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Salamandertal-Romatik und Schloss-Blicke im Land­kreis Bayreuth | Tour 86

Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Winterwanderung
Region Fichtelgebirge
Linien 305 373 375 376 396 RB 24 RB 34 RE 30 RE 32
Länge ca. 10,5 km
Dauer ca. 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(3)
(3)
Landschaft
(3)
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Gastronomie
(2)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(5)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Salamandertal-Romatik und Schloss-Blicke im Land­kreis Bayreuth | Tour 86

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Vorwort

Vorwort

Sandsteinschlucht-Romantik im Salamandertal und bizarre Fels­for­ma­ti­onen im Teufelsgraben neben opulenter Markgrafen-Pracht im Schloss Fantaisie und City-Flair in der Richard-Wagner-Stadt Bayreuth - das sind die High­lights dieser rund 10 km langen Tour.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Wildromantisches Salamandertal
  • Pittoresk: Teufelsgraben
  • Panoramablicke am Siegesturm
  • Für History-Fans: Schloss Fantaisie mit Schlosspark
  • His­to­risches Bayreuth mit UNESCO Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus mit Museum

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Eckersdorf Bam­berger Straße
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Die Tour startet an der Hal­te­stel­le Haltestelle Eckersdorf Bam­berger Straße. Hin bringen dich die Busse der Linien 373, 375, 376 oder 396 ab Bayreuth R-Bahn.

Du folgst zunächst der Eckehartstraße, biegst dann rechts ein. Nach dem Sackgassenschild rechts halten und dem Teerweg bergauf folgen.

Oben über den Zebrastreifen und links, zwischen den Hecken rechts und am Holzpavillon wieder rechts halten.

Im Schnee (28.02.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Nach rund 30 m dem Weg links abwärts hinterher – über den Mühlbach. Wieder links und weiter auf der Salamanderstraße.

Direkt hinter dem Gebäude der evangelischen Kirchenge­mein­de rechts hinab ins Salamandertal.

Im Salamandertal (28.02.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Salamandertal

Der Wan­der­weg durch die wildromantische Rhätsandsteinschlucht wurde im Jahr 2000 erneuert. Dabei wurden Sumpfstellen für die noch häufig vorkommenden Feuersalamander belassen und ein verschütteter Quellbrunnen freigelegt. Die Sandsteinschlucht ist als Na­tur­denk­mal geschützt. Der dortige Mühlweiher diente vor der Stilllegung der Eckersdorfer Mühle um 1930 als Rückhaltereservoir, um auch in der trockenen Jah­res­zeit Wasserkraft zur Ver­fü­gung zu haben.

Quelle: eckersdorf.de

Bis zur Holzbrücke, dann am Bachlauf zurück. Über Holzstege geht es immer wieder über den Mühlbach, den Markierungen rote Raute und Sechs Lila-Weiss hinterher, an einem Wasserfall und pittoresken Fels­for­ma­ti­onen vorbei.

Nach dem Mühlbrunnen und Mühlweiher wanderst du weiter auf der Talstraße zum Waldfriedhof.

Am Ende des Friedhofs ge­ra­de­aus in den Wald hinein: vor dir siehst du den Siegesturm.

Siegesturm

Der dreigeschossige Turm besteht aus Sandsteinquadern mit Zinnenkranz und Ecktürmchen und wurde von Herzog Alexander von Württemberg erbaut. Am Turm ist eine Inschrift zum Andenken an die Jahre 1870/71 angebracht – in Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg.

Quelle: eckersdorf.de

Vom Turm wieder ein kurzes Stück zurück, dann rechts halten mit den We­ge­zei­chen rote Raute Sechs Lila-Weiss und weiter zum Herzogweiher und dem Schlosspark Fantaisie mit Gartenkunst-Museum.

Schloss Fantaisie

Im Jahr 1765 fertig gestellt, diente Schloss Fantaisie Elisabeth Friederike Sophie, der Tochter des Bayreuther Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine, als Wohnsitz nach ihrer Trennung vom Ehemann Carl Eugen von Württemberg. Der Schlosspark ist ge­prägt von Elementen dreier Stilphasen: Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus. Hier befindet sich auch das Gartenkunst-Musem Schloss & Park Fantaisie – das erste Museum dieser Art in Deutschland. Hier werden zentrale Themen his­to­rischer Gartenkunst vermittelt.

Quelle: schloesser.bayern.de

Schloss Fantaisie (28.02.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Durch den Schlossgarten hindurch, führt die Route auf die Bayreuther Straße und weiter auf der Straße Donndorferin, dann rechts ab in die Fantaisiestraße, aus dem Ort hinaus und links ab zum Teufelsgraben.

Teufelsgraben

Hier befindet sich das Na­tur­denk­mal Teufelsbrücke – eine zur natürlichen Brücke ausgeschwemmte Sandstein­for­ma­ti­on aus dem Lias Alpha, deren bizarre Erscheinungsform durch Verwitterungsprozesse entstanden ist.

Quelle: umweltatlas.bayern.de

Teufelsbrücke (28.02.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Weiter auf dem Hauptweg und an der Gabelung ohne Markierung links und wieder links wanderst du hinein in den Bayreuther Ortsteil Meyernberg.

Am Meyernberger Park und am Y-Haus – mit 65 m Höhe das höchste Haus Bayreuths - vorbei geht es weiter nach Bayreuth hinein – dem Ziel der Tour.

Für History-Fans, Kultur-Begeisterte und Wellness-Suchende gibt es hier viel zu entdecken: etwa die his­to­rische Alt­stadt, das UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus mit Museum, das Richard-Wagner-Museum, die Eremitage oder die Lohengrin Therme.

Am Bahn­hof Bayreuth hast du zahl­reiche Anschlüsse in den Ver­bund­raum.

Bayreuth Haupt­bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Eckersdorf

Backhaus Kutzer

Talstr. 1a
95488 Eckersdorf

Café Schloss Fantaisie

Bayreuther Str. 2
95488 Eckersdorf
Tel: 0921 7563313

Eine reiche Auswahl an Ein­kehr­mög­lich­keiten in Bayreuth finden Sie direkt vor Ort.

Weitere VGN-Wandertipps:

Sandsteinwildnis und Schlösserschau - Durch die Schwarzachklamm | Tour 66
Ochenbruck – Gsteinach – Schwarzachklamm – Brückkanal – Röthenbach b. St. Wolfgang – Jägersee – Feucht
Durch den Fantaisiewald
Donndorf – Schloss Fantaisie – Siegesturm – Arzloch – Mistelbach - Altes Wehr – Buchstein – Röhrensee – Bayreuth

Kommentare

Kommentare

4. Januar 2021 19:36 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Coronabedingt ist der Siegesturm geschlossen.
Um ins Salamandertal zu gelangen muß man nicht den im Text beschriebenen 'Umweg' gehen, sondern (wie ebenfalls im Text beschrieben) an der Salamanderstr. die Treppen rechts abwärts, um zum gesperrten, ursprünglichen Eingang zu gelangen. Hier nur ein paar Meter die Straße geradeaus weiterlaufen und links geht es über geländergesicherte Treppen mit Wegzeichen 'Jean Paul-Weg' und 'Rundweg Fantasie Salamandertal Nr. 6' hinunter ins Tal.

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