Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Touren am Wasser, Felsen und Höhlen
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien 466 477 479 RE 40
Länge ca. 14 km
Dauer ca. 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Auf Genuss-Wandertour zu den Sieben Quellen und dem Kalmusfelsen

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Vorwort

Vorwort

Auf Genuss-Wandertour zu den Sieben Quellen und dem Kalmusfelsen

Die wunderbaren Sieben Quellen, das weite Pürschläger Tal, die Hainsburg mit dem imposanten Kalmusfelsen – das sind die Naturschätze bei dieser Tour in der nahen Ober­pfalz. Ein wahrer Genuss und Kulturschatz ist dabei das Ziel (oder der Start): der wunderschöne Ort Illschwang, erstmals im Jahr 1086 urkundlich erwähnt. Einzigartig in Bayern ist die Simultanpfarrkirche St. Veit, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Weiter erwarten uns ein schöner Dorfplatz, ein Hopfenmuseum sowie ein Freibad. Ein­kehr­mög­lich­keiten sind die Bäckerei Wenkmann, ein Preisträger des Spe­zi­a­li­tätenwett­be­werbes Original Regional 2019, und der bekannte Hotel-Gasthof „Weißes Ross“ mit seiner herausragenden regionalen Küche und Metzgerei am Kirchplatz. Die 13 km lange Tour führt durch Wald und Flur: eine Mischung aus Wegen und Pfaden – mit wenigen Stra­ßen­ab­schnitten. Zwischendurch gibt es Picknick-Bänke, die zur Rast einladen. Be­son­ders schnell ist hier die Anfahrt mit dem Regional-Express bis zum Bahn­hof in Sulzbach-Rosenberg. Sie dauert, wenn man z. B. von Nürn­berg kommt, nur 41 Mi­nu­ten.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Sieben Quellen
  • Kalmusfelsen
  • Genussort Illschwang

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Sulzbach-Rosenberg - SIeben Quellen - Kapelle "Johannes der Täufer" - Kalmusfelsen - Illschwang (10.04.2021)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Sulzbach-Rosenberg Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Die Genusswan­de­rung durch das Sulzbach-Rosenberger Land startet am Bahn­hof Sulzbach-Rosenberg RE 40und führt die ersten Meter durch das Stadt­ge­biet der Hochschulstadt. Dabei folgen wir über weite Teile der Tour dem Graf-Gebhard-Weg mit der Markierung Blaukreuz (9,5 km) bis zum Ort Schöpfendorf, um an­schlie­ßend – am Kalmusfelsen vorbei – Illschwang zu erreichen. Weite Teile des Weges sind Wirtschaftswege und Wanderpfade. Am Kalmusfelsen sowie am Fuchsloch ist etwas Trittsicherheit erforderlich.

Das erste Stück der Tour führt wenige Meter parallel zur Bahnlinie in Rich­tung Osten bis zur Hofgartenstraße. In diese biegen wir rechts ein und unterqueren die Bahnlinie, um sofort wieder links in die Goethestraße einzubiegen. Nach wenigen Metern schwenken wir, immer Blaukreuz folgend, in die Uhlandstraße ein. Dieser folgen wir, um an einer Kreu­zung in die Graf-Berengar-Straße zu gelangen. Hier sehen wir rechter Hand ein Punkthochhaus aus den 70er-Jahren. Dieses Haus umrunden wir halb und gelangen in ein Wald­stück.

Hier folgen wir dem Blaukreuz schönen Wan­der­weg durch den Wald. An der Weggabelung biegen wir links ab und gelangen an die Hauptstraße. Hier biegen wir links ab und kommen direkt in den Ort Breitenbrunn.

Unsere Route führt, weiter dem Blaukreuz folgend, an der Gastwirtschaft vorbei, über ein kurzes Stück Feld an eine Weggabelung. Es geht rechts ab und wir gelangen über einen schönen Wanderpfad in das Quellgebiet des Breitenbrunner Bachs zu den Sieben Quellen.

Sieben Quellen
An mehreren Stellen im Breitenbrunner Tal hat die Erosion das Karstwasserniveau angeschnitten: Sieben größere Quellen schütten dort klares Wasser aus den Malmdolomiten, das direkt dem Breitenbrunner Bach zufließt und ihn zu einem Flüsschen verstärkt. Seine oberste Quelle, der so­ge­nannte Rieglasbrunnen, ist eben­falls eine Karstquelle. Die Sieben Quellen sind vom Bay­e­rischen Landesamt für Umwelt als Geotop 371 ausgewiesen. Quelle: wikipedia

Brücke im Wald (23.05.2020, U. Büscher © VGN GmbH)

Das Wald­stück lädt zum Schauen und Fotografieren ein. Der Breitenbrunner Bach durchfließt dabei den wunderbaren Wald, welchen wir auf einem Feldweg durchschreiten. Nach dem Instagram-Stopp (#vgnfrei­zeit) halten wir uns an der Weggabelung im Wald links in südlicher Rich­tung, bis wir zu einem Feldweg gelangen. Dort biegen wir rechts ab, wandern durch das kurze Wald­stück sowie am Wald­rand ent­lang, um einen Wirtschaftsweg zu erreichen. Hier biegen wir rechts ab, Blaukreuz auf dem Wirtschaftsweg folgend, um durch ein kleines, weites Tal zur B 85 zu gelangen. Diese über­que­ren wir und wandern am Dorf-Rand vorbei nach Stifterslohe. Hier lohnt ein Stopp auf dem schönen Picknickplatz an der kleinen Kapelle „Johannes der Täufer“ linker Hand.

Oder mit einem ca. 800 m-Abstecher nach rechts (Feldweg mit Markierung Rotring) zum Gast­haus Sörgel. Don­ners­tags gibt es hier frisches Bauernbrot aus dem Holzbackofen und Zoigl-Bier.

Gut erholt geht unsere kurzweilige Wan­de­rung durch das Amberg-Sulzbacher Land weiter. Dabei folgen wir weiterhin dem Blaukreuz, vorbei an einem idyl­lischen Weiher mit Blick auf die wunderbar wellige Landschaft. Vorbei an Feldern, schließt sich ein schönes Wald­stück und ein kleiner Anstieg auf den Ruheberg (470 m) an. Den schönen Waldpfad bergab folgend, gelangen wir ins Fuchsloch und an die Ortsstraße.

Auf dieser gehen wir wenige Meter und biegen nach der Überquerung des Ammerbaches sofort rechts ab in das wunderbare Pürschläger Tal. Ein schöner Weg durch das Wiesental begleitet uns. Be­son­ders im Frühjahr ist es eine wahre Blütenpracht – und zwischendurch bietet sich auf der ge­gen­über­lie­genden Seite eine Bank zur Pause an. Dem weiten Tal weiter folgend, gelangen wir nach Schöpfendorf. Dieses Dorf lassen wir hinter uns und ver­las­sen an der nächsten Weggabelung den Graf-Gebhard-Weg (Blaukreuz).

Dieser biegt links ab, wir folgen ein kurzes Stück dem Grünkreuz und wandern rechts hinauf auf die Hainsburg (511 m). Dabei biegen wir nach wenigen Metern links in den Wan­der­weg Nr. 8 ab. Die nächsten Meter erfordern da etwas Trittsicherheit, doch das Ziel lohnt sich. Oben angekommen, erwarten uns der Abstecher zum „Gipfel“ des Kalmusfelsens (ca. 500 m), ein spannender Einblick in das Osterloch sowie eine Picknickbank.

Kletterfelsen Kalmusfelsen
Der beliebte Kletterfels bietet an seinen ma­le­risch zerklüfteten, steil aufragenden etwa 20 Meter hohen Nord- und Ostwänden knapp 50 Kletterrouten, die sowohl von Genusskletterern als auch von ambitionierteren Sportkletterern gerne bewältigt werden. Kletterer schätzen be­son­ders die gute Gesteinsqualität und die meist vorbildliche Absicherung des Felsens. www.frankenjura.com

Kletterfelsen Kalmusfelsen (10.04.2020, U. Buescher © VGN GmbH)

Alle drei Ziele lohnen sich, bevor wir wieder hinablaufen und nun links abbiegen, um dem Wan­der­weg Nr. 8 zu folgen. Über einen schönen Wanderpfad gelangen wir zur imposanten Felsenlandschaft des Kalmusfelsens.

Vorbei an Felsen führt der Weg durch den Wald – und es öffnet sich der Wald für einen Blick auf Illschwang, das Ziel unserer Wan­de­rung. Die Dorf-Bäckerei Wenkmann (Café und Imbiss), der Gasthof „Zum Weißen Ross“ und die Wiskey Corner lohnen einen ku­li­na­rischen Stopp. Kulturell beeindruckend ist die Simultankirche St. Veit inmitten des Ortes.

Mit dem Birgland-Express 479, Haltestelle Feuerwehrhaus, geht es nach Sulzbach-Rosenberg RE 40 oder Hartmannshof S1.

Sie möchten werk­tags auf Genuss-Wandertour gehen? Die Linien 466 und 477 bringen Sie von Illschwang wieder zum Bahn­hof Sulzbach-Rosenberg. Fahr­plan­aus­kunft unter www.vgn.de/auskunft oder mit der App VGN Fahrplan & Tickets.

Illschwang Feuerwehrhaus
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Markierungen: Ge­mein­de Sulzbach-Rosenberg, Illschwang, Postbauer-Heng, Frän­kischer Albverein

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Illschwang

Landhotel Weißes Roß

Am Kirchberg 1
92278 Illschwang
Tel: 09666 18805-0
Restaurant „Cheval Blanc“, 2021 ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern

Sulzbach-Rosenberg

Gasthof Sörgel

Prohof 1a
92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09661 4411

Kommentare

Kommentare

17. Juni 2021 18:50 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Nach fünf Jahren (damals mit VGN Wanderung 'zu den sieben Quellen') kehren wir zu den sieben Quellen zurück. Schönes Fleckchen und auch die restliche Wanderung ein Genuss. Nur schade, das es vom Gipfel des Kalmusfelsen keine Aussicht gibt.
Kurz vor Illschwang sollte man der Teufelskanzel noch einen lohnenden Besuch abstatten. Dazu vor Illschwang an der Hauptstrasse mit Wegzeichen '8' links halten und im Wald ca. 200Meter aufwärts zur Felsformation gehen. Eine kleine Klettereinlage und schon kann man auf der Teufelkanzel Platz nehmen.

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