Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Felsen und Höhlen
Region Städteregion Nürnberg
Linien 5 601 602 603
Länge ca. 9,5 km
Dauer 2 - 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Für Steinmetze und Wüstenforscher

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GPS
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Vorwort

Vorwort

Durch märchenhafte Wälder führt euch diese spannende Wan­de­rung – vorbei an alten Sandsteinbrüchen, die mittlerweile mit Wasser vollgelaufen sind. Ihr erklimmt Felsbrocken, könnt auf umgefallenen Baumstämmen balancieren und erforscht die wunderbare Tier- und Pflan­zen­welt, die im Sandband südlich von Nürn­berg lebt.

Wanderer (VGN © VGN)
Märchenhafte Wälder (VGN © VGN)

Unser aktuelles Video zum Tipp finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Für Steinnmetze und Wüstenforscher" – Wendelstein – Wernloch – Steinbrüchlein – Sandband – Falkenheim

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Haupt­bahn­hof fahrt ihr mit der U1 bis Langwasser Mitte. Weiter geht es mit den Bus­linien 601, 602 oder 602/603 nach Wendelstein. An der Hal­te­stel­le „Altes Rathaus“ heißt es „Alles Aus­stei­gen“.

Wendelstein Altes Rathaus
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Mitten im Altort von Wendelstein beginnt ihr mit eurer Wan­de­rung kurz hoch, dann links durch die Marktstraße an alten Fach­werk­häusern vorbei. Danach links in den Vorderen und Hinteren Mühlenbuck abzweigen. Ein kurzes Stück links die kleine Straße ent­lang und dann rechts den Berg hinunter, ein paar Treppenstufen hinab zum kleinen Steg über die Schwarzach.

Altort von Wendelstein (VGN © VGN)

Auf der anderen Seite geht es ge­ra­de­aus an der Pferdekoppel vorbei, den Berg über die Treppenstufen wieder hinauf, bis ihr zur Straße kommt. Die quert ihr vorsichtig und geht kurz rechts und dann wieder links zum Alten Kanal.

Gleich nach der Brücke  geht ihr kurz noch ein Stück rechts den Weg ent­lang. Hier kommt ihr nach wenigen Schritten zum alten Hafen von Wendelstein. Dieser Hafen wurde früher gebraucht, um die Sandsteine, die in der Gegend aus den Felsen geschlagen wurden, nach Nürn­berg und in die Umgebung zu befördern. Heute wird der Kanal nicht mehr genutzt.

GESCHICHTE (N)

Der Alte Kanal wurde vom bay­e­rischen König Ludwig I. in Auftrag gegeben. 1846, also vor über 160 Jahren, wurde mit den ersten Bau­maß­nah­men begonnen.

Nach nur 10 Jahren war der Kanal in seiner ganzen Länge von Kehlheim bis Bam­berg fertiggestellt und wurde eingeweiht. 100 Schleusen wurden gebraucht, um den Wasserweg von Kehlheim über die Berge der Frän­kischen Alb wieder hinunter zur Regnitz schiffbar zu machen.

Durch die Häuser hindurch kommt ihr auf eine kleine Straße. Der Name der Straße „Am alten Bahn­hof“ weist darauf hin, dass hier früher nicht nur Schiffe bis Wendelstein gefahren sind, sondern auch Züge. Die Bahnstrecke von Feucht nach Wendelstein wurde aber vor über 50 Jahre schon geschlossen, weil sie zu wenig genutzt wurde.

Links wieder vor zur großen Straße, dann rechts den Berg hinauf in den Wald hinein. Auf der linken Seite kommt ihr an Altglas-Containern vorbei.

Nach dem Wasserhochbehälter auf der linken Seite zweigt links der „Dr.-Richard-Sauber-Weg“ mit der Markierung Gelbstrich ab. Dieser Markierung folgt ihr über den Park­platz bis zum Steinbrüchlein.

Schon bald geht es nach einer Schranke rechts weiter in den Wald hinein. Ein schöner Waldweg führt euch vorbei an Felsen und tiefen Löchern. Die Löcher, die sich manchmal auch mit Wasser gefüllt haben und zu kleinen Waldseen geworden sind, stammen von den Steinmetzen, die früher hier Sandsteinquader aus dem Felsen geschlagen haben, um Häuser, Burgen und Stadtmauern zu bauen.

Wernloch (VGN © VGN)

Bald kommt ihr ans Wernloch, einen großen See, der sich in einem alten Steinbruch gebildet hat. Gegenüber seht ihr am anderen Ufer die Felskante. Hier könnt ihr gut erkennen, wie hoch der Berg früher einmal war, bevor er gebrochen, also die Steine rausgeschlagen wurden.

Um den See herum geht es links den Berg hinauf. Oben könnt ihr von den Felsen aus auf den See hinunterschauen, aber nur mit euren Eltern.

Weiter geht es ein kurzes Stück über einen alten gepflasterten Weg. Noch ein Stück auf und ab, so gelangt ihr zu einer kleinen Ruhebank. Hier steht auch eine In­for­ma­ti­ons­ta­fel über den Kornberg und den Bruch von Sandstein.

Leicht aufwärts geht es den Steinberg hinauf, dann bergab. Schon bald könnt ihr die Autobahn hören. Auf einem breiten geschotterten Weg lauft ihr nach links auf die Autobahn zu, überquert sie an der großen Brücke und verschwindet auf der anderen Seite wieder leicht links ge­ra­de­aus im Wald, immer den Gelbstrich im Auge.

Hier gibt es unzählige Blaubeeren. Je nachdem, zu welcher Jah­res­zeit ihr hier vorbeikommt, könnt ihr euch für die weitere Wan­de­rung stärken.

Den Glasersberg ent­lang, geht es durch kleine Schluchten und über Hügel hinüber. Ab und zu liegen am We­ges­rand dann auch mal Bäume quer,auf denen ihr balancieren könnt.

Bald kommt von links die Markierung Blaustrich dazu. Mit beiden Markierungen Gelbstrich und Blaustrich geht es noch ungefähr 400 m weiter abwärts bis zu einer Wegekreu­zung. Dort  folgen wir alleine den Blaustrich nach links und dann im Rechtsbogen den Berg hinauf. Der Pfad führt quer zum Hang und mündet in einem Querweg. Hier merken wir uns gleich die nach unten führenden Nordic-Walking-Zeichen.

Wer noch einen Sandsteinbruch anschauen möchte, der heute noch in Betrieb ist, folgt jetzt weiter dem Blaustrich zunächst auf dem breiten Weg  nach links. Nach ungefähr 150 m kommt ihr hinter eine kleinen Wiese an die Geländer gesicherte Oberkante eines Steinbruchs und könnt unten die großen Steinquader, Maschinen und ein Wasserloch sehen.

Danach geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück und mit der Markierung (blaue Nordic-Walking-Route) links den Berg hinunter. Schon bald stoßt ihr wieder auf den Gelbstrich. Kurz links, dann rechts abwärts an einer kleinen Sandsteinschlucht ent­lang folgt ihr weiter dem gelben Querstrich (Gelbstrich).  Auf ebener Fläche geht es jetzt durch den Wald, bis ihr zu einer Kleingartensiedlung kommt.

Geschichte (N)

Gleich nach den Kleingärten findet ihr rechts und links am We­ges­rand Eichen. Wenn ihr im Herbst die Wan­de­rung macht, könnt ihr sicher auch die Früchte der Bäume am Boden finden, die Eicheln.

Die Eicheln haben kleine Hüte auf. Wenn ihr den Hut abtrennt und eure beiden Daumen über die Öffnung legt, oben einen kleinen Schlitz lasst und dann den Mund auf die Daumen legt und reinpustet, könnt ihr ziemlich laut pfeifen.

Sicher helfen euch eure Eltern dabei, den Trick rauszubekommen.

Ge­ra­de­aus weiter führt euer Weg durch den Wald zur Straße. Wer hier schon ziemlich kaputt ist, der kann entweder sofort von der Hal­te­stel­le „Steinbrüchlein“ der Linie 52 wieder zurück nach Langwasser Mitte fahren und von dort mit der U-Bahn zum Haupt­bahn­hof. Oder ihr geht vorher noch kurz rechts durch die Un­ter­füh­rung und weiter die 350 m zum Waldgast­haus „Steinbrüchlein“ (mit tollem Bier­gar­ten und Waldspielplatz), um dort eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken.

Nürn­berg Steinbrüchlein
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Nach einer Rast geht es die alte Straße, am Steinbrüchlein vorbei, weiter leicht abwärts. Die Markierung Grünpunkt begleitet euch kurz bis zur Autobahn­un­ter­füh­rung.

Danach geht es ca. 200 m ge­ra­de­aus, bevor links ein Weg mit der Markierung „Fahrradweg“ und „Sandachse Franken“ abzweigt. Diesem folgt ihr, an den Kleingärten vorbei, immer ge­ra­de­aus.

Nach den letzten Kleingärten biegt ihr rechts ab und lauft auf dem Natur-, Lehr- und Erlebnispfad „Sandband“ unter der Stromleitung ent­lang. An zahl­reichen Sta­ti­onen könnt ihr viel über den Sandboden als Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen er­fah­ren.

Am besten ist es, wenn ihr auf dem kleinen Trampelpfad über die Wiesen lauft, da verpasst ihr auf keinen Fall eine der Sta­ti­onen. Wenn ihr langsam lauft und leise seid, könnt ihr sicher auch das ein oder andere Tier entdecken.

Tierhotel (VGN © VGN)

Nach der Sta­ti­on „9“ kommt ihr auf einen Querweg. Hier müsst ihr das Sandband wieder ver­las­sen und lauft den Querweg rechts immer ge­ra­de­aus. So kommt ihr an den ersten Häusern von Falkenheim vorbei. Recht liegen Tennis- und Fußballplätze. Auf der Straße angekommen, geht es noch ein paar Schritte ge­ra­de­aus und dann an der Germersheimer Straße links immer ge­ra­de­aus zur Stra­ßen­bahn-End­hal­te­stel­le „Worzeldorfer Straße“.

Nürn­berg Worzeldorfer Straße
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Mit der Stra­ßen­bahn­li­ni­e 5 fahrt ihr direkt zurück zum Haupt­bahn­hof oder steigt an der Hal­te­stel­le „Frankenstraße“ in die U1 um.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Steinbrüchlein

Am Steinbrüchlein 20
Tel: 0911 48094000 oder 0151 15129627
Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

4. Oktober 2013 18:10 Uhr, Kluge, Nürnberg

sehr schöne Wanderroute! viele Pilze und Waldbeeren am Wegrand

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