Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien 446 R4 R41
Länge ca. 17 km
Dauer ca. 5 Std.
Stufe Top Tour

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Ge­samteindruck
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Landschaft
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Höhenprofil

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Vorwort

Vorwort

Täglich bedient die Bus­linie 446 vom Bahn­hof Hers­bruck (re. d. Peg.) aus das beschauliche Hirschbachtal. Vorbei an der zum Norissteig ge­hö­renden Mittelbergwand, dem Wahrzeichen des Tales, wird der Ort Hirschbach im Land­kreis Amberg-Sulzbach erreicht. Von der Hal­te­stel­le Dorfplatz starten wir unsere Wan­de­rung zunächst jeweils ein Stück auf dem örtlichen Ziegenrundweg und dem Hirschbacher Höhlenweg. Nach München dann quer durch das hügelige Sulzbacher Bergland und durch das Reinbachtal nach Holnstein, an­schlie­ßend hinauf zum kreuzgekrönten Hartenfels. In Neukirchen (b. S.-R.) ermöglicht der Stun­den­takt der R4 in einem der beiden Gasthöfe einen runden Ab­schluss dieser doch an­spruchsvollen Tour.

Abfahrt in Hers­bruck (09.02.2016, VGN © VGN GmbH)
Ortsschild (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Hirschbach - Schloßberghöhen - Schmidstadt - München - Mittelreinbach - Holnstein - Hartenfels - Neukirchen (b. S.-R.)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Hirschbach (Lkr. AS) Dorfplatz
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von der Hal­te­stel­le Dorfplatz wechseln wir gleich die Stra­ßen­sei­te (Talstraße) und schlendern auf dem Gehsteig in Fahrt­rich­tung des Busses Rich­tung Ortsausgang. Nach dem kleinen Weiher unterhalb am Briefkasten links ab, am Spielplatz vorbei und zwischen den Häusern an der Ge­mein­dever­wal­tung ent­lang. Über einen Seitenarm des Kirschbaches nun weiter geradewegs vor zur Straße „An der Kirche“. Kurz nach links, uns weist ein handgeschriebenes Hin­weis­schild gegenüber Haus Nr. 3 die Treppen hoch in den Durchgang zur Straße (Sommerleite). Rechts an der Mauer der Hammerleite ent­lang, treffen wir linker Hand an einem Straßenpfosten unser erstes We­ge­zei­chen, den Grünring des Hirschbacher Ziegenrundweges.

Der Teerweg verläuft am Bachlauf ent­lang, führt über eine Brücke und mündet in der nach Königstein führenden Straße – dort links. Beim Blick nach vorne ist schon auf der rechten Stra­ßen­sei­te ein mit einem grünen Geländer gesicherter Abzweig erkennbar. Nach einer Kehre aus dem Wald hinaus, passieren wir eine erste Infotafel mit Rastbank und schönem Blick hinunter ins Tal. Der Weg führt nach einem Linksknick vorbei an steilen Berghängen, die sich nicht für den Ackerbau eigneten und deshalb früher als Hutung für Ziegen dienten.

An einer weiteren Tafel vorbei, steigen wir lang gezogen den Berg hinauf. Nach einer Waldwiese – oben angekommen – rechts und auf dem breiten Waldweg im Links­bo­gen leicht abwärts aus dem Wald hinaus, dort rechts. Ein schöner Blick auf die umliegenden Höhenzüge eröffnet sich beim kurvigen Abstieg in die Senke.

Beim folgenden Querweg halten wir uns rechts. Kurz nach dem Waldeck geben wir dann die Führung kurz an den Grünstrich und die örtliche weiße drei auf grün ab. Beiden Markierungen folgen wir in die Spitzkehre nach links, kurz hoch über eine Wiese und gleich in den Wald hinein. Bald verzweigen sich die We­ge­zei­chen, nur die weiße drei auf grün bleibt uns treu und eröffnet nach rund 60 m nach rechts den Steilanstieg hinauf zu den drei Schloßberghöhlen. Zunächst am ca. 30 m langen Fuchsloch vorbei, dann im Rechtsknick auf die Felswand mit den drei Höhlen zu.

Fuchsloch (VGN © VGN GmbH)
Felsentor von hinten (VGN © VGN GmbH)

Oben weist die weiße drei auf grün in den Felsengang der ersten, 13 m langen Höhle, die aber stellenweise, da auf einem Stück nur 90 cm hoch, nur in gebückter Haltung begangen werden kann. Auf der Rückseite sind es wenige Schritte links aufwärts zu einer etwa 4 x 6 m großen Halbhöhle. Nun wieder zurück bis zum Ende des Dolomitriffes und durch das untere 3,80 m breite und 1,70 m hohe Felsentor. Danach gehen wir weiter mit der weiße drei auf grün links herum abwärts und unterhalb der Felswand hinunter zum Wald­rand.

Weiter dem Wald­rand folgend, steigt der Pfad leicht an. Weiter die weiße drei auf grün im Blick, müssen wir noch einmal links steil hoch. Oben schräg nach rechts, dann links vor und an der Lichtung ent­lang zur Straße nach Hauseck, dort links. Gleich am Ortseingang rechts ab – Wan­der­ta­fel rechts an einem Baum –, über­nimmt wieder der Blaustrich den einen Kilometer bis Schmidtstadt.

Vor dem Ende des Waldes bietet sich hier ein mit der weiße drei auf grün beschilderter, 100 m langer Abstecher nach links zum Brünnlesloch an, einer 50 m langen, zweiräumigen, gut begehbaren Raumhöhle mit Felsenhalle und Tropfsteingebilden (Taschenlampe nicht vergessen!).

Bruennlesloch (VGN © VGN GmbH)

Locker abwärts, schwenken wir vor Schmidtstadt nach links in das kleine Sträßchen ein – eben­falls links am Ortseingang auf dem Schotterweg und bleiben so oberhalb der Häuser. Der Blaustrich bleibt weiterhin unser We­ge­zei­chen bis nach Oberschmidtstadt. Hier wechselt die Markierung Grünkreuz, zunächst laut Wan­der­ta­fel bis München 1,2 km, ist ab sofort angesagt. Also links ab, rechter Hand fällt der hübsche Kreativladen ins Auge und lädt zum Besuch ein.

Natürlich kreativ
Geöffnet: Mo. u. Fr. von 8–18 Uhr, Mi. u. Sa. von 8–13 Uhr;
Internet: www.natuerlich--kreativ.de

Weiter abwärts, ver­las­sen wir nach der Rechtskurve das Teersträßchen in den ersten Weg nach links, auch wenn das Rich­tungsschild nur noch weiß aussieht (Stand:4/2015). Nach einer großen Scheune taucht der Weg in den Wald ein, auch das Grünkreuz findet man im Anstieg wieder. Am Scheitelpunkt nun rechts und hinein nach München. Bei Leibe nicht
die bay­e­rische Hauptstadt, sondern ein kleines Dorf in der Ober­pfalz.

Leicht abwärts, an der Kreu­zung links, durchqueren wir weiter mit dem Grünkreuz den Ort im Land­kreis Amberg-Sulzbach und bleiben geraume Zeit auf dem Zufahrtssträßchen. Dann über­que­ren wir die Kreisstraße AS 39 und müssen bis vor Buchhof noch den geteerten Untergrund in Kauf nehmen. Gleich am Ortseingang zweigen wir weiter, u. a. mit dem Grünkreuz, links ab und halten uns hinter dem großen land­wirt­schaft­lichen Betrieb rechts. Bei der schönen Passage im finsteren Na­del­wald achten wir stets auf unser We­ge­zei­chen, schlendern bald über eine Waldwiese, bevor uns der Wald wieder aufnimmt. Der Wald öffnet sich und nach einigen Bögen mündet der Weg gemächlich abwärts in einer großen Feldkreu­zung mit Rastbank und Wan­der­ta­fel.

Nur noch kurz wandern wir weiter mit dem Grünkreuz nach links, leicht abschüssig auf den Wald­rand zu. Kurz danach über­nimmt im Wald der Rotstrich alleine das Kommando rechts ab, zunächst bis zu einem Waldsträßchen. Erneut rechts und nach rund 100 m wieder links, es geht nach einem Wäldchen über einen Wie­sen­weg ge­ra­de­aus auf geschottertem Untergrund bis zu einem Abzweig. Dort rechts abwärts in den Ort Mittelreinbach hinein.

Unten auf der Straße nur kurz links, nach ca. 25 m dann gleich wieder rechts ab, an der ehemaligen Gastwirtschaft „Zum grünen Baum“ – heute: Keramikwerkstatt – vorbei und auf eine frei stehende Scheune zu.

An der Wan­der­ta­fel der Wanderwelt Neukirchen richten wir uns neu aus und entscheiden uns – links ab – für den Grünring und für die 1,3 km lange Abkürzung nach Holnstein. Nach der Feldscheune nähern wir uns Schritt für Schritt bei einem Weiher den Reinbach und folgen konsequent dem Grünring und auch jetzt schon dem orange-grünen Zeichen der Mehlbeere Mehlbeerbaum gelb grün. Vor Holnstein verabschieden wir uns im Rechtsbogen vom Bachlauf und treffen auf einen Querweg. Zeit für eine Einkehr, dann sind wir im „Weißen
Roß“ in Holnstein genau richtig, also auf jeden Fall links ab und unterhalb des Sportplatzes in den Ort hinein.

Nach der Rast nur kurz auf gleichem Weg zurück, nach dem letzten Haus links ab und im Rechtsbogen vor zum Sportplatz. Das grüne Mehlbeerblatt Mehlbeerbaum gelb grün gibt bis hinein nach Neukirchen (b. S.-R.) nun alleine die Rich­tung vor. Geradewegs nach oben, bei der ersten Gabelung rechts und der zweiten links, geht es nach einer Kuppe gemächlich abwärts und in den Wald hinein. Vorsichtig über die Straße, vergessen wir kurz­fris­tig das Mehlbeerblatt und halten uns ein Stück ge­ra­de­aus nur noch an den roten Ring Rotring. Beide We­ge­zei­chen vereinigen sich beim folgenden Wald­rand wieder. Gerade weiter, eröffnet sich bei guter Sicht ein Weitblick bis hin nach Sulzbach-Rosenberg und Amberg. An­schlie­ßend rechts hinunter zur Straße. Dort nur wenige Meter abwärts und linker Hand in den Waldpfad einbiegen.

Zunächst quer zum Hang, dann durch ein Geländer gesichert am Felsen ent­lang bergauf. Wir orientieren uns weiter konsequent an dem Mehlbeerzeichen Mehlbeerbaum gelb grün und ignorieren die abschnittsweise noch auftauchenden Markierungen Rotring und Rotstrich. Die Wan­der­ta­feln 3392 bis 3388 der Wanderwelt Neukirchen mit den jeweiligen Kilometerangaben zum Hartenfels und nach Neukirchen lassen zu­sätz­lich keinen Zweifel am richtigen Weg aufkommen.

Vor dem Aussichtspunkt noch kurz durch einen Graben und weiter leicht abwärts, kommen wir an­schlie­ßend zu einem Holzgeländer. Der Rotstrich zeigt uns über die Treppen den Weg hoch zum Gipfel des 534 m hohen Hartenfels, des Hausbergs von Neukirchen (b. S.-R.).

Der Hartenfels (534 m)
Auf dem his­to­rischen Bergmassiv stand einst eine mittelalterliche Wehranlage, be­ste­hend aus Vor- und Hauptburg. Zwei Wälle mit vorgelagertem Graben und Schildmauern schützten die zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaute Burg. Die Geschichte des Burgstalles Hartenfels liegt weitgehend im Dunkeln. Lediglich 1268 wird von einem verstorbenen Heinrich von Hartenfels berichtet. Weiter sind sieben Höhlen, z. B. Franzosenoder Windloch, rund um das Felsriff aus Frankendolomit bekannt. Genießen Sie die weit­rei­chende Aussicht vom Gipfelplateau aus oder gönnen Sie sich eine Ruhepause auf der Bank neben dem Gipfelkreuz. Im Gipfelbuch können Sie gerne Ihre Eindrücke niederschreiben! Vom Gipfelkreuz aus erkennen Sie auch schon unser Ziel, den Bahn­hof von Neukirchen, an den meist dort stehenden roten Triebwägen der DB Regio AG.

Gipfelteam (VGN © VGN GmbH)
Hartenfelsblick (VGN © VGN GmbH)

Wieder zurück – und am Geländer nun vorsichtig links abwärts. Der Rotstrich ist eine der beiden Va­ri­an­ten links abwärts, die zweite Möglichkeit besteht linker Hand: an der Fels­for­ma­ti­on ent­lang und steil hinunter zum so­ge­nannten Windloch. Beide Abstiege münden unten in einen Querweg. Hier links halten und nach dem Ver­las­sen des Waldes rechts in die nach Neukirchen führende Straße einbiegen.

Durch den Ort: Dann lang gezogen, zunächst auf der Peilsteiner-, dann der Bahn­hofsstraße an beiden Kirchen vorüber durch den Ort, immer noch den Rotstrich als We­ge­zei­chen bis hoch zum Bahn­hof.

Schnell zum Bahn­hof: Dann nur rund 200 m in der Peilsteiner Straße bleiben und links ab in die Schönlinder Straße. Vor der Bahnlinie rechts ab und am Bahndamm ent­lang, noch kurz über die Straße und bis zum Bahn­hof R4 R41.

Neukirchen (b. S.-R.) Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Holnstein

Gasthof und Metzgerei „Weißes Ross“
Jochen Sendelbeck

Holnstein 23
92259 Holnstein
Tel: 09663 95233
Ruhetag: Mon­tag. Neben etlichen Oberpfälzer und Frän­kischen Spe­zi­a­li­täten wird hier u. a. auch der Ahnentrunk – ein dunkles Spezialbier aus der örtlichen Schlossbrauerei – gut gekühlt serviert.

Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg

Landgasthof „Zur Post“

Bahn­hof­stra­ße 3
92259 Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09663 201851
Deutsch-italienische Spe­zi­a­li­täten

Landhotel und Restaurant „Neukirchner Hof“

Hauptstraße 4
92259 Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09663 91410
Mon­tag und Diens­tag: Ruhetag,
Mitt­woch und Don­ners­tag: 10:00 – 14:00 und 17:00 – 23:30 Uhr,
Frei­tag: 17:00 -23:30 Uhr,
Sams­tag & Sonn­tag: 10:00 – 23:30 Uhr

Impressionen

Kommentare

Kommentare

28. März 2016 18:45 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Tolle Landschaft, klasse Tour - mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Außer, daß scheinbar nicht nur in der großen Landeshauptstadt Prominenz ansässig ist - auch im kleinen München haben wir das Namensschild 'Robert Wagner' ( der amerikanische Filmschauspieler??) entdeckt.

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