Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Linien 205 254
Länge ca. 12,4 km
Dauer ca. 3 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
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Landschaft
(6)
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Gastronomie
(4)
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An­spruch / Kondition
(5)
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Weg­be­schrei­bung
(7)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Karpfenzeit

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GPS
Informationen zur Wanderung

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GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml
Schmiedsrad (Land­kreis ERH © Land­kreis ERH)

Vorwort

Vorwort

Klar, im Frühling oder in den Som­mer­mo­naten wenn Wälder, Wiesen oder die Uferbepflanzung in „voller Blüte stehen“ ist die Gegend ent­lang der Bischofsweiher im Land­kreis Erlangen-Höchstadt ein bekanntes und stark frequentiertes Ausflugsgebiet. Aber, oder vielleicht gerade deshalb, auch in den für Wanderer und Karpfenliebhaber beliebten „r-Monaten“ hat diese Gegend ihre Reize, land­schaft­lich und ku­li­na­risch. Deshalb haben wir uns bei der Beschreibung auf diesen etwas ruhigeren Zeitraum entschieden. Lassen Sie sich über­ra­schen...

Regnitz im Herbst (VGN © VGN GmbH)
Regnitz im Herbst (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Karpfenzeit" – Röttenbach/ERH – Dechsendorfer Weiher – Möhrendorf – Bubenreuth
Höhenprofil "Karpfenzeit" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Auf Grund der optimalen Aus­schil­de­rung, nur das Zeichen des Main-Donau-Weges MD weiß blau und der Blaupunkt sind erforderlich, kann man sich dabei auf das Wesentliche beschränken und die Tour auch in beiden Rich­tungen wandern. Aus­gangs­punkt für beide Va­ri­an­ten ist die  Erlangen das Bahn­hofs­ge­bäu­des auf der anderen Stra­ßen­sei­te! Hier erwarten wir  entweder einen Bus der Linie 205 (nach Röttenbach) oder 254 (nach Möhrendorf).

Hinweise zur Mitnahme von Kin­der­wa­gen: Die Tour führt überwiegend über Forst­wege mit geschottertem Untergrund.

Start in Röttenbach/ERH

Röttenbach/ERH Haupt-/Ringstraße
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von der Aus­stiegs­hal­te­stel­le Röttenbach/ERH, Haupt-/Ringstraße nur wenige Meter weiter in Fahrt­rich­tung zweigen wir dann rechter Hand in die Ringstraße ab. Bereits bei der ersten Kreu­zung stößt von links kommend das Wanderzeichen des Main-Donau-Weges MD weiß blau zu uns. Es begleitet uns bis vor dem Großen Bischofsweiher! Ihm folgen wir ge­ra­de­aus, an der ersten Gabelung dann rechts hinein in die Erlenstraße. Im Rechtsbogen geht es bis an den Ortsrand aufwärts, bei dem Abzweig zu den Anwesen 31, 33, 35 dann links ab.

Der Waldweg führt uns durch die erste Weiherkette, mutiert über eine Kuppe zum  Wiesenpfad und trifft auf in einen breiten Querweg. Hier rechts an den Soosweihern vorbei und an­schlie­ßend rechts ab. An der nächsten Waldkreu­zung halten wir uns links und erreichen, jetzt auch auf dem Karpfenradweg, den Endelesweiher.

Am Ufer ent­lang folgt der Harlachweiher und gleich danach das Vogelschutzgebiet „Kleiner Bischofsweiher, besser bekannt als Dechsendorfer Weiher. Hier sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen und vom Ufer aus die Weiherlandschaft mit den vielen Wasservögel beobachten. Auf keinen Fall aber zwischen 1. April und 15. Au­gust die Weiherdämme begehen, um das Brutgeschäft nicht zu stören.

Wir bleiben auf der land­schaft­lich schöneren (Sonnen)- Seite und verabschieden uns vom Main-Donau-Weg. Ohne We­ge­zei­chen bleiben wir auf dieser Uferseite und folgen weiter den Uferweg, der nur manchmal durch die jährliche Algenplage erforderlichen gewässerökologischen Bau­maß­nah­men unterbrochen wird (Stand 12/2014).

Uferweg Dechsendorfer Weiher (VGN © VGN GmbH)

Am Großen Rotweiher links des Weges ent­lang geht es nach einer kleinen Baumallee und den Grillplätzen vor zum in den Som­mer­mo­naten geöffneten Kiosk (mit Toilettenanlage). Hier  ist der Aus­gangs­punkte für den Weg hinüber nach Möhrendorf.

Um einen Ge­samtblick über den Großen Dechsendorfer Weiher zu er­hal­ten bleiben wir noch ein Stück im Rechtsbogen und genießen den Blick vom Holzpavillon aus. Schräg links danach bietet das Restaurant Forsthaus mit Cafe und Bier­gar­ten eine Ein­kehr­mög­lich­keit (Forsthaus Dechsendorf).

Wieder zurück über­nimmt neben dem Kiosk als zweites We­ge­zei­chen der Blaupunkt auf den Weg nach Möhrendorf und zum Bahn­hof Bubenreuth die Orientierungsarbeit. Am Schilfgürtel eines abgetrennten Weihers führt ein schmaler Pfad ent­lang und mündet in einem breiten Forst­weg, hier links. Kurz ansteigend folgt nach einem leichten Rechtsbogen eine große Kreu­zung. Achtung, nicht einer der Hauptwege, sondern der  grasige Wege ge­ra­de­aus ist „der Unsrige“. Im Kieferwald wird der Weg schmäler und führt stets gut ausgeschildert als niedriger Hohlweg, von Ginsterstauden beidseits flankiert, unter einer großen Hochspannungsleitung ins Freie.

Am Waldeck links und gleich danach rechts geht es zwischen den Hörbachweihern vor zu einer Kreu­zung. Obwohl kein Blaupunkt-Zeichen erkennbar ist führt unser Weg nach oben. Erst nach ca. 100 m folgt links an einer Eiche die Bestätigung. Oben im kleinen Rechtsbogen fädelt der Weg in einem befestigten Feldweg ein. Auf ihm bleiben wir abwärts bis vor die links nach Möhrendorf hinein führende Straße. Die große, über den Rhein-Main-Donaukanal führende Bogenbrücke schon in Sichtweite. Dorthin nutzen wir noch vor der Überquerung der Straße zunächst den Grasstreifen nach links und wechseln erst später die Stra­ßen­sei­te – ein grob geschotterter Streifen auf der anderen Seite erleichtert den Seitenwechsel. Über den Park­platz des Sportzentrums kurz aufwärts und über die Wasserstraße geht es hinein nach Möhrendorf.

Abendstimmung am Neuen Kanal (VGN © VGN GmbH)

Gleich bei der ersten Querstraße kann man 100 m nach rechts den mehrfach ausgezeichneten Dorfmetzger für eine zünftige Brotzeit einen Besuch abstatten.

Der Weg zur Orts­mit­te Möhrendorf führt ent­lang der Hauptstraße bis zu St. Martinskirche. Hier bietet sich ein kleiner Rund­gang um den massiven Sandsteinbau und die umliegenden, alten Gebäude an, der dann auch wieder zurück zur Hauptstraße führt. Dort besteht in der Fischküche Förster die Möglichkeit den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Unmittelbar bei der Kirche besteht hier je nach Fahrplanlage die Möglichkeit mit der Bus­linie 254 nach Erlangen zurückzufahren.

Solange es hell ist sollten Sie sich aber auf jeden Fall den knapp 1,5 km langen Weg zur S-Bahn noch mit­neh­men. Denn hier bekommen Sie, je nach Jah­res­zeit, einige der zehn alten Wasserschöpfräder an der Regnitz zu sehen, für die die Gegend um Möhrendorf  bekannt geworden ist. Sie sind die letzten ihrer Art in Mitteleuropa und schöpfen das wärmere und sauerstoffreiche Oberwasser in die anliegenden Wiesen und machen diese be­son­ders ertragreich.

Schmiedsrad (Land­kreis ERH © Land­kreis ERH)
Kennerleinsrad (Björn Hutzler © Björn Hutzler)

Na dann auf zum Ortsausgang, über die Regnitzbrücke und gleich danach rechts ab. Weiter bleibt der auf dem Fuß-/ und Radweg unser We­ge­zei­chen, zunächst unterhalb der Straße, dann nach dem Rechtsbogen und über der A 73. Dahinter rechts und noch vor den Einkaufsmärkten Rich­tung Nürn­berg direkt oder Rich­tung Bam­berg noch durch die Un­ter­füh­rung und hoch zum Bahn­steig S1.

Bubenreuth Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Start ab Bubenreuth oder Möhrendorf

Bubenreuth Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Aus Rich­tung Erlangen kommend geht es vom S-Bahnbahn­steig S1 schräg links hinunter, dann rechts durch die beiden Un­ter­füh­rungen. Vom Bahn­hof weg folgen wir dem Blaupunkt rechter Hand an den Einkaufsmärkten vorbei. Weiter im Rechtsknick dann auf dem Fuß-/ und Radweg queren wir bald die A 73, vor Möhrendorf die Regnitz. Geradewegs durch den Ort – Bus­hal­te­stel­le Orts­mit­te – leitet der Blaupunkt nach der Kanalbrücke kurz  links abwärts, dann über die Straße und rechts hoch in den Wald. Der breite Forst­weg führt nach oben, der Blaupunkt dann nach links und bald nach unten zwischen die ersten Weiherkette hindurch. Nach der Links-/Rechts Kombination wandern wir immer gut ausgeschildert durch den Staatswald bis zum Dechsendorfer Weiher. Am Kiosk angekommen lohnt ein Abstecher nach links bis zum Aussichtpavillon, ggf. bis zum Restaurant Forsthaus. Wieder zurück bleiben wir am Uferweg und kommen nach dem Damm zum Kleinen Dechsendorfer Weiher (Bischofsweiher) – hier über­nimmt das blau/weiße We­ge­zei­chen des Main-Donau-Weges MD weiß blau die Führung über die Erlenstraße bis in die Orts­mit­te von Röttenbach.

Röttenbach/ERH Haupt-/Ringstraße
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

...in Röttenbach

  1. Pizzaria / Eiscafe Aurora
  2. Metzgerei Nießlbeck
  3. Fischküche Fuchs
  4. Griechisches Restaurant Delphi
  5. Ringcafe „El Loco"
  6. Pizzeria „Am Kreisl“
  7. Hopfenhaus
  8. Goldener Schaumlöffel
  9. Hotel Krebs (Bier­gar­ten)
  10. Gaststätte-Bier­kel­ler Berggeist
  11. Sauer’s Keller
  12. Metzgerei Karl-Heinz Baumüller
Einkehren in Röttenbach
(VGN © VGN GmbH)

...in Möhrendorf

  1. Restaurant Seebachtalhalle – La Siciliana
  2. Der Dorfmetzger
  3. Fischküche und Metzgerei Förster
  4. Metzgerei Fleischmann
Einkehren in Möhrendorf
(VGN © VGN GmbH)

Impressionen

Kommentare

Kommentare

25. Juli 2018 17:50 Uhr, Amica, Nürnberg

Wir haben die Wanderung mitten im Sommer gemacht. Das ist auch bei Hitze gut möglich, da sie weitestgehend durch den Wald oder mit Bäumen beschattet verläuft. Auf das letzte Stück zwischen Möhrendorf und Bubenreuth würde verzichten und die Wanderung anderweitig verlängern.
Insgesamt aber wieder sehr schön und empfehlenswert.

23. April 2016 17:08 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Hatten noch Glück mit dem Wetter und sind von Mörendorf aus gelaufen - schöner Waldweg zu den Weihern. Und dort kam dann ein bißchen Urlaubsfeeling bei uns auf.

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