Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Region Fränkische Schweiz
Linien R22
Länge ca. 16 km
Dauer ca. 4 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über den Wolken

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Vorwort

Vorwort

Eine ab­wechs­lungs­reiche Tour, mit einem Anstieg hoch zum ehemaligen Burgstall Ebermannstadt, der es al­ler­dings in sich hat. Von diesem zur Blütezeit mit Blumen übersäten Plateau kann man neben einer verdienten Rast „zur Belohnung“ aber dann den herrlichen Ausblick genießen.

In­te­res­sant: die Burg Feuerstein und der gleichnamige Flugplatz, wo sich die Möglichkeit für kurze Rundflüge über die Frän­kische bietet. Eine Einkehr lohnend ist auf jeden Fall der Reifenberger Keller, zuvor mit einem Abstecher zur Vexierkapelle mit Blick aufs Walberla.

Karte

Karte

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­hof in Ebermannstadt R22 aus führt unser Weg zunächst über den Bahn­hofsvorplatz und nach rechts in die Bahn­hofsstraße. Nach der ersten Brücke über die Wiesent erkennen wir am Kirchplatz gleich unser We­ge­zei­chen, den Gelbpunkt. Ge­ra­de­aus weiter, über die zweite Wiesentbrücke, über­que­ren wir die Forch­heimer Straße auf dem Fußgängerübergang und schwenken links ein.

Ebermannstadt Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung
Burgstall Ebermannstadt

Turmhügelburgen wurden in unserer Gegend im 11./12. Jahrhundert angelegt. Der Ebermannstädter „Burgstall“, so bezeichnet man die Stelle, wo einst die Burg stand, gehört zu den mächtigsten Turmhügelburgen über­haupt. Leider ist der Name des Erbauers in keiner Quelle erwähnt – mehr Hinweise er­hal­ten die drei Infotafel auf dem Gelände!

Bald folgen wir dem gelben Holzschild u. a. zur Burg Feuerstein (2 km) weiter mit dem Gelbpunkt. An einem Spielplatz und der ev. Kirche vorbei geht es in der folgenden Querstraße nach rechts und im Links­bo­gen weiter aufwärts. Auf einem asphaltierten Fußweg laufen wir nun an einem Drahtzaun ent­lang, über fünf kleine Treppen weiter nach oben. Über den kleinen Park­platz einer Sackgasse (Haydnstraße) nach links erreichen wir die Feuersteinstraße, in die wir nach rechts einbiegen. Im an­schlie­ßenden Rechtsbogen über­que­ren wir diese Straße und wandern geradewegs nur noch ein kurzes Stück auf geteertem Untergrund auf den Wald zu (Wasserschutzgebiet).

Der steile Aufstieg auf den Feuerstein beginnt. Der immer schmäler werdende Pfad mündet in einem Querweg mit Rastplatz, über den es ohne großen Rich­tungswechsel weiter aufwärts geht. Bei der nächsten Wegegabelung nehmen wir den schmäleren Weg nach rechts an einem Holzgeländer ent­lang. Auch den nächsten Querweg über­que­ren wir ge­ra­de­aus. Nach zehn Holztreppen weist der Gelbpunkt bei der darauf folgenden Gabelung nach rechts. Der Weg schlängelt sich stetig hoch, kurz an Felsabbrüchen ent­lang. Nach einem Holzgeländer treffen wir am Ende des Pfades auf einen breiten Querweg, vor der zur Burg Feuerstein weiterführenden Straße.

Wir halten uns hier ohne Markierung links – der Gelbpunkt weist über die Straße – und streben auf diesem Weg über einen freien Platz einem Park­platz zu. Eine weit reichende Aussicht hinein ins Wiesenttal wartet hier. Im Rechtsbogen marschieren wir auf der Straße nach oben, ver­las­sen diese aber gleich wieder linker Hand vor einem Verkehrsschild in einen mit Rinde aufgefüllten Pfad. Wir laufen auf eine der drei Hinweistafeln zu, die über den ehemaligen Burgstall Ebermannstadt informieren, und wandern in­ner­halb des mit Hölzern abgegrenzten Pfades schräg links empor.

Ein Rastplatz lädt nach dem langen Aufstieg zum Ver­wei­len und Erholen ein. Genießen Sie die mit­ge­brachte Brotzeit – zusammen mit der schönen Aussicht ins Wiesenttal. Während der Sommerzeit sorgt vorhandene Blütenpracht, in der sich auch der ein oder andere Schmetterling wohl fühlt, wieder für ein gutes Gefühl. Am Horizont hinter dem Wald­rand ist schon die Burg Feuerstein, unser nächstes Etappenziel erkennbar.

Auf gleichem Weg geht es zur Straße zurück, dort dann nach links und im Rechtsbogen weiter hoch Rich­tung Burg Feuerstein. Der Gelbpunkt stößt hier aus den Steinbrüchen kommend wieder zu uns. Wir bleiben immer noch auf der Straße und folgen den gelben Weg­wei­sern bis hin zur Abzweigung zur Burg. Die Gelbpunkt-Markierung, auf die wir nach dem Abstecher zur Burg wieder treffen, führt ge­ra­de­aus weiter (3 km). An einem Wildgehege und dem Bushäuschen vorbei kommen wir zum Eingang der aktuell als modernes Jugendhaus der Diözese Bam­berg genutzten Burg Feuerstein (www.burg-feuerstein.de).

Burg Feuerstein (VGN © VGN GmbH)
Geschichte zur Burg

Von Prof. Oskar Vierling 1941 als Labor zur Forschung in der Hochfrequenztechnik und Elektroakustik erbaut, wurde die Anlage bis 1945 für die Forschung an Waffen- und Kommunikationstechnik genutzt. Die Bauform der Burg entspricht dem Bild der Frän­kischen Schweiz, die auch aus Tarnungsgründen so gewählt wurde. Nach Kriegsende wurde sie umgehend ver­las­sen – alle Dokumente wurden vernichtet.

Vor dem Eingangsbereich geht es ohne Markierung linker Hand und an­schlie­ßend im Rechtsbogen, vor einer großen mit Solarzellen auf dem Dach ausgestatteten Reithalle, weiter den Straßenlaternen nach aus dem Anwesen hinaus. Nach der letzten kleinen Pferdekoppel linker Hand und vor dem Holzschnitzelheizhaus mit seinen drei Abgasröhren rechter Hand biegen wir ohne Markierung nach links, in den leicht abwärts führenden Waldweg ein.

Nach einem kleinen unbefestigten Park­platz auf der linken Seite weiter bergab, treffen wir nach einem Walderlebnispfad auf der rechten Seite bei der ersten Kreu­zung wieder auf den schräg von links hinten kommenden Gelbpunkt, zusammen mit dem Rotring.
Schräg nach links an einem Drahtzaun ent­lang spazieren wir weiter abwärts. Nach dem Wald, ein kleiner Jägerstand linker Hand, streben wir beim folgenden Querweg ab sofort mit dem gelber Senkrechtstrich nach links auf die Straße zu (Flugplatz: 3 km).

Hier dann rechts einschwenken, kurz über einen alten Parkstreifen und wieder auf die Straße zurück. Ein geraumes Stück über die Hochfläche, dann abwärts bis zu einer kleinen Kapelle (Vorsicht in der Kurve), daneben ein „besonderes Holzkreuz“, müssen wir auf der Straße bleiben. Danach heißt es nach links Rich­tung Niedermirschberg (2 km) abbiegen. Nur wenige Meter bleiben wir im Rechtsbogen auf der schmalen Straße. Hinter einem kleinen Steinacker führengelber Senkrechtstrich und rot weiß nach rechts in ein Wald­stück (Land­wirt­schaft­licher Verkehr frei) den gelben Weg­wei­sern nach, u. a. zur Frän­kischen Fliegerschule. Der steinige Weg steigt langsam an und mündet neben der Einflugschneise des Flugplatzes in einen breiten Feldweg, auf dem wir linker Hand weiterwandern. Wir bleiben in zwei Bögen ca. 150 m unterhalb der Ausläufer des Flugfeldes (kleine Garage) am Wald­rand, bewegen uns kurz vom Flugfeld weg und stoßen nach einer Hochspannungsleitung auf einen Querweg. Hier nun nach rechts ent­lang der 1999 gegründeten Sternwarte Feuerstein, die ihren Namen von der Burg über­nom­men hat.

Schnurgerade weiter erreichen wir nach einer große Feldscheune einen weiteren Querweg. Die Hin­weis­schilder dirigieren uns mit dem rot weiß nach rechts Rich­tung Eschlipp/ Dürrbrunn zum Tower und der Flugplatzgaststätte Feuerstein. Nach einem Blick zurück zur Burg kommen wir nach einem Campingplatz auf dem Radrundweges FO 3 des Land­kreises Forch­heim zu einer Passage, die uns einen herrlichen Ausblick ins Rednitztal zwischen Eggolsheim und Hirschaid eröffnet (9,5 km).

Gerne nutzen wir die Ein­kehr­mög­lich­keit in der Flugplatzgaststätte – mit dem schattigen Bier­gar­ten und den in­te­res­santen Ausblicken auf den Start- und Landebetrieb auf dem Flugfeld.

Am Flugplatz (VGN © VGN GmbH)

„Über den Wolken“
Der Titel dieses Prospektes kann hier durchaus realisiert werden. Die Frän­kische Fliegerschule Feuerstein bietet täglich Rundflüge in ver­schie­denen Kategorien über die Frän­kische Schweiz an – eine wohl ein­ma­lige Gelegenheit bei allen VGN-Wandertipps.

Kon­takt: 09194 797575

Nach der Rast nun auf gleichem Weg zurück bis zu den oben beschriebenen gelben Hin­weis­schildern. Ge­ra­de­aus Rich­tung Niedermirschberg wandern wir hier weiter. Das rot weiß, unser neues We­ge­zei­chen ist auf der Rückseite erkennbar (nach Forch­heim und Reifenberg) und taucht wenig später am Wald­rand wieder auf. Immer am Hauptweg, ohne Rich­tungswechsel, zieht sich der breite Schotterweg über die Hochebene der Langen Meile zwischen den Feldern, später durch eine Senke. Hier öffnet sich nach links der Blick zum Aussichtsturm auf der Wallerwarte und deren Sendemast (486 m). Nach einer Hochspannungsleitung gehen wir bei der folgenden Kreu­zung immer noch mit dem rot weiß nach rechts.

Nach ca. 200 m, an einem Holzkreuz links im Wald vorbei, orientieren wir uns neu und folgen mit einem scharfen Links­schwenk dem Rotkreuz, dem We­ge­zei­chen bis zum Bahn­hof Pretzfeld, nach links Rich­tung Vexierkapelle: 1,5 km. Der breite Waldweg zieht sich durch den Buchenwald am Steinberg und mündet nach einer Schranke auf einem asphaltierten Sträßchen. In der ersten Rechtskehre nutzen wir den Pfad linker Hand abwärts, der nach dem Wäldchen wieder auf die Straße trifft. Auf diesem weiter bergab, es empfiehlt sich zunächst noch einmal kurz zur Vexierkapelle „St. Nikolaus“ aufzusteigen (453 m ü. NN). Erneut bietet sich ein weit reichender Ausblick ins Wiesenttal, hinüber zum Walberla und bis nach Forch­heim. Eine Tafel an der Kirche informiert über deren wechselvolle Geschichte (13,5 km).

Blick über das Wiesenttal (VGN © VGN GmbH)

Wieder zurück zur Straße geht es rechts dann steil hinunter zum Reifenberger Keller, in dem sich bei einer kühlen Maß der Brauerei Greif aus Forch­heim eine weitere Rast anbietet.

Hinter dem Keller laufen wir weiter bergab und folgen der Ortsstraße ge­ra­de­aus am Landgasthof Harrer, der Feuerwehr und einer Kfz-Werkstatt vorbei. Weiter abwärts halten wir uns dem Rotkreuz folgend ge­ra­de­aus leicht ansteigend – nicht der Hauptstraße nach rechts bergab. Nach einer alten Scheune und den Häusern (Nummer 72 und 95) immer noch oben bleiben. Auch bei einer Kreu­zung mit einer Rastbank linker Hand nicht irreführen lassen, sondern weiter oben bleiben und ge­ra­de­aus an den Kirschgärten ent­lang!

Letztlich geht es dann doch – aber nur kurz nach rechts bergab, dann wieder links hoch, immer dem Rotkreuz nach Pretzfeld (1,5 km) folgen. Der Weg steigt am Wald­rand ent­lang wieder etwas an. Der nun grasige Weg taucht wieder in den Wald ein, jetzt end­gül­tig abwärts durch den Misch­wald sind die folgenden We­ge­zei­chen eindeutig – rechts über die Wiese nach Pretzfeld. Vorsichtig über­que­ren wir die B 470. Weiter ge­ra­de­aus bleibt uns leider nur der Weg auf/neben der Straße nach Pretzfeld hinein. Über die Wiesentbrücke, dann unterhalb des Pretzfelder Schlosses an der Trubach ent­lang wandern wir über die kleine Brücke in die Bahn­hofsstraße bis vor zum Bahn­hof Pretzfeld RotkreuzR22.

Pretzfeld Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Flugplatz-Gaststätte Feuerstein

Am Flugplatz 1
91320 Ebermannstadt
Tel: 09194 7252236
Diens­tag Ruhetag

Gast­haus Herbst

Bahn­hofsstraße 5
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 365
Ruhetag: Mon­tag (außer an Fei­er­tagen)

Reifenberger Keller

Reifenberg 20
91365 Weílersbach
Tel: 0157 86939455
Werk­tags von 16–23 Uhr; sonn- und fei­er­tags von 14–23 Uhr

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

25. Januar 2016 17:00 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Auch als Winterwanderrung, mit Blicken über die Schneebedeckte Landschaft, ein Genuß.

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