Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Oberes Maintal (Lichtenfels)
Linien R2/S1
Länge ca. 15 km
Dauer ca. 4,5 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
(5)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhenprofil
Vom Veits- zum Staffelberg

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Vorwort

Vorwort

Mit dem Staffelberg und dem Ansberg (Veitsberg) führt diese Wan­de­rung über zwei der höchsten Erhebungen im Oberen Maintal. Nimmt man beide Gipfel in Angriff, ist schon etwas Kondition gefordert, aber auch eine Umgehung des Berges der Franken ist machbar. Belohnt wird man auf jeden Fall an vielen Stellen mit herrlichen Panoramablicken – weshalb dieser Landstrich zurecht oft als „Gottesgarten am Obermain“ bezeichnet wird.

Der Hausberg der Ebensfelder ist der 460 m hohe Ansberg. Umrahmt vom größten geschlossenen Lindenkranz Europas gilt er als einer der schönsten Aussichtspunkte des Oberen Maintals - als lohnendes Ausflugsziel sowohl für Touristen als auch für Ein­hei­mische. Im Volksmund wird der Ansberg schon seit jeher meist Veitsberg genannt. (Quelle: Markt Ebensfeld)

Update 15.02.17: Der Marktge­mein­derat Ebensfeld beschloss am 25.10.16 eine Umbenennung des Berges. Die neue Bezeichnung lautet Ansberg (Veitsberg).

Blick auf Kloster Banz (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Ebensfeld - St. Veits-Kapelle - Naturfreundehaus Am Dornig - Loffeld/Staffelberg - Bad Staffelstein (04.01.2016)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ebensfeld Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Aus Rich­tung Bam­berg kommend geht es ein Stück am Bahn­steig zurück, am Ende links ab und hinunter zur Bahn­hof­stra­ße. Unten dann gleich rechter Hand über die erste Kellbachbrücke. Die weiße acht auf rot führt uns zielsicher bach­auf­wärts, an der Kirche vorbei und zur Staatsstraße, die durch Ebensfeld verläuft. Hier nach links über die Brücke und gleich wieder rechts (Oberer Kellbachdamm), man kann der weiße acht auf rot weiter blind vertrauen. Wieder nahe am Bach­bett queren wir zweimal den Kellbach, bevor es dann nach einem Rechtsbogen am Ortsrand an einer Hecke ent­lang hinaus auf die Felder geht. Der Ansberg (Veitsberg) erstmals vor uns im Fokus. Beim folgenden Quersträßchen orientieren wir uns an der Wan­der­ta­fel der Wanderregion Obermain und weiter an der weiße acht auf rot. Ab hier nun auf dem Veitsberg-Höhenweg mit dem Ziel St.-Veits-Kapelle 3,2 km nach links.

Bald vorsichtig schräg links über die nach Prächting führende Straße und nach wenigen Metern weiter mit der 8 rechts ab in ein Teersträßchen. An den beiden Holzweg­wei­sern sind unsere ersten beiden Etappenziele – Veitsberg (3,0 km) und Naturfreundehaus (5,5 km) – ausgewiesen.

Vorbei an der im Jahr 1974 erbauten Marienkapelle, rückt nach einem Linksknick der 539 m hohe Staffelberg dominant in den Blickpunkt. An der an­schlie­ßenden geteerten Kreu­zung rechts ab, zuerst unter der Hochspannungsleitung und bald der A 73 hindurch. Danach links an einer gefassten Quelle vorbei, beginnt mit jedem Schritt der Anstieg zum 460 m hohen Veitsberg mit der von mächtigen Linden umgebenen St.-Veits-Kapelle. Der weiter geteerte Untergrund stört wenig, denn vor uns breitet sich ein herrliches Panorama aus. Links: Kloster Banz, vor uns: Staffel- und Ansberg (Veitsberg), hinter uns: der Blick zurück über Ebensfeld hinaus.

Auf dem Weg zum Ansberg (Veitsberg) (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Nach einem Rastplatz mit Sitzgruppe und hohem Steinmarterl geht es nach dem an­schlie­ßenden Wanderpark­platz über eine Querstraße. Der alten 8er-Beschilderung nach: nun ge­ra­de­aus leicht ansteigend in das Landschaftschutzgebiet hinein. Nach dem eingezäunten Wasserhochbehälter wechselt endlich der Bodenbelag und wir schreiten bei einer Schranke geradewegs auf dem Schotterweg in den Wald hinein.

An der folgenden Kreu­zung abermals ge­ra­de­aus, führt ein Waldpfad weiter stetig aufwärts und mündet in einem breiten Querweg. Dort nun links und gleich beim ersten Abzweig – gewohnt gut ausgeschildert – rechts. Der letzte, steile Anstieg auf das Hochplateau des Ansberges, im Volksmund aber auch Veitsberg genannt, hat es in sich. Oben auf dem ca. 460 m hohen Ebensfelder Hausberg, einst keltische Opferstätte, angekommen, werden wir aber durch herrliche Ausblicke über das Obere Maintal mehr als belohnt (km 4,2).

Aussichtskanzel (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Der Ansberg (Veitsberg)
Die einst keltische Opferstätte, auf dem sich heute die St.-Veit-Kapelle erhebt, war der Sitz eines edelfreien Geschlechts, das mit einem Gazwin de Ansperc 1087 erstmals erwähnt wird. Die barocke St.-Veit-Kapelle liegt ein­ge­bet­tet in einem uralten Lindenhain auf der Kuppel des Ansberges, der ähnlich beherrschend wie der nahe Staffelberg über dem Maintal aufsteigt. Quelle: Tourismusverein Ebensfeld

Altar der Veitskapelle 2 (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)
Rund­gang (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Rechts neben der mit einem uralten Lindenhain, der größten geschlossenen Lindengruppe Europas, umgebenen Kapelle weisen uns erneut die hölzernen Weg­wei­ser wieder abwärts. Ein breiter Schotterweg verläuft angenehm zwischen den Wiesen, dann am Wald­rand ent­lang abwärts. Auch hier eröffnen sich weit­rei­chende Ausblicke Rich­tung Süden, unterhalb dann der Weiler Dittersbrunn. Der Weg mündet in ein wenig befahrenes Sträßchen. Ihm folgen wir die 1,3 km nach links zunächst quer zum Hang, dann durch Sträublingshof und nach einem Links­bo­gen rechts hoch bis zum Naturfreundehaus Am Dornig (km 6,5).

Nach der Einkehr nicht wieder nach unten, sondern rechter Hand vor zur Wan­der­ta­fel und ein Stück ge­ra­de­aus.Ein „Stell dich ein“ der Wan­der­wege erwartet uns bei der folgenden X-Kreu­zung. Franken- Frankenweg und Ja­kobs­weg Strahlenmuschel rechts, der Main-Donau-Weg MD weiß blau und zahl­reiche örtliche Wan­der­wege kreuzen hier. Wir fädeln nach links ein und halten uns die vor uns liegenden 3,4 km bis hinauf zum Berg der Franken an die beiden Fernwe­ge­zei­chen.

Im leichten Links­bo­gen abwärts, mündet der Weg in ein Pflastersträßchen, steigt nach rechts leicht an und führt im Rechtsbogen wieder abwärts. Rechter Hand geben Infotafeln über die Entdeckungen auf den Spuren der Kelten Auskunft. Kurz danach: Achtung – links ab leiten uns die Markierungen in einen Wie­sen­weg und auf den nahen Wald­rand zu. Dahinter thront der Staffelberg. Je nach Jah­res­zeit trifft man hier manchmal auf „Gegenverkehr“ oder einen mit Bärlauch übersäten Waldboden.

Schafherde (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)
Bärlauchfeld (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)

Der talwärts führende Waldpfad mutiert zum Hohlweg. Unten geht es dann im Dornigweg direkt hinein nach Loffeld und vor zur Lauterbrücke, an der sich wahrscheinlich „die Geister oder die Wege scheiden“. Hinauf zum Staffelberg oder unten herum direkt nach Bad Staffelstein?

Vielleicht hilft ein Schluck süffiges Staffelsteiner Bier im Bräustüberl oder in der Hopfenstube der Staffelberg- Bräu bei der Ent­schei­dungsfindung. Dazu noch vor der Brücke links und gleich in die nächste Straße wieder links einbiegen (km 8,4).

Zwei Möglichkeiten für den Weg nach Bad Staffelstein bieten sich an:

a) Direkt, unterhalb des Staffelberges (4,6 km)
Dann nicht wieder zurück zur Lauterbrücke, sondern von der Brauerei aus in Ge­gen­rich­tung zum Ortsausgang, auch hier über ein Brücklein und bei der folgenden Gabelung rechts ab und am Wald­rand ent­lang (Brauerei-Weg 3). Bei der ersten Verzweigung der Wege halten wir uns rechts – der Brauerei-Weg 3 verlässt uns nach links. Am Ende der Straße, „Am Schulhaus“, queren wir in Horsdorf wieder die Lauter. Kurz links, dann wieder rechts in die Wiesnergasse, erreichen wir nach einem Links­bo­gen die links nach Bad Staffelstein führende Staatsstraße. Geradewegs drüber, die blaue Raute über­nimmt die Führung schräg nach links auf den noch 2,5 km langen Weg zum Bahn­hof in Bad Staffelstein.

In sanften Bögen nach oben, dann nach einem Links­schwenk durch ein Wald­stück, ergeben sich die ersten Blicke auf die Adam-Riese-Stadt. Unterhalb des Staffelbergfelsens treffen wir bald auf den vom Gipfel her kommenden Querweg, in den wir links abbiegen (Einfädelpunkt in die Va­ri­an­te b).

b ) Über den Staffelberg nach Bad Staffelstein (5,8 km)
Dann geben u. a. weiter der Franken- Frankenweg/, Main-Donau- MD weiß blau und der Ja­kobs­weg Strahlenmuschel rechts nach der Lauterbrücke kurz nach rechts und im Links­bo­gen weiter im Löwentalweg die Rich­tung vor. Zunächst über, dann unter die nach Staffelstein führende Straße, leiten uns die zahl­reichen Markierungen zunächst rechts, dann gleich wieder links. Ab hier beginnt der knackige Anstieg hoch zum Gipfelplateau. Oben angekommen, halten wir uns links und genießen nach einer kurzen Verschnaufpause die ersten Ausblicke.

Leicht ansteigend laufen wir zunächst an der „Querkeles Höhle“, die auch nach einem kurzen Abstieg von unten begangen werden kann, vorbei. Weiter auf die Frankenfahne zu, eröffnet sich erneut der ein­drucks­volle Ausblick zurück zum Ansberg (Veitsberg), hinüber zum Kloster Banz und zur Basilika Vierzehnheiligen.

Höhleneingang (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)
Frankenfahne auf dem Gipfel (11.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Wieder nach unten, bietet sich in der Staffelberg-Klause mit Bier­gar­ten und rund um die Adelgundis-Kapelle eine schöne Rastmöglichkeit an.

Auf dem Weg nach unten und weiter bis zum Bahn­hof Staffelstein halten wir uns konsequent an das blaues M des Main-Wan­der­weges. An den zahl­reichen Infotafeln vorbei, ignorieren wir die beiden Abzweige nach rechts und schlendern im Links­bo­gen gemütlich abwärts. Nach dem Abstecher links zum Viktor-Scheffel-Denk­mal (Dichter des Frankenliedes) geht es flankiert von zwei Wiesen bald über einen Querweg. Danach schlängelt sich der Weg stetig abwärts, dann am Kriegerdenk­mal vorbei und ge­ra­de­aus nach unten. Von Links gesellt sich bald die blaue Raute zu uns (Einfädelpunkt der Va­ri­an­te a).

Es geht weiter nach unten, dann kurz rechts, gleich wieder links über die A 73 und bis zum Ortsrand von Bad Staffelstein. Geradewegs in der Viktor-von-Scheffel -Straße am Friedhof vorbei, heißt es bei der Ampelanlage links abbiegen (Lichten­felser Straße) und vor zum Markt­platz mit den zwei am meisten fotografierten Motiven der Stadt: dem schmucken Fachwerk-Rathaus und dem Nepomuk-Brunnen. Gegenüber: die Tourist-In­for­ma­ti­on.

Rathaus Bad Staffelstein (29.09.2015, VGN © VGN GmbH)
Heiliger St. Nepomuk – Statue aus dem 18 Jh. auf dem Markt­platz vor dem Rathaus in Bad Staffelstein (06.08.2014, VGN © VGN GmbH)

Mehr In­for­ma­ti­onen, unter anderem auch zu den zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten in der Adam-Riese-Stadt, er­hal­ten Sie direkt beim:

Kur & Tourismus Service
Bahn­hof­stra­ße 1, 96231 Bad Staffelstein
Tel. 09573 33120, Fax 09573 331233
Geöffnet: No­vem­ber bis März: Mo.–Fr. von 8–17 Uhr;
April bis Ok­to­ber: Mo.–Fr. von 8–18 Uhr, Sa. von 10–12 Uhr
Internet: www.bad-staffelstein.de

Rechts ab in die Bahn­hofsstraße, es sind dann gute 10 Mi­nu­ten bis zum Bahn­hof R2/S1.

Staffelstein Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Bad Staffelstein (Staffelberg)

Staffelberg-Klause

Auf dem Staffelberg
96231 Bad Staffelstein (Staffelberg)
Tel: 09573 5437
Apr.-Okt.: täglich außer Di. 10-22 Uhr.
Dez.-März: nur an den Wochenden, Fr. ab 14 Uhr, Sa. ab 12 Uhr, So. ab 9 Uhr.
Betriebsurlaub: Nov.
In der Klause Hundeverbot

Ebensfeld

Haus am Dornig

Sträublingshof 6
96250 Ebensfeld
Tel: 09573 6555
Geöffnet täglich ab 11 Uhr, Ruhetag Mitt­woch

Loffeld

Staffelberg-Bräu

Mühlteich
96231 Loffeld
Tel: 09573 5925
Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Kommentare

Kommentare

10. April 2017 10:37 Uhr, Katja, Nürnberg

Tolle Wanderung, vor allem jetzt im Frühjahr, in dem die Bäume in voller Blüte stehen und der Bärlauch leicht zu finden ist.

29. Februar 2016 17:03 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

'Heimspiel' für uns. Schöne Anstiege und natürlich tolle Landschaft.

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