapelle des Fougeretz*“ unsere Tour fort.
*Französische Partnerge­mein­de von Kalchreuth

Der nun folgende Abschnitt, Teil der Kalchreuther Panoramarunde, macht seinem Namen alle Ehre. Auch hier eröffnen sich wieder herrliche Ausblicke vom 380 m hohen Hirschberg über den unter uns liegenden Grubweiher hinaus. Hier Rich­tung Erlangen/Neunkirchen am Brand und den Hetzleser Berg.

Ausblick vom Kirschgartenweg (22.06.2018, VGN S.Dassler © VGN GmbH)

Vorbei an einer Rastmöglichkeit bei einem stattlichen Birnbaum schwingt sich der Weg durch die Landschaft. Der Gelbpunkt (Rich­tung Buckenhof) begleitet uns über eine Kreu­zung, dann linker Hand an einer Kleingartenanlage ent­lang und auf den nahen Wald zu. Im Kalchreuther Forst über­nimmt der Rotpunkt zunächst bis zum Felsenkeller (2,3 km) stets gut ausgeschildert das Kommando.

Die Aufschrift auf der rechts vor uns angebrachten Tafel ist unmissver­ständ­lich: „Lebensgefahr! Absolutes Betretungsverbot au­ßer­halb der befestigten Wege!“ Das ge­samte Gelände ist aufgrund seiner his­to­rischen Nutzung mit Munition und sonstigen Kampfmitteln der US-Streitkräfte belastet.

Nur kurz ge­ra­de­aus, dann links ab verläuft der angenehm zu gehende Waldweg oberhalb des Säuerlesgraben und quert bald eine Senke (Sulzgraben). Wieder aufwärts, erreichen wir nach einem langen Links­bo­gen die hinein nach Kalchreuth führende Straße, die wir schräg nach links über­que­ren. Auf einem Pfad leicht abwärts geht es noch einmal im leichten Zickzackkurs nach oben, dann rechts am Wald­rand ent­lang bis hin zu den erstmals 1865 erwähnten, idyl­lisch gelegenen Kelleranlagen.

Nach einer zünftigen Einkehr machen wir uns auf den Weg nach Heroldsberg. Ca. 1 Std. 15 Min. sollten für den Weg zum Bahn­hof eingerechnet werden. Also, auf gehts und hinunter in die Schlucht! Dort unbefestigt vor zur Teufelsbadstube, einer ca. 500 m langen, an manchen Stellen bis zu 25 m tiefen, urtümlichen Rhätsandsteinschlucht mit kleinem Wasserfall am oberen Teil.

Auf gleichem Weg retour, dann rechts die Treppen nach oben und rechts halten und am Wald­rand ent­lang. Neben dem Rotpunkt hat sich mittlerweile der Grünring zu uns gesellt. Beide FAV-We­ge­zei­chen führen uns kurz nach dem Waldeck links. Ein Wurzelpfad schlängelt sich durch den Wald, trifft auf die Sta­ti­on 8 des Bodenlehrpfades und mündet in einem breiten Forst­weg, dort links. Nach dem Queren der rechts nach Buchenbühl führenden Straße heißt es bei der folgenden Gabelung links. Die von links zu uns stoßende Ja­kobs­mu­schel Strahlenmuschelersetzt nun den Grünring.

Ein schöner, naturbelassener Pfad führt durch den dunklen Fichtenwald oberhalb der etwas verträumten Stettenbachschlucht bis zu einem Querweg. Dort rechts und nach ca. 200 m wieder links.

Bei der an­schlie­ßenden Waldkreu­zung/Grenzbuche heißt es – allein mit dem Rotpunkt – links ab. Nach wenigen Metern nun schwungvoll den niedrigen Damm hinauf. Hier lohnt sich ein Blick auf einen kleinen Weiher, den letzten einer von Stettenberg herziehenden Weiherkette. Hier hat der Biber deutliche, aber auch in­te­res­sante Spuren hinterlassen.

Wieder zurück zum Hauptweg, ver­las­sen wir den nach links abzweigenden Rotpunkt gleich nach der Querung des Gockerlersberger Grabens. Ohne We­ge­zei­chen bleiben wir kurz auf dem breiten Weg ge­ra­de­aus, biegen dann nach ca. 70 m aber links ab.

Auf dem Wurzelpfad halten wir uns bei der folgenden Gabelung an den linken Abzweig, passieren eine Lichtung und erreichen einen Querweg, dort rechts. Kurz nach dem Ortsbeginn von Heroldsberg begleiten uns Blaupunkt und Blaukreuz direkt bis zu dem in Rich­tung Nürn­berg ausgewiesenen Bahn­steig am Bahn­hof in Heroldsberg.

Der Weg in den Ort hinein führt bei Bedarf durch die Bahn­un­ter­füh­rung und vor zur Hauptstraße. Mehr zum Markt Heroldsberg und den vorhandenen Ein­kehr­mög­lich­keiten er­fah­ren sie unter www.heroldsberg.de

Die Heimfahrt mit der Gräfenbergbahn R21 bis zum Nordostbahn­hof dauert lediglich neun Mi­nu­ten, der Fußweg zur U2 dann höchstens drei Mi­nu­ten.

Heroldsberg Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Kalchreuth

Kalchreuther Felsenkeller

Erlanger Str. 1
Kalchreuth
Tel: 0911 5180868
Die aktuellen Öffn­ungs­zeiten erfährt man im Internet unter:
www.landgasthof-sussnerkalchreuth.de/felsenkeller

Impressionen

Kommentare

Kommentare

18. April 2019 22:59 Uhr, Wernfred Bruckert, Ansbach

Teilstrecke von Heroldsberg nach Kalchreuth zur Kirschblütenzeit erwandert: ein Sinneserlebnis.
Wegführung ist abwechslungsreich und Wegbeschreibung zuverlässig.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)