Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Touren am Wasser, Felsen und Höhlen
Region Fränkische Schweiz
Linien 229 389
Länge ca. 5 km
Dauer ca. 2,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
(5)
Landschaft
(2)
(2)
Gastronomie
(2)
(2)
An­spruch / Kondition
(2)
(2)
Weg­be­schrei­bung
(5)
(5)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Für Kapitäne und Gipfelstürmer

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Nach Gößweinstein könnt ihr entweder mit dem Trubachtal-Express 229 von Gräfenberg R21 aus fahrend oder ihr kommt mit dem Wiesenttal-Express 389. Der fährt von Pegnitz R3 nach Ebermannstadt R22 und zurück. Je nachdem woher ihr aus dem VGN-Land kommt, könnt ihr euch die beste Anreise hier selbst aussuchen. In Gößweinstein gibt es mehrere Hal­te­stel­len. Ihr müsst an der Hal­te­stel­le „Freibad“ aus­stei­gen. Für Kinder ab 6 Jahren.

Felsensteig (VGN © VGN GmbH)
Fels (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Für Kapitäne und Gipfelstürmer" – Gößweinstein – Stempfermühle – Sachsenmühle

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Von der Hal­te­stel­le geht ihr auf der linken Stra­ßen­sei­te in Rich­tung Gößweinstein.

Gößweinstein Am Büchenstock
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Bei der nächsten Teerstraße seht ihr am Pfosten für die Straßenschilder schon den „Balthasar-Neumann-Rundweg“ ausgeschildert. Diesem Symbol folgt ihr bis in die Stadt. Zunächst geht es nach links, nach ein paar Schritten folgt ihr rechts dem Wie­sen­weg am Hang ent­lang. Von hier aus könnt ihr die Burg Gößweinstein wunderbar sehen. Der Weg schlängelt sich ent­lang einiger Hecken bis zum Spielplatz am Hallenbad.

Über den Park­platz geht es auf dieser Straße ein kurzes Stück in Rich­tung Stadtmitte, bevor es dann links den Berg in Rich­tung Fischersruh hochgeht. Ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt lohnt auf jeden Fall. Der Weg führt aber ge­ra­de­aus weiter an der Friedhofsmauer zum Eingangstor. 

Von dort aus geht es auf einem kleinen Pfad an der Mauer weiter, über die Teerstraße hinüber und dann das kleine Gässchen rechts nach oben. Hinter der Kapelle vorbei, folgt ihr ge­ra­de­aus der Straße. Hier verlasst ihr jetzt den Balthasar-Neumann-Weg. Er wird uns auf unserer weiteren Wan­de­rung aber immer wieder begegnen. Hier beginnt ein Kreuzweg, der bis zum Gipfel auf den Kreuzberg führt. Ent­lang des Weges sind ver­schie­dene Sta­ti­onen des Leidensweges von Jesus auf einzelnen Steinen dargestellt.

Der Weg biegt leicht rechts von der Teerstraße ab, am Wald­rand ent­lang, vorbei am Kindergarten im großen Bogen links den Berg hinauf. Ihr kommt an der Elisabeth- und der Ölberg-Grotte vorbei, danach führen die Stufen hinauf zur Ludwigshöhe.

Auf der Ludwigshöhe (VGN © VGN GmbH)

Hier ist eine große Höhle, in der manchmal auch Gottesdienste oder andere Ver­an­stal­tungen stattfinden. Den Abstecher zum Aussichtspunkt dürft ihr euch auch hier nicht entgehen lassen. Der Weg führt euch links weiter, bis ihr zum Ende des Kreuzweges kommt. Vom Kreuzberg habt ihr den besten Blick auf Gößweinstein. Die Stufen geht es von hier aus wieder hinunter, an der Kapelle vorbei, ent­lang der Mauer bis zur Basilika und zum Wallfahrtsmuseum.

GESCHICHTE (N)

Wallfahren ist wie Gottesdienst un­ter­wegs. Man läuft und spricht dabei mit Gott. Meistens sind mehrere Menschen zusammen un­ter­wegs und das kann viele Stunden oder sogar Tage dauern. Wallfahrten werden zu besonderen Orten gemacht, wo z. B. Menschen auf wundersame Weise geholfen wurde.

 Sie waren z. B. schwer krank und kein Arzt konnte helfen, aber weil sie an die göttliche Kraft dieses Ortes glaubten und beteten, wurden sie gesund.

Im Wallfahrtsmuseum wird in mehreren Räumen alles über Wallfahrten erzählt. Eine kleine Maus wohnt in der Wallerei. Sie führt euch durch das Museum. Vielleicht entdeckt ihr sie ja in ihrem Versteck.

Einen kleinen Abstecher in die Basilika solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Hier könnt ihr selber mal nach den Formen und Gestalten aus der Barockzeit suchen. 

GESCHICHTE (N)

Johann Balthasar Neumann wurde vor über 300 Jahren geboren. Er war einer der besten deutschen Baumeister – also so was wie heute ein Architekt – in der Kunstepoche Barock. Er hat den Plan für die Basilika entworfen. In der Zeit des Barocks haben die Fürsten und Bischöfe versucht, ihre Macht und Stärke mit viel Prunk und Pracht zu demonstrieren. Runde, oft auch verspielte Formen und Gestalten aus Marmor mit Gold verziert, sind typisch für diese Zeit. Die Basilika in Gößweinstein ist ein sehr schönes Beispiel dafür.

Von der Basilika geht es ein Stück nach links zum Gasthof Rose. Hier folgt ihr rechts der Burgstraße. Am Ende der Straße lauft ihr links weiter zur Burg.

Vor der Burg zweigt ein kleiner Weg ab, haltet euch bis ins Tal an die Markierung. In Serpentinen geht es links den Berg hinab durch den Wald. Durch ein Felsentor hindurch am Felstensteig vorbei, könnt ihr schon bald das Rauschen der Wiesent hören.

Der Weg führt euch bis zur Stempfermühle. Hier habt ihr die Möglichkeit, eine kleine Bootsfahrt auf der aufgestauten Wiesent zu machen.

Bootsverleih „Leinen-Los“

Gößweinstein
Tel: 0170 7551943
Öffn­ungs­zeiten: 1.5.–30.9. bei gutem Wetter,10.30–18 Uhr; Kinder: 1,50 € f. 1/2 Std., Er­wach­se­ne: 1,80 € f. 1/2 Std.

An einer Tafel beschrieben könnt ihr auch die Sage um die schönen Nymphen von den Stempfermühl-Quellen nachlesen, die vor langer Zeit hier gelebt haben sollen, aber leider sterben mussten. Der Weg führt euch jetzt flussabwärts ent­lang der Wiesent und bald auch ent­lang der Bahnschienen bis zur Sachsenmühle.

An manchen Tagen im Sommer fährt hier eine alte Dampflok. An der Sachsenmühle gibt es ein Wehr, welches das Wasser aufstaut. Vom wunderbaren Bier­gar­ten aus könnt ihr den Kanufahrern auf der Wiesent zuschauen.

Zur Bus­hal­te­stel­le Kajakfahrer an der Sachsenmühle müsst ihr an der Sachsenmühle vorbei ein Stück vor zur Bun­des­stra­ße laufen. Am alten Bahn­hof ist die Hal­te­stel­le „Sachsenmühle“. Die Linie 389 bringt euch von hier aus nach Pegnitz zur R3 oder nach Ebermannstadt, von wo aus ihr mit der Re­gi­o­nal­bahn R22 nach Forch­heim R2/S1 fahren könnt.

Gößweinstein Sachsenmühle
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gößweinstein

Akropolis

Gößweinstein
Tel: 09242 743093

Bistro Veronika

Gößweinstein
Tel: 09242 740744

Café Greif

Gößweinstein
Tel: 09242 236

Café Sonne

Gößweinstein
Tel: 09242 7409898

Café Wirth

Gößweinstein
Tel: 09242 1600

Gasthof Frän­kische Schweiz

Pezoldstr. 20
Gößweinstein
Tel: 09242 290
Übernachtungsmöglichkeit

Gasthof Schönblick

Au­gust-Sieghardt-Str. 8
Gößweinstein
Tel: 09242 377
Übernachtungsmöglichkeit

Gasthof Stern

Pezoldstr. 5
Gößweinstein
Tel: 09242 98765

Gasthof „Zum Löwen“

Balthasar-Neumann-Str. 5
Gößweinstein
Tel: 09242 237

Gasthof „Zur Post“

Balthasar-Neumann-Str. 10
Gößweinstein
Tel: 09242 278

Hotel Stempferhof

Badangerstr. 33
Gößweinstein
Tel: 09242 74150
Übernachtungsmöglichkeit

Pizzeria Dolomiti

Gößweinstein
Tel: 09242 743636

Restaurant Krone

Balthasar-Neumann-Str. 9
Gößweinstein
Tel: 09242 207
Übernachtungsmöglichkeit

Scheffel-Gasthof

Balthasar-Neumann-Str. 6
Gößweinstein
Tel: 09242 201
Übernachtungsmöglichkeit

Weinklause Heumann

Pezoldstr. 11
Gößweinstein
Tel: 09242 822

Sachsenmühle (Gößweinstein)

Gast­haus Sachsenmühle

Sachsenmühle 1
91327 Sachsenmühle (Gößweinstein)
Tel: 09242 740660
Geöffnet: Mitte April bis Ende Sep­tem­ber, täglich ab 11 Uhr, kein Ruhetag (geöffnet bei fast jedem Wetter)
Achtung! Sachsenmühle macht je nach Wetter oft schon im Ok­to­ber zu. Erkundigt euch besser vorher.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

(noch keine Kommentare vorhanden)

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)