Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Bierwanderung
Region Weltkulturerbe Bamberg
Linien 970 S1
Länge ca. 16 km
Dauer ca. 5 Std.

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Ge­samteindruck
Landschaft
(1)
(1)
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
7 auf einen Streich

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Vorwort

Vorwort

Sieben Brauereien, traditionsreiche Gasthöfe und Bier­kel­ler, hübsche Fachwerkdörfer, Kunstwege und die sanfte Hügellandschaft der Frän­kischen Toskana – wenn das keine Motivation für den Wanderer ist! Auf der 16 km langen Strecke „7 auf einen Streich“ von Tiefenellern nach Strullendorf sollte man unbedingt genügend Zeit für die Einkehr einplanen!

Die Route verläuft zu einem großen Teil parallel zum 13-Brauereien-Weg 13 Brauerereienweg von Memmelsdorf nach Strullendorf und lässt sich mit der Frei­zeit­li­ni­e 970 Frän­kische Toskana-Express erreichen.

Praktisch: Der 13-Brauereien-Weg 13 Brauerereienweg ist in beide Rich­tungen beschildert – er kann also auch von Strullendorf nach Tiefenellern und weiter nach Memmelsdorf begangen werden. Leckeres Bier, feinste Ausblicke, weite Landschaften. Was will man mehr?

Von sieben Brauereien haben aktuell fünf geöffnet und kredenzen ihr jeweiliges flüssiges Markenzeichen. Die anderen beiden verkaufen nur an einzelnen Terminen ihr Bier.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • 7 Brauereien und Keller auf der Tour
  • Kunst- und Besinnungsweg
  • Frän­kische Toskana

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Tiefenellern - Lohndorf - Melkendorf - Geisfeld - Roßdorf - Strullendorf (03.03.2022)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Tiefenellern Ort
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

In Bam­berg startet die Frei­zeit­li­ni­e 970 vom Bahn­hof aus gesehen schräg links über den Bahn­hofsvorplatz in der Ludwigstraße an der Hal­te­stel­le Haltestelle Bahn­hof/Post gegenüber. Ausstieg in Tiefenellern . Wer die Tour ca. 2 km abkürzen möchte, kann auch schon in Lohndorf aus­stei­gen.

Von der Haltestelle Bus­hal­te­stel­le in Tiefenellern nur kurz zurück, halten wir uns links an der Kapelle vorbei auf der Hauptstraße. Nach 50 Metern erreichen wir schon die erste Brauerei Hönig mit ihrem großen Bier­gar­ten.

Wieder zurück an der Bus­hal­te­stel­le geht es „An der Ecke“ ent­lang auf dem 13-Brauereien-Weg 13 Brauerereienweg Rich­tung Lohndorf. Kurz vor Lohndorf treffen wir auf eine Skulptur von Harald Müller aus Berlin, „Der Sieger“: ein idealer Selfie-Spot am Tourstart!

Skulptur "Der Sieger" in Lohndorf (02.07.2021, Dietmar Denger © Dietmar Denger)

Brauerei Hönig, Gasthof „Zur Post“
Ellerbergstr. 15, 96123 Litzendorf, OT Tiefenellern
Tel. 09505 391, E-Mail: info@brauerei-hoenig.net;
www.brauerei-hoenig.de

Eine alte Tradition prägt die Brauerei Hönig in Tiefenellern. Seit 1778 sind die Brauerei sowie der Gasthof „Zur Post“ in Familienbesitz. Das Braurecht besteht seit 1478 und lässt sich urkundlich belegen. Der Gasthof war einst eine alte Posthal­te­stel­le. Hier wurden die Pferde von Bam­berg kommend umgespannt – und mit frischer Kraft zogen sie die Postkutsche den Tiefenellerner Berg hinauf Rich­tung Hollfeld.

Brauereigasthof: frän­kische Hausmannskost. Schöner Bier­gar­ten mit selbst gemachten Brotzeiten. Quelle: www.brauerei-hoenig.de und www.fraenkische-toskana.com

Nur noch wenige Meter und wir gelangen nach Lohndorf (möglicher Einstieg in die Tour Haltestelle Bus­hal­te­stel­le 970). In Lohndorf folgen wir der Ellertalstraße zur Brauerei Reh (Flaschenverkauf) und an­schlie­ßend zur Brauerei Hölzlein.

Pri­vat­brau­e­rei Reh oHG
Ellertalstraße 36, 96123 Lohndorf
Tel. 09505 210, E-Mail: info@reh-bier.de; www.reh-bier.de
Familienbetrieb in der vierten Generation seit über 100 Jahren. Mit eigenem Bergquellwasser gebraute Landbiere.

Brauerei und Gaststätte Hölzlein
Ellertalstraße 13, 96123 Lohndorf, Tel. 09505 357
Brauerei, Gaststätte und Bier­gar­ten befinden sich seit 1781 in Familienbesitz. www.facebook.com/brauerei.hoelzlein

Ent­lang der Hauptstraße weiter, kurz au­ßer­halb der Ortschaft der Markierung 13-Brauereien-Weg 13 Brauerereienweg nach links folgen bis kurz vor Melkendorf. Wir kommen auf der nächsten Passage an einigen Skulpturen des Kunst- und Besinnungsweges vorbei, der vom lokalen Künstler Robert Hofmann geschaffen wurde.

Ent­lang des Berghangs kann man immer wieder einen schönen Blick auf die Frän­kische Toskana genießen. Durch den Wald hindurch, treffen wir oben an der zweiten T-Kreu­zung auf einen Weg­wei­ser und die Markierung . Diese führt uns links den Weg zum Sängerehrenmal hinauf.

Sängerehrenmal
Das Sängerehrenmal des Frän­kischen Sängerbundes stammt aus dem Jahr 1954 und besteht aus 12 Säulen, welche die damaligen Sängerkreise des Frän­kischen Sängerbundes symbolisieren. Es wurde zu Ehren der Toten des Zweiten Weltkrieges errichtet. Quelle: www.fraenkische-toskana.com

Sängerehrenmal in Melkendorf (02.07.2021, Dietmar Denger © Dietmar Denger)

Hinter dem Ehrenmal gehen wir den Berg hinab nach Melkendorf (Leitersgraben). Im Ort halten wir uns noch ein Stück ge­ra­de­aus abwärts, dann im Rechtsbogen in der Otterbachstraße weiter bis zur ehemaligen Brauerei Winkler, die heute als Brandholz Brauerei an wenigen Terminen im Jahr geöffnet hat.

Brandholz-Brauerei
Otterbachstr. 13, 96123 Melkendorf
E-Mail: mail@brandholz-brauerei.de; www.brandholz-brauerei.de
4 Freunde – eine Brauerei. Und die einzige un­ab­hän­gige Rock’n-Roll-Brauerei Frankens! Tipp: Der Brandholz-Bierau­to­mat mit wechselnden frän­kischen Bieren aus der Region ist 24/7 für Sie da.

Der Otterbachstraße folgend, stoßen wir wieder auf den 13 Brauerereienweg, den wir linker Hand in Rich­tung Strullendorf weitergehen (Geisbergstraße). Nach ca. 900 m durch den Wald, kommen wir an eine Abzweigung. Linker Hand sehen wir den Hinweis auf die Wendelinus-Eiche.

Abstecher zur Wendelinus-Eiche
Für einen Abstecher zur Eiche, von der heute al­ler­dings nur noch ein Teil des Stammes übrig ist, gehen wir kurz rechts und nach ca. 20 m bei der Info-Tafel links in den Wald hinein. Die Wendelinus-Eiche soll über 1000 Jahre alt gewesen sein und könnte als heidnische Opferstätte gedient haben. Nach der Eiche links, über den kleinen Schlenker gelangen wir wieder auf den Hauptweg zurück, dem wir (u. a. auch mit den Radwe­ge­zei­chen) bis nach Geisfeld folgen.

Geisfeld
Geisfeld überrascht Be­su­cher mit einem noch weitgehend intakten Ortsbild aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Überall im Dorf finden sich mit viel Liebe zum Detail restaurierte Bauernhäuser, zumeist mit reichem Fachwerkschmuck. Quelle: www.flussparadies-franken.de

Im Ort in der Melkendorfer Straße abwärts, leiten uns die Weg­wei­ser bei Hausnummer 1 nach links in den „Unteren Geisberg“. Vor dem Trafo-Häuschen nun rechts über einen Park­platz zur Brauerei Krug. Leider hat die Gaststätte der Brauerei Krug aktuell geschlossen, es gibt aber an einzelnen Tagen einen Bierverkauf.

Brauerei Krug
Alte Dorfstr. 11, 96129 Strullendorf, OT Geisfeld
Tel. 09505 484, E-Mail: info@brauerei-krug.de; www.brauerei-krug.de
Nur Flaschenbier-Verkauf, Gastronomie ist geschlossen! Aktuelle Infos im Internet.

Alternativ kann man im nur wenige Meter entfernten Landgasthof Büttel (www.gasthof-buettel.de) an der Litzendorfer Straße einkehren. Oder man folgt wenige Meter der Litzendorfer Straße Rich­tung Bam­berg und kommt an der Brauerei Griess vorbei. Von der Brauerei Krug aus biegen wir links in die Magdalenenstraße, gehen an der Kirche vorbei, bevor wir rechts in das „Pfarrgäßla“ abbiegen. Danach geht es rechts die Straße an den Friedhofsmauern ent­lang und dann links in „Am Steinich“. Hier ent­lang bis zum wunderschön gelegenen Griess-Keller.

Brauerei Griess
Magdalenenstraße 6
96129 Strullendorf, OT Geisfeld
Tel. 09505 1624, E-Mail: info@brauerei-griess.de;
www.brauerei-griess.de

Griess-Keller
Kellerweg 9, 96129 Strullendorf, OT Geisfeld
Tel. 09505 4300719, E-Mail: info@griesskeller.net;
www.griesskeller.net
Schöner Bier­gar­ten mit schattenspendenden alten
Laubbäumen und sonniger Terrasse. Zünftige Brotzeiten, kleine warme Gerichte und bei schönem Wetter gibt’s frei­tags Fisch vom Grill.

Wir halten uns über „Zum Steinich“ südwestlich nach Roßdorf am Forst . Vor den ersten Häusern biegen wir hinter der Schranke links in den Weg zum Roßdorfer Felsenkeller der Brauerei Sauer ein.

Sollte der Felsenkeller aufgrund schlechten Wetters geschlossen sein, müssen wir noch etwas weiter, am Keller vorbei ge­ra­de­aus durch das Gässchen in den Ort hinein. An der Hauptstraße rechts – nach dem Brunnen gelangen wir links zum Gast­haus der Brauerei Sauer.

Roßdorfer Keller
Zum Felsenkeller 1
96129 Roßdorf am Forst
Geöffnet: Anfang April bis Ende Sep­tem­ber.
www.brauerei-sauer.de/felsenkeller
Uriger frän­kischer Felsenkeller, idyl­lisch unter Bäumen gelegen.

Brauerei Gast­haus Sauer
Sutte 5, 96129 Roßdorf am Forst
Tel. 09543 1578, E-Mail: info@brauerei-sauer.de;
www.brauerei-sauer.de
Brau-Tradition und Erfahrung seit mehr als 230 Jahren.
Ländliches gemütliches Brauerei-Gast­haus mit idyl­lischem Bier­gar­ten, zünftigen Brotzeiten und täglich frisch zubereiteten warmen Gerichten. Emp­feh­lung von „Der Feinschmecker“.

Rück­fahrt­mög­lich­keit: 970 Frän­kische Toskana-Express, Haltestelle Roßdorf am Forst

Roßdorf am Forst Ort
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Wegfindung mit Biergenuss (13.10.2021, Andrea Gaspar-Klein © VGN GmbH)

Vom Felsenkeller aus folgen wir dem 13 Brauerereienweg vor dem Gässchen nach links mit Radweg­wei­ser. Zunächst an der Straße links, dann nach dem Geisfelder Bach rechts. Auf dem geteerten Weg lang gezogen im Tal ent­lang, kommen wir an eine T-Kreu­zung. Hier rechts am kleinen Weiher vorbei, kehren wir in die Almrauschhütte ein oder lassen sie rechter Hand oben liegen und gelangen zur Straße von Strullendorf nach Amlingstadt .

Almrauschhütte
Am Hauptsmoorwald 3, 96129 Strullendorf,
Amlingstadt, Tel. 09543 4417799
www.facebook.com/almrauschhuette

Auf der anderen Stra­ßen­sei­te erreichen wir nach kurzer Zeit einen Querweg. Der 13 Brauerereienweg zweigt nach links ab und wir folgen ihm bis zu den ersten Häusern von Amlingstadt. Davor rechts – an der Grenzmühle vorbei – geht es ge­ra­de­aus in den Wald hinein. Wir hören die nahe Autobahn, die wir nach kurzer Zeit durch die Ziegenbachbrücke auch unterqueren. Nach einer Linkskurve dann nur noch kurz neben den Leitplanken nach oben. Bereits der erste, unmarkierte Abzweig nach rechts führt uns im Wald den Hang ent­lang. Am Ende des Abstieges wartet schon der Schwanenkeller in Strullendorf auf uns. Je nachdem, wie es die Zeit erlaubt oder der Durst sich wünscht, kehren wir hier zu einer letzten Rast noch einmal ein.

Schwanenkeller
Kellerberg 9, 96129 Strullendorf
Tel. 09543 41278, E-Mail: schwanenkeller@web.deGeöffnet von April bis Mitte Sep­tem­ber.
www.facebook.com/Schwanenkeller-Strullendorf

Bis zum Bahn­hof sind es von hier aus noch ca. 20 Mi­nu­ten. Immer ge­ra­de­aus abwärts, nur anfangs auf Kopfsteinpflaster (Am Kairoth), treffen wir in der Lindenallee bald wieder auf den , dem wir stets ge­ra­de­aus zur Laurentiuskirche folgen.

Lindenallee
Die 550 m lange Lindenallee ist der schönste Straßenzug in Strullendorf. In Erinnerung an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges pflanzte man in den 1920er-Jahren bis heute 67 Lindenbäume. Ein- und zweigeschossige Walmdachbauten, meist land­wirt­schaft­liche Anwesen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zeugen noch vom planmäßigen Wiederaufbau des durch Feuer zerstörten Ortes. Es lohnt sich, die Allee in ihrer ganzen Länge ent­langzuflanieren – vom stattlichen Wegkreuz bis zur St. Laurentiuskirche.

Zunächst rechts in die Bam­berger Straße, dann wieder links in die Bahn­hof­stra­ße, so gelangen wir zum Bahn­hof in Strullendorf. Die S-Bahn-Bahn S1 bringt uns von hier aus wieder in Rich­tung Bam­berg oder Nürn­berg.

Strullendorf Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Infos und Tipps
Tou­rist­in­for­ma­ti­on Frän­kische Toskana
Am Wehr 3, 96123 Litzendorf
E-Mail: info@fraenkische-toskana.com
www.fraenkische-toskana.com

Markierungen: Frän­kische Schweiz Verein e. V. /Tou­rist­in­for­ma­ti­on Frän­kische Toskana

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

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